» Sophie Hannah – Still, still

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Originaltitel: Little Face
Genre: Psychothriller
Erscheinungsdatum: Februar 2009
Seiten: 400 Seiten
Verlag: Lübbe
ISBN: 978-3404159796
Inhalt: Die Haustür steht offen! Verängstigt hastet Alice an die Wiege ihrer Tochter – und blickt in ein fremdes Gesicht. Das ist nicht ihre Florence! Doch ihr Mann erklärt Alice für verrückt. Er behauptet, dass das Baby niemand anders ist als Florence. Und er verwandelt sich in einen Feind. Will er Alice in den Wahnsinn treiben?
Rezension: Den Anfang des Buches fand ich noch ziemlich gut. Gleich nach dem ersten Kapitel war es schon spannend und man war gezwungen es weiter zu lesen, aber spätestens an dem Punkt, an dem man Zeuge der Ermittlungen der Polizei wird, wird es sehr sehr langweilig. Ich als Leser war den Ermittlern irgendwie immer einen Schritt voraus. Wenn die Polizei wirklich so schlampig in Mordfällen arbeiten würde, dann mal gute Nacht. Ich habe mich jedenfalls gefühlt wie Monk.
Das Buch beginnt mit der Geschichte von Alice ihrer neugeborenen Tochter Florence, die plötzlich scheinbar “ausgetauscht” wurde, ihrem Mann David und dessen Mutter Vivienne. Aber dann wechselt in jedem Kapitel der Ort und die Zeit und man folgt dem Polizisten Simon, der diesen Fall unbedingt lösen will.Das ist schonmal ein Minusstern. Ich hasse es, wenn man ständig die Orte und Personen in Büchern wechselt. Das nervt mich einfach, zumal mich meistens eine der Personen und deren Handlung überhaupt nicht interessiert.
Simon ist mit schrecklich unsympathisch. Er nervt einfach. Seine Vorgesetzte Charlie ist ebenso nervtötend. Alice ist auch nicht gerade einer meiner Lieblinge. Sie tat mir zwar leid, aber an sehr vielen Stellen im Buch dachte ich einfach nur: “Ja, selbst schuld”.
Und dann war da noch: Das Ende… sowas blödes
Sowas unglaublich blödes… Irgendein anderes Ende wäre wirklich passend gewesen, aber leider war das ein Griff ins Klo, wie man so schön sagt. Ich war später gezwungen die letzten Seiten zu überfliegen.
Auf meinem Buch steht drauf: “Thriller des Jahres”. Leider stimmt das so gar nicht. Ich hab dieses Jahr schon weitaus bessere Bücher gelesen und das Jahr ist immerhin auch noch nicht zu Ende. Zwei Sterne von mir. Kann man lesen, sollte man aber nicht, wenn man noch Alternativen hat.





