» Suzanne Collins – Die Tribute von Panem: Tödliche Spiele

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Originaltitel: The Hungergames
Genre: Jugend, Drama, Science Fiction
Reihe: Hungergames/Panem Reihe Band: 1
Erscheinungsdatum: 17. Juli 2009
Seiten: 414 Seiten
Verlag: Oettinger
ISBN: 978-3789132186
Preis: 17,90€
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Inhalt: In einem Nordamerika der fernen Zukunft regiert das Kapitol mit eiserner Hand. Die meisten Menschen in den unterjochten zwölf Distrikten kämpfen tagtäglich ums Überleben. So auch die sechzehnjährige Katniss. Sie sorgt dafür, dass ihre kleine Schwester Prim und ihre Mutter nicht verhungern, indem sie unerlaubterweise hinter dem Zaun des Distrikts auf die Jagd geht. Doch der Hunger ist nicht die größte Bedrohung: Jedes Jahr werden die „Hungerspiele” ausgetragen, eine Art Gladiatorenkampf. Aus jedem Distrikt werden dafür ein Mädchen und ein Junge zwischen zwölf und sechzehn Jahren ausgelost. Und dieses Jahr trifft es Prim. Doch Katniss geht für ihre Schwester in den grausamen Kampf, der so lange dauert, bis nur noch einer von den vierundzwanzig „Spielern” am Leben ist. Das ist furchtbar genug, doch zu allem Überfluss ist einer von Katniss’ Gegnern ausgerechnet Peeta, der ihr schon einmal das Leben gerettet hat …
Erster Satz:
“Als ich aufwache, ist die andere Seite des Bettes kalt.”
Rezension: Ein gutes Buch folgt dem Nächsten. Von der Panem Reihe scheint im Moment jeder ziemlich begeistert zu sein. Nachdem ich mich von der Eupohorie von Christoph Marzis Lycidas mitgerissen wurde un leider nicht das zu lesen bekam, was ich mir drunter vorstellte war ich etwas skeptisch mit Panem. Allerdings grundlos.
Die Tribute von Panem sind 24 Jugendliche, jeweils zwei aus den 12 Distrikten von Panem. Jedes Jahr werden sie ausgewählt und treten in einer Arena gegeneinander an. Der Sieger bekommt das, was in ganz Panem Mangelware ist: Nahrung und genügend Geld um ein angenehmeres Leben zu führen als das, welches er vorher hatte. Die Spielregeln sind ganz einfach: Jeder gegen Jeden. Auge um Auge. Der letzte Überlebende hat gewonnen und gewinnen kann man mit jeden Mitteln und Waffen. Dieses Jahr treten Katniss und Peeta für ihren Distrikt 12 an. Doch die Beiden verbindet eine Vergangenheit, die es ihnen schwer macht sich gegenseitig töten zu können.
Gefasst gemacht habe ich mich auf eine schnulzige Liebesstory a la Biss zum Erbrechen und habe dementsprechen nicht unbedingt so viel erwartet. Ich wurde aber schnell eines Besseren belehrt. Eigentlich geht es in diesem Buch gar nicht um Liebe und andere Gefühle als Wut, Angst und Panik, was dem Buch auf jeden Fall zu Gute kommt. Es handelt sich wirklich hauptächlich ums Überleben und um den Kampf in der Arena. Vielen Dank dafür. Hätte die Protagonistin Katniss die ganze Zeit überlegt, wie sie es nur übers Herz bringen soll Peeta zu töten, weil sie ihn ja sooo sehr liebt wäre meine Bewertung sicher etwas schlechter ausgefallen. Allerdings muss ich sagen, dass ich bereits nach dem ich den Klappentext las eine Vermutung hatte, wie das Buch ausgeht und damit auch richtig lag. Allerdings hat das meine Lesewut nicht besonders betrübt. Das Buch musste einfach so enden, wie ich es mir gedacht habe.
Gerne hätte ich etwas mehr über Panem, seine Entstehung und warum es so ist, wie es ist erfahren. Manche Informationen tröpfeln hin und wieder in die Geschichte ein, aber das hat mir nicht gereicht. Suzanne Collins hat eine ziemlich interessante Welt aufgebaut. Ich hätte wirklich gerne mehr über die 12 Distrikte gelesen, die ja offensichtlich alle unterschiedlich sind und auch die Hauptstadt, das Kapitol hat mich sehr fasziniert, weil sie so völlig anders ist, als die Distrikte. Da Tödliche Spiele aber der Anfang einer Reihe ist hoffe ich auf mehr in den nächsten Büchern.
Suzanne Collins hat eine wunderbare Art ihr Buch zu schreiben. Es lies sich gut lesen und ich hatte absolut keine Probleme mir jedes kleinste Detail, das sie beschrieb bildhaft vorzustellen. Auch ihre Charaktäre sind wohl durchdacht und sympathisch, und das, obwohl ich Protagonisten wie Katniss, die alles können und dabei auch noch gut aussehen gar nicht leiden kann. Besonders beeindruckend fand ich die Fantasie und den Erfindungsgeist der Autorin. Manche Dinge, die sie in ihren Büchern geschehen lässt wäre mir im Leben nicht eingefallen. Sie hat wirklich tolle Ideen und weiss diese auch wunderbar umzusetzen.
Die Tribute von Panem: Tödliche Spiele ist ein wirklich gutes, spannendes und auswühlendes Buch. Mir war in keiner Sekunde langweilig und ich kann auch keine Szene kritisieren. Das Buch hat mir von vorne bis hinten, vom ersten, bis zum letzten Wort ausnahmslos gut gefallen und ich freue mich auf das zweite Buch, welches ich mir bei Amazon nun auf englisch bestellt habe. Auf deutsch erscheint Band 2, Gefährliche Liebe im Juni 2010 und wirklich: So lange kann ich nun echt nicht warten.





