» Melissa Anelli – Harry, A History

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Originaltitel: Harry, A History
Genre: Erzählung
Reihe: / Band: /
Auflage: 1. Auflage
Erscheinungsdatum: 2008
Seiten: 356 Seiten
Verlag: Pocket Books
ISBN: 978-1847394583
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Inhalt: Melissa Anelli can truly say that Harry Potter changed her life. An unemployed graduate when she first fell under the boy wizard’s spell, her growing passion for the books opened the door to a career which must surely be the envy of every Potter fan, giving her privileged access not only to J.K. Rowling but to all the VIPs of the Potterverse. Now, looking back in the aftermath of the seventh and final instalment of the saga, Harry: A History is both a thoroughly entertaining study of the global impact Potter has had on popular culture, and an engaging personal account of Melissa’s own journey as a fan. As well as knowing everyone who is anyone in the world of Harry Potter — from the agent who first took a leap of faith in an unknown chidren’s author to the stars, big and small, of the Harry Potter films — Melissa is ideally placed to write about how it feels to be enraptured by an invented world. Anyone with the least interest in how Harry Potter became the cultural phenomenon of its time will welcome her insights into its rise and rise; while Potter fans will love her book — because she is one of them.
Rezension: Harry, A History hat perfekt in meine momentane Potter-Phase gepasst. Das Buch wollte ich sowieso schon lange mal lesen, allerdings war mir die deutsche Hardcover Ausgabe mit 19,95€ letztendlich dann doch etwas zu teuer und da ich an die britische Ausgabe kam, habe ich mir diese dann gekauft.
Die Autorin, Melissa Anelli ist die Administratorin der großen Harry Potter Fanpage the-leaky-cauldron.org und hat während ihrer Zeit bei TLC viel erlebt. Neben zahlreichen Harry Potter Konventions, Parties und Mitternachtsverkäufen hat sie unter anderem auch Kontakt mit Joanne K. Rowling, der Autorin persönlich und steht mit Mitarbeitern von Warner Bros. und Scholastic (Der Amerikanische Verlag, der die Harry Potter Bücher verlegt) in Verbindung. Dadurch stieg sie uns ihre Seite, zu der sie Anfangs nur als freie Mitarbeiterin kam, zu einem unübersehbaren Anlaufpunkt des Harry Potter Universums auf. Aber ich muss gestehen: TLC hab ich vielleicht ein mal im Monat für eine Minute besucht
Desswegen hatte ich auch keinen Bezug zu Melissa Anelli. Ich hab sie quasie in diesem Buch kennengelernt und so ganz sympathisch war sie mir ja nicht.
Anelli beschreibt ihren Weg von der jungen Frau, die dazu bewegt wurde Harry Potter und der Stein der Weisen zu kaufen bis zu ihrem Erfolg mit ihrer Seite TLC und dem Erscheinen des letzten Potters. Teilweise war es echt verwirrend. Das ganze Buch fängt an mit der Veröffentlichung des Erscheinungstermins von Harry Potter und die Heiligtümer des Todes, also dem letzten Potter und dann springt es in den folgenden Kapitel immer hin und her. Ich habe mich des öfteren wirklich gefragt, über welche Veröffentlichung welchen Buches sie gerade redet.
Trotz der Verwirrung ist die Schreibweise sehr angenehm. Es ließ sich schön lesen und es behielt einen auch am Buch dran, manchmal wollte man es eben einfach nicht beiseite legen.
Harry, A History ist aber auch nur was für Harry Potter Fans, die wirklich alle Bücher gelesen haben, denn in diesem Buch geh es wirklich hauptsächlich um die Bücher und nicht um die Filme. Es ist eine schöne Erinnerung an die Zeit, in der Man auf das nächste Buch gewartet hat und es ist echt interessant zu erfahren, wie andere Menschen das Phänomen Harry Potter erlebt haben.
Die deutsche Ausgabe gibt es hier.
» Ralf Schmitz – Schmitz’ Katze

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Originaltitel: Schmitz’ Katze
Genre: Erzählung, Humor
Reihe: /
Auflage: 7. Auflage
Erscheinungsdatum: Oktober 2009
Seiten: 259 Seiten
Verlag: Fischer
ISBN: 978-3596179787
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Inhalt: Manche Männer leben mit einer Frau zusammen – Ralf Schmitz mit seiner Katze. Und das seit 23 Jahren! Dieses eheähnliche Verhältnis wirft entsprechende Fragen auf: – Ist das Zusammenleben mit einer Katze wirklich so anders als mit einer Frau? – Wer veralbert hier wen den ganzen Tag? – Was macht die Katze würgend im Schrank? – Wie eifersüchtig ist die Katze und was hat sie ausgerechnet jetzt in Ralfs Bett zu suchen? »Schmitz’ Katze«: Skurrile Geschichten, private Bilder und viele nützliche Tipps – ansteckend lustig!
Rezension: “Ansteckend lustig”, da hat der Klappentext aber recht. Ich kaufte mir Schmitz’ Katze für zwischendurch, wenn ich zum Beispiel in der Schule, während der Pause in der Cafeteria nicht wirklich konzentriert bin, aber trotzdem was lesen will. Also saß ich da, mit Schmitz’ Katze in der Hand und fing nicht selten laut an zu lachen, so dass meine Klassenkameraden um mich rum blöd guckten und mehr als ein mal gab ich das Buch rum um ein Bild zu zeigen, oder las draus vor.
Schmitz’ Katze ist wirklich wunderbar locker und witzig geschrieben. Die unzähligen Fotos und Aufzeichungen (Wie zum Beispiel den “unauffälligen” Weg einer Katze von der Tür zu ihrem Ziel: Herrchens Salamibrot) sind gut getroffen und lassen einen immer schmunzeln, egal wie scheiße es einem gerade geht. Wer selbst eine Katze besitzt weiss, wie blöd die sich manchmal anstellen können und ich versichere dem Katzenbesitzerleser: Du wirst mindestens eine Situation aus diesem Buch bereits selber mit deiner Katze erlebt haben.
Das Buch ist aufgeteilt in mehrere Geschichten. Alles Erlebnisse aus Ralf Schmitz Zeit mir seiner Katze Minka und ich muss sagen: Minka ist ein richtiges Miststück, die Schmitz’ Leben nicht immer besonders leicht macht. Hinzu kommt die Ausdrucksweise von Ralf Schmitz, den man ja aus manchen Comedy Sendungen im Fernsehn kennt. Ich persönlich mag ihn sehr. Ich find ihn witzig.
Das Buch ist definitiv was für Katzenbesitzer und auch für jemanden, der noch keine hat, oder Katzenpersonal werden möchte. Ich habe gehört, dass das Hörbuch auch nicht zu verachten ist. Das wäre vielleicht noch einen Kauf wert.
» John Boyne – The Boy in the Striped Pyjamas

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Originaltitel: The Boy in the Striped Pyjamas
Genre: Drama
Erscheinungsdatum: 2006
Seiten: 215
Verlag: David Fickling Books
ISBN: 978-0385751537
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Inhalt: Bruno is nine when his family moves from their luxurious Berlin home to the country, where “the Fury” has appointed Bruno’s father commandant. Lost and lonely, the child hates the upheaval, while his stern but kind father celebrates his success because he has learned to follow orders. Bruno can see a concentration camp in the distance, but he has no idea what is going on, even when he eventually meets and makes friends with Shmuel, a boy from Cracow, who lives on the other side of the camp fence. The boys meet every day. They even discover that they have the same birthday. It’s all part of a poignant construct: Shmuel is Bruno’s alternative self, and as the story builds to a horrifying climax, the innocent’s experience brings home the unimaginable horror.
Rezension: Es ist schwer zu diesem Buch eine Rezension zu schreiben. Das Buch umfasst nämlich ein schweres Thema, das letztendlich immer schwer im Magen liegt. Ich war etwas skeptisch beim Kauf dieses Buches. Ich hatte wirklich keine Lust wieder ein Buch a la “Das Tagebuch der Anne Frank” zu lesen, obwohl die Geschichte hinter diesem Buch eigentlich eine ganz andere ist. Ich kaufte mir das Buch letztendlich doch, nämlich auf englisch.
The Boy in the Striped Pyjamas beschreibt aber eine ganz andere Geschichte. Nämlich die von Bruno und seinem Freund Shmuel, der auf der anderen Seite des Zaunes im Konzentrationslager Auschwitz-Birkenau sitzt. Beide freunden sich an und reden fast täglich jeden Tag über ein Jahr lang miteinander. Bruno weiss als 9-jähriger Junge nicht, warum dieser Zaun die beiden trennt und warum Shmuel und all die anderen bei ihm diese gestreiften Pyjamas tragen. Er findet es unfair, dass Shmuel den ganzen Tag mit diesem Pyjama herumlaufen darf, während er in zu enge Schuhe, Hosen und einem Hemd gesteckt wird. Er findet es auch unfair, dass Shmuel viele andere Jungs zum Spielen hat, er aber alleine mit seiner schwierigen Schwester alleine zuhause sein muss.
Es ist eben diese kindliche Unwissenheit, die das Buch zu etwas Besonderem macht. Was damals in Auschwitz passiert ist, weiss mittlerweile jeder, aber niemand hat sich vorgestellt, wie ein kleiner, 9-jähriger Junge dies sieht. Es ist eine interessante Sichtweise, aber eigentlich nichts für Kinder. Das Buch wird zwar als Kinder- und Jugendbuch verkauft, aber einem Kind würde ich es nicht in die Hand geben. Für Jugendliche und im Schulalltag, als Lektüre wäre es aber ganz angebracht.
» Frank Robson – Mein Freund Lucky

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Originaltitel: Lucky for me
Genre: Erzählung, Abenteuer
Reihe: /
Auflage: 1. Auflage
Erscheinungsdatum: Juli 2009
Seiten: 224 Seiten
Verlag: blanvalet
ISBN: 978-3442372447
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Inhalt: Lucky ist ein Glückstreffer. Der kleine, wuschelige, cremefarbene Terrier trottete mit 18 Monaten in das Leben von Journalist Frank Robson und seiner Partnerin Leisa. Sofort sind beide fasziniert von seinem fröhlichen und furchtlosen Überlebenswillen. Er begleitet sie auf allen Wegen, erklärt ihnen in seiner einzigartigen Sprache aus zwölf unterschiedlichen Schnaubtönen das Leben und teilt ihre große Passion: das Hochseesegeln.
Rezension: Mein Freund Lucky ist ein wunderbares, kleines Buch, das eine liebevolle Geschichte über einen quierligen Terrier beinhaltet, der sein Leben bei einem Ehepaar verbringt, dessen größter Traum es ist mit ihrem Boot alles hinter sich zu lassen und die Welt zu erkunden. Tiergeschichten mag ich in der Regel eigentlich sehr gerne und Seglerabenteuer noch viel lieber und dieses Buch umfasst beide Themen, also perfekt für mich, auch wenn in “Mein Freund Lucky” natürlich eher der Hund im Vordergrund steht.
Lucky ist ein wunderbarer, wilder Hund, der einfach tut, was er möchte und Kugelfische abgrundtief hasst (Andere Fische sind ihm da total egal, aber wenn er Kugelfische sieht…uhh). Er hat seinen eigenen Kopf und ist nicht der Hund von Frank und Leisa Robson, Frank und Leisa Robson sind seine Menschen. Man muss diesen Hund einfach lieben. Allein schon die braunen Kulleraugen auf dem Cover lassen mich quitschen.
Das Buch ist sehr farbenfroh und freundlich geschrieben. Es lässt sich einfach in einem Rutsch lesen. Die Kapitel sind kurz und vor jedem Kapitel erwartet einen ein Bild von Lucky.
Der einzige Kritikpunkt in diesem Buch ist letztendlich wirklich die Kürze. Ich hätte gerne noch etwas mehr über Lucky erfahren und gelesen. 224 Seiten, inklusive Bilder sind wirklich etwas wenig. Schade eigentlich. Aber ansonsten kann ich das Buch uneingeschrenkt jedem Tierfreund empfehlen. Mein Freund Lucky ist etwas niedliches für zwischendurch. Ein Wohlfühlbuch.
» David Safier – Mieses Karma

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Originaltitel: Mieses Karma
Genre: Erzählung
Erscheinungsdatum: 2. Mai 2008
Seiten: 288 Seiten
Verlag: Rowohlt
ISBN: 978-3499244551
Inhalt: Die Moderatorin Kim Lange erlebt einen Tag des Triumphes: Sie gewinnt den Deutschen Fernsehpreis. Schade eigentlich, dass sie noch am selben Abend von den Trümmern einer herabstürzenden russischen Raumstation erschlagen wird. Im Jenseits erfährt sie, dass sie in ihrem Leben viel zu viel mieses Karma gesammelt hat – und bekommt prompt die Rechnung präsentiert. Kim findet sich in einem Erdloch wieder, hat zwei Fühler, sechs Beine und einen überproportional großen Hinterleib: Sie ist eine Ameise! Kim hat wenig Lust, fortan Kuchenkrümel durch die Gegend zu schleppen. Außerdem kann sie nicht zulassen, dass ihr Mann sich mit einer Neuen tröstet. Doch als Ameise ist sie machtlos. Es gibt nur einen Ausweg: Gutes Karma muss her, damit es auf der Reinkarnationsleiter wieder aufwärts geht!
Rezension: “Mieses Karma” ist wirklich ein ganz süßes Buch für zwischendurch. Darauf aufmerksam wurde ich, als ich mal in einer Buchhandlung ein Gespräch zwischen zwei Frauen zufällig mitbekam (=belauschte), die sich über ein Buch unterhielten, in dem es um eine Frau geht, die als Ameise wiedergeboren wird. Keiner von Beiden wusste den Titel. Mist. Hätte mich da schon interessiert.
Zufällig hielt mein Mann mir einige Wochen später aber das Buch unter die Nase und da hab ich mich an das Gespräch zurückerinnert. Zack, da war “Mieses Karma” gekauft.
Direkt am selben Tag fing ich damit an und kam ungefähr zu der Stelle, wo die Protagonistin Kim Lange von dem Trümmerteil erschlagen wurde. Bis dahin hat mich das Buch genervt und es war langweilig. Also wanderte es leider schnell wieder ins Regal, bis ich ein Buch für zwischendurch brauchte. Also musste es wieder her und sobald Kim dann wiedergeboren wird beginnt das Buch wirklich Spaß zu machen.
David Safier hat eine schöne Art zu Schreiben. Er versucht Gott sei Dank nicht sein Buch übermäßig lustig zu machen und so kommen die kleinen, aber feinen Gags nicht so gezwungen rüber, wie bei vielen Büchern dieses Genres. Charaktertechnisch hat er es mit Kim Lange gut getroffen, sie erscheint durchweg unsympathisch und das soll sie wohl auch sein (Warum sonst sollte sie soviel schlechtes Karma haben, dass sie als Ameise wiedergeboren wird?). All die anderen Charaktere sind “nett”, akzeptabel. Sie sind halt einfach “da”.
Das Ende ist der Punkt wo ich ganze zwei Sterne abziehen muss. Also bitte. Das Buch hat sicher das schmierigste und schmalzigste Happy End, das es nur geben kann. Es wirkte auf mich eher wie “Ich brauche nun unbedingt ein Ende und klatsche einfach mal was hin”.
“Mieses Karma” ist amüsant und köstliches Buch für zwischendurch, das nach der Beendigung sicher für 5 Minuten zum Nachdenken anregt, aber eine große Meisterleistung ist es auch nicht.





