Posts Tagged ‘Drama’

» John Marsden – Letters from the Inside

Geschrieben von Sally am Mittwoch, 16 Februar, 2011 | 1097 views. | Ein Kommentar


Originaltitel: Letter from the Inside
Genre: Drama, Kinder- und Jugendliteratur
Reihe: / Band: /
Erscheinungsdatum: 1. April 1996
Ausgabe: 1. Auflage
Seiten: 160
Verlag: Laurel Leaf
ISBN: 978-0440219514
Preis: 4,99€
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Inhalt: Mandy and Tracey have never met, but they know everything about each other. Connected through a pan-pal ad, they exchange frequent letters, writing about boyfriends and siblings, music and friends. They trade stories about school and home. They confide their worries and hopes. It almost makes it easier, and more special that they’ve never met – they can say whatever they want in the safety of their private world of letters. But that private world may not be as safe as it seems. Can Mandy trust Tracey to be who she says she is? What secret hide between the lines of their letters?

Rezension: Letters from the Inside ist kein handelsüblicher Roman. Die Geschichte beinhaltet keine wirkliche Story, nur die Briefe von Mandy und Tracey. Tracey schaltet eine Anzeige in einem Magazin, auf der Suche nach Briefkontakten und darauf meldet sich Mandy. Die beiden bleiben ein Jahr in Kontakt und schreiben sich immer wieder. Sie reden über die üblichen Dinge: Freunde, Familie, Schule. Doch irgendwann bemerkt Mandy, dass da noch etwas anderes hinter Tracey, dem fröhlichen Mädchen, mit der perfekten Familie steckt, als sie anfangs vermutete.

Mit 160 Seiten ist Letters from the Inside nicht besonders umfangreich. Allerdings ist die eigentliche Handlung in zwei oder drei Sätzen schnell erzählt. Die restlichen Seiten sind gefüllt mit fast ganz normalen Briefen zweier Freundinnen, die sich über ihr alltägliches Leben und ihre Gefühle erzählen. Man könnte nun meinen, dass diese Briefe absolut langweilig sind, weil in ihnen nicht wirklich was passiert und die Leben der beiden Mädchen nicht besonders aufregend sind. Interessant vielleicht, aber nicht aufregend. Hin und wieder hatte ich auch das Gefühl, gelangweilt seufzen zu müssen, aber als ich den Schluss las und das Buch schockiert und grübelnd zur Seite legte, war mir bewusst, dass es unheimlich wichtig ist über die 160 Seiten die Beziehung der Mädchen aufzubauen und dem Leser nahezubringen, dass die Beiden sich wirklich mögen, sich Geheimnisse erzählen und sich vertrauen. 160 Seiten mit Mandy und Tracey zu verbringen, zu lesen wie sie sich anfreunden, sich vertrauen, sich mögen und sich gegenseitig  trösten und helfen macht das abrupte Ende sehr brutal und hat mich noch einige Stunden darüber nachdenken lassen.

Viele Bücher vergisst man schnell wieder, nachdem man sie gelesen hat. Letter from the Inside werde ich wohl nie vergessen. Es ist ein herausragendes Stück Jugenliteratur, das zu lesen man bestimmt nicht bereuen würde.

von Sally am Mittwoch, 16 Februar, 2011 um 14:47 Uhr
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» Peter Behrens – Das Gesetz der Träume

Geschrieben von Sally am Montag, 31 Januar, 2011 | 593 views. | Keine Kommentare


Originaltitel: The Law of Dreams
Genre: History, Drama
Reihe: / Band: /
Erscheinungsdatum: Januar 2011
Ausgabe: 1. Auflage Taschenbuch
Seiten: 555
Verlag: Fischer
ISBN: 978-3596183159
Preis: 9,95€
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Inhalt: Irland 1846: Für den fünfzehnjährigen Fergus ist Flucht keine Wahl, sondern eine Notwendigkeit. Er wird aus seinem Zuhause vertrieben und verliert nicht nur seine Familie, sondern alles, was er jemals liebte. Damit beginnt eine abenteuerliche Reise, die ihn von der Westküste Irlands zu den Docks und Bordellen Liverpools und schließlich sogar auf die andere Seite der Welt

Rezension: Der junge Fergus wächst mit seinen Eltern und seiner Schwester in einer kleinen Hütte auf einem Berg in Irland auf. Seine Eltern bestellen Kartoffelfelder für den reichen Bauern Carmichael. Als die gesamte Ernte von der Kartoffenfäule heimgesucht wird, wirft Carmichael die Familien aus ihren Hütten und runter von seinem Berg. Fergus’ Familie weigert sich. Sie verhungern unweigerlich. Fergus ist der einzige Überlebende. Er muss mit ansehen, wie Carmichaels Söhne seine Hütte und die Körper seiner Familie verbrennen. Er wird in ein Armenhaus  gebracht und von dort beginnt seine lange, erschwerliche Reise in ein neues Leben.

Peter Behrens’ Gesetz der Träume ist wohl hauptsächlich ein sehr trauriges und erschütterndes Buch. Vorallem anfangs hat es Fergus nicht leicht. Er leidet nahezu ständig an Hunger und Kälte, hat seine Familie verloren und kennt sich überhaupt nicht aus in der Welt. Er irrt von einem Ort zum anderen und trifft auf allerhand bizarre Leute, die ihm helfen und die ihn weiter bringen. Fergus ist ein recht sympathischer Junge, auch wenn ich seine Entscheidungen und seine Anschichten manchmal nicht ganz verstehe und ihm darum auch nicht folgen kann. Dennoch schließt man ihn ins Herz und ist interessiert daran, wohin ihn seine Reise tragen wird. Viele Charaktere, auf die der Junge während seiner Reise trifft verschwinden leider eben so schnell, wie sie aufgetaucht sind. Hin und wieder hätte ich als Leser gerne noch mehr über den ein oder anderen erfahren, aber das blieb mir leider vergönnt.

Sehr erstaunt war ich über die Wandlungen der Ausdrücke und des Schreibstiles im Buch. Es liest sich anfangs sehr fein und beinahe schon poetisch und dann plötzlich wird die Handlung lapidar abgehandelt und mit recht vulgärer Wortwahl gespickt. Letztendlich muss ich sagen, passt dieser einfache Stil aber viel besser zu dem Buch passt als das ausschmücken der Sätze bis zum Erbrechen und da dieser Stil vorherschend ist in diesem Buch, gibt es da letztendlich nicht so viel zu mäkeln.

Was die Handlung angeht, finde ich dass Fergus im Vergleich zu anderen Iren in diesem Buch sehr viel Glück hatte. Man leidet die ersten Kapitel mit ihm, aber dann wendet sich sein Schicksal und eigentlich muss man sagen, verläuft sein weiteres Leben gar nicht mal so schlecht. Also, wer “ein Epos der Gefühle” sucht, dessen Geschichten einen mit “ungeheurer Wucht von Seite zu Seite treibt”, wie es der Klappentext von Das Gesetz der Träume verspricht, der muss leider weitersuchen. Das Buch ist weder das eine noch das andere aber das hätte es bestimmt sein können, wenn der Autor Fergus’ Geschichte anders erzählt und ihn andere Wege hätte gehen lassen.

Das Gesetz der Träume ist wieder so ein Buch, das passend zu lesen ist, wenn man sich für das Thema interessiert. Es ist weder ein herausragender historischer Roman, noch eine wirklich spannende Erzählung. Es ist einfach eine Geschichte. Ganz nett erzählt, aber einfach nichts, was man unbedingt lesen sollte.

von Sally am Montag, 31 Januar, 2011 um 17:20 Uhr
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» Isabel Abedi – Isola

Geschrieben von Sally am Sonntag, 30 Mai, 2010 | 1310 views. | Ein Kommentar


Originaltitel: Isola
Genre: Jugendbuch, Thriller, Drama
Reihe:/ Band: /
Erscheinungsdatum: Juni 2007
Seiten: 324
Verlag: Arena
ISBN: 978-3401060484
Preis: 14,95€
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Inhalt: Sie sind zu zwölft und sie haben das große Los gezogen. Drei Wochen alleine auf einer einsamen Insel vor Rio de Janeiro – als Darsteller eines Films, bei dem nur sie alleine die Handlung bestimmen. Doch nicht nur für die siebzehnjährige Vera, die ganz eigene Gründe hat, auf der Insel zu sein, wird das paradiesische Idyll zu einem schillernden Gefängnis. Was verbirgt der melancholische Solo, der Veras Gefühle auf ganz ungewöhnliche Weise berührt? Wer ist die hübsche Moon, die sanfte Pearl, der provozierende Joker, wer sind sie alle in Wirklichkeit? Ein jeder von ihnen kommt der Wahrheit näher, als der exzentrische Regisseur die Jugendlichen mit einem Spiel überrumpelt, auf das niemand vorbereitet ist. Ein Spiel, das bald tödlicher Ernst wird.

Rezension: Isola schlummert schon länger ungelesen in meinem Regal. Gekauft habe ich es vor ca. einem Jahr einfach, weil mich der Klappentext zu dem Zeitpunkt einigermaßen angesprochen hat. Aber das Interesse daran habe ich schnell wieder verloren, bis ich nichts mehr hatte, das ich lesen könnte und Maren mir Isola vorschlug, von dem viele begeistert sind, also las ich es…

Zwölf Jugendliche und ein Hund begeben sich für Dreharbeiten zu einer Reality Show auf eine abgelegene, kleine Insel vor Rio de Janeiro und beziehen dort ein Quartier. Die ersten Tage vergehen problemlos, aber dann müssen sie ein Spiel spielen, auf das keiner Vorbereitet war und das die Stimmung auf der Insel umschlagen lässt…

Was mich direkt in den ersten Kapitel schon gestört hat war die Protagonistin Joy, bzw Vera (Ihr Name auf der Insel). Sie ist geheimnissvoll, offenbar hübsch, zurückhaltent und scheinbar humorlos ausserdem hat sie eine Vergangenheit in Rio und will ja eigentlich gar nicht auf diese Insel und deswegen macht sie im Verlauf des Buches Dinge, die sie eigentlich gar nicht machen möchte. Solche Charaktere hasse ich einfach. Es gibt für mich nichts schlimmeres als geheimnisvolle, gutaussehende Mädchen, die über alles erhaben sind und sich direkt in den gutaussehenden Kerl verlieben, der ihnen über den Weg läuft und der, oh, was für ein Glück die Augen nicht von ihnen lassen kann. Nicht einmal Darling, das blonde “Luder” der Insel, die sich so benimmt wie jedes blonde Luder in Filmen oder Büchern hat mich so sehr gestört wie Vera. Der Charakter Vera und auch die anderen auf der Insel sind durchaus gut gestaltet und beschrieben und passen auch allesamt sehr gut ins Buch, nur hat Vera kein Potential zum Hauptcharakter. Mich hat sie genervt!

Zwar hatte ich mir unter dem Klappentext etwas anderes unter tödlichem Ernst vorgestellt, aber da Isola als Jugendbuch deklariert wird ist Handlung durchaus gelungen, spannend und lesenswert. Auch wenn nichts passiert macht es schon Spaß dem Alltag auf der Insel beizuwohnen und auch die ersten paar Tage, in denen das Spiel gespielt wird sind interessant, aber dann kommt alles schlag auf schlag, anfangs noch wirklich mysteriös und spannend, später leider ziemlich abgehoben und abgedroschen. Eigentlich nichts, was man noch nicht gelesen hat.

An Isabel Abedis Schreibstil hab ich gar nichts auszusetzen. Ihre Charaktere schreien zwar überdurchschnittlich oft, was mir ziemlich häufig aufgefallen ist aber ansonten hat mich nichts gestört. Sie schreibt ihre Kapitel in einer angenehmen Länge, stellt ihre Charaktere und Handlungsorte ausreichend dar und hat das schnulzige beschreiben schöner Männer  und lauschiger Momente durchaus drauf.

Grundsätzlich ist Isola ein angenehmes Lesevergnügen für jung und alt und an einem trüben Nachmittag, wenn es regnet und man lieber von einer Südseeinsel mit weißen Sandstränden und türkisem Wasser träumt ist es nahezu perfekt. Dazu kommt noch ein wenig Thrill und schon hat man eine durchaus lesenswerte Unterhaltung. Aber eben wegen der nervigen Vera und dem Gewurschtel am Ende gebe ich Isola letztendlich nur 3 Sterne, aber 3 gut gemeinte Sterne. Wem Isabel Abedi ein Begriff ist, wem der Klappentext gefällt, der kann bei Isola eigentlich nichts falsch machen. Meins war es eben nur nicht so wirklich.

von Sally am Sonntag, 30 Mai, 2010 um 15:07 Uhr
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» Sara Gruen – Wasser für die Elefanten

Geschrieben von Sally am Mittwoch, 26 Mai, 2010 | 1089 views. | 3 Kommentare


Originaltitel: Water for Elephants
Genre: History, Drama
Reihe:/ Band: /
Erscheinungsdatum: August 2009
Seiten: 416
Verlag: Rowohlt
ISBN: 978-3499248450
Preis: 9,95€
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Inhalt: Als der 90-jährige Jakob Jankowski einen Zirkus entdeckt, schlägt sein Herz höher. Es ist plötzlich wieder wie vor 70 Jahren. Er erinnert sich an wundervolle, turbulente Zeiten. Damals, als junger Mann, stand er vor dem Nichts und schloss sich aus Verzweiflung einem Wanderzirkus an. Und dort, zwischen kuriosen Menschen und Tieren, fand er Freunde und ein Zuhause. Und auch gleich zwei große Lieben: Die schöne Dressurreiterin Marlena und Rosie eine verfressene Elefantendame, die jedes Kunststück verweigerte. Die Sturheit des Dickhäuters war eine Gefahr für die Existenz des Zirkus’. Doch noch gefährlicher war für Jakob die Eifersucht von Marlenas Ehemann.

Rezension: Von Überall hört und liest man eigentlich wie gut und wie lesenswert Wasser für die Elefanten von Sara Gruen doch  ist. Es wird überall hoch in den Himmel gelobt und irgendwas findet wirklich jeder, der es gelesen hat gut dran. Mich sprach der Klappentext eigentlich nicht so an, aber wenn wirklich jeder meint, dass es gut ist, wollte ich es auch mal probieren und tada…

Jakob Jankowski erinnert sich: Er ist noch ein junger Mann, als er zu einem Wanderzirkus, Benzinis spektakulärste Show der Welt stößt. Dort nimmt er einen Job als Tierarzt für die unzähligen exotischen Tiere des Zirkusses an. Doch als er die schöne Artistin Marlena trifft ist es um ihn geschehen. Doch Marlenas Ehemann, der Dompteur August ist eine tickende Zeitbombe.

Ich war Anfangs ein wenig skeptisch muss ich zugeben. Zum Einen war da wie gesagt der Klappentext, der nicht so ganz meins war, zum Anderen die Vermutung, dass es sich um eine öde Liebesschnulzelei handelt und sowieso verstehe ich nicht, was manche Menschen an vielen der hochgelobten Büchern so gefällt. Aber dann las ich das erste Kapitel und war direkt schon drin in der Geschichte. Im ersten Kapitel wird dem Leser schon ein großer, saftiger Happen des Endes zugeworfen, welches jedenfalls mich dazu angetrieben hat schleunigst weiterzulesen.

Sara Gruen kann ihre Protagonisten ziemlich gut darstellen, ohne sie wirklich bildhaft zu beschreiben. Dem Leser bleibt es größtenteils überlassen sich jeden Charakter vorzustellen. Allerdings sind Jakob, Marlena, August und viele der anderen Zirkusangestellten sehr facettereich und lebhaft dargestellt. Ich konnte mir den Zirkusalltag jedenfalls ziemlich gut vorstellen.

Sara Gruen hält sich in Wasser für die Elefanten glücklicherweise auch nicht mit zu vielen Kleinigkeiten auf. Sie erzählt einfach ihre Geschichte, ohne dass es langweilig wird, ohne dass es anfängt zu nerven. Nur Jakobs ausschweifendes Gerede über seine Ansichten vom Älterwerden hab ich schnell überlesen. Aber das war auch höchstens eine Seite. Die restlichen 415 Seiten war ich kein bisschen gelangweilt.

Wasser für die Elefanten ist ein gutes Buch und ich verstehe auch, warum es von jeder Seite so hoch gelobt wurde. Auch ich habe es sehr gerne gelesen und würde es sicher zu einem späteren Zeitpunkt nochmal lesen und die, die es noch nicht gelesen haben sollten vielleicht mal drüber nachdenken es zu tun *033*

von Sally am Mittwoch, 26 Mai, 2010 um 11:57 Uhr
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» Suzanne Collins-The Hunger Games:Catching Fire

Geschrieben von Sally am Sonntag, 7 März, 2010 | 1726 views. | 2 Kommentare


Originaltitel: The Hunger Games: Catching Fire
Genre: Jugendbuch, Drama, Science Fiction
Reihe: Hunger Games/Panem Reihe Band: 2
Erscheinungsdatum:
7. September 2009
Seiten:
480
Verlag: Scholastic
ISBN: 978-1407109367
Preis:
8,15€
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Inhalt: After winning the brutal Hunger Games, Katniss Everdeen returns to her district, hoping for a peaceful future. But Katniss starts to hear rumours of a deadly rebellion against the Capitol. A rebellion that she and Peeta have helped to create. As Katniss and Peeta are forced to visit the districts on the Capitol’s cruel Victory Tour, the stakes are higher than ever. Unless Katniss and Peeta can convince the world that they are still lost in their love for each other, the consequences will be horrifying.

Rezension: Nachdem ich vom Vorgänger Die Tribute von Panem: Tödliche Spiele, bzw auf englisch: The Hunger Games so fasziniert war hab ich mir schnell Band zwei gekauft und es gelesen und ich wurde nicht enttäuscht.

Wahnsinn. Ich hatte irgendwie ein wenig damit gerechnet, dass Catching Fire nach Hunger Games ein wenig nachlässt, weil ich Band 1 so bombig fand, dass es für mich irgendwie schwer vorzustellen war, dass da etwas kommen kann, das noch interessanter ist als die Hunger Spiele ansich. Aber Suzanne Collins hat auch in Band 2 unglaublich viel Spannung und Nervenkitzel eingebaut, dass diese Fortsetzung ganz locker mit dem Vorgänger mithalten kann. Gerade ab der Mitte des Buches muss man sich schon fast dazu zwingen es beiseite zu legen, denn da passieren Sachen, mit denen ich persönlich niemals gerechnet hätte und die mich ziemlich überrascht haben. Nicht schlecht.

Catching Fire ist wirklich eine grandiose Fortsetzung. Auf Band 3, Mockingjay muss ich nun bis August warten *029* was vor allem bei dem Ende ziemlich nervenaufreibend sein wird. Ich hasse doch warten so sehr… *023*

Auf deutsch erscheint Die Tribute von Panem: Gefährliche Liebe übrigens am 1. Juni 2010.

» Arthur Golden – Die Geisha

Geschrieben von Sally am Freitag, 29 Januar, 2010 | 790 views. | Keine Kommentare


Originaltitel: Memoires of a Geisha
Genre: Drama, History
Reihe: / Band: /
Erscheinungsdatum: 1. Mai 2000
Seiten: 576 Seiten
Verlag: btb
ISBN: 978-3442726325
Preis: 10,00€
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Inhalt: Zu Beginn der 30er Jahre wird das einfache Fischermädchen Chiyo in die alte Kaiserstadt Kyoto gebracht und in ein Geisha-Haus, eine Okiya gesteckt. Nach einer qualvollen Ausbildung steigt sie zu einer der begehrtesten Gaishas in ganz Japan auf. Doch ihr Traum vom privaten Glück erfüllt sich erst nach dem Untergang der alten Geisha-Kultur.

Rezension: Die Geisha ist eines der Bücher, die schon seit geraumer Zeit in meinem Regal rumSUBen. Nachdem ich damals den Film sah nahm ich mir vor auch das Buch zu lesen, aber irgendwie kam ich nicht dazu. Vor einer Woche habe ich mir den Film ein weiteres Mal angesehen und mich entschlossen mich nun endlich dem Buch zu widmen und ich muss sagen, dass das eine ziemlich gute Idee war.

Der Film war super. Ich hab ihn sehr gerne gesehen, auch, wenn Kenner der Geisha Kultur einiges dran zu meckern haben. Mich hat der Film eben einfach unterhalten und das Buch unterhielt mich mindestens doppelt so gut. Man begleitet die kleine Chiyo, die in jungen Jahren von ihrem Vater an ein Geisha Haus, eine Okiya verkauft wird. Dort lernt sie unter den strengen Augen der Okiya Mutter und der erfolgreichen Geisha Hatsumomo, die einen Groll gegen die kleine Chiyo hegt und gegen sie intrigiert die Kunst eine Geisha zu sein. Bald ist auch sie sehr erfolgreich, aber das was sie in ihrem Leben wirklich will entfernt sich immer weiter von ihr.

Was mir an diesem Buch sicher am besten gefallen hat ist die Atmosphäre, die es vermittelt. Wie oft hat man schon von Geishas gehört, Bilder gesehen, oder Filme angeguckt, aber so richtig verstanden hat man das als westlicher Mensch nicht. Die Geisha aber lässt den Leser tief in die geheimnisvolle, mysteriöse Welt der Geishas und das Leben in den Geishavierteln blicken. Man versteht vielleicht nicht alle Eigenarten dieser Kultur, aber man kommt ihr näher, was das Interessante daran ist. Arthur Golden schreibt so, dass mir gar nichts anderes übrig blieb als tief in die Worte einzutauchen und die Geschichte aufzunehmen. Es war teilweise wie in einer anderen Welt und ich habe alles um mich herum vergessen. Es war wirklich schön ein Buch mal wieder so intensiv zu erleben.

Ein wenig brutal fand ich das plötzliche Herausreißen des Lesers aus der Geschichte. Plötzlich, zum Ende hin nimmt das Buch nämlich eine ganz andere Wendung und befördert den Leser quasie mit einem Arschtritt wieder in die “wirkliche Welt”.

Es gibt sonst eigentlich nichts schlechtes über Die Geisha zu sagen. Das Buch hat mir von vorne bis hinten ausnehmend gut gefallen, ich fand es sogar weitaus besser als den Film und hat mich vorallem mal wieder ein eine wirklich fantastische Welt entfürt. Ich finde es sogar sehr schade, dass das Buch schon vorbei ist, obwohl ich mir extra ein wenig Zeit gelassen hatte. Ginge es nach mir, hätte es noch hunderte und hunderte von Seiten länger sein können.

von Sally am Freitag, 29 Januar, 2010 um 20:35 Uhr
In den Kategorien: Buchrezensionen

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