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» Jack Ketchum – Wahnsinn

Geschrieben von Sally am Donnerstag, 3 Dezember, 2009 | 836 views. | Ein Kommentar


Originaltitel: Stranglehold
Genre: Thriller
Reihe: / Band: /
Erscheinungsdatum: 2. November 2009
Seiten: 352 Seiten
Verlag: Heyne Hardcore
ISBN:
978-3453675520
Preis:
8,95€
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Inhalt: Schon bald nach ihrer Hochzeit entdeckt Liddy die sadistische Ader ihres Mannes Arthur. Nach der Geburt ihres Sohnes gerät er zunehmend außer Kontrolle. Er verletzt Liddy, schlägt und missbraucht sie. Um ihres Kindes willen erträgt sie zunächst schlimmste Demütigungen. Doch dann begreift Liddy, wie wahnsinnig Arthur tatsächlich ist, und nimmt den ungleichen Kampf auf.
Sie informiert die Polizei und reicht die Scheidung ein. Arthurs Anwälten gelingt es jedoch, Liddy als nicht zurechnungsfähig hinzustellen. Während Liddy um ihr Sorgerecht kämpft, werden weibliche Leichen gefunden, die Opfer eines äußerst brutalen Serienkillers.

Rezension: Wieder ein neuer Ketchum, den ich einfach gekauft habe, ohne in Erfahrung zu bringen, worum es geht. es gibt Autoren, bei denen man das machen kann, da ihre Bücher grundsätzlich lesenswert sind. Ketchums ist so ein Autor.

Zugegebenermaßen schwächelte er in seinen letzten Romanen ein wenig. Die Story war fad, aber die Story war spannend beschrieben. Wahnsinn ist nach Evil endlich mal wieder ein Buch, bei dem beinahe alles stimmt.

Liddy Danse lässt sich von ihrem brutale Ehemann scheiden, nachdem er sie mehrere male brutal vergewaltigt und letztendlich sogar verprügelt hatte. Beide teilen sich das Sorgerecht. Mal ist ihr Sohn Robert bei Liddy, mal ist er bei Arthur. Eines Tages bringt Arthur ihren Sohn nach Hause und Robert ist total verstört und ängstlich. Liddy hat den verdacht, dass Arthur ihren gemeinsamen Sohn vergewaltigt hat. Sofort zeigt sie ihn bei der Polizei an und es kommt zur Verhandlung, aber die Verhandlung läuft nicht so, wie Liddy es sich wünscht.

Es ist eine heikle Angelegenheit, ein Buch in dieser Form zu schreiben (und zu rezensieren) in dem es um die Vergewaltigung eines Kindes geht, auch, wenn Jack Ketchum auf großartige Details verzichtet hat. Allerdings ist dies auch nicht das erste Buch, das dieses Thema behandelt. Es sollte schon jeder selbst entscheiden, was er lesen möchte und was zu viel für ihn ist. Einem Autoren wie Ketchum ist bekannt, dass er sich nicht gerade in einer rosa Plüschwelt aufhält und auch unangenehme Themen aufgreift, die jeden anderen zusammenzucken lassen. Das ist das, was ich persönlich sehr an ihm mag. Ich will nicht explizit die Vergewaltigung eines Kindes lesen, aber ich kann auch nicht viel mit dem 0815 Wischiwaschi der normalen Krimi- und Thrillerautoren von heute anfangen.

Die Geschichte ist hauptsächlich aus der Sicht von Liddy erzählt. Man begleitet sie durch den Verhandlungsterror und die Angst um ihren Sohn Robert. Sie ist einem durchaus sympathisch, auch, wenn sie manchmal Dinge macht, die den Leser verständnislos den Kopf schütteln lassen. Gerade zum Ende hin nervt das des Öfteren. Wenige, kurze Kapitel sind auch in der Sicht von Robert und Arthur, sowie einiger unbeteiligterer Personen geschrieben. Dies lockert die Geschichte auf und lässt sie aus einem anderen Blickwinkel sehen. Ich denke, dass es für den Leser in diesem Fall auch wichtig ist die Gedanken des Opfers (Robert) und die des Täters (Arthur) zu erfahren.

Was mich sehr gestört hat und zum Abzug des Sternes führte waren die Morde, die neben den Verhandlungen passierten. Diese passten nämlich nicht in die Geschichte und störten viel mehr. Sie hatten wirklich absolut keinen Sinn und wären vielleicht interessant gewesen, wenn das Buch ein anderes Hauptthema gehabt hätte. Letztendlich haben diese Morde auch keine große Bedeutung zum Schluss gehabt. Hätte man sich also perfekt sparen können.

Alles Andere, was wichtig ist um ein Buch als gut zu bezeichnen ist vorhanden. Der Schreibstil ist gewohnt fließend, die Spannung flacht während der ganzen 350 Seiten nicht ab und die Handlung ist, eben bis auf ein paar Fehlgriffen von Liddy wohl durchdacht.

Wer Ketchum mag sollte natürlich auch dieses Buch lesen. Er wird letztendlich, wenn er zuvor Evil gelesen hat angenehm überrascht sein. Fans von Richard Laymon und Bentley Little werden an Ketchum auch ihren Spaß haben. Wer keine Bücher über Kindesmisshandlung lesen kann, der sollte hier die Finger davon lassen. Es hat keinen Sinn es zu versuchen, nur um sich später darüber aufregen zu können. Wer noch nie einen Ketchum gelesen hat, kann mit diesem Buch auch nicht unbedingt etwas falsch machen, denn es unterhält in Sachen Spannung ungemein und das ist etwas, das ein solches Buch ausmachen sollte.

von Sally am Donnerstag, 3 Dezember, 2009 um 09:07 Uhr
In den Kategorien: Buchrezensionen

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» Ende Lesekrise

Geschrieben von Sally am Samstag, 21 November, 2009 | 587 views. | 4 Kommentare

Ich war heute zusammen mit meinem Mann einkaufen und ich hab auch was gefunden *045* Mir gehts also offensichtlich wieder gut.

Das Haus: House of Leaves – Mark Z. Danielewski
Als der Erfolgsschriftsteller Will Navidson mit seiner Frau und den beiden Kindern in das neue Haus zieht, ahnt er nicht, was für ein Alptraum ihm bevorsteht. Er bemerkt eines Tages, dass dieses Haus über Räume verfügt, die kein Grundriss verzeichnet. Bei einer ersten Erkundung dieser Räume kommt er mit dem Schrecken davon und findet gerade noch den Rückweg. Doch das Haus beginnt ein immer monströser werdendes Eigenleben zu führen. Und immer mehr der herbeigerufenen Spezialisten und Helfer fallen den unheimlichen Räumen zum Opfer …
ISBN: 978-3442739707 | Preis: 18,00€

Über das Buch habe ich schon einiges gelesen. Es soll wohl was ganz anderes sein als ein normales Buch. Desswegen habe ichs mal ganz spontan trotz des Preises mitgenommen.

Wahnsinn – Jack Ketchum
Schon bald nach ihrer Hochzeit entdeckt Liddy die sadistische Ader ihres Mannes Arthur. Nach der Geburt ihres Sohnes gerät er zunehmend außer Kontrolle. Er verletzt Liddy, schlägt und missbraucht sie. Um ihres Kindes willen erträgt sie zunächst schlimmste Demütigungen. Doch dann begreift Liddy, wie wahnsinnig Arthur tatsächlich ist, und nimmt den ungleichen Kampf auf.
Sie informiert die Polizei und reicht die Scheidung ein. Arthurs Anwälten gelingt es jedoch, Liddy als nicht zurechnungsfähig hinzustellen. Während Liddy um ihr Sorgerecht kämpft, werden weibliche Leichen gefunden, die Opfer eines äußerst brutalen Serienkillers.
ISBN: 978-3453675520 | Preis: 8,95€

Ein neuer Ketchum. Den kaufe ich gtundsätzlich sofort, egal worum es geht.

Der kleine Weihnachtsbegeleiter
Gibt es einen Weihnachtsmann? Was hat es mit der Weihnachtsmaus auf sich? Oder mit den drei Dieben, die immerfort niesen mußten? In diesem besonderen Weihnachtsbuch verbergen sich 24 heiter-besinnliche Geschichten und Gedichte zur Weihnachtszeit von Wilhelm Busch, Daphne du Maurier, Selma Lagerlöf, von James Krüss, Janosch, Siegfried Lenz und vielen anderen. Und damit das Warten auf das Christkind noch mehr versüßt wird, dürfen Sie zusätzlich jeden Tag ein Türchen auf dem Umschlag öffnen!
ISBN: 978-3492254977 | Preis: 7,95€

Dieses Jahr lese ich ein Adventskalender Weihnachtsbuch und dieses Buch hat neben 24 weihnachtlichen Gesichten für jeden Tag bis zum Heilig Abend auch noch kleine Türchen auf dem Cover. Sowas finde ich ganz süß und ich hab auch noch nicht reingeguckt *033*

Tannöd – Andrea Maria Schenkel
Sie nennen ihn nur noch den Mordhof, den einsam gelegenen Hof der Danners in Tannöd. Eine ganze Familie wurde in einer Nacht ausgelöscht, mit der Spitzhacke erschlagen. Gemocht hat sie kaum jemand, mürrische, geizige Leute waren sie und den ein oder anderen hat der alte Bauer wohl auch übers Ohr gehauen. Aber selbst die Kinder wurden grausam ermordet, und so geht die Angst um im Dorf, denn vom Mörder fehlt jede Spur.
ISBN: 978-3442736737 | Preis: 7,00€

Die unglaubliche Geschichte des Henry N. Brown – Anne Helene Bubenzer
Von einem Teddy, der auszog, die Menschen zu trösten. Ein liebenswerter und lesenswerter Roman über einen ganz besonderen Teddy (Margarete von Schwarzkopf, NDR)Henry N. Brown erblickt das Licht der Welt, als ihm das zweite Auge angenäht wird, am 16. Juli 1921. So beginnt ein turbulentes Leben. Eine Odyssee durch Europa, durch das zwanzigste Jahrhundert, durch Krieg und Frieden. Und überall, wo Henry hinkommt, bemerkt er, dass die Menschen vor allem ein Bedürfnis haben: Sie brauchen jemanden, der ihnen zuhört.
ISBN: 978-3499252891 | Preis: 9,95€

Mit Tannöd fange ich gleich an und dann sehe ich mal weiter. Ist ein schönes Gefühl mal wieder Bücher kaufen zu gehen, wenn man es schon so lange nicht mehr war und die Buchhandlung, in der ich heute zum ersten Mal war, Lesezeichen in Emden, hat mir wirklich gut gefallen. Da werd ich bestimmt öfter hingehen.

DVDs hab ich übrigens bei Media Mark heute auch gekauft:

  • State of Play
  • Live!
  • Quarantäne
  • Nanny Diaries
  • Harry Potter und der Halbblutprinz