» [Tipp] Legende der Wächter/Guardians of Ga’Hoole
Beim Stöbern nach neuen Filmen und den dazugehörigen Trailern bin ich gerade auf den Trailer zu dem Animationsfilm Die Legende der Wächter gestoßen.
Ich bin beeindruckt von den schönen Bildern und Farben. Der Film scheint wirklich gut gemacht zu sein und auch die Idee finde ich sehr schön. Es geht um die kleine Schleiereule Soren, die davon träumt, einer der berühmten Wächter von Ga’Hoole aus den Geschichten seines Vaters zu werden. Diese geflügelten Krieger kämpfen gegen die Bösen, die Reinsten, genannt. Prompt fällt Soren und sein älterer Bruder in die Krallen der Reinsten. Sie werden in ein Lager mit zahlreichen anderen Leidensgenossen gesteckt. Doch Soren gelingt die Flucht. Gemeinsam mit seiner neuen Freundin Gylvie sucht er den Großen Baum, die Heimat der Wächter von Ga’Hoole. Nur mit Hilfe der Wächter können die beiden die anderen Gefangenen der Reinsten befreien.
Erinnert mich ein bisschen an Warrior Cats, nur mit Eulen
Jedenfalls basiert Die Legende der Wächter auch auf einer Buchreihe von Kathryn Lasky, von der ich bisher irgendwie noch nie etwas gehört oder gesehen habe, obwohl es sie schon seit 2003 gibt. Im original sind bereits ganze 16 Romane erschienen. In Deutschland die ersten drei. Die Bücher, beziehungsweise das erste Buch, Die Entführung werd ich mir sicher bald zulegen. Am Wochenende gehe ich nochmal los, vielleicht finde ich es ja irgendwo. Ich finde das Cover ja so schön *058* . Der Film erscheint am 14. Oktober im Kino
» “Blut…was?” Titelchaos
Unter Buchverlagen ist es wohl ein ungeschriebenes Gesetz: Buchserien müssen sich durch ähnliche Cover, Aufmachung und vor allem Titel gleichen, damit auch wirklich jeder Depp sieht, dass es sich da offenbar um eine Reihe handelt.
Das klappt ja auch ganz gut, wenn ich da an Serien wie Harry Potter denke, dessen Titel alle total unverkennbar sind und man auch, wenn man keine Ahnung davon hat irgendwie auf die Titel kommt: “Ja, dieser Potter, wo dieser Kerl aus diesem Gefängnis ausbricht” = Der Gefangene von Askaban “Der Potter, wo Harry diesen Stein sucht” = Der Stein der Weisen. Auch die Cover kann man schon aus der allergrößten Entfernung erkennen, den auf jedem klebt ein v
erwirrt dreinblickender Harry. Mir fallen noch spontan hunderte andere Reihen ein, bei denen es ähnlich ist. Wie zum Beispiel die Warrior Cats Reihe von Erin Hunter. Die Titel lauten wie “Warrior Cats: In die Wildnis”, oder “Warrior Cats: Feuer und Eis” und auf dem Cover das Gesicht einer Katze und eine Szene aus dem Buch. Etwas kritischer wird es da für Nicht-Fans bei den Biss Büchern von Stephenie Meyer. Die Titel kennt man im Großen und Ga
nzen: “Biss zum Morgengrauen”, “Biss zur Mittagsstunde”, dieses Wortspiel war sicher im Verlag ein echter Schenkelklopfer. Auch wenn Nicht-Fans möglicherweise etwas verwirrt sind, wenn sie die Titel sehen, weil sie rein gar nichts über den Inhalt des Buches verraten ist es eigentlich kein Problem sich die Titel irgendwie zu merken. “Biss zum insertbeliebigetageszeithier” Je früher die Tageszeit, desto wahrscheinlicher ist es, dass es sich um eines der ersten Bücher handelt.
Was ich sagen will: Ähnliche Cover und Titel sind für Serien eine spitzen Sache und auch ein Muss. Aber man kann es auch übertreiben… ich will es mal so ausdrücken:

Und das sind ja noch nicht einmal alle in Deutschland erschienenen Bücher der Rachel Morgan Reihe von Kim Harrison. Nach Blutspur, -spiel, -jagd, -pakt, -lied und -nacht kommt noch Blutkind und Bluteid und damit ist die Reihe auch noch nicht beendet, denn sie wird von der Autorin noch immer fortgesetzt. Wer steigt denn bitte da durch? Keiner der Titel spiegelt den Inhalt wieder und die Cover sind auch nicht gerade einprägsam. Ich renne tagtäglich mit einer Liste der Reihe rum, für den Fall, dass ich mal den nächsten Band kaufen möchte, denn wenn ich ohne Liste vor den Regalen stehe blick ich nicht durch welches Buch ich schon hab oder welches das Nächste ist. Obwohl die Gestaltung der Reihe ja durchaus gelungen ist, ist das alles ein wenig zu viel Ähnlichkeit. Tja, da hat der Heyne Verlag wohl etwas übertrieben…
» Ich lese: Warrior Cats: Feuer und Eis
Warrior Cats: Feuer und Eis von Erin Hunter
Plötzlich ertönte vom Waldrand her ein schrilles, hohes Kreischen. Das Blut in Feuerherz Adern erstarrte es war derselbe Schrei, den er in seinem Traum gehört hatte. Feuerherz, das ehemalige Hauskätzchen , ist ein mutiger Krieger des DonnerClans geworden. Als der Winter kommt, spitzt sich die Situation im Wald zu: Nachdem der WindClan von Katzen des SchattenClans vertrieben wurde, ist das Gleichgewicht der Clans gestört. Hunger und Not, geheime Bündnisse und die Machtgier einzelner Katzen bedrohen den Frieden im Wald. Ausgerechnet jetzt verstrickt sich Feuerherz bester Freund Graustreif in eine gefährliche Liebe. Als die beiden Freunde aufbrechen, um den WindClan zurückzuholen, kommt es zu einem schrecklichen Unfall
ISBN: 978-3407810427
Weil ich sonst nicht so recht weiss, was ich am liebsten lesen möchte hab ich mich für den zweiten Band der Warrior Cats Reihe, Feuer und Eis entschieden. Ich bin gerade noch etwas drin in der Geschichte. Band 1 hab ich ja erst vor Kurzem gelesen.
Erster Satz:
Orange leuchtende Flammen züngelten in der kalten Luft, warfen Funken in den nächtlichen Himmel
» Erin Hunter – Warrior Cats: In die Wildnis

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Originaltitel: Warrior Cats: Into the Wild
Genre: Kinderbuch, Fantasy
Reihe: Warrior Cats Reihe Band: 1
Auflage: 1. Auflage
Erscheinungsdatum: 2008
Seiten: 299 Seiten
Verlag: Beltz
ISBN: 978-3407810410
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Inhalt: Ein Wald. Vier Clans. Und alle wollen überleben.Jenseits der Menschen, tief verborgen im Wald, leben die Katzen der Clans wild und ungezähmt. Feuerpfote, der seine Zweibeiner verließ, um sich dem DonnerClan anzuschließen, genießt das stürmische Leben des Waldes in vollen Zügen. Seite an Seite mit den wilden Katzen lernt er zu jagen, seine Instinkte zu gebrauchen, er lernt den Wald zu hören und seine Feinde zu riechen. Doch das Leben stellt ihn auch immer wieder auf die Probe, denn der Platz ist eng, das Futter knapp. Blaustern, die Königin des DonnerClans, hat Zweifel, ob es der Clan schaffen wird, bis zur Blattfrische zu überleben. Da erfährt Feuerpfote von der Prophezeiung: Nur Feuer kann den Clan retten! Was hat diese Prophezeiung zu bedeuten?
Rezension: Der erste Teil von Warrior Cats siecht schon einige Zeit in meinem Regal dahin. Oft wollte ich es lesen und dann hab ich es wieder vergessen, aber jetzt bin ich endlich dazu gekommen.
Erin Hunter sind genaugenommen 3 Personen. Kate Cary, Cherith Baldry und Victoria Holmes schreiben und denken sich die Geschichten über die Katzen Clans aus. Warrior Cats ist eine Reihe, und zwar eine ziemlich lange Reihe. Während in Deutschland aus der ersten Staffel bereits 5 von 6 Büchern erschienen sind, gibt es in England noch einige Staffeln und Bücher mehr. Die gesamte Liste gibt es auf wikipedia oder auf der offiziellen Wiki Seite der Warrior Cats.
Ich weiss nicht warum, aber ich wollte dieses Buch unbedingt mögen, auch, wenn ich noch nicht einen Satz daraus gelesen habe. Ich war natürlich entsprechend ein wenig enttäuscht, als ich das Buch anfing und es nicht ganz so war, wie ich es mir gewünscht habe. Die Hauskatze Sammy tauscht recht schnell sein angenehmes Zuhause durch das Leben im Wald, beim DonnerClan aus. Ich hätte Sammy sehr gerne am Anfang richtig kennengelernt. Mich interessierte wo er her kam, wie er zu seinen Menschen kam und vorallem, was er so erlebt hat, bevor er in den Wald ging. Aber davon erfährt man leider nichts.
Der Schreibstil des Buches ist natürlich für ältere Kinder gemacht, also hat man da nicht so viel zu erwarten. Dafür werden aber die Umgebung und vorallem die Katzen genauer beschrieben, was natürlich recht hilfreich ist. Wäre das Buch kein Kinderbuch, würd ich einen Stern wegen der Sprache abziehen, aber da es nunmal eins ist lasse ich das.
Die Katzen selber sind einigermaßen naturgetreu dargestellt. Sie tun Sachen, die man von den eigenen Hauskatzen zuhause auch kennt. Das finde ich für ein solches Buch sehr wichtig. Ich mag es nicht, wenn Tiere in Tiergeschichten nicht naturgetreu sind und sie zB. auf zwei Beinen laufen, obwohl sie es normalerweise auf vier tun. Gerade auch für ein Kinderbuch ist es sehr wichtig, dass Tiere dargestellt werden wie Tiere und das schaffen Erin Hunter mit ihren Warrior Cats sehr gut. Ob es jetzt derartige Clans wilder Katzen in den Wäldern gibt würd ich nicht behaupten, aber da wir zuhause selber Katzen haben, die alleine in unserem Wald hinter dem Haus aufgewachsen sind und nun noch immer zusammen herumstreifen und natürlich auch jagen gehen würde ich es auch nicht ausschließen.
Die Geschichte selber ist fesselnd, auch wenn der Anfang etwas holprig ist. Ich bin mir sicher, dass es in den folgenden Büchern noch spannender wird. Die ersten Bände von Reihen halten sich ja manchmal ein wenig mit Erklärungen auf, in Folgebänden kann der Autor einfach drauf losschreiben und kann auf der selben Anzahl Seiten mehr Handlung einbauen. Aber das wird sich dann mit dem zweiten Band Feuer und Eis zeigen.
Die Warrior Cats sind perfekt für Menschen, die gerne auch mal Kinderbücher lesen und Katzenvernarrt sind. Ich werde die Reihe definitiv weiterverfolgen. Band 2 steht bereits in meinem Regal und wird bald gelesen.





