Posts Tagged ‘Christoph Waltz’

» Wasser für die Elefanten: Neuer Trailer

Geschrieben von Sally am Montag, 7 März, 2011 | 699 views. | 7 Kommentare

Ich hatte nicht vor nochmal drüber zu schreiben, einmal sollte ja reichen aber ich bin gerade über den neuen Trailer zu Wasser für die Elefanten, worüber ich hier bereits was geschrieben habe, gestolpert und ich musst ihn einfach bloggen1:

Wahnsinnig toller Trailer. Der Film muss ja einfach gut werden. Ich bin so gespannt *045*

  1. Zu mehr bin ich aktuell auch leider nicht fähig. Zu akuter Leseunlust kommt eine Blogblockade *026* Wenn schon scheiße, dann auch richtig oder wie? []

von Sally am Montag, 7 März, 2011 um 19:49 Uhr
In den Kategorien: Buchverfilmungen

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» [Verfilmung] Wasser für die Elefanten

Geschrieben von Sally am Freitag, 18 Februar, 2011 | 957 views. | 5 Kommentare

Manche verteufeln es, dass heutzutage jedes gute Buch sofort verfilmt wird. Ich finde es hingegen toll! Wasser für die Elefanten von Sara Gruen ist so ein gutes Buch. Gelesen habe ich es im Mai 2010 und ich kann mich noch immer gut dran erinnern. Meist ist es ja so, dass man den genauen Inhalt schlechter und durchschnittlicher Bücher schnell wieder vergisst, aber Wasser für die Elefanten ist eines dieser Bücher, an die ich mich sehr gerne zurückerinnere.
Darum bin ich sehr froh, dass dieses Buch nun auch verfilmt wurde und seit einiger Zeit gibt es auch den ersten Trailer:

Inhalt: Als der 90-jährige Jakob Jankowski einen Zirkus entdeckt, schlägt sein Herz höher. Es ist plötzlich wieder wie vor 70 Jahren. Er erinnert sich an wundervolle, turbulente Zeiten. Damals, als junger Mann, stand er vor dem Nichts und schloss sich aus Verzweiflung einem Wanderzirkus an. Und dort, zwischen kuriosen Menschen und Tieren, fand er Freunde und ein Zuhause. Und auch gleich zwei große Lieben: Die schöne Dressurreiterin Marlena und Rosie eine verfressene Elefantendame, die jedes Kunststück verweigerte. Die Sturheit des Dickhäuters war eine Gefahr für die Existenz des Zirkus’. Doch noch gefährlicher war für Jakob die Eifersucht von Marlenas Ehemann.

Was ich sehe gefällt mir ausgezeichnet! Ich habe mir zwar die Charaktere völlig anders vorgestellt, aber dennoch finde ich, dass Reese Witherspoon als Marlena, Christoph Waltz als August und Robert Pattinson als Jakob ganz gut gewählt sind. Es könnte immerhin schlimmer sein *033* So ungerne ich ihn auch in Filmen sehe, hoffe ich für Robert Pattinson jedoch, dass er mal irgendwann die Chance hat von seinem  lächerlichen Edward Image loszukommen und vernünftige Rollen bekommt. Möglicherweise ist das ja ein kleiner Anfang?
Kinostart in Deutschland ist der 28. April 2011

» Inglourious Basterds

Geschrieben von Sally am Samstag, 22 August, 2009 | 1036 views. | Keine Kommentare


Originaltitel: Inglourious Basterds
Premiere: Mai 2009 (Cannes Film Festival, Frankreich)
Dt. Start: 20. August 2009
Genre: Action
Laufzeit: 154 Minuten
FSK: ab 16 Jahren
Regie: Quentin Tarantino
Drehbuch: Quentin Tarantino
Darsteller: Brad Pitt (Lt. Aldo Raine), Christoph Waltz (Col. Hans Landa), Melanie Laurent (Shosanna Dreyfus), Eli Roth (Sgt. Donny Donowitz), Diane Kruger (Bridget von Hammersmark), Michael Fassbender (Lt. Archie Hicox), Daniel Brühl (Fredrick Zoller), Til Schweiger (Sgt. Hugo Stiglitz), Gedeon Burkhard (Cpl. Wilhelm Wicki), Jacky Ido (Marcel), B.J. Novak (Pfc. Smithson Utivich), Omar Doom (Pfc. Omar Ulmer), August Diehl (Major Dieter Hellstrom), Denis Menochet (Perrier LaPadite), Sylvester Groth (Joseph Goebbels)

Inhalt: Lt. Aldo Raine befehligt einen Trupp jüdischer Soldaten, “Bastards” genannt, die hinter feindlichen Linien auf französischem Boden Angst und Schrecken unter deutschen Soldaten verbreiten. Unter britischem Kommando lassen sie sich für ein Himmelfahrtskommando einspannen, führende Nazis bei einer Filmpremiere in einem Pariser Kino zu töten. Die Betreiberin des Kinos, die junge Jüdin Shosanna Dreyfuss, hat eigene Pläne für den Abend: Vor Jahren ist sie eher zufällig verschont worden, als der als “Judenjäger” berüchtigte Oberst Hans Landa ihre Familie massakrierte. Jetzt will sie Rache.

Trailer:

Rezension: Inglourious Basterds ist der neue Film von Quentin Tarantino, eher ein Western, als ein Kriegsfilm und so ging ich auch an den Film ran. Bei Regisseuren wie Tarantino weiss man eigentlich schon vorher, woran man ist. Wer Tarantino nicht mag, der sollte sowieso fern bleiben. Inglourious Basterds ist nämlich einfach Tarantino und er hat sich reichlich an seinem Erfolgsfilm Kill Bill bedient. Von Kapitel-Überschriften bis zur Musik erkennt man Kill Bill ständig wieder. Das stört den Film nicht weiter, aber zu einer Musik, bei der in Kill Bill die Crazy 88′s verkloppt werden passt eben einfach keine Frau, die eine Leiter runtersteigt.

Die Story war…lang. Verdammt lang und man hätte den Film bequem auf 100 Minuten runterschneiden können, wenn man gewollt hätte, ohne irgendwas Wichtiges zu unterschlagen. Dem ein oder anderen könnte das wirklich langweilig werden und desswegen habe ich dem Film auch einen Stern abgezogen. Zwar ist die Story interessant, aber leider eben einfach nicht spannend genug an manchen Stellen. Das ist natürlich auch ein Teil der Stilrichtung von Quentin Tarantino, wie auch viele Großaufnahmen oder Aufnahmen von Füßen *044* Leider ist Inglourious Basterds einfach eine Spur zu Tarantino. Weniger ist manchmal mehr…

Zu den schauspielerischen Leistungen der Darsteller möchte ich gar nicht so viel sagen. Die waren nämlich herausragend. Mir gefiel vorallem, dass die Deutschen auch endlich mal von Deutschen und nicht, wie sonst immer von Engländern dargestellt werden. Viele namhafte deutsche Schauspieler sind vertreten, wie Til Schweiger, Daniel Brühl, Diane Krüger und Christoph Waltz und alle machen ihren Job perfekt, vorallem Christoph Waltz als Col. Hans Landa.  Ich habe ihm den ganzen Film über staunend dabei zugesehen, wie er es gemeistert hat so gut zu spielen. Die deutschen Schauspieler waren hier die wahren Stars, da konnte auch ein Brad Pitt nicht mehr so viel ausrichten. Nur Martin Wuttke, der Adolf Hitler spielte konnte Bruno Ganz in seiner Hitler Rolle in Der Untergang natürlich nicht toppen. Bruno Ganz war einfach zu perfekt in der Darstellung eines so komplexen und irren Charakters, niemand könnte das besser machen. Ich will damit aber nicht sagen, dass Wuttke schlecht war, im Gegenteil, denn seine Rolle hat man sofort erkannt. Er spricht den Dialekt perfekt, seine Haltung ist ebenso grandios, nur sein Bart ist etwas zu breit *010* Aber Bruno Ganz zu toppen ist eben einfach unmöglich.

Die Regie und das Drehbuch des Filmes sind perfekt. Die Szenen sind gut gewählt und die Dialoge! Die Dialoge!!! Ich hab schon die Hoffnung aufgegeben je wieder einen Film zu sehen, in dem jeder einzelne winzige Dialog so intelligent und herausragend ist. Es hat wirklich Spaß gemacht den Film zu hören und nicht nur zu sehen, so wie es in 99% aller anderen Filme ist. Ich bin mir verdammt sicher, dass der Film auf englisch einfach perfekt ist. Humor kam übrigens auch nicht gerade zu kurz. Spricht auch nur für den Film.

Letztendlich ist Inglourious Basterds ein guter Film, der unterhält und anspruchsvoll ist, aber geschichtlich natürlich absolut nicht korrekt. Tarantino Fans werden ihn lieben.

von Sally am Samstag, 22 August, 2009 um 23:43 Uhr
In den Kategorien: Filmreviews

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