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» John Boyne – The Boy in the Striped Pyjamas

Geschrieben von Sally am Sonntag, 19 Juli, 2009 | 1524 views. | 4 Kommentare


Originaltitel: The Boy in the Striped Pyjamas
Genre: Drama
Erscheinungsdatum: 2006
Seiten: 215
Verlag: David Fickling Books
ISBN: 978-0385751537
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Inhalt: Bruno is nine when his family moves from their luxurious Berlin home to the country, where “the Fury” has appointed Bruno’s father commandant. Lost and lonely, the child hates the upheaval, while his stern but kind father celebrates his success because he has learned to follow orders. Bruno can see a concentration camp in the distance, but he has no idea what is going on, even when he eventually meets and makes friends with Shmuel, a boy from Cracow, who lives on the other side of the camp fence. The boys meet every day. They even discover that they have the same birthday. It’s all part of a poignant construct: Shmuel is Bruno’s alternative self, and as the story builds to a horrifying climax, the innocent’s experience brings home the unimaginable horror.

Rezension: Es ist schwer zu diesem Buch eine Rezension zu schreiben. Das Buch umfasst nämlich ein schweres Thema, das letztendlich immer schwer im Magen liegt. Ich war etwas skeptisch beim Kauf dieses Buches. Ich hatte wirklich keine Lust wieder ein Buch a la “Das Tagebuch der Anne Frank” zu lesen, obwohl die Geschichte hinter diesem Buch eigentlich eine ganz andere ist. Ich kaufte mir das Buch letztendlich doch, nämlich auf englisch.

The Boy in the Striped Pyjamas beschreibt aber eine ganz andere Geschichte. Nämlich die von Bruno und seinem Freund Shmuel, der auf der anderen Seite des Zaunes im Konzentrationslager Auschwitz-Birkenau sitzt. Beide freunden sich an und reden fast täglich jeden Tag über ein Jahr lang miteinander. Bruno weiss als 9-jähriger Junge nicht, warum dieser Zaun die beiden trennt und warum Shmuel und all die anderen bei ihm diese gestreiften Pyjamas tragen. Er findet es unfair, dass Shmuel den ganzen Tag mit diesem Pyjama herumlaufen darf, während er in zu enge Schuhe, Hosen und einem Hemd gesteckt wird. Er findet es auch unfair, dass Shmuel viele andere Jungs zum Spielen hat, er aber alleine mit seiner schwierigen Schwester alleine zuhause sein muss.

Es ist eben diese kindliche Unwissenheit, die das Buch zu etwas Besonderem macht. Was damals in Auschwitz passiert ist, weiss mittlerweile jeder, aber niemand hat sich vorgestellt, wie ein kleiner, 9-jähriger Junge dies sieht. Es ist eine interessante Sichtweise, aber eigentlich nichts für Kinder. Das Buch wird zwar als Kinder- und Jugendbuch verkauft, aber einem Kind würde ich es nicht in die Hand geben. Für Jugendliche und im Schulalltag, als Lektüre wäre es aber ganz angebracht.

von Sally am Sonntag, 19 Juli, 2009 um 13:36 Uhr
In den Kategorien: Buchrezensionen

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