» Helga Thoma – Ungeliebte Königin

![]()
Originaltitel: Ungeliebte Königin
Genre: Historisch, Geschichte, Biographie
Reihe: / Band: /
Erscheinungsdatum: März 2003
Seiten: 253 Seiten
Verlag: Piper
ISBN: 978-3492235266
Preis: 8,95€
Amazon
Inhalt: “Personen wie Sie gehören dem Staate”, machte Ludwig XIV. seiner Nichte Marie Louise von Orleans unmissverständlich klar, als diese in Tränen ausbrach, weil man sie dem geistig wie körperlich degenerierten König von Spanien zur Frau gab. In ihrer Schrift über das “Los der Prinzessinnen” befand Isabella von Parma, die Gemahlin des späteren Kaisers Joseph II., dass deren “Schicksal unstreitig das unglücklichste ist”. Ihre Nachfolgerin, Josepha von Bayern, war ihrem Gemahl innig zugetan, erntete von Joseph aber nichts als Verachtung, Demütigung und Grobheit. Ähnlich erging es der unglücklichen Elisabeth Christine von Braunschweig an der Seite Friedrichs des Großen. Nach persönlichem Glück wurde also nicht gefragt. Wie sehr diese Frauen ihren Ehegatten mit Leib und Seele ausgeliefert waren, das bewies wohl am spektakulärsten Heinrich VIII. von England, der gleich zwei seiner Gemahlinnen aufs Schafott schickte. Manche Königinnen aber ließen sich als starke Persönlichkeiten nicht brechen. Trotz allem Leid hatten sie die Kraft, das politische Geschehen ihrer Zeit entscheidend zu prägen.
Rezension: Ungeliebte Königin liegt schon seit einiger Zeit auf meinem SuB. Gekauft habe ich es, weil ich mich in zu der Zeit vorallem für Henry VIII. interessiert habe und er und seine sechs Frauen in diesem Buch behandelt werden. Gelesen habe ich es zu dem Zeitpunkt letztendlich nicht, aber das habe ich jetzt nachgeholt.
Ungeliebte Königin sind einzelne, zusammengetragene Geschichten über Königinen früheren Jahrhunderten, die politisch und möglichst geschickt verheiratet wurden. Nicht selten gegen den Willen der Braut. Helga Thoma hat ihre Geschichten zusammengefasst und aufgeschrieben. Beginnend bei Henry VIII und seine sechs Frauen, bis hin zu Maria Christine von Österreich und ihre Ehe mit Alfons XII. von Spanien.
Es ist schon interessant über solche Eheschließungen und die daraus resultierenden Probleme und Ängste zu lesen. Heutzutage heiraten (die Meisten
) ja aus Liebe und man weiss, auf wen man sich da einlässt, währenddessen die Prinzessinen ihre späteren Gatten vor der Hochzeit in den meisten Fällen nie zu Gesicht bekommen haben, geschweigedenn wussten, was für ein Wesen ihr Ehemann hat. Sie werden einfach ins kalte Wasser geschmissen und geraten nicht selten in eine Hölle. Weit weg von ihrer Familie und ihrem zuhause halten sie jähzornige und respektlose Ehemänner aus, die sich ungeniert mit Mätressen herumtreiben und ihnen die Schuld für jungenlose Schwangerschaften geben.
Helga Thoma schreibt ihr Buch sehr gut. Es wird selten langweilig und sie hält sich nicht allzu lange mit den ungeliebten Ehefrauen auf, was das Buch nicht in die Länge zieht.Auch sprachlich lässt es sich leicht und angenehm weglesen. Hin und wieder ist es ein wenig verwirrend, wenn plötzlich unzählige neue Namen und Personen auf einen zukommen, die man ersteinmal unterscheiden muss, bevor man weiterlesen kann. Das ist ein kleiner Nachteil an den kurzen und schnellen Kapiteln. Man hat kaum Zeit sich diese Personen zu merken.
Was die Korrektheit des Buches angeht kann ich leider nichts dazu sagen. Bis auf die Ehen des Henry VIII. habe ich mich mit keiner der genannten Personen näher befasst, werde es aber sich in nächster Zeit einmal tun, denn es stecken großartige Geschichten und Persönlichkeiten hinter den katastrophalen Ehen.
» Ulrike Schweikert – Die Herrin der Burg

![]()
Originaltitel: Die Herrin der Burg
Genre: Historisch
Reihe: / Band: /
Erscheinungsdatum: 10. August 2009
Seiten: 480 Seiten
Verlag: Blanvalet
ISBN: 978-3442372393
Preis: 7,95€
Amazon
Inhalt: Hildebolt von Wehrstein schäumt vor Wut als er, nach langer Abwesenheit auf der heimischen Burg eingetroffen, erfahren muss, dass seine Frau Sybilla ihm erneut keinen männlichen Nachfahren geschenkt hat. Auch des Wehrsteiners vorsorglicher Zweitversuch mit einer Bediensteten hatte nicht zum gewünschten Ergebnis geführt. Raue Zeiten, raue Sitten auf der Schwäbischen Alb. Noch ahnte zu diesem Zeitpunkt niemand, dass den beiden ungeliebten Töchterchen des Ritters — Tilia und ihrer Halbschwester Gret — inmitten der Kriegswirren auf der windigen Alb noch eine gewichtige Rolle zufallen würde.
Rezension: Mal wieder ein schöner, historischer Roman, dachte ich, das wär was. Also entschied ich mich für Die Herrin der Burg von Ulrike Schweikert, von der ich bisher weder etwas gelesen, noch gehört habe. Der Klappentext war ja auch ganz vielverpsrechend, aber das Buch hielt nicht, was es versprach.
Wenngleich das Buch sehr gut und auch weiterlesefördernt geschrieben ist, fängt es schon nach kurzer Zeit an mich als Leser schwer zu nerven. Ulrike Schweikert hat das Talent den Leser mit einer spannenden Handlung zu fesseln, die kurz vor dem Höhepunkt aber komplett abbricht und den Leser im Raum hängen lässt. Das nervt nicht nur tierisch, es ist auch nicht besonders förderlich für die Handlung. Der Leser weiss zwar, dass da was passiert ist, aber was es ist weiss niemand. Man denkt sich also irgendwann unweigerlich: Warum sollte ich noch weiter lesen, ich erfahre ja doch nichts. Man könnte genau so gut zum Ende weiterblätter. Blöderweise wird aber letztendlich am Ende auch nichts aufgeklärt, was das Buch noch frustrierender macht.
Die Protagonistin Tilia v. Wehrstein soll in diesem Buch wohl das selbstbewusste, emanzipierte Edelfräulein darstellen, wie es sie früher wohl nicht gab. Das soll vielleicht beeindruckend sein, aber mich hat sie einfach nur genervt und sie war mir auch in keinster Weise sympathisch, was für mich das Buch noch unerträglicher machte. Die anderen Figuren in diesem Buch bleiben eher farblos und sind nebensächlich.
Gefallen hat mir die Sprache und die Ausdrucksweise sehr. Auch der Alltag und die Geschehnisse auf der Burg wurden lebendig beschrieben und ich hab es wirklich gerne gelesen. Sicherlich hätte das Buch auch mit der gegebenen Geschichte spannend sein können, aber leider hat die Autorin nichts draus gemacht.
Letztendlich hab ich ziemlich viel Lesezeit für nichts verloren und ich denke ich würde in Zukunft auch kein anderes Buch von Ulrike Schweikert lesen, denn wenn sie immer so effektheischend schreibt und dann alles im Sande verlaufen lässt, dann ist das nichts, was ich lesen möchte. Schade drum, daraus hätte was werden können.
» Wind und Sterne

![]()
Originaltitel: Captain James Cook
Premiere: 1987
Dt. Start: /
Genre: Drama, History
Laufzeit: 400 Minuten
FSK: ab 12 Jahren
Regie: Lawrence Gordon Clark
Drehbuch: Peter Yeldham
Amazon
Darsteller: Keith Michell (James Cook), John Gregg (Joseph Banks), Erich Hallhuber (John Gore), Jacques Penot (Charles Clerke), Barry Quinn (Leutnant Hicks), Steven Grives (Gibson), Carol Drinkwater (Elizabeth Cook), Fernando Rey (Admiral Hawke), Xavier Elorriaga (Lord Sandwich)
Inhalt: Der Botaniker Joseph Banks erhält 1768 von der britischen Admiralität den Auftrag in den Pazifik zu reisen. An Bord der “Endeavour” hat Kapitän James Cook das Sagen. Nach einer Reise von acht Monaten erreicht die Expedition Tahiti. Von dort geht es Monate später weiter nach Neuseeland. Erste Krankeheiten grassieren unter der Besatzung, und nur unter großen Anstrengungen gelingt die Rückkehr nach England. Auf einer zweiten Entdeckungsreise stößt Cook mit seinen Schiffen bis in die Polarregionen vor. Eigentlich sollte dies seine letzte Reise werden, doch ein neu ausgelobtes Preisgeld zur Entdeckung der Nordwest-Passage lässt ihn umdenken. Ungewollt landet er in Hawaii, wo es zu massiven Konflikten mit den Ureinwohnern kommt.
Trailer (ARD Werbetrailer zur DVD Veröffentlichung):
Rezension: Als ich am Wochenende meinen Vater besuchte schaute er sich gerade auf Arte den Mehrteiler Wind und Sterne über die drei Südseereisen des James Cook an. Auf den ersten Blick hielt ich den Film für so eine verstaubte, kurzweilige Verfilmung mit schlechten Schauspielern, aber ich hab ihn mir einfach mal mit angesehen und war begeistert.
Wind und Sterne ist ein vierteiliger deutsch/australischer Film aus dem Jahre 1987. Er beginnt in Teil 1 1768 mit der Begegnung des Botanikers Joseph Banks und dem Kapitän James Cook, die sich gemeinsam auf eine Reise durch den Pazifik machen und endet mit Teil 4 im Jahre 1779 nach James Cooks Tod. Er umfasst die drei Südseereisen die James Cook unternahm um für England neue Gebiete zu erschließen und die Welt zu kartopgraphieren.
Obwohl der Film 1987 gedreht wurde ist er ziemlich gut gemacht für diese Zeit und weist vorallem phantastische Bilder auf, die den Zuschauer das ein oder andere Mal staunen lassen. Beeindruckt hat mich auch die Detailgenauigkeit, mit der die Schiffe, die wunderbaren Kostüme und das historische London dargestellt wurden. Die schauspielerischen Leistungen waren auch durchweg positiv. Vorallem Keith Michell, der übrigens auch einen ziemlich guten Henry VIII. in vielen Filme und Serien gespielt hat, als Captain James Cook war hervorragend.
Für Fans von Seefahrt und detailgetreuen Verfilmungen historischer Personen ist Wind und Sterne bestens geeignet und sehr unterhaltsam und informativ. Damals hat man wohl mehr darauf geachtet, dass biographische Verfilmungen auch der Realität entsprechen und nicht zur Hälfte fiktiv sind.
Die DVD ist recht teuer, mit 28,95€ bei Amazon, aber ich denke, das werd ich mir dann auch noch irgendwann leisten, weil ich den Film leider nicht von der ersten Minute an sehen konnte. Der Rest hat mich aber vollkommen überzeugt.
» Charlotte Lyne – Das Haus Gottes

![]()
Originaltitel: Das Haus Gottes
Genre: History
Reihe: / Band: /
Auflage: 1. Auflage
Erscheinungsdatum: Mai 2009
Seiten: 701 Seiten
Verlag: Rowohlt
ISBN: 978-3499249181
Kaufen bei Amazon!
Inhalt: Portsmouth, 1336. Die tatkräftige Dorothy heiratet den gut aussehenden Symond, Sohn des berühmten Schiffsbauers Aimery Fletcher. Doch schon bald zerbricht ihr Traum vom Glück: Symond entpuppt sich als Taugenichts und Frauenheld. Dorothy muss zusehen, wie sie sich und ihre Kinder über die Runden bringt. Da geschieht eine unfassbare Katastrophe: Die Franzosen legen Portsmouth in Schutt und Asche; es ist der Beginn des Hundertjährigen Krieges. In ihrer Verzweiflung wendet sich Dorothy dem Schwiegervater zu. Aber kann ein Mann ihr helfen, von dem es heißt, er habe seine untreue Ehefrau ermordet?
Rezension: Das Haus Gottes ist mein zweiter Roman von Charlotte Lyne. Nachdem mich Die Zwölfte Nacht bereits begeistert hat, lässt Das Haus Gottes definitiv nicht nach. Das Buch habe ich wegen der guten Erfahrung mit der Autorin gekauft. Die Möglichkeit es zu lesen bekam ich dann durch die Leserunde vom Büchertreff zusammen mit der Autorin selber.
Lynes Schreibstil ist wirklich einmalig. Sie schreibt einfach ganz wunderbar. Ihre Ausdrucksweise passt haargenau zu ihren Geschichten. Allerdings musste ich mich wieder etwas einlesen, bevor ich mich daran gewöhnt habe und dann lies es sich wunderbar lesen.
Die Geschichte beinhaltet viel Gefühl und Spannung. Wenn man erst einmal in der Story drin ist, dann will man auch einfach weiterlesen. Die Beschreibung des Angriffs auf Portsmouth und die Schilderung der Kriegshandlungen sind wirklich lebendig dargestellt und man fiebert mit. Ihre Charaktere sind ebenso rafiniert ausgemalt. Es ist bei mir wirklich sehr, sehr selten, dass ich mich für einen Charakter richtig interessiere, aber Aimery Fletcher, der vermeindliche Frauenmörder und bester Schiffsbauer des Landes war einfach so mysertiös, dass schon er alleine einen zum Weiterlesen zwingt.
Einen Sternabzug (eigentlich nur einen halben, aber den hab ich ja nicht) gibt es dafür, dass die zwar spannende Geschichte manchmal etwas zu arg in die Länge gezogen wurde. Aber letztendlich kann ich das Buch nur empfehlen, vorallem natürlich History Fans.
» Clare Clark – Der Apotheker

![]()
Originaltitel: The Nature Of Monsters
Genre: History, Thriller
Erscheinungsdatum: 5. Januar 2009
Seiten: 447 Seiten
Verlag: Heyne
ISBN: 978-3453433564
Inhalt: London, 1718. Eliza lebt mit ihrer Mutter, einer Kräuterheilerin, auf einem Dorf im ländlichen England. Dort würde ihre Schwangerschaft sofort einen Skandal heraufbeschwören. Deshalb wird sie von ihrer Mutter nach London geschickt, wo ein Apotheker namens Black sie als Hausmädchen aufnimmt. Eliza erhofft sich von Black eine Lösung für ihr „kleines Problem“. Sie ahnt nicht, dass der geheimnisvolle, stets mit einem Schleier verhüllte Hausherr ganz andere Pläne mit ihr hat. Eliza kommt ihm sehr gelegen für seine Experimente, die ihm, so hofft er, endlich Anerkennung als Wissenschaftler verschaffen. Als Eliza schließlich erkennt, welches Geheimnis der Apotheker wirklich hütet, ist es für sie schon fast zu spät.
Rezension: “Der Apotheker”, mein kleiner Frustkauf. Mein kleiner überraschender Frustkauf. Das Buch hat alles was ein History-Fan haben muss. Das dreckige, stinkende London des 18. Jahrhunderts, in dem einem sogar die Haare vom Kopf geklaut werden. Die verstauben Ansichten der Menschen damals, bei denen man heute den Kopf schütteln würde. Endlich mal eine Protagonistin, die nicht wunderschön und reich und begehrenswert ist, sondern verzweifelt das Kind hasst, das in ihr heranwächst und alles dafür tut um es los zu werden. “Der Apotheker” ist ein historischer Roman, wie man ihn eben einfach haben möchte.
Ich weiss nicht warum, aber ich kann irgendwie nicht viel zu diesem Buch sagen. Es hat mir gut gefallen, die Charaktäre waren wundervoll ausgeschrieben und der Schreibstil war ansprechend. Allerdings nervte mich Eliza zwischendurch doch arg, wenn sie Mary, das geistig zurückgebliebene und entstellte Hausmädchen des Apothekers beleidigte oder ihr sogar wehtat, nur, weil Eliza gerade einen schlechten Tag hatte.
Ich gebe dem Buch vier Sterne. Ich hatte Spaß daran es zu lesen, aber für mich war es dann letztendlich doch “nur” eine kleine Geschichte…
» Charlotte Lyne – Die zwölfte Nacht

![]()
Originaltitel: Die Zwölfte Nacht
Genre: History
Erscheinungsdatum: 15. August 2008
Seiten: 670 Seiten
Verlag: Blanvalet
ISBN: 978-3442367177
Inhalt: Die letzte Gemahlin von Heinrich dem VIII. …
In den Wirren der Reformation in England kämpft eine starke junge Frau um Glück, Freiheit und die Liebe ihres Lebens!
England im 16. Jahrhundert. Die junge Catherine Parr hat zwei Herzenswünsche: Sie will eines Tages ein Buch schreiben – ein für eine Frau undenkbares Vorhaben! Und sie will Tom Seymour, ihren Freund aus Kindertagen, heiraten. Doch alles kommt ganz anders: Am Hof Heinrichs des VIII. geraten Catherine und ihr Liebster in den Strudel einer stürmischen Zeit. Freie Geister leben gefährlich in dieser Ära dramatischen Wandels, und so muss Catherine mit Klugheit und Geschick darum kämpfen, sich und Tom vor Kerker und Fallbeil zu bewahren
Rezension: Ah, was für ein wundervoller Start ins Lesejahr 2009. Das Buch bekam ich zum Büchertreffwichteln von Kali, die mir damit endlich den langersehnten Tritt gegeben hat, der mich dazu verleitete mit den Tudor-Büchern anzufangen und ein Anfangs-Buch kann eigentlich nicht besser sein.
Am Anfang hatte ich ein paar Probleme mit der Ausdrucksweise von Charlotte Lyne. Manches musste ich nochmal stirnrunzelnd lesen, weil ich es absolut nicht kapiert hab. Habe mich erst richtig dumm gefühlt, aber das war schlichtweg eine Sache des Einlesens, immerhin hab ich vorher ja auch eher “schlichtere Lektüre” gelesen Irgendwann jedoch hatte die Ausdrucksweise auf jeder Seite etwas erhabenes, was super zur Thematik und zum Buch selber passte. Das ist mir schonmal ein Stern wert.
Ich konnte nach dem ersten Kapitel nicht mehr aufhören zu lesen und verschlang alles wie wild. Manchmal musste ich zwar trotz des Personenregisters im hinteren Teil mit dem Laptop neben mir lesen, um mal zu googeln oder Wikipedia zu befragen, aber dadurch lernt man ja auch und gelernt hab ich bei dem Buch einiges. Mein Schatz hat in letzter Zeit kaum noch was anderes von mir gehört als Tudors, Tudors, Tudors.
Ganz begeistert war ich auch von der “Gestaltung” der Charaktäre, obgleich sie ja alles wirklich existiert haben. Personen die ich schon “kannte” habe ich mit “Die zwölfte Nacht” noch einmal neu kennengelernt. Manche waren mir im Nachhinein sympathischer, andere nicht.
Das einzige kleine Minus war, dass es zwischendurch trotz der Spannung auch mal etwas todlangweiliges zu lesen gab. Das macht das Buch aber nicht schlechter. Ich will mal einen Autor sehen, der die Spannung konstant halten kann.
Zur Autorin selber möchte ich sagen, dass sie eine sehr nette Person ist, die sogar meine Liebe zu Portsmouth teilt, aber mich die H.M.S. Victory nicht kapern lässt
Menno (Desswegen zieh ich nur ausnahmsweise mal keinen Stern ab
) Es war wirklich sehr interessant von ihr im Büchertreff zu lesen und ich freue mich auf noch mehr davon
Zum Schluss wollte ich das Buch gar nicht mehr zuende lesen. Ich hatte ein bisschen Angst davor, dass es zuende ist, aber Charlotte Lyne hat ja noch andere Romane geschrieben





