Posts Tagged ‘Richard Laymon’

» Richard Laymon – Der Pfahl

Geschrieben von Sally am Sonntag, 9 Oktober, 2011 | 635 views. | 2 Kommentare


Originaltitel: The Stake
Autor/en: Richard Laymon
Genre: Horror, Thriller
Reihe: / Band: /
Seiten: 589
Verlag: Heyne
ISBN: 978-3453675803
Format: Taschenbuch
Sprache: deutsch
Amazon

Während eines Ausfluges in die kalifornische Wüste stoßen der Horrorautor Lawrence “Larry” Dunbar, seine Frau Jean und deren Freunde Pete und Barbara auf eine verlassene Geisterstadt namens Sagebrush Flat. Abenteuerlustig wie sie sind erkunden sie die verfallenen Gebäude und finden ein altes Hotel, das merkwürdigerweise vor nicht allzu langer Zeit mit einer Kette und einem Schloss verriegelt wurde. Die Neugier packt die vier und sie beschließen in das Hotel einzudringen. Dort, unter der zerfallenen Treppe des Hotels finden sie einen Sarg, mit der mumifizierten Leiche einer jungen Frau. In ihrer Brust steckt ein hölzerner Pfahl. Geschockt von ihrem Fund fliehen die vier, in der Absicht zu vergessen, was sie dort in dem verlassenen Hotel gefunden haben. Doch Larry und Pete lässt der Gedanke an die Leiche nicht los. Wer hat das Mädchen ermordet, warum wurde sie in ihrem Sarg in diesem Hotel versteckt und die wichtigste aller Fragen: Warum hat der Mörder ihr einen Pfahl durch die Brust getrieben? Ist das mysteriöse Mädchen unter der Treppe vielleicht ein Vampir?

Larry beschließt ein Buch über das Mädchen zu schreiben und zusammen mit Pete geht er zurück, um ihre Leiche aus dem Hotel zu holen und zu dokumentieren, wie sie den Pfahl herausziehen. Bald findet Larry heraus, wer das tote Mädchen ist und dass zur Zeit ihrer Ermordung weitere Mädchen verschwunden sind und er verstrickt sich immer tiefer in ihre Vergangenheit und dann ist da ja noch die Frage, ob es sich wirklich um einen Vampir handelt und was passiert, wenn sie den Pfahl entfernen?

Man sollte von Der Pfahl nicht erwarten, dass man in Laymon Manier einen Vampirroman präsentiert bekommt, wie es der Klappentext möglicherweise vermuten lässt. Eigentlich geht es in diesem Buch gar nicht wirklich um den Vampir. Es geht viel eher um Bonnie, das Mädchen hinter dem vermeintlichen Vampir und ihre Ermordung. Larry stellt ein paar Nachforschungen an und findet einiges über sie und ihrer Vergangenheit heraus und ist nahezu “besessen” von ihr. Im Buch gibt es aber noch einen zweiten Handlungsstrang, nämlich den von Larrys Tochter Lane.

Lane hat ein paar Probleme mit ihrem sexbessesenen Freund Jim und erwischt sich dabei, wie sie sich langsam in ihren Lehrer Mr. Kramer verliebt. Sie bleibt nach dem Unterricht länger und hilft ihm beim Korrigieren der Arbeiten. Doch Mr. Kramer ist nicht der nette, gutaussehende, sympathische Lehrer, der ihr bei einem Angriff eines Mitschülers zur Hilfe eilt und besorgt um ihre Sicherheit ist. Er hat ganz andere Pläne mit Lane, als ihr vielleicht lieb ist.

Lanes Geschichte macht mindestens ein Drittel des Buches aus und ich fand ihre Geschichte fast interessanter als die Geschichte um Bonnie und Larrys Buch. Was mit Sicherheit auch daran lag, dass ich Lane ziemlich sympathisch fand. Denn Larry und Pete sind zwei Idioten. Wer würde nachts in eine verlassene Geisterstadt fahren um die Leiche eines ermordeten Mädchens zu bergen und sie in ihrer Garage zu verstecken? Aber solche Charaktere machen Richard Laymons Bücher aus. Sie stolpern von einem großen Fehler in den nächsten und steigen immer tiefer hinab in die Geschichte, die sie nicht mehr loslässt und auch sehr schnell den Leser fesseln kann. Dennoch lässt sich über die Naivität und Dummheit der Charaktere in Der Pfahl gut und gerne häufig den Kopf schütteln. Ohne Lanes Geschichte wäre das Buch allerdings nur halb so interessant gewesen.

Gerade in diesen Kapiteln fiel mir, vor allem zum Schluss hin auf, dass dieser Laymon ein wenig “züchtiger” ist, als die anderen Bücher, die ich von ihm gelesen habe. Wo er in Romanen wie zum Beispiel Die Insel nicht mit brutalen Einzelheiten geizt setzt er in Der Pfahl einen Punkt und geht nicht weiter auf die Geschehnisse ein. Dem Leser bleibt es überlassen sich auszumalen, was dort den Protagonisten, in diesem Fall hauptsächlich Lane, passiert ist. Dennoch ist auch dieses Buch nichts für schwache Nerven. Wer ein Problem mit Gewalt, Blut und Vergewaltigungen hat, der sollte einen Bogen um Laymon machen, auch um Der Pfahl, selbst wenn es, wie ich finde eines der “dezenteren” Bücher von ihm ist.

Der Pfahl ist also mal wieder ein Buch von Richard Laymon, das ich wirklich gerne gelesen habe und mich von dem ersten, bis zum letzten Wort absolut unterhalten hat.

von Sally am Sonntag, 9 Oktober, 2011 um 13:53 Uhr
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» Richard Laymon – Der Käfig

Geschrieben von Sally am Samstag, 19 März, 2011 | 2150 views. | 5 Kommentare


Originaltitel: Amara
Genre: Horror
Reihe: / Band: /
Erscheinungsdatum: April 2011
Ausgabe: 1. Auflage
Seiten: 512
Verlag: Heyne
ISBN: 978-3453435308
Preis: 9,99€
Amazon

Inhalt: Vor langer Zeit war sie eine Herrscherin. Jetzt ist sie nur noch eine vertrocknete Mumie. Bis die Siegel zerbrochen werden, die sie in ihrem Sarkophag gefangenhalten. Die Untote macht sich auf einen blutigen Rachefeldzug durch das heutige Kalifornien.

Rezension: Ohne zu übertreiben kann ich sicher behaupten, dass Der Käfig wohl eines der besten Bücher von Richard Laymon überhaupt ist. Obwohl mich der Klappentext nicht so angesprochen hat, habe ich es wegen akuter Lesekrise doch mal gelesen, denn Laymon ist eine gute Waffe gegen Lesekrisen. Ansonsten hab ichs nicht so mit wandelnden Mumien (ausser Brendon Fraser spielt die Hauptrolle1 ) darum habe ich nicht vermutet, dass mir das Buch so sehr gefallen würde.

Es ist sehr schwer eine detaillierte Inhaltsangabe zu liefern, denn auf den 512 Seiten lernt man extrem viele Charaktere kennen und man begleitet sie durch manche Kapitel auf ihren Wegen. Da gibt es zum Beispiel die Kuratorin Susan Connors, die im Charles-Ward Museum für die agyptische Sammlung verantwortlich ist, als die Mumie Amara plötzlich verschwindet und drei Leichen der Wachmänner zurücklässt. Taggart Parker, Susans Freund ist Polizist und auf der Suche nach dem Dieb, der Amara gestohlen und die Wachmänner getötet hat. Ed Lake wird von seiner Freundin des Nachts mitten in der Pampa ausgesetzt und findet sich, nachdem man ihn niedergeschlagen hat zusammen mit zwei anderen, der hübschen Virginia und Marco in einem Käfig wieder. Dort werden sie gezwungen Dinge zu tun und bestraft, wenn sie nicht akurat erledigt werden. April Vallsarra, eine blinde Frau, die ganz alleine in den Bergen in ihrer Villa wohnt und sich nach Gesellschaft sehnt. Mable, ein dickes Mädchen, das offenbar irgendeine Störung hat und hoffnungslos in Taggart Parker verliebt ist und sich an Susan rächen will, weil er sie liebt und nicht Mable. Grace und ihre Schwester Pix sind zusammen mit Graces Freund Cody aus South Carolina und von Graces und Pix’ brutalem Stiefvater abgehauen und nach Los Angeles gefahren auf der Suche nach einer Zukunft und Arbeit und dann gibt es da noch Imad, den Ziehsohn von Robert Callahan, der Amara vor vielen Jahren aus ihrer Grabkammer geborgen hat und um ihr dunkles Geheimnis weiss.

Wenn man das so liest könnte man denken, man würde erschlagen werden von dieser Überzahl an Charakteren auf nur 500 Seiten und komplett den Überblick verlieren. Dem ist nicht so. Eines von Laymons vielen Talenten ist es Handlungen so geschickt zu verweben, dass, egal wieviel Input der Leser bekommt er niemals die Kontrolle oder den Überblick verliert. Er verwebt die unzähligen Stränge so, dass er damit ungeheure Spannung aufbaut und mich die ganze Zeit weiter zum Lesen getrieben hat. Jeder einzelne Charakter hat seine eigene Geschichte und fügt sich perfekt in den Plot ein. Ich hatte etwas Bedenken, dass Laymon viel aus der Sicht der Mumie Amara schreibt. Das hätte mir nicht besonders gefallen. Aber er hat nur zwei oder drei sehr kurze Kapitel aus ihrer Sicht geschrieben und das nur sehr wage. Durch diese Methode hat er Amara als ein wirklich schreckliches Monster dargestellt, sodass selbst ich, die sich vor sowas meist nicht erschreckt und vor Mumien schon mal gar nicht, hin und wieder mal Gänsehaut bekam. Das ist mir bisher bei nur einem anderen Buch passiert. Alleine seine Beschreibungen von Amara ließ mich häufig erschaudern. Eine kleine Gestalt, mit langen, merkwürdigerweise gut erhaltenen roten Haaren, brauner Haut, die an manchen Stellen glatt ist und an andere uneben, hart und verknittert. Ihr Gesicht ist vertrocknet. Ihre Augen sind verschwunden und geben den Blick auf zwei große, schwarze Löcher frei, die umgeben sind von vertrockneter Haut und ein Maul voller spitzer Zähne, mit denen sie ihre Opfer zerreisst. Brr.

Der Käfig ist gewohnt gut geschrieben. Leicht und flüssig, sodass man es problemlos lesen kann und nie ins Stocken gerät, gepaart mit Kapitel, die genau die richtige Länge haben. Typisch für Laymon ist dieses Buch wieder sehr blutig, brutal und auch sehr sexistisch. Dazu kommt diese gewisse Portion von Grusel. Alles zusammen passt perfekt. Ich hab es sehr genossen das Buch zu lesen und finde es fast schade, dass ich es schon durch habe. Von mir gibt es absolute 5 Sterne. Da gibt es nichts zu meckern. Dieses Buch hat mir wieder gezeigt, warum ich Richard Laymons Bücher so wahnsinnig gut finde.

  1. Wers nicht weiss: Ich rede von dem Film Die Mumie mit Brendon Fraser, Rachel Weisz und Arnold Vosloo []

von Sally am Samstag, 19 März, 2011 um 14:57 Uhr
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» [GeSUBt] Laymon und Beckett

Geschrieben von Sally am Freitag, 11 März, 2011 | 611 views. | 6 Kommentare

Auch wenn ich aktuell so schnell lese wie ne Schnecke kriecht komme ich natürlich nicht drumrum mal in die Buchhandlung zu schlüpfen und mich umzusehen (und natürlich auch was kaufen…was sonst). Ich wüsste nicht, was ich lesen sollte, wenn ich Watership Down fertig habe, wenn ich es denn jeeemals zuende lesen werde. Aktuell ist alles etwas schleppend. Darum habe ich mir folgendes gekauft, was mich aktuell interessieren würde:

Der Käfig von Richard Laymon
Vor langer Zeit war sie eine Herrscherin. Jetzt ist sie nur noch eine vertrocknete Mumie. Bis die Siegel zerbrochen werden, die sie in ihrem Sarkophag gefangenhalten. Die Untote macht sich auf einen blutigen Rachefeldzug durch das heutige Kalifornien.
ISBN: 978-3453435308

Laymon ist ja meine bekannte Allzweckwaffe. Les ich gerne jederzeit, obwohl mir die Inhaltsangabe von Der Käfig nicht so sehr zusagt muss ich gestehen. Es könnte aber ganz interessant werden. Wird schon passen, ist ja immerhin ein Laymon.

Tiere von Simon Beckett
Manche Menschen sind Tiere. Nigel ist sicherlich nicht der Hellste. Aber er ist meistens ganz guter Laune. Im Büro gibt es immer etwas zu kopieren, und außerdem sind da Cheryl und Karen. Auch im Pub, den seine Eltern früher führten und in dem Nigel jetzt wohnt, fühlt er sich wohl. Es gibt hier zwar kein Bier und keine Zigaretten mehr, aber Nigel interessiert sich sowieso mehr für Fernsehen und Comics. Und dann ist da noch der Keller. Hier hält Nigel seine Mitbewohner. Dass die nicht freiwillig da unten wohnen, stört Nigel nicht …
ISBN: 978-3499249150

Tiere wäre mein erster Beckett. Seine anderen Bücher haben mich bisher nicht sonderlich interessiert aber offenbar habe ich damit volles Rohr ins Klo gegriffen, wenn ich mir so die Rezensionen bei Amazon ansehe. Dabei finde ich den Klappentext höchst interessant. Wird sich zeigen, was ich davon halte…

von Sally am Freitag, 11 März, 2011 um 15:17 Uhr
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» Richard Laymon – Dark Mountain

Geschrieben von Sally am Donnerstag, 13 Januar, 2011 | 859 views. | 3 Kommentare


Originaltitel: Dark Mountain
Genre: Horror
Reihe: / Band: /
Erscheinungsdatum: 24. Februar 2009
Seiten: 321
Verlag: Leisure Books
ISBN: 978-0843961386
Preis: 5,95€
Amazon

Inhalt: When two families head off on a camping holiday, it is meant to be a break from city life, in the hills amid the wonders of nature. But in the wilderness lurk two others, an old woman with gruesome powers and her son, whose depraved and unnatural lusts even she cannot control.

Rezension: Es tut mir jetzt sehr sehr weh das zu schreiben: Mein Gott, bin ich froh, dass ich dieses Buch endlich durch habe. Autsch *036* Dark Mountain ist wahrscheinlich der schlechteste Laymon, den ich bisher gelesen habe und ich möchte mich mit der Rezension auch gar nicht so lange aufhalten. Es ist schon schwer genug zu ertragen, dass es tatsächlich ein schlechtes Buch von Laymon gibt.

“Eigentlich sollte es ein entspannter Campingausflug werden. Zwei Familien aus Los Angeles trampen durch die Wälder und erzählen sich am Lagerfeuer Gruselgeschichten. Bis eine dieser Geschichten Wirklichkeit wird und der Urlaub ein jähes Ende nimmt: Nach einem brutalen Überfall von Hinterwäldlern gelingt die Flucht – doch die Großstädter werden verflucht, und das Böse sucht sie auch in L.A. heim.” von der deutschen Ausgabe.

Der Klappentext des Buches verspricht einen “ganz normalen” Laymon, wie die Fans ihn kennen. Doch wenn man dann das Buch liest, dann weiss man, dass dort irgendwas schief gelaufen ist. Ich würde sagen ganze 80% des Buches sind belangloses Gelaber und Schwachsinn. Man begleitet die Familien auf ihrer Wanderung durch die Berge und hört ihnen zu wie sie über irgendeinen total uninteressanten Schwachsinn reden, bescheuerte Streiche spielen oder sich semigruselige Geschichten erzählen. Das alles mag in der Umgebung des Waldes ja noch einigermaßen auszuhalten sein, denn der Leser ist in der Hoffnung, dass dort jeden Moment etwas passieren kann, aber dann wird der Charakter umgebracht, der diese Spannung und Action bringen sollte und ab dort weiss man dann, dass das nichts mehr werden kann.

Die Familie flüchtet zurück nach L.A. und steht unter dem Fluch der alten Hexe aus dem Wald. Gähn. Es passieren ein paar weniger spannende Dinge, bis vier von den Verfluchten, 20 Seiten vor dem Ende, drauf kommen diesen Fluch irgendwie los zu werden und dann kommt das Ende und das hab ich nur mit einem viertel Auge gelesen, nur froh, dass das Buch endlich endlich zuende ist. Das Ende selber ist nicht der Rede wert.

Ein Stern für Laymons art zu schreiben, die wieder durchaus lesbar ist. Nur eben hat das dem Buch auch nicht geholfen.

Ich bin ein sehr großer Laymon Fan. Ich lese alles von ihm, was mir in die Finger kommt und meist gefällt mir das auch. Das Dark Mountain nun plötzlich so dermaßen aus der Reihe fällt verwundert mich ziemlich. Ich versuche nun alles um das zu vergessen und warte geduldig auf den nächsten Laymon, der mich hoffentlich aus diesem Schock rausholen kann *026*

von Sally am Donnerstag, 13 Januar, 2011 um 13:29 Uhr
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» [Ich lese] Dark Mountain

Geschrieben von Sally am Dienstag, 11 Januar, 2011 | 358 views. | Keine Kommentare

Na toll. Ich wusste es. Jetzt, wo ich bei der I’m in … english Challenge mitmache setze ich mich total unter Druck so schnell wie möglich ein englisches Buch zu lesen damit ich den Monatssoll erfülle *051* Ich habs versucht mit Remarkable Creatures von Tracy Chevalier, war mir aber irgendwie nicht so nach, also hab ich es wieder bei Seite geräumt. Dann hab ich kurz überlegt und mir Blue at the Mizzen von Patrick O’Brian genommen. Ich bekam aber auf den ersten 17 Seiten schon Gewissensbisse. Das Buch ist das 20 und letzte der Jack Aubrey/Stephen Maturin Reihe  *007* *007* *007* und obgleich ich soweit alles aus der Serie weiss, dass ich das 20ste Buch lesen kann, ohne die vorangegangenen 10 gelesen zu haben, fand ich es irgendwann sehr traurig das Ende dieser hervorragenden Serie zu lesen, bevor ich wirklich alle Bücher gelesen habe, also hab ich es schnell wieder weggeräumt und versucht das Gelesene zu vergessen, obwohl ich schon voll dabei war hinter Jack Aubrey herzugeiern *006* . Jetzt hatte ich aber immer noch kein englisches Buch gelesen, dafür aber 2 abgebrochen, bzw. vorerst pausiert *055* und dann fand ich in einer Ecke doch tatsächlich einen ungelesenen Laymon und das noch auf englisch.

Dark Mountain von Richard Laymon
When two families head off on a camping holiday, it is meant to be a break from city life, in the hills amid the wonders of nature. But in the wilderness lurk two others, an old woman with gruesome powers and her son, whose depraved and unnatural lusts even she cannot control.
ISBN: 978-0747239215

Gebongt! Und das halte ich nun auch durch, obwohl ich gerade las, dass dieses Buch an meinem Geburtstag, nämlich am 12. September 2011 in Deutschland unter dem Titel Der Wald erscheinen wird und das sogar mit einem sehr schicken Cover *018* Argh! Egal. Ich lese das nun und ich werde dennoch die deutsche Ausgabe kaufen. Des sammelns Willen.

Um dem ganzen Stress im nächsten Monat vorzubeugen habe ich schon eine kleine, feine Liste von Büchern zusammengestellt, die ich dringen mal lesen wollte. Auf englisch, versteht sich. Unter anderem der erste Band der Parasol Protectorate Serie Soulless von Gail Carriger (Die mit dem schicken Cover),  Mini Shopaholic von  Sophie Kinsella, I heart New York von Lindsey Kelk und ich habe mich entschieden nun doch den dritten Band der Weltuntergangsserie von Susan Beth Pfeffer zu lesen (Manche mögen den ersten Band kennen, Die Welt wie wir sie kannten). Die werde ich mir dann im nächsten Monat besorgen und dann hat sich das mit dem Stress erledigt.

von Sally am Dienstag, 11 Januar, 2011 um 22:53 Uhr
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» Das Lesejahr 2010

Geschrieben von Sally am Freitag, 31 Dezember, 2010 | 538 views. | 5 Kommentare

Das wars mit 2010. Ich werd das Jahr nicht besonders vermissen, aber eigentlich mache ich sowieso keinen Unterschied zwischen dem 31. Dezember 2010 und dem 1. Januar 2011 muss mich nur daran gewöhnen das Datum mit 2011 korrekt zu schreiben. Ansonsten geht mir ein Jahreswechsel so ziemlich am Hut vorbei.
Was Bücher angeht, gab es dieses Jahr einiges Gutes, leider aber zuviel Schlechtes muss ich sagen. Einige Bücher haben mich richtig enttäuscht und mir meine kostbare Zeit gemopst, bei anderen wäre ich froh, wenn ich jetzt noch dabei wäre sie zu lesen.

Meine absoluten BuchTops in 2010

Platz 1

Terror von Dan Simmons
England im Jahr 1845: Unter dem Kommando von Sir John Franklin brechen die modernsten Schiffe ihrer Zeit – die »Terror« und die »Erebus« – auf, um die legendäre Nord-West-Passage zu finden: den Weg durch das ewige Eis der Arktis in den Pazifik. 130 Männer nehmen an der Expedition teil. Keiner von ihnen wird je zurückkehren. Dies ist ihre Geschichte.

An vielen Stellen habe ich schon erwähnt, dass Terror einfach der abolsute Wahnsinn ist. Es gehört wahrscheinlich zu den allerbesten Büchern, die ich je gelesen habe. Es war super intensiv zu lesen. Eine großartige Entdeckung, die aber leider auch mit 1000 Seiten viel zu kurz ist. Terror ist eines dieser Bücher, von denen man einfach nicht will, dass sie zuende gehen.

Platz 2

Die Winterrose von Jennifer Donnelly
London, 1900: Die junge India Selwyn-Jones bewegt sich in den feinsten Kreisen. Bis sie als Ärztin im berüchtigten Viertel Whitechapel zu arbeiten beginnt – und dort in leidenschaftlicher Liebe zu dem gefürchteten Gangsterboss Sid Malone entbrennt …

Erst vor kurzem gelesen hat mir Die Winterrose aber trotz anfänglicher Skepsis sehr sehr gut. Jennifer Donnelly schreibt einfach ganz wunderbar und man wird gezwungen dieses Buch weiterzulesen, selbst wenn man ja eigentlich aufhören WILL. Man kann einfach nicht aufhören. Es hat sehr viel Spaß gemacht India zu begleiten und ich werde mich sicher hin und wieder gerne daran zurück erinnern.

Platz 3

Die Geisha von Arthur Golden
Zu Beginn der 30er Jahre wird das einfache Fischermädchen Chiyo in die alte Kaiserstadt Kyoto gebracht und in ein Geisha-Haus, eine Okiya gesteckt. Nach einer qualvollen Ausbildung steigt sie zu einer der begehrtesten Gaishas in ganz Japan auf. Doch ihr Traum vom privaten Glück erfüllt sich erst nach dem Untergang der alten Geisha-Kultur.

Die Geisha habe ich zu Beginn des Jahres gelesen, nachdem ich nach langer Zeit den Film mal wieder gesehen habe. Das Buch hat mich wiedererwartend mehr beeindruck als der Film. Es ist einfach ein sehr schönes, sehr interessantes Werk. Man taucht ein in eine fremde Welt, begleitet die kleine Chiyo durch ihr Leben als eine der erfolgreichsten Geishas der Welt. Es las sich fast wie ein Märchen, ich versank in dem Buch. Großartig

Leider leider gab es da auch einigen Mist in 2010. Was mir zu blöd wurde habe ich abgebrochen, aber durch manches habe ich mich, warum auch immer, durchgequält, bis zum Ende. Im Nachhinein weiss ich: Hätt ich man besser gelassen. Aber sowas kann man ja nicht ahnen *055*

Meine definitiven BuchFlops in 2010
Platz 1

The Hunger Games: Mockingjay von Suzanne Collins
Against all odds, Katniss Everdeen has survived the Hunger Games twice. But now that she’s made it out of the bloody arena alive, she’s still not safe. The Capitol is angry. The Capitol wants revenge. Who do they think should pay for the unrest? Katniss. And what’s worse, President Snow has made it clear that no one else is safe either. Not Katniss’s family, not her friends, not the people of District 12.

Die Hunger Games/Panem Trilogie ist sicher eine der besten in der Jugendbuchsparte. Band 1 ist absolut spannend, Band 2 steht dem in nichts nach, doch dann tritt der dritte Teil Mockingjay (Flammender Zorn, ab Januar auf deutsch) auf die Bühne und hat mich so dermaßen enttäuscht, dass es mir sehr schwer fällt diese Trilogie als eine meiner Favoriten zu bezeichnen. Die Protagonistin des Buches, Katniss Everdeen entwickelt sich im dritten Teil zu einer nervenden, aufmerksamkeitsheischenden Idiotin, die man zu hassen beginnt und mit der Hauptfigur steht und fällt nunmal eine Geschichte. Sehr schade wie sich die Trilogie entwickelt hat und zuende ging, dennoch mag ich Band 1 und 2 nach wie vor. Doch der dritte Teil ist definitiv der Flop aller Flops.

Platz 2

Todesbrut von Klaus-Peter Wolf
Eine Fähre irrt über die Nordsee und darf nirgendwo anlegen. An Bord befindet sich eine tödliche Gefahr. Sie könnte von jedem ausgehen. Auf einer beliebten Urlaubsinsel formiert sich eine Bürgerwehr: Kein Neuankömmling soll die Insel mehr betreten. Dabei ist die Bedrohung schon längst dort. Die Bundeswehr riegelt eine Kleinstadt an der Küste ab. Niemand darf mehr ins Sperrgebiet. Und niemand darf mehr hinaus. Aber ob das noch etwas nützt? Es geschieht etwas völlig Unberechenbares, das jegliche Gesellschaftsordnung außer Kraft setzt. Wann kommt es zu uns?

Ich habe von Todesbrut ja wirklich gar nichts erwartet. Der Klappentext sprach mich an und mich reizte die Tatsache, dass ich die Handlungsorte kenne. Darum konnte es mich ja eigentlich nicht großartig enttäuschen. Aber leider fand ich das Buch so dermaßen blöd und langweilig, dass es sehr wohl einen Platz in der Flop Liste verdient.

Platz 3

Die Wahrheit über Alice von Rebecca James
Als Alice sie zu ihrer Geburtstagsparty einlädt, ist Katherine mehr als überrascht. Die schöne, strahlende Alice, das beliebteste Mädchen der Schule, will mit ihr feiern? Katherine erlebt die Party wie im Rausch, Alice weicht nicht mehr von ihrer Seite. Doch nach und nach wird Alice immer merkwürdiger. Selbstsüchtiger. Grausamer. Bald entdeckt Katherine, dass ihre neue Freundin nach eigenen Regeln spielt…

Von Die Wahrheit über Alice habe ich mir durch die viele Werbung, den positiven Rezensionen und dem durchaus spannenden Klappentext einiges versprochen. Gehalten hat das Buch davon so gut wie gar nichts. Es war langweilig, vorhersehbar und so undurchdacht, dass es weh tat.

2011 freue ich mich besonders auf das Erscheinen von The Wild Rose, dem dritten Teil der Rosen Reihe von Jennifer Donnelly. Natürlich werde ich auch nach wie vor jedes Buch von Richard Laymon, Jack Ketchum und Bentley Little kaufen, das erscheint. Die haben mich bisher noch nie enttäuscht und obwohl ich ein bisschen an Totes Meer von Brian Keene auszusetzen hatte freue ich mich dennoch auf seinen zweiten Roman Die Verschollenen.

Versuche möchte ich es noch einmal mit Der Schatten des Windes von Carlos Ruiz Zafon, das ich irgendwann abgebrochen habe, weil es irgendwie einfach nicht weiterging. Trotzdem gefiel mir das Buch an und für sich ganz gut, deswegen geb ich ihm eine zweite Chance. Auch Lycidas von Christoph Marzi möchte ich noch einmal versuchen, sowie die Millennium Trilogie von Stieg Larsson. Ausserdem muss ich dringend mal an der Jack Aubrey/Stephen Maturin Reihe von Patrick O’Brian weiterlesen, sonst komme ich ja nie durch die 21 Romane und wenn ich wirklich ganz gut drauf bin, möchte ich mal die Carroux Übersetzung von Der Herr der Ringe lesen…aber auch wirklich nur wenn ich ganz ganz gut drauf bin und sonst wirklich gar nix zu tun habe.

Dieses Jahr, ganz neu, mache ich auch bei der Challenge von der Frau von Saiten und libromanie Nina mit, die da heißt “I’m in… English”. Kurz gesagt: Jeden Monat wird mindestens ein Buch auf englisch gelesen. Das wäre dann meine erste Challenge und ich freue mich schon drauf *038* Aber das soll im nächsten Jahr nicht die Einzige sein. 2011 möchte ich meine ganz persönliche Seiten-zähl Challenge machen. Ich versuche also bis zum 31. Dezember 2011 30.000 Seiten zu lesen. Ich werde aber über beide Challengers noch seperate Artikel schreiben.
Ansonsten habe ich im Jahr 2011 lesetechnisch ja wieder einiges vor. Ich bin gespannt, wie es wird und hoffe auf viele gute Bücher.

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