» Kim Harrison – Blutspur

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Originaltitel: Dead Witch Walking
Genre: Fantasy
Reihe: Rachel Morgan/Blut Reihe Band: 1
Auflage: 1. Auflage
Erscheinungsdatum: Januar 2007
Seiten: 575 Seiten
Verlag: Heyne
ISBN: 978-3453432239
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Inhalt: Nach einer weltumspannenden Seuche hat sich das Leben auf der Erde grundlegend verändert: Die magischen Wesen sind aus dem Schatten getreten. Vampire, Kobolde und andere Untote machen die Straßen unsicher. Dies ist die Geschichte der Hexe und Kopfgeldjägerin Rachel Morgan, deren Job es ist, diese finsteren Kreaturen zur Strecke zu bringen. Eines Tages hat Rachel jedoch genug von ihrem wenig aussichtsreichen Job in der magischen Sicherheitsbehörde von Cincinnati und kündigt. Gemeinsam mit der abgeklärten Vampirin Ivy, auf deren Enthaltsamkeitsgelübde man sich nicht verlassen sollte, und Jenks, einem vorlauten Pixie, gründet sie eine eigene Agentur. Doch als Rachels ehemaliger Chef ihr ein Tötungskommando auf den Hals hetzt, sieht sie nur einen Weg, um ihre Haut zu retten: Sie muss Trent Kalamack, den gefährlichsten Gangster der Stadt, als Rauschgiftschmuggler überführen. Der aber hat seine eigenen Pläne …
Rezension: Jaja, ich und Fantasy. Wir passen eigentlich so gut wie gar nicht zusammen. Dieses Buch war ein absoluter Langeweilefrustkauf. Der Klappentext hat mich so lala angesprochen. Das Cover war schön…jaa, nehm ichs mal mit.
Der Anfang war schwierig. Ich weiss, dass ich das Buch dann letztendlich nach einigen Seiten bereits beiseite gelegt habe, weil es mich gar nicht interessiert hat. Es war zäh und eigentlich total langweilig. Bestimmt ein ganzes Jahr später habe ich mich dann dem Buch wieder genähert und es über das erste Kapitel geschafft und da hatte es mich.
Die Geschichte um die Kopfgeldjägerin Rachel Morgan ist wirklich spannend und interessant. Leider wird man wie gesagt am Anfang sofort in diese neue Welt hineingeworfen und hat überhaupt keinen Plan, worum es überhaupt geht, oder was genau verschiedene Sachen bewirken. Man muss durchhalten und dann wird einem einiges klar und die Story fließt dahin.
Die Charaktere sind schön ausgemalt und man kann sie wunderbar im Kopf zurechtformen. Rachel ist mir schon sympathisch gewesen. Manchmal habe ich mich sogar selbst in ihrer tollpatschiegen Art wieder erkannt und Jenks, ihr Pixie, der für einige Lacher sorgte ist wohl ebenso gut gelungen. Aber Ivy, Rachels lebendige Vampirkollegin hat mich das ein oder andere mal sehr genervt. Zum Einen: ihr Blutdurst. Sie ist zwar “clean”, aber wirft sich trotzdem auf alles und jeden und am liebsten auf Rachel. Danach gibt es meistens betretenes Schweigen und Angst und Panik. Das ganze passiert ziemlich oft im Buch und ist mir definitiv Sternabzug wert. Neben all dem kann man Ivy aber dennoch mögen. Ich bin ja schon froh, dass Ivy eine Frau ist und kein schöner, anbetungswürdiger Vampir names Edward. Vielen Dank dafür. Männliche Vampire haben bei mir seit Twilight definitiv verspielt.
Ich bin sehr froh über Übersetzung der Titel. Die Autorin Kim Harrison benutze für ihre Bücher (bis auf das erste Buch) abgewandelte Filmtitel von Clint Eastwood Filmen, wie hier Dead Witch Walking, The good, the bad and the undead (Der Titel des zweiten Bandes) oder Every Which Way But Loose (Band drei) . Ich mag es lieber, wenn sich Reihen an den Titeln erkennen lassen und das ist hier mit Blutspur, Blutspiel, Blutjagd etc. definitiv gegeben.
Die Rachel Morgan Reihe ist wunderbar für zwischendurch und ich werde bei Gelegenheit auch den zweiten Band lesen, der sich bereits in meinem Besitz befindet. Fantasy Fans empfehle ich es aber auf alle Fälle.
» Stephenie Meyer – Biss zum Morgengrauen

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Originaltitel: Twilight
Genre: Fantasy, Romance, Jugend
Erscheinungsdatum: Februar 2008
Seiten: 512 Seiten
Verlag: Carlsen
ISBN: 978-3551356901
Inhalt: Eigentlich ist Isabella Swan nur ungern nach Forks zurückgekommen. In der verregneten US-Kleinstadt scheint nur selten die Sonne, das Leben ist langweilig — und der Ort steht eigentlich für eine Zeit, die sie hinter sich zu lassen gehofft hatte. Aus Forks war ihre Mutter mit ihr als Säugling ins geliebte Phoenix geflohen, und in Forks hatte sie Jahr für Jahr ein paar Wochen Urlaub bei ihrem Vater machen müssen, bis sie 14 war. In den letzten drei Jahren hatte sich Charlie, ihr Vater, dann aufgerafft, mit ihr in Kalifornien Urlaub zu machen. Jetzt geht Isabella zurück nach Forks
Die Schrecken sind berechtigt, und das, obwohl (und gerade weil) die verschlafene Kleinstadt plötzlich einen ganz eigenartigen Zauber bekommt. Das liegt weniger an dem grünen Auto, dass Charlie Isabella schenkt und das sie trotz seines Alters gleich ins Herz schließt. Das liegt vor allem an Edward, der sie durch seine rätselhafte Art in ihren Bann zieht. Warum nur, denkt sich Isabella, lebt Edward an einem Ort, an dem die Sonne so selten scheint? Bald wird sie es erfahren. Denn Edward ist ein Vampir, der nach ihrem Blut dürstet. Aber Isabella kann nicht fliehen. Längst ist sie dem Mann bedingungslos ausgeliefert …
Rezension: Ich wollte ja eigentlich gar nicht. Die Biss-Reihe hat mich überhaupt nicht interessiert, aber als dann der Film ins Kino kam wurde ich ja schon etwas neugierig und ausserdem geht beim Film gucken nicht so viel Zeit drauf, in der man ein anderes gutes Buch lesen könnte. Der Film hat mir wohl gefallen, also habe ich mich auch an das Buch gewagt, nämlich als Taschenbuch. Als Hardcover hätte ich es mir nicht gekauft.
Geschrieben ist Biss zum Morgengrauen wirklich langweilig. Der Schreibstil ist kein bisschen ansprechend, oder spannungsaufbauend. Manchmal war es wirklich eine Qual die nächste Seite aufzuschlagen. Ausserdem wiederholt sich Stephenie Meyer ziemlich oft mit ihren Ausdrücken, so hab ich zum Beispiel ziemlich oft gehört, dass Person A von Person B so weit entfernt saß, wie es der Raum zuließ. Irgendwie war das schon Hypnotisierend und hat genervt.
Ich wäre im Buch wohl nicht allzuweit gekommen, wenn ich nicht gerade in der Stimmung gewesen wäre etwas über ein junges Mädchen und den amerikanischen Schulalltag zu lesen. Die Sache mit Edward war da nebensächlich. Ich hab sogar ziemlich viel von dem schmalzigen Gesülze der Beiden überlesen und hatte letztendlich nicht das Gefühl etwas verpasst zu haben.
Für Teenies ist das bestimmt schon was ganz tolles. Mir hat es eher mittelmäßig gefallen, aber ich werd die Reihe trotzdem bis zum Ende verfolgen, allerdings wohl nicht in Buchform





