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» Sarah Pekkanen – Frauen sind so

Geschrieben von Sally am Donnerstag, 2 September, 2010 | 473 views. | Keine Kommentare


Originaltitel: The Opposite Of Me
Genre: Frauenroman
Reihe: / Band: /
Erscheinungsdatum: 1. März 2010
Seiten: 464
Verlag: Heyne
ISBN: 978-3453407459
Preis: 8,95€
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Inhalt: Ungleicher können Zwillinge nicht sein. Lindsey war immer das Mauerblümchen und die Fleißige. Alex hingegen die viel Schönere und Strahlendere. Sie sind, wie Frauen sind: wie Gucci und Gummistiefel, wie Feuer und Wasser. Nun will Lindsey es allen zeigen, indem sie es an die Spitze einer New Yorker Werbeagentur schafft. Als ihr Traum durch eine Intrige scheitert und sie nach Hause zurückgehen muss, fürchtet sie, wieder im Schatten der beliebten Schwester zu stehen. Da bekommt Alex eine erschütternde Diagnose.

Rezension: Frauen sind so ist Sarah Pekkanens Debütroman über eine erfolgreiche Karrierefrau namens Lindsey, die immer im Schatten ihrer wunderhübschen, berühmten Schwester Alex stand und sich deswegen in einer Werbeagentur totarbeitet um wenigstens dort Anerkennung zu bekommen. Als sie ihren Job aber durch eine gemeine Intrige verliert kehrt Lindsey wiederwillig nach Hause zurück und befindet sich wieder in ihrer alten Position als unbegehrte und unbeachtete Schwester, aber dann nimmt ihr Leben und das ihrer Schwester eine unerwartete Wendung…

Hinter dem Titel Frauen sind so vermutet man einen eher zu seichten Frauenroman, mit der Thematik Schuhe, MakeUp, Geld und Männer. Eben das typische ChickLit Bild. Aber in Frauen sind so geht es um ganz andere Dinge. Man begleitet Lindsey Rose durch ihr geregeltes und bis auf die Sekunde geplantes Leben, bis diese Intrige sie aus der Bahn wirft und sie sich bei ihren Eltern ganz neu erfindet. Sie setzt sich mit ihrem früheren und ihrem neuen Leben auseinander, mit ihrer Jugendliebe Bradley und ihrer Schwester Alex. Rundherum passiert eigentlich nicht viel, aber durch die lockere Art wie Sarah Pekkanen ihr Buch schreibt findet man Lindsey, ihre Umgebung und auch Alex sofort extrem sympathisch und begleitet sie einfach gerne durch ihre Geschichte, obwohl man nichts welt- dafür aber herzbewegendes erfährt.

Natürlich geht es, wie in wirklich jedem Roman für Frauen auch um Männer, aber hier hält es sich in Grenzen. Da gibt es zwar Bradley, Lindseys bester Freund in den sie sich verliebt hat, der aber offenbar ihre wundervolle Schwester bevorzugt und Lindsey somit traurig, wütend und eifersüchtig macht und dann gibt es noch Matt, Lindseys Arbeitskollege aus New York, dem sie ihr Herz ausschütten kann, aber das Männer- und Liebesthema ist nicht der Kern des Buches. Es geht um das Leben, um die Prioritäten die Lindsey sich setzt und ihr Verhältnis zu ihrer Schwester. Frauen sind so ist also ein extrem schlecht gewählter Titel. Der englische Originaltitel The Opposite Of Me passt hingegen perfekt.

Sarah Pekkanen und die Übersetzerin haben, was den Schreibstil und die Umsetztung angeht, gute Arbeit geleistet. Das Buch liest sich einfach wunderbar flüssig und farbenfroh. Pekkanen hält sich nicht lange mit ausführlichen Beschreibungen der Umgebung oder der Charaktere (ausser möglicherweise Alex) auf, aber das braucht sie nicht. Man wird einfach in das Buch gesogen und man sieht alles klar und deutlich, ohne eine Beschreibung.

Es hat wirklich großen Spaß gemacht Frauen sind so zu lesen. Ein absolut tiefgründiges Buch sollte man hier natürlich nicht erwarten, aber es unterhält wirklich gut und für schöne Stunden ist dieser Wohlfühlroman mehr als geeignet. Rundum super.

von Sally am Donnerstag, 2 September, 2010 um 23:10 Uhr
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» Lauren Weisberger – Der Teufel trägt Prada

Geschrieben von Sally am Dienstag, 30 Juni, 2009 | 627 views. | Keine Kommentare


Originaltitel: The devil wears Prada
Genre: Humor
Erscheinungsdatum: 2003
Seiten: 475
Verlag: Goldmann
ISBN: 978-3443467242
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Inhalt: Andrea Sachs träumt von einer Karriere als Journalistin in New York. Tatsächlich gelingt es ihr, einen vermeintlichen Traumjob zu ergattern: Andrea wird von der glamourösen Modezeitschrift Runway als persönliche Assistentin der Herausgeberin Miranda Priestly angestellt. Der Job entpuppt sich jedoch rasch als purer Horror!

Rezension: Ich habe den Film gesehen und war interessiert, was die Romanvorlage so hergibt. Ich bin wie selbstverständlich davon ausgegangen, dass das Buch den Film um Längen an Spannung und Humor schlagen würde, so wie eben fast jedes Buch besser ist als seine Verfilmung. Aber letztendlich finde ich den Film doch besser als das Buch.

Mich langweilte das Buch sehr schnell, weil es sich in gewisserer Weise immer wiederholte. Die Protagonistin Andy Sachs wird von ihrer neuen Cheffin Miranda Priestly, der Herausgeberin des Modemagazins Runway ständig schikaniert und von A nach B gehetzt. Was am Anfang noch interessant und lesenswert ist beginnt ab Mitte des Buches zu langweilen. man hat sich als Leser mittlerweile daran gewöhnt, dass Andy einen verdammt miese Cheffin hat. Der Punkt ist einfach erreicht und man ist schon von der Handlung beinahe so genervt wie Andy von ihrem Job.

Als es in der Handlung endlich mal soweit war, dass ich dachte es würde nun spannend werden und das Buch würde auf den Punkt kommen…ebbte alles wieder ab und war genauso fade wie vorher.

Weisbergers Darstellung der Charaktere ist interssant, aber Andy mochte ich einfach nicht. Das killt die Sympathie zu einem Buch schon gewaltig, wenn man die Protagonistin nicht mag. Miranda nicht zu mögen ist ja einfach und sicher auch gewollt.

Nach all dem Gemecker aber auch mal was Gutes: Anfangs machte das Buch ziemlich viel Spaß und es war leicht zu lesen, durch die fließende Schreibe. Die Thematik war super aufgegriffen und alles war hübsch bissig verpackt.

Wenn man sich für diese Art von Büchern oder Filmen interessiert, würde ich schon sagen, sollte man sich den Film ansehen. Das Buch lohnt sich nicht wirklich…

von Sally am Dienstag, 30 Juni, 2009 um 18:33 Uhr
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» Sophie Kinsella – Die Schnäppchenjägerin

Geschrieben von Sally am Donnerstag, 21 Mai, 2009 | 1129 views. | 5 Kommentare


Originaltitel:
The Secret Dreamworld of a Shopaholic
Genre: Humor
Erscheinungsdatum: August 2002
Seiten: 412 Seiten
Verlag: Goldmann
ISBN: 978-3442452866
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Inhalt: Rebecca Bloomwood hat eine gefährliche Leidenschaft: Die erfolgreiche Finanzexpertin, die anderen Menschen in Geldfragen kompetent zur Seite steht, kann keinem Schnäppchen widerstehen. Nun steckt sie in einer schweren finanziellen Krise und droht in ihrem selbst geschaffenen Chaos unterzugehen, da sie sich gleichzeitig die Bank vom Leib halten, den attraktiven Luke Brandon beeindrucken und ihrer täglichen Arbeit nachgehen muss…

Rezension: Mir war plötzlich einfach nur danach etwas seichtes für zwischendurch zu lesen. Irgendwas, wo ich lachen kann, irgendwas, das eigentlich richtig blöd ist. Ich entschied mich für “Die Schnäppchenjägerin”, von Sophie Kinsella, vorallem, da ich den Film kurz zuvor gesehen habe und ihn ganz unterhaltsam fand. Eigentlich ja nicht mein Genre, aber man muss ja auch mal was Neues ausprobieren.

Ich war anfangs etwas enttäuscht, dass die Handlung des Buches in London, statt in New York, wie im Film spielt. New York ist für mich die Hauptstadt der Mode seit Sex and the City. Wer will schon Paris oder sowas? Aber mit London habe ich mich ganz schnell abgefunden.

Ich muss ja schon zugeben: Ich habe mich wieder erkannt in Rebecca Bloomwood, darum war sie mir auch sofort sympathisch. Ich kann auch nicht widerstehen, wenn ich in irgendeinem Laden einen “Reduziert”-Ständer sehe. Egal ob es sich um Klamotten, Krimskrams oder irgendwelchen anderen Schrott handelt. Ich muss da hin. Und genau wie Beccy merke ich, dass ich auch ziemlich oft aus Langeweile shoppen gehe. Gott sei Dank hab ich aber noch keine Schulden *033*

Ich fand es einfach herrlich komisch Beccy auf ihrem Weg von der gelangweilten Finanzjournalistin von Successful Savings zu einem kleinen TV-Sternchen zu begleiten und ihre Kauforgien mit zu erleben, die sie immer wieder gekonnt rechtfertigte.

Sophie Kinsellas Schreibstil ist erfrischend und einfach. Man kann es schnell weglesen und es unterhält einfach, egal wie fad die Stelle gerade ist, die man da liest. Die Seiten fließen einfach so voran und ehe man sich versieht ist das Buch dann leider auch schon vorbei. Herrlich fand ich auch die Briefe, die zwischen fast allen Kapitel gedruckt sind, in denen Kaufhäuser und Banken das Geld von Beccy verlangen.

Bald werde ich mir den zweiten Teil zulegen, der dann auch noch in New York spielt. Besser kanns ja kaum sein *001*

von Sally am Donnerstag, 21 Mai, 2009 um 23:11 Uhr
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