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» Brian Keene – Totes Meer

Geschrieben von Sally am Sonntag, 18 April, 2010 | 1713 views. | 7 Kommentare


Originaltitel: Dead Sea
Genre: Horror
Reihe:/ Band: /
Erscheinungsdatum: 6. April 2010
Seiten: 384
Verlag: Heyne
ISBN: 978-3453527058
Preis: 8,95€
Amazon

Inhalt: Dies ist der Untergang der Welt, und er beginnt in der New Yorker Kanalisation: Ein Killervirus breitet sich rasend schnell aus und rafft Tiere wie Menschen dahin – nur um sie anschließend als bösartige Zombies wiederauferstehen zu lassen. Lamar Reed, einer der wenigen Lebenden, kann sich mit einem Boot aufs Meer retten, in Sicherheit, wie er glaubt. Ein tödlicher Irrtum …

Erster Satz:

Ich erschoss die Schlampe erst, als sie anfing, Alans Gesicht zu fressen.

Rezension: Endlich mal ein etwas untypischer Zombieroman. Dachte ich, als ich die Inhaltsangabe bei Amazon las. Zombies in der Stadt, Zombies auf dem Land, Zombies in der Luft, aaalles schon mehrfach gesehen und gehört. Aber etwas, das sich auf dem Wasser befindet das, laut Klappentext und schlimmer ist als Zombies? Das les ich doch gut und gerne mal.

Lamar Reed befindet sich mitten auf einem Schlachtfeld: Dem amerikanischen Kontinent. Genauer gesagt in Baltimore. Als Ratten das aus der New Yorker Kanalistion strömten und wahllos Menschen bissen ahnte noch niemand, dass das das Ende der Welt bedeutet. Sie brachten einen neuartigen Virus mit sich, der jedes Lebewesen, welches Gebissen oder in Kontakt mir Körperflüssigkeiten eines Infizierten gerät schwer erkranken, töten und wieder auferstehen lässt. Bald torkeln in den ganzen USA Untote Zombies herum, die über die Lebenden herfallen. Lamar flüchtet mit einigen Anderen auf ein Boot und sie verlassen das Festland, aber auch auf dem Meer sind sie nicht in Sicherheit.

“Brian Keene ist der neue Richard Laymon” wollte mir ein roter Aufkleber auf meinem Exemplar von Totes Meer weismachen. Entsprechend hohe Anforderungen hatte ich als unerschütterlicher Laymon Fan natürlich an das Buch und ebenso natürlich wurden diese nicht erfüllt. Wie auch Laymon schreibt Keene gut. Man gewöhnt sich sehr schnell an seinen Stil und dann lässt sich das Buch direkt weglesen. Auch seine Ideen sind gar nicht mal so schlecht und er erschafft interessante Charaktere. Was wäre der typische Protagonist für solch ein Buch? Ein verkappter Rambo mit Waffen im Keller bis nach Urgapekistan? Ein alleinerziehender Vater, der schier unmenschliche Kräfte entwickelt um seine Kinder zu beschützen? Eine Superfrau, die alles platthaut? Ein Päärchen? Nicht in Totes Meer. Lamar Reed ist wirklich total untypisch für solch ein Buch und das macht ihn sehr sympathisch. Er ist alleinstehend, hat keine Familie, ist arbeitslos, wohnt im Ghetto, hasst aber jegliches Gangstergehabe, hat im Gegensatz zu den anderen Männern in seinem Viertel Respekt vor Frauen und ist schwul. Ich glaube so einen Charakter habe ich noch nie in einem Buch gesehen.

Totes Meer ist ein Zombieroman, ja. Und davon gibt es soso viele, ja. Und deswegen sind Zombies total langweilig, ja. Aber irgendwie ist Totes Meer doch anders als die anderen. Die Zombies erscheinen hier bedrohlicher. Sie sind schon tot, sie können nicht mehr sterben. Man kann ihnen mit einer Kettensäge den Kopf abschneiden, das interessiert sie kein Stück, sie vegetieren trotzdem weiter und versuchen alles und jeden zu beissen. In anderen Zombiebüchern und -filmen könnte man sich diese Viecher so vom Halse schaffen, aber in Totes Meer hilft höchstens ein Kopfschuss, wenn überhaupt. Der Leser versteht da schon die Problematik. Was soll man da schon tun gegen so eine Herde toter Zombies, wenn man keine Waffe hat? Schon in vielen Zombieromanen und -filmen hab ich mir gedacht: Leute, geht doch aufs Meer. Aber niemand hat auf mich gehört, deswegen war es beinahe eine Wohltat, dass mal ein Autor dies in Erwägung gezogen hat.

Nun möchte ich natürlich wissen, was da noch viel schrecklicher und grausiger draußen auf dem Meer ist, aber das ist leider die großartige Enttäuschung in diesem Buch. Es ist nichts schrecklicher und grausiger. Gar nichts. Ich werd natürlich nicht schreiben, was Lamar und seine Begleiter dort vorfinden, aber schlimmer? Niemals. Auf dem Meer war es fast zu ruhig nach meinem Geschmack.

Letztendlich beinhaltet Totes Meer nicht besonders viel. Aber das was man zu lesen bekommt lässt sich definitiv aushalten. Nur sollte man nichts erwarten, das an einen Laymon ranreicht und man sollte auch vom Klappentext und dem Meer nicht all zu viel erwarten.

von Sally am Sonntag, 18 April, 2010 um 21:28 Uhr
In den Kategorien: Buchrezensionen

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» [Ich lese] Totes Meer

Geschrieben von Sally am Samstag, 17 April, 2010 | 438 views. | Keine Kommentare

Totes Meer von Brian Keene
Dies ist der Untergang der Welt, und er beginnt in der New Yorker Kanalisation: Ein Killervirus breitet sich rasend schnell aus und rafft Tiere wie Menschen dahin – nur um sie anschließend als bösartige Zombies wiederauferstehen zu lassen. Lamar Reed, einer der wenigen Lebenden, kann sich mit einem Boot aufs Meer retten, in Sicherheit, wie er glaubt. Ein tödlicher Irrtum …
ISBN: 978-3453527058 | Amazon

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Yay! Endlich mal wieder Buchcontent *033* Ist ja im Moment ein wenig rar bei mir, da ich total abgelenkt bin von meinem teuflischen Nintendo DS, Wrestling und sowieso war meine letzte Woche total nervig und stressig:
Montag haben wir den ganzen Tag an unserem ausbildungstechnischem HomepageProjekt gearbeitet
Dienstag gings nach Oberhausen
Mittwoch war ich natürlich komplett im Wrestling und Shoppen im Centro versunken *039*
Donnerstag kam ich mitten in der Nacht wieder zuhause an und war doch tatsächlich von morgens 8 bis Abends 17 Uhr in der Schule, um das Projekt vorzustellen (Ich bin froh, dass ich das nun erstmal hinter mir habe).
Und am Freitag war ich dann so platt, dass ich nur noch geschlafen hab.
Aber nun ist ja Gott sei Dank Wochenende. Heute Morgen hab ich meine aktuelle Lektüre Unheil von Bentley Litte nach knappen zwei Wochen endlich mal beendet und fange nun mit Totes Meer von Brian Keene an, das ich mir beim Thalia im Centro gekauft habe und auf dem ein Aufkleber mit der Aufschrift “Brian Keene ist der neue Richard Laymon” klebte. Glaub ich nix von. Laymon kann niemand das Wasser reichen, aber ich lass mich da mal überraschen. Ich denke mein April wird ein katastrophaler Lesemonat. Ich hab eigentlich nur dieses Wochenende Zeit zu lesen. Ab Montag muss ich mich auf die Abschlussprüfungen vorbereiten und dann fangen auch schon die Prüfungswochen an. Mal sehen, wie ich mir da meine Lesezeit einteilen kann.

Was die WrestleMania Revenge Tour anging: Die war super. Die Veranstaltung war toll und wir hatten wohl ne menge Spaß. Aber ich hab ehrlich gesagt absolut keine Lust dazu nun einen Bericht zu schreiben und schon gar nicht Fotos hoch zu laden *003* Ich muss meine letzten lern- und prüfungsfreien Tage mit Faulheit ausfüllen *051*

von Sally am Samstag, 17 April, 2010 um 14:04 Uhr
In den Kategorien: Alltag,Ich lese...

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