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» Lincoln Child – Nullpunkt

Geschrieben von Sally am Montag, 22 Februar, 2010 | 1472 views. | 3 Kommentare


Originaltitel: Terminal Freeze
Genre: Thriller, Horror
Reihe: / Band: /
Erscheinungsdatum:
Januar 2010
Seiten:
396
Verlag:
Wunderlich
ISBN: 978-3805208826
Preis:
19,95€
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Inhalt: Fear Base, eine verlassene Militärstation in Alaska. Ein kleines Team von Wissenschaftlern untersucht einen Berg, der den einheimischen Tunits heilig ist.
In einer Höhle blickt sie aus der Tiefe des Eises ein riesiges gelbes Auge an. Ein alter Tunit warnt die Forscher, aber es ist bereits zu spät: Ein ehrgeiziges Filmteam fällt in die Station ein. Zum Entsetzen der Wissenschaftler sägen die Dokumentarfilmer das Monstrum aus dem Eis, um es vor laufenden Filmkameras aufzutauen.
Doch über Nacht verschwindet es aus dem Tiefkühlcontainer. Am Morgen findet man sein erstes Opfer oder das, was von ihm übrig geblieben ist.

Rezension: Bücher alleine von Lincoln Child oder zusammen mit Douglas Preston mag ich gerne lesen. Allerdings sind sie immer alle gleich: Meist geht es um diverse Forscher, die irgendwo weit ab (in 80% der Fälle abgeschnitten von der zivilisierten Welt) auf einer Basis hocken und an irgendwas rumdoktor, das dann irgendwann erwacht und ganz gewaltig böse wird.

So ist es auch in Nullpunkt. Ein Wissenschaftlerteam ist mitten in Alaska auf einer einsamen Militärstation, der Fear Base stationiert. Sie untersuchen die Umgebung und stoßen bald auf eine Höhle in einem Gletscher. Als sie diese Höhle betreten stoßen sie auf ein Tier, eingefroren in  Eis. Zusammen mit einem Fernsehteam, die eine Dokumentation drehen wollen schneiden sie das unbekannte Wesen aus seinem eisigen Gefängnis und nehmen es mit auf die Basis. Doch dort taut plötzlich das Eis und das Tier, welches noch am Leben ist verschwindet spurlos. Nach und nach werden Mitglieder der Filmcrew nahezu zerrissen aufgefunden und was anfangs noch für einen Unfall mit einem Eisbären gehalten wird, stellt sich bald als Angriff des unbekannten Wesens heraus und es wird immer brutaler.

Wie ich bereits sagte ist das nichts Neues. Wer das Autorenteam kennt, weiss was ich meine. Ein Großteil ihrer Bücher laufen immer nach diesem Schema ab. Aber genau das mag ich. Ich steh auf “Monster und Menschen am Arsch der Welt”-Geschichten und Lincoln Child weiss soetwas gut umzusetzen.Das Buch ist zwar nicht durchgehend spannend, aber teilweise umso gruseliger.

Ansonsten setzt Child auch weiterhin auf altbewährtes: Einige wissenschaftliche Abschnitte um die Herkunft des Tieres zu ermitteln, also Wissenschaft für Dummies (Keine Ahnung, ob das alles auch korrekt ist), neben den Hauptcharakteren einige nervige und gewollt unsympathische Charaktere, ziemlich kurze Kapitelabschnitte und ein typisches Ende. Aber das funktioniert ganz gut und das Buch lässt sich einfach weglesen.

Also Nullpunkt ist ein typischer Child. Lesenswert, spannend genug und solide. Kann man lesen, wenn es einen interessiert.

von Sally am Montag, 22 Februar, 2010 um 16:39 Uhr
In den Kategorien: Buchrezensionen

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