» [Gewinnspiel] 2 Jahre sallybooks.de
Gestern ist mein Blog 2 Jahre alt geworden. Im letzten Jahr gab es ein Geburtstagsgewinnspiel und in diesem Jahr soll es auch wieder eins geben. Nur wollte ich es vom Geburtstagsartikel etwas abtrennen, deswegen in diesem Jahr einen Tag später.

Zu gewinnen1 gibt es in diesem Jahr, wie im letzten Jahr mein persönliches Buch des Jahres 2010. In diesem Fall das unglaublich spannende und lesenswerte Terror von Dan Simmons [Zur Rezension].
Terror von Dan Simmons
England im Jahr 1845: Unter dem Kommando von Sir John Franklin brechen die modernsten Schiffe ihrer Zeit – die »Terror« und die »Erebus« – auf, um die legendäre Nord-West-Passage zu finden: den Weg durch das ewige Eis der Arktis in den Pazifik. 130 Männer nehmen an der Expedition teil. Keiner von ihnen wird je zurückkehren. Dies ist ihre Geschichte.
ISBN: 978-3453406131
Dazu bekommt der Gewinner ein Leselicht, für die dunkle Jahreszeit, die jetzt zwar schon fast vorbei ist, aber bekanntlich ja jedes Jahr wieder kommt
Sehr praktisch, wenn man mal irgendwo ist, wo es eigentlich zu düster zum Lesen ist.
Weil mein Blog aber 2 Jahre alt geworden ist kommt in diesem Jahr auch ein zweiter Gewinn dazu. Ein liniertes a few of my favourite things Notizbuch das perfekt ist für handschriftliche Bücher- oder Leselisten, Wunschlisten oder wasweissich und auch dazu gibt es ein kleines Leselicht.
Alles was ihr dafür tun müsst ist mir eine eMail an
zu schreiben mit eurem Namen und eurer Anschrift. Am Abend des 19. Januar, also in einer Woche lose ich die beiden Gewinner per random.org aus.
Viel Glück!
- Die Gewinne sind alle aus eigener Tasche bezahlt. Sie sind also keine Spenden von Verlagen oder ähnlichem. Das ist es mir auf jeden Fall wert
[↩]
» Dan Simmons – Drood

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Originaltitel: Drood
Genre: History, Krimi
Reihe: / Band: /
Erscheinungsdatum: 11. Oktober 2010 (TB, 1. Auflage)
Seiten: 976
Verlag: Heyne
ISBN: 978-3453408067
Preis: 10,99€
Amazon
Inhalt: London im Jahr 1865: Bei einem dramatischen Eisenbahnunglück finden etliche Menschen den Tod. Unter den Überlebenden ist der bedeutendste Schriftsteller seiner Zeit: Charles Dickens. Doch nach diesem Ereignis ist Dickens nicht mehr derselbe. Wie besessen macht er sich auf die Suche nach einem mysteriösen Mann namens Drood. Aber wer oder was ist Drood wirklich? Und kann es sein, dass Charles Dickens in seinen letzten Lebensjahren zum kaltblütigen Mörder wird?
Rezension: Nachdem Dan Simmon’ Terror eine nachhaltige Wirkung auf mich hatte, habe ich ein paar Monate gezögert mich seinem zweiten historischen Roman Drood zuzuwenden. Denn eigentlich hat mich der Inhalt dieses Buches gar nicht interessiert. Ich hatte kein Interesse an Charles Dickens, noch an einem mysteriösen Fremden. Doch als ich das Buch dann in der Buchhandlung liegen sah habe ich es kurzerhand mitgenommen und auch gleich zu lesen angefangen, aus Angst, es sonst monatelang ungelesen im Regal liegen zu haben.
Der Erzähler dieser Geschichte ist William Wilkie Collins, ein Autor und guter Freund und Weggefährte des Unnachahmlichen Charles Dickens. Dickens erzählt ihm von dem schrecklichen Eisenbahnunglück am 9. Juni 1865 in Staplehurst, bei dem viele Menschen ums Leben kamen. Dickens selber saß ein einem der Waggons und überlebte unverletzt. Als er den Verletzten helfen wollte, stieß ein merkwürdiger Mann zu ihm. Er stellte sich als Drood vor. Dickens behielt ihn in Erinnerung. Ein Mann mit einem langen, schwarzen Opernumhang und einem Zylinder, mitten im Sommer, mit heller, fast weißer Hautfarbe, dem die Nase und einige Finger fehlten. Dickens erzählt seinem Freund Wilkie von dieser Begegnung und seither verfolgt Dickens Drood und Drood Dickens. Auf seiner Suche nach dem mysteriösen Mann verschlägt es Dickens und Wilkie in die finstersten Ecken des viktorianischen Londons, in die Unterstadt und in so manche zwielichtige Etablissements. Doch irgendwann gerät alles ausser Kontrolle und Wilkie wird tiefer in die Sache hineingezogen als er eigentlich möchte.
Die ersten 400 bis 500 Seiten des Buches sind anstrengend gewesen. Man lernt zunächst Wilkie Collins kennen, er erzählt über sich und seine Freundschaft zu dem zu dieser Zeit berühmstesten Autor Englands. Er schildert das Eisenbahnunglück, das Dickens überlebt hat und führt den Leser langsam an Drood heran. Doch leider schweift er sehr häufig ab und liefert Geschichten und Anekdoten über irgendwelche Familienmitglieder oder Bekannte, die überhaupt nicht wichtig sind und auch nicht besonders interessant. Er schreibt seitenweise über Dickens und seine Veröffentlichungen, vergleicht diese, erzählt über seine Theaterstücke und deren Schauspieler, so dass man einige Zeit gar nicht in der Geschichte selber weiter kommt. Ich würde fast meinen das der Autor Dan Simmons damit ca. die Hälfte seines Buches gefüllt hat. Hin und wieder begleitet man Wilkie und Dickens dann auf ihren Suchen durch die übelsten Viertel Londons und ist wieder kurze Zeit völlig gebannt von diesem Teil, bis Wilkie wieder über irgendetwas völlig anderes und unbedeutendes schreibt.
Dennoch bin ich an dem Buch dran geblieben, auch wenn es mir vorallem in dieser ersten Hälfte teilweise sehr schwer fiel. Der Grund ist ganz einfach: Selbst wenn Dan Simmons über die todlangweiligsten Dinge schreibt, die einem einfallen können so schreibt er doch wahnsinnig gut. Selbst wenn es einen überhaupt nicht interessiert, was dort geschrieben steht bleibt man dran und genießt die Art, wie Dan Simmons seine Bücher scheibt. Das war auch schon in Terror so (Obgleich dieses Buch nur sehr sehr selten und wenn dann nur ganz kurz als langweilig zu bezeichnen ist). Man erfährt sehr viel über das Leben im viktorianischen London. Eher über das Leben wohlhabenderer Leute, denn Wilkie interessiert sich so gar nicht für die Armut und die Menschen in den Elendsvierteln der Stadt. Als er und Dickens zum ersten Mal eine solche Gegend betreten ist es auch für den Leser wie für Wilkie eine neue und schreckliche Erfahrung.
Hat man dann diesen Part überstanden wird man mit weiteren 500 Seiten einer sehr sehr spannenden und gruseligen Geschichte belohnt. Wilkie taucht immer tiefer in das Geheimnis von Drood ein, Dickens verändert sich in den letzten Jahren seines Lebens und dann kommt das Ende, das den Leser meiner Meinung nach kurz ein wenig in der Luft hängen lässt, bis man darüber nachgedacht hat und wirklich erstaunt ist. Ich hätte nämlich mit diesem Ende nicht gerechnet. Aber es ist besser als alles, was ich erwartet hätte.
Vor allem Wilkie Collins ist ein sehr sympathischer Mensch, jedenfalls lernt man ihn als einen solchen kennen. Er beschreibt Dickens ganz objektiv, so wie er für ihn war. Ich selber fand Dickens dadurch ein wenig unsympathisch und arrogant aber das passte sehr gut in die Geschichte hinein. Was mich sehr beeindruckt hat war die Genauigkeit und Detailtreue, die Dan Simmons an den Tag legt. Die Geschichte in diesem Buch hätte genau so passiert sein können. All die merkwürdigen Ereignisse, die Veränderungen Dickens und Wilkies fügen sich natlos an wahre historische Fakten an, sodass man fast meinen könnte diese Erzählung von Wilkie Collins beruhe auf einer wahren Begebenheit. Drood ist wirklich erstaunlich gut durchdacht.
Auch wenn ich sage, dass die ersten 500 Seiten zum größten Teil aus vielen langweiligen, unwichtigen Geschichtchen besteht gebe ich dem Buch 4 Sterne, die es definitiv verdient hat. Man würde vielleicht meinen ich sei verrückt. Immerhin bestehen viele eigenständige Romane ja schon aus 500 Seiten. Dennoch liest man es und wenn man diese 500 Seiten geschafft hat, dann wartet eine wirklich spannende Geschichte auf den Leser, die den großen Hänger am Anfang vergessen lässt. Zusammen mit der einmaligen Art, in der das Buch geschrieben ist, ist Drood ein wirklich gutes Buch. Aber nicht für jeden. Wer sich mit 500 langweiligen Seiten schwer tut, der wird es möglicherweise nicht schaffen zum spannenden Teil zu kommen.
» Das Lesejahr 2010
Das wars mit 2010. Ich werd das Jahr nicht besonders vermissen, aber eigentlich mache ich sowieso keinen Unterschied zwischen dem 31. Dezember 2010 und dem 1. Januar 2011 muss mich nur daran gewöhnen das Datum mit 2011 korrekt zu schreiben. Ansonsten geht mir ein Jahreswechsel so ziemlich am Hut vorbei.
Was Bücher angeht, gab es dieses Jahr einiges Gutes, leider aber zuviel Schlechtes muss ich sagen. Einige Bücher haben mich richtig enttäuscht und mir meine kostbare Zeit gemopst, bei anderen wäre ich froh, wenn ich jetzt noch dabei wäre sie zu lesen.
Meine absoluten BuchTops in 2010
Platz 1
Terror von Dan Simmons
England im Jahr 1845: Unter dem Kommando von Sir John Franklin brechen die modernsten Schiffe ihrer Zeit – die »Terror« und die »Erebus« – auf, um die legendäre Nord-West-Passage zu finden: den Weg durch das ewige Eis der Arktis in den Pazifik. 130 Männer nehmen an der Expedition teil. Keiner von ihnen wird je zurückkehren. Dies ist ihre Geschichte.
An vielen Stellen habe ich schon erwähnt, dass Terror einfach der abolsute Wahnsinn ist. Es gehört wahrscheinlich zu den allerbesten Büchern, die ich je gelesen habe. Es war super intensiv zu lesen. Eine großartige Entdeckung, die aber leider auch mit 1000 Seiten viel zu kurz ist. Terror ist eines dieser Bücher, von denen man einfach nicht will, dass sie zuende gehen.
Platz 2
Die Winterrose von Jennifer Donnelly
London, 1900: Die junge India Selwyn-Jones bewegt sich in den feinsten Kreisen. Bis sie als Ärztin im berüchtigten Viertel Whitechapel zu arbeiten beginnt – und dort in leidenschaftlicher Liebe zu dem gefürchteten Gangsterboss Sid Malone entbrennt …
Erst vor kurzem gelesen hat mir Die Winterrose aber trotz anfänglicher Skepsis sehr sehr gut. Jennifer Donnelly schreibt einfach ganz wunderbar und man wird gezwungen dieses Buch weiterzulesen, selbst wenn man ja eigentlich aufhören WILL. Man kann einfach nicht aufhören. Es hat sehr viel Spaß gemacht India zu begleiten und ich werde mich sicher hin und wieder gerne daran zurück erinnern.
Platz 3
Die Geisha von Arthur Golden
Zu Beginn der 30er Jahre wird das einfache Fischermädchen Chiyo in die alte Kaiserstadt Kyoto gebracht und in ein Geisha-Haus, eine Okiya gesteckt. Nach einer qualvollen Ausbildung steigt sie zu einer der begehrtesten Gaishas in ganz Japan auf. Doch ihr Traum vom privaten Glück erfüllt sich erst nach dem Untergang der alten Geisha-Kultur.
Die Geisha habe ich zu Beginn des Jahres gelesen, nachdem ich nach langer Zeit den Film mal wieder gesehen habe. Das Buch hat mich wiedererwartend mehr beeindruck als der Film. Es ist einfach ein sehr schönes, sehr interessantes Werk. Man taucht ein in eine fremde Welt, begleitet die kleine Chiyo durch ihr Leben als eine der erfolgreichsten Geishas der Welt. Es las sich fast wie ein Märchen, ich versank in dem Buch. Großartig
Leider leider gab es da auch einigen Mist in 2010. Was mir zu blöd wurde habe ich abgebrochen, aber durch manches habe ich mich, warum auch immer, durchgequält, bis zum Ende. Im Nachhinein weiss ich: Hätt ich man besser gelassen. Aber sowas kann man ja nicht ahnen
Meine definitiven BuchFlops in 2010
Platz 1
The Hunger Games: Mockingjay von Suzanne Collins
Against all odds, Katniss Everdeen has survived the Hunger Games twice. But now that she’s made it out of the bloody arena alive, she’s still not safe. The Capitol is angry. The Capitol wants revenge. Who do they think should pay for the unrest? Katniss. And what’s worse, President Snow has made it clear that no one else is safe either. Not Katniss’s family, not her friends, not the people of District 12.
Die Hunger Games/Panem Trilogie ist sicher eine der besten in der Jugendbuchsparte. Band 1 ist absolut spannend, Band 2 steht dem in nichts nach, doch dann tritt der dritte Teil Mockingjay (Flammender Zorn, ab Januar auf deutsch) auf die Bühne und hat mich so dermaßen enttäuscht, dass es mir sehr schwer fällt diese Trilogie als eine meiner Favoriten zu bezeichnen. Die Protagonistin des Buches, Katniss Everdeen entwickelt sich im dritten Teil zu einer nervenden, aufmerksamkeitsheischenden Idiotin, die man zu hassen beginnt und mit der Hauptfigur steht und fällt nunmal eine Geschichte. Sehr schade wie sich die Trilogie entwickelt hat und zuende ging, dennoch mag ich Band 1 und 2 nach wie vor. Doch der dritte Teil ist definitiv der Flop aller Flops.
Platz 2
Todesbrut von Klaus-Peter Wolf
Eine Fähre irrt über die Nordsee und darf nirgendwo anlegen. An Bord befindet sich eine tödliche Gefahr. Sie könnte von jedem ausgehen. Auf einer beliebten Urlaubsinsel formiert sich eine Bürgerwehr: Kein Neuankömmling soll die Insel mehr betreten. Dabei ist die Bedrohung schon längst dort. Die Bundeswehr riegelt eine Kleinstadt an der Küste ab. Niemand darf mehr ins Sperrgebiet. Und niemand darf mehr hinaus. Aber ob das noch etwas nützt? Es geschieht etwas völlig Unberechenbares, das jegliche Gesellschaftsordnung außer Kraft setzt. Wann kommt es zu uns?
Ich habe von Todesbrut ja wirklich gar nichts erwartet. Der Klappentext sprach mich an und mich reizte die Tatsache, dass ich die Handlungsorte kenne. Darum konnte es mich ja eigentlich nicht großartig enttäuschen. Aber leider fand ich das Buch so dermaßen blöd und langweilig, dass es sehr wohl einen Platz in der Flop Liste verdient.
Platz 3
Die Wahrheit über Alice von Rebecca James
Als Alice sie zu ihrer Geburtstagsparty einlädt, ist Katherine mehr als überrascht. Die schöne, strahlende Alice, das beliebteste Mädchen der Schule, will mit ihr feiern? Katherine erlebt die Party wie im Rausch, Alice weicht nicht mehr von ihrer Seite. Doch nach und nach wird Alice immer merkwürdiger. Selbstsüchtiger. Grausamer. Bald entdeckt Katherine, dass ihre neue Freundin nach eigenen Regeln spielt…
Von Die Wahrheit über Alice habe ich mir durch die viele Werbung, den positiven Rezensionen und dem durchaus spannenden Klappentext einiges versprochen. Gehalten hat das Buch davon so gut wie gar nichts. Es war langweilig, vorhersehbar und so undurchdacht, dass es weh tat.
2011 freue ich mich besonders auf das Erscheinen von The Wild Rose, dem dritten Teil der Rosen Reihe von Jennifer Donnelly. Natürlich werde ich auch nach wie vor jedes Buch von Richard Laymon, Jack Ketchum und Bentley Little kaufen, das erscheint. Die haben mich bisher noch nie enttäuscht und obwohl ich ein bisschen an Totes Meer von Brian Keene auszusetzen hatte freue ich mich dennoch auf seinen zweiten Roman Die Verschollenen.
Versuche möchte ich es noch einmal mit Der Schatten des Windes von Carlos Ruiz Zafon, das ich irgendwann abgebrochen habe, weil es irgendwie einfach nicht weiterging. Trotzdem gefiel mir das Buch an und für sich ganz gut, deswegen geb ich ihm eine zweite Chance. Auch Lycidas von Christoph Marzi möchte ich noch einmal versuchen, sowie die Millennium Trilogie von Stieg Larsson. Ausserdem muss ich dringend mal an der Jack Aubrey/Stephen Maturin Reihe von Patrick O’Brian weiterlesen, sonst komme ich ja nie durch die 21 Romane und wenn ich wirklich ganz gut drauf bin, möchte ich mal die Carroux Übersetzung von Der Herr der Ringe lesen…aber auch wirklich nur wenn ich ganz ganz gut drauf bin und sonst wirklich gar nix zu tun habe.
Dieses Jahr, ganz neu, mache ich auch bei der Challenge von der Frau von Saiten und libromanie Nina mit, die da heißt “I’m in… English”. Kurz gesagt: Jeden Monat wird mindestens ein Buch auf englisch gelesen. Das wäre dann meine erste Challenge und ich freue mich schon drauf
Aber das soll im nächsten Jahr nicht die Einzige sein. 2011 möchte ich meine ganz persönliche Seiten-zähl Challenge machen. Ich versuche also bis zum 31. Dezember 2011 30.000 Seiten zu lesen. Ich werde aber über beide Challengers noch seperate Artikel schreiben.
Ansonsten habe ich im Jahr 2011 lesetechnisch ja wieder einiges vor. Ich bin gespannt, wie es wird und hoffe auf viele gute Bücher.
Seiten-zähl
» [Ich lese] Schiffbruch in der Antarktis
Seitdem ich Terror von Dan Simmons gelesen habe, habe ich einen Faible für historische Seefahrerromane, die mit Arktisexpeditionen zu tun haben. Mir war vorher nicht bewusst wie spannend und interessant diese sind und was für grandiose Geschichten es dort zu erzählen gibt. Als ich nun gestern meinen Büchergutschein, den ich von meinem Papa
geschenkt bekommen habe einlösen wollte fand ich in der Kinder- und Jugendbuchabteilung meiner Lieblingsbuchhandlung dieses Buch:
Schiffbruch in der Antarktis von Victoria McKernan
Ein Abenteuer erleben, das will der 18-jährige Perce, als er sich 1914 als blinder Passagier auf das Forschungsschiff Endurance schleicht. Und es wird ein Abenteuer, ein Abenteuer auf Leben und Tod. Auf ihrer Expedition in die Antarktis wird das Schiff nämlich vom Packeis eingeschlossen. Und es kommt noch schlimmer: Als das Eis taut, sinkt das Schiff und die gesamte Besatzung treibt auf einer Eisscholle im offenen Meer.
ISBN: 978-3423714341
Wie die Franklin Expedition in Terror beruht auch die Shackelton Expedition von 1914 bis 1917 um die es in Schiffbruch in der Antarktis geht auf einer wahren Begebenheit. Ich habe schon ein bisschen darüber gegooglet (Nur ein bisschen versteht sich). Ich bin gespannt, was mich noch so erwartet. Dass es nicht so wird wie Terror ist mir klar. Höchstwahrscheinlich werd ich nie wieder ein Buch lesen, das so wahnsinnig gut ist wie Terror. Das ist wirklich ein wenig frustrierend
» Dan Simmons – Terror

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Originaltitel: The Terror
Genre: History, Horror
Reihe: / Band: /
Erscheinungsdatum: 1. Oktober 2007
Seiten: 992
Verlag: Heyne
ISBN: 978-3453406131
Preis: 10,95€
Amazon
Inhalt: England im Jahr 1845: Unter dem Kommando von Sir John Franklin brechen die modernsten Schiffe ihrer Zeit – die »Terror« und die »Erebus« – auf, um die legendäre Nord-West-Passage zu finden: den Weg durch das ewige Eis der Arktis in den Pazifik. 130 Männer nehmen an der Expedition teil. Keiner von ihnen wird je zurückkehren. Dies ist ihre Geschichte.
Rezension: Selten hat mich ein Buch so dermaßen in seinen Bann gezogen. Terror stellt an Spannung und Nervenkitzel alles in den Schatten, was ich jemals gelesen habe. Ich bin absolut beeindruckt…
1845 brechen zwei Schiffe, die HMS Erebus und die HMS Terror unter dem Kommando von Sir John Franklin auf, um die legendäre Nordwestpassage zu finden, die Europa mit Asien verbindet. 129 Männer begleiten die Expedition. Aber bald stecken die Schiffe an der Nordspitze der King-William-Island im Packeis fest, unfähig sich auch nur einen Meter zu bewegen und für die Männer beginnt eine eiskalte, ungewisse Zeit im Eis, meilenweit von Zivilisation und Rettung entfernt. Die Vorräte werden knapper, die Männer leiden an Skorbut und Erfrierungen. Fast 3 Jahre stecken sie fest, das Eis will und will sie nicht freigeben und die Offiziere müssen eine Entscheidung treffen: Das Schiff verlassen, sich durch Schnee, Eis und unbarmherzige Kälte schlagen, Tage, Wochen und Monate lang nur um auf eine minimale Chance zu hoffen gerettet zu werden, oder auf den Schiffen den sicheren Hungertod zu sterben? Aber sie sind nicht alleine auf dem Eis. Ein monströses Wesen, dem nichts anhaben kann ist immer in ihrer Nähe und dezimiert die Besatzung. Auf dem Eis sind die Männer ihr schutzlos ausgeliefert…
1845 brachen in der Tat zwei Schiffe auf um die Nordwestpassage zu finden und auch waren das die HMS Terror und die HMS Erebus unter dem Kommando von Sir John Franklin. Die beiden Schiffe wurden zuletzt in der Baffin Bay von zwei Walfängern gesehen, dann verschwanden sie. Jahre später fand man nur einige verstreute Leichen und kleinere Gegenstände der Expedition. Sowohl die Erebus, als auch die Terror sind verschollen, von der restlichen Mannschaft, Sir John Franklin und Kapitän Crozier hörte man nie wieder etwas. Dan Simmons beschreibt in Terror, was der Mannschaft möglicherweise passiert sein kann, wie sie über ihren Verbleib entschieden und wie sie letztendlich im Eis starben. Zu dieser soliden historisch belegten Geschichte kommt eine Portion Horror in Form eines monströsen Wesens hinzu, das um die beiden Schiffe herumschleicht und aus dem Nichts die Mannschaften angreift und sie so dezimiert. Dieser Mix aus History und Horror passt ausgesprochen gut zusammen. Das Buch hätte zwar auch ohne das Wesen und diese Art von Horror perfekt funktioniert, aber es setzt dem Buch und der Spannung noch eine kleine, glänzende Krone auf.
Terror ist aus unterschiedlichen Sichten geschrieben. Hauptsächlich begleitet man den Kapitän der HMS Terror, Kapitän Francis Crozier und den Wundarzt der HMS Erebus, Dr. Harry Goodsir, der die Ereignisse in sein Tagebuch einträgt. Aber auch andere Crewmitglieder kommen zu Wort. Durch diese Aufteilung ist der Leser immer mitten im Geschehen und lernt die unterschiedlichen Schichten der Crew und deren Ansichten kennen.
Dan Simmons hat ein Talent seine Bücher durchweg gut zu schreiben. Der Leser bekommt hautnah die unglaubliche Kälte an Deck und auf dem Eis mit, die Enge unter Deck, die Angst der Mannschaft vor dem Wesen und ihr Leid und Hilflosigkeit. Das Buch ist wirklich detailreich geschrieben, was manchen, vorallem an blutigen und ekeligen Stellen auf den Magen schlagen könnte, den Leser aber an gruseligen Stellen wirkliche Schauer über den Rücken jagen lässt.
Terror ist ein Buch für Leser, die gut recherchierte, gut geschriebene historische Bücher lieben und kein Problem mit marinehistorischen Fachbegriffen und Längenmaßen haben (Im hinteren Teil des Buches befindet sich ein kleines Lexikon). Auch mit dem Horrorteil des Buches sollten man sich arrangieren, wenngleich dieser Teil nicht unbedingt der Dominantere ist. Ein reines historisches Buch ist Terror nämlich nicht, aber dafür ist es von der ersten bis zur allerletzten Seite unglaublich spannend und lesenswert. Terror ist für mich dieses Jahr eine extrem wichtige Entdeckung und wird ganz sicher eine wichtige Rolle in meinen Jahresbüchern 2010 spielen.
» [Ich lese] Terror
Terror von Dan Simmons
England im Jahr 1845: Unter dem Kommando von Sir John Franklin brechen die modernsten Schiffe ihrer Zeit – die »Terror« und die »Erebus« – auf, um die legendäre Nord-West-Passage zu finden: den Weg durch das ewige Eis der Arktis in den Pazifik. 130 Männer nehmen an der Expedition teil. Keiner von ihnen wird je zurückkehren. Dies ist ihre Geschichte.
ISBN: 978-3453406131
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Bisher hat mich Terror ein bisschen abgeschreckt, weil es knappe 1.000 Seiten hat. Meine Befürchtungen sind immer, dass so ein dickes Buch von einem Autoren, den ich noch nicht kenne doch irgendwo mal todeslangweilig werden muss und ich dann damit hänge und nicht weiter komme und Zeit vergeude. Deswegen weiss ich auch gar nicht, warum ich so plötzlich auf den Trichter kam jetzt ausgerechnet Terror zu lesen, aber gut, dass ich es gemacht habe, denn bisher (Seite 400) ist Terror der absolute Wahnsinn. Total spannend, super gut geschrieben, mit einem guten Erzählungsaufbau und ich liebe die Art und Weise wie Dan Simmons schreibt und ich mag es, dass er viele maritime Begriffe verwendet. Bisher bin ich einfach total begeistert





