Posts Tagged ‘Brian Keene’

» Brian Keene – Die Verschollenen

Geschrieben von Sally am Samstag, 19 Februar, 2011 | 879 views. | 6 Kommentare


Originaltitel: Castaways
Genre: Horror
Reihe: / Band: /
Erscheinungsdatum: 8. Februar 2011
Ausgabe: 1. Auflage
Seiten: 384
Verlag: Heyne
ISBN: 978-3453527423
Preis: 8,99€
Amazon

Inhalt: Eine tropische Insel mitten im Ozean. Eine Gruppe Kandidaten für eine Reality-TV-Show. Ein Geheimnis, das den Trip ins Paradies schon bald in ein blutiges Gemetzel verwandelt. Wer schafft es heil von der Insel herunter? Und was zur Hölle treibt dort sein Unwesen? Das Spiel ist vorbei – der blutige Ernst des Überlebens hat begonnen…

Rezension: Die Verschollenen ist der zweite in Deutschland erschienene Roman von Brian Keene und auch mein zweites Buch von ihm. Totes Meer fand ich nicht so schlecht, auch wenn ich ein wenig skeptisch bezüglich des roten “Brian Keene ist der neue Richard Laymon” Aufklebers war. Besagter Aufkleber pappte auch auf Die Verschollenen. Diesmal aber zu Recht.

Castaways heißt die erfolgreiche Show im amerikanischen Fernsehn, an der eine Gruppe ausgewählter Männer und Frauen teilnimmt. Wochenlang werden sie auf einer kleinen Südseeinsel ausgesetzt, mit nichts weiter als einem Luxusgegenstand und werden dabei gefilmt, wie sie dort ihren Alltag meistern und kleine Challanges erfüllen müssen. Doch in der dritten Woche kommt ein Sturm auf und mit dem Sturm kommen unheimliche Wesen aus den unzähligen Höhlen im Inneren der Insel an den Strand und plötzlich werden die Kandidaten gejagt.

Das Buch hat mich sehr an einige Dinge erinnert. Zum Einen an die Reality Shows Ich bin ein Star – holt mich hier raus und BigBrother. Eine Gruppe Menschen, ausgesetzt in der Natur, die sich einen Gegenstand aussuchen dürfen, den sie auf die Insel mitnehmen, ständig gefilmt werden und Aufgaben erfüllen müssen, damit man später jemanden aussuchen kann, den man rauswählen kann? Schon oft gehört, gesehen und gelesen. Man kann Brian Keene und diesem Buch daraus allerdings keinen Strick drehen, denn dieses Format scheint überall auf der Welt sehr angesagt zu sein. Also warum nicht einen Horrorroman drauß machen? Die Idee ist zwar nicht besonders einfallsreich, aber sie funktioniert. Auch in diesem Buch.

Zum Anderen finde ich, dass die Geschichte; eine Gruppe Menschen, die von höhlenbewohnenden Wilden angegriffen wird, die die Frauen gerne für andere Zwecke als fürs Töten gebrauchen, sehr an die beiden Romane Beutezeit und Beutegier von Jack Ketchum erinnert. Fast die gleiche Geschichte. Vielleicht ist Brian Keene ja gar nicht der neue Richard Laymon, sondern der neue Jack Ketchum? Wobei Keene sich auch bei Laymon ordentlich bedient hat, das allerdings auf die sympathische Art. Keene schreibt nämlich in seinem Nachwort, dass die Monster in Die Verschollenen auf den Monstern in Laymons Beast House Reihe (Der Keller in Deutschland) basieren. Er hat sie als Vorlage benutzt. Sozusagen eine Hommage an Laymon, der sein Mentor und Freund war und den er in den höchsten Tönen lobt. Macht ihn sehr sympathisch, finde ich. Dennoch ist der Plot eben total ausgelutscht und hat mich in keinster Weise überrascht.

Nichtsdesdotrotz hat mir das Buch ganz gut gefallen. Immerhin ist das genau der Schund, den ich gerne lesen mag. Laymon und Ketchum von denen les ich alles, was mir über den Weg läuft, denn ich liebe sinnfreies Abschlachten in Büchern und bescheuerte, völlig abstruse Handlungen und das findet man eben auch in den Büchern von Brian Keene. In Die Verschollenen eher als in Totes Meer, das eher ein reiner Zombieroman ist. Ausserdem schreibt Keene sehr angenehm. Er fasst sich kurz, schafft es aber dennoch das Kopfkino ordentlich anzukurbeln.

Ich denke ich behalte Brian Keene im Auge. Die Verschollenen ist kein großartiges Buch, das jeder unbedingt gelesen haben muss, aber Fans des Genres werden ihren Spaß damit haben und mir hat es eben auch ganz gut gefallen.

von Sally am Samstag, 19 Februar, 2011 um 14:56 Uhr
In den Kategorien: Buchrezensionen

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» [GeSUBt] Bücherflut

Geschrieben von Sally am Donnerstag, 17 Februar, 2011 | 542 views. | 3 Kommentare

Ich war eisern die ersten zwei Wochen aber ich musste dringend noch etwas für die I’m in…english Challenge besorgen, dann bin ich auch irgendwie noch total ungünstig von einer höheren Macht in die Buchhandlung gesogen worden und mein Freund hat mir Bücher aus England mitgebracht *033* Kann ich nix für, dass mein Stapel gekaufter Bücher in diesem Monat schon wieder unübersichtlich wird!

Von meinem Freund habe ich zwei Patrick O’Brian Bücher bekommen, die er mir aus London mitgebracht hat. Einmal Mauritius Command und The Fortune of War, aus der Jack Aubrey/Stephen Maturin Reihe. Mauritius Command habe ich bereits in der deutschen Übersetzung gelesen, aber gerade bei Patrick O’Brian ist es was ganz anderes seine Bücher im Original zu lesen. Ausserdem finde ich die Cover und vorallem das Format wundertoll *051* Die Bücher sind ein bisschen größer als normale, deutsche Taschenbücher. Ich weiss nicht warum, aber ich finde diese Größe irgendwie besser zu lesen.

Selbst gekauft hab ich mir am Montag Die Verschollenen von Brian Keene, das ich bereits (nach einem Tag) ausgelesen habe. Ganz gut. Eine Rezension muss ich noch schreiben.
Allein unter Doppel-Whoppern, von Reymer Klüver, der in seinem Buch berichtet, wie er mit seiner Familie von Deutschland nach Amerika ausgewandert ist und seine Eindrücke schildert, lese ich gerade und finde es bisher recht interessant, wenn auch ein bisschen flach.

Die Verschollenen von Brian Keene
Eine tropische Insel mitten im Ozean. Eine Gruppe Kandidaten für eine Reality-TV-Show. Ein Geheimnis, das den Trip ins Paradies schon bald in ein blutiges Gemetzel verwandelt. Wer schafft es heil von der Insel herunter? Und was zur Hölle treibt dort sein Unwesen? Das Spiel ist vorbei – der blutige Ernst des Überlebens hat begonnen…
ISBN: 978-3453527423

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Allein unter Doppel-Whoppern von Reymer Klüver
Amerika-Korrespondent Reymer Klüver zieht mit seiner Frau und den drei Kindern nach Washington, D.C. Dort möchte er unbedingt Barack Obama treffen. Doch das ist gar nicht so einfach. Erst mal entdecken Familie Klüver und ihr Hund Dakota ihre neue Heimat. Sie wundern sich über die Barbecue-Leidenschaft der Amerikaner und begegnen einem FBI-Agenten vor der eigenen Haustür. Und dann ist Mr. President beim jährlichen Correspondents-Dinner endlich in greifbarer Nähe. Die lustigen Abenteuer einer deutschen Familie im Land der großen Freiheit.
ISBN: 978-3548281698

Und das sind die Kanidaten für die English Challenge. Soulless und Changeless, Band eins und zwei der Parasol Protectorate Reihe von Gail Carriger, die ich, zuegegeben, hauptsächlich wegen der verdammt schicken Cover gekauft habe. Die hab ich schon immer super gefunden. Gut, dass die Bücher auch noch durchweg positive Rezensionen bekommen haben, also stehen die Chancen gut, dass ich nicht nur die Cover, sondern auch den Inhalt mag. Wenn nicht ists aber auch nicht so schlimm. Bleibt was fürs Auge *033*
Und dann habe ich mich für Watership Down und The Plague Dogs von Richard Adams entschieden. Watership Down/Unten am Fluss habe ich damals, als Kind, da war ich noch sehr jung, im Fernsehen gesehen und das hat mich fürs Leben geprägt *042* Damals dachte ich Kaninchen wäre plüschige, nette Tierchen. Nachdem ich den Film sah war ich total demoralisiert und konnte wochenlang nicht richtig schlafen. Der Film hat meine rosarote Kinderwelt ein bisschen zerstört. Als ich dann ein paar Jahre später Felidae gesehen habe, war das Chaos perfekt. Darum habe ich ein bisschen mit mir gerangelt, ob ich nun wirklich was von Richard Adams lesen möchte und letztendlich war die Antwort: Ja! Also, hab ich mir Watership Down und The Plague Dogs rausgesucht.

Soulless von Gail Carriger
Alexia Tarabotti is laboring under a great many social tribulations. First, she has no soul. Second, she’s a spinster whose father is both Italian and dead. Third, she was rudely attacked by a vampire, breaking all standards of social etiquette. Where to go from there? From bad to worse apparently, for Alexia accidentally kills the vampire — and then the appalling Lord Maccon (loud, messy, gorgeous, and werewolf) is sent by Queen Victoria to investigate. With unexpected vampires appearing and expected vampires disappearing, everyone seems to believe Alexia responsible. Can she figure out what is actually happening to London’s high society? Will her soulless ability to negate supernatural powers prove useful or just plain embarrassing? Finally, who is the real enemy, and do they have treacle tart?
ISBN: 978-0316056632

Changeless von Gail Carriger
Alexia Tarabotti, the Lady Woolsey, awakens in the wee hours of the mid-afternoon to find her husband, who should be decently asleep like any normal werewolf, yelling at the top of his lungs. Then he disappears – leaving her to deal with a regiment of supernatural soldiers encamped on her doorstep, a plethora of exorcised ghosts, and an angry Queen Victoria. But Alexia is armed with her trusty parasol, the latest fashions, and an arsenal of biting civility. Even when her investigations take her to Scotland, the backwater of ugly waistcoats, she is prepared: upending werewolf pack dynamics as only the soulless can. She might even find time to track down her wayward husband, if she feels like it.
ISBN: 978-0316074148

Watership Down von Richard Adams
Fiver could sense danger. Something terrible was going to happen to the warren – he felt sure of it. So did his brother Hazel, for Fiver’s sixth sense was never wrong. They had to leave immediately, and they had to persuade the other rabbits to join them. And so begins a long and perilous journey of a small band of rabbits in search of a safe home. Fiver’s vision finally leads them to Watership Down, but here they face their most difficult challenge of all…Published in 1972, “Watership Down” is an epic journey, a stirring tale of adventure, courage and survival against the odds.
ISBN: 978-0140306019

The Plague Dogs von Richard Adams
Determined to escape the confines of an evil laboratory, two dogs make a flight for freedom into the rugged hills. Panicked by the cries of other animals on their way out, they accidentally break a vial used by plague researchers, and when news gets out that the two could be infected, the human world launches the deadliest hunt. Pursued at every turn, the dogs are forced to retreat further and further until their time runs out and they must make the ultimate decision – and take their chance with fate.
ISBN: 978-0345494023

» Das Lesejahr 2010

Geschrieben von Sally am Freitag, 31 Dezember, 2010 | 537 views. | 5 Kommentare

Das wars mit 2010. Ich werd das Jahr nicht besonders vermissen, aber eigentlich mache ich sowieso keinen Unterschied zwischen dem 31. Dezember 2010 und dem 1. Januar 2011 muss mich nur daran gewöhnen das Datum mit 2011 korrekt zu schreiben. Ansonsten geht mir ein Jahreswechsel so ziemlich am Hut vorbei.
Was Bücher angeht, gab es dieses Jahr einiges Gutes, leider aber zuviel Schlechtes muss ich sagen. Einige Bücher haben mich richtig enttäuscht und mir meine kostbare Zeit gemopst, bei anderen wäre ich froh, wenn ich jetzt noch dabei wäre sie zu lesen.

Meine absoluten BuchTops in 2010

Platz 1

Terror von Dan Simmons
England im Jahr 1845: Unter dem Kommando von Sir John Franklin brechen die modernsten Schiffe ihrer Zeit – die »Terror« und die »Erebus« – auf, um die legendäre Nord-West-Passage zu finden: den Weg durch das ewige Eis der Arktis in den Pazifik. 130 Männer nehmen an der Expedition teil. Keiner von ihnen wird je zurückkehren. Dies ist ihre Geschichte.

An vielen Stellen habe ich schon erwähnt, dass Terror einfach der abolsute Wahnsinn ist. Es gehört wahrscheinlich zu den allerbesten Büchern, die ich je gelesen habe. Es war super intensiv zu lesen. Eine großartige Entdeckung, die aber leider auch mit 1000 Seiten viel zu kurz ist. Terror ist eines dieser Bücher, von denen man einfach nicht will, dass sie zuende gehen.

Platz 2

Die Winterrose von Jennifer Donnelly
London, 1900: Die junge India Selwyn-Jones bewegt sich in den feinsten Kreisen. Bis sie als Ärztin im berüchtigten Viertel Whitechapel zu arbeiten beginnt – und dort in leidenschaftlicher Liebe zu dem gefürchteten Gangsterboss Sid Malone entbrennt …

Erst vor kurzem gelesen hat mir Die Winterrose aber trotz anfänglicher Skepsis sehr sehr gut. Jennifer Donnelly schreibt einfach ganz wunderbar und man wird gezwungen dieses Buch weiterzulesen, selbst wenn man ja eigentlich aufhören WILL. Man kann einfach nicht aufhören. Es hat sehr viel Spaß gemacht India zu begleiten und ich werde mich sicher hin und wieder gerne daran zurück erinnern.

Platz 3

Die Geisha von Arthur Golden
Zu Beginn der 30er Jahre wird das einfache Fischermädchen Chiyo in die alte Kaiserstadt Kyoto gebracht und in ein Geisha-Haus, eine Okiya gesteckt. Nach einer qualvollen Ausbildung steigt sie zu einer der begehrtesten Gaishas in ganz Japan auf. Doch ihr Traum vom privaten Glück erfüllt sich erst nach dem Untergang der alten Geisha-Kultur.

Die Geisha habe ich zu Beginn des Jahres gelesen, nachdem ich nach langer Zeit den Film mal wieder gesehen habe. Das Buch hat mich wiedererwartend mehr beeindruck als der Film. Es ist einfach ein sehr schönes, sehr interessantes Werk. Man taucht ein in eine fremde Welt, begleitet die kleine Chiyo durch ihr Leben als eine der erfolgreichsten Geishas der Welt. Es las sich fast wie ein Märchen, ich versank in dem Buch. Großartig

Leider leider gab es da auch einigen Mist in 2010. Was mir zu blöd wurde habe ich abgebrochen, aber durch manches habe ich mich, warum auch immer, durchgequält, bis zum Ende. Im Nachhinein weiss ich: Hätt ich man besser gelassen. Aber sowas kann man ja nicht ahnen *055*

Meine definitiven BuchFlops in 2010
Platz 1

The Hunger Games: Mockingjay von Suzanne Collins
Against all odds, Katniss Everdeen has survived the Hunger Games twice. But now that she’s made it out of the bloody arena alive, she’s still not safe. The Capitol is angry. The Capitol wants revenge. Who do they think should pay for the unrest? Katniss. And what’s worse, President Snow has made it clear that no one else is safe either. Not Katniss’s family, not her friends, not the people of District 12.

Die Hunger Games/Panem Trilogie ist sicher eine der besten in der Jugendbuchsparte. Band 1 ist absolut spannend, Band 2 steht dem in nichts nach, doch dann tritt der dritte Teil Mockingjay (Flammender Zorn, ab Januar auf deutsch) auf die Bühne und hat mich so dermaßen enttäuscht, dass es mir sehr schwer fällt diese Trilogie als eine meiner Favoriten zu bezeichnen. Die Protagonistin des Buches, Katniss Everdeen entwickelt sich im dritten Teil zu einer nervenden, aufmerksamkeitsheischenden Idiotin, die man zu hassen beginnt und mit der Hauptfigur steht und fällt nunmal eine Geschichte. Sehr schade wie sich die Trilogie entwickelt hat und zuende ging, dennoch mag ich Band 1 und 2 nach wie vor. Doch der dritte Teil ist definitiv der Flop aller Flops.

Platz 2

Todesbrut von Klaus-Peter Wolf
Eine Fähre irrt über die Nordsee und darf nirgendwo anlegen. An Bord befindet sich eine tödliche Gefahr. Sie könnte von jedem ausgehen. Auf einer beliebten Urlaubsinsel formiert sich eine Bürgerwehr: Kein Neuankömmling soll die Insel mehr betreten. Dabei ist die Bedrohung schon längst dort. Die Bundeswehr riegelt eine Kleinstadt an der Küste ab. Niemand darf mehr ins Sperrgebiet. Und niemand darf mehr hinaus. Aber ob das noch etwas nützt? Es geschieht etwas völlig Unberechenbares, das jegliche Gesellschaftsordnung außer Kraft setzt. Wann kommt es zu uns?

Ich habe von Todesbrut ja wirklich gar nichts erwartet. Der Klappentext sprach mich an und mich reizte die Tatsache, dass ich die Handlungsorte kenne. Darum konnte es mich ja eigentlich nicht großartig enttäuschen. Aber leider fand ich das Buch so dermaßen blöd und langweilig, dass es sehr wohl einen Platz in der Flop Liste verdient.

Platz 3

Die Wahrheit über Alice von Rebecca James
Als Alice sie zu ihrer Geburtstagsparty einlädt, ist Katherine mehr als überrascht. Die schöne, strahlende Alice, das beliebteste Mädchen der Schule, will mit ihr feiern? Katherine erlebt die Party wie im Rausch, Alice weicht nicht mehr von ihrer Seite. Doch nach und nach wird Alice immer merkwürdiger. Selbstsüchtiger. Grausamer. Bald entdeckt Katherine, dass ihre neue Freundin nach eigenen Regeln spielt…

Von Die Wahrheit über Alice habe ich mir durch die viele Werbung, den positiven Rezensionen und dem durchaus spannenden Klappentext einiges versprochen. Gehalten hat das Buch davon so gut wie gar nichts. Es war langweilig, vorhersehbar und so undurchdacht, dass es weh tat.

2011 freue ich mich besonders auf das Erscheinen von The Wild Rose, dem dritten Teil der Rosen Reihe von Jennifer Donnelly. Natürlich werde ich auch nach wie vor jedes Buch von Richard Laymon, Jack Ketchum und Bentley Little kaufen, das erscheint. Die haben mich bisher noch nie enttäuscht und obwohl ich ein bisschen an Totes Meer von Brian Keene auszusetzen hatte freue ich mich dennoch auf seinen zweiten Roman Die Verschollenen.

Versuche möchte ich es noch einmal mit Der Schatten des Windes von Carlos Ruiz Zafon, das ich irgendwann abgebrochen habe, weil es irgendwie einfach nicht weiterging. Trotzdem gefiel mir das Buch an und für sich ganz gut, deswegen geb ich ihm eine zweite Chance. Auch Lycidas von Christoph Marzi möchte ich noch einmal versuchen, sowie die Millennium Trilogie von Stieg Larsson. Ausserdem muss ich dringend mal an der Jack Aubrey/Stephen Maturin Reihe von Patrick O’Brian weiterlesen, sonst komme ich ja nie durch die 21 Romane und wenn ich wirklich ganz gut drauf bin, möchte ich mal die Carroux Übersetzung von Der Herr der Ringe lesen…aber auch wirklich nur wenn ich ganz ganz gut drauf bin und sonst wirklich gar nix zu tun habe.

Dieses Jahr, ganz neu, mache ich auch bei der Challenge von der Frau von Saiten und libromanie Nina mit, die da heißt “I’m in… English”. Kurz gesagt: Jeden Monat wird mindestens ein Buch auf englisch gelesen. Das wäre dann meine erste Challenge und ich freue mich schon drauf *038* Aber das soll im nächsten Jahr nicht die Einzige sein. 2011 möchte ich meine ganz persönliche Seiten-zähl Challenge machen. Ich versuche also bis zum 31. Dezember 2011 30.000 Seiten zu lesen. Ich werde aber über beide Challengers noch seperate Artikel schreiben.
Ansonsten habe ich im Jahr 2011 lesetechnisch ja wieder einiges vor. Ich bin gespannt, wie es wird und hoffe auf viele gute Bücher.

Seiten-zähl

» Brian Keene – Totes Meer

Geschrieben von Sally am Sonntag, 18 April, 2010 | 1713 views. | 7 Kommentare


Originaltitel: Dead Sea
Genre: Horror
Reihe:/ Band: /
Erscheinungsdatum: 6. April 2010
Seiten: 384
Verlag: Heyne
ISBN: 978-3453527058
Preis: 8,95€
Amazon

Inhalt: Dies ist der Untergang der Welt, und er beginnt in der New Yorker Kanalisation: Ein Killervirus breitet sich rasend schnell aus und rafft Tiere wie Menschen dahin – nur um sie anschließend als bösartige Zombies wiederauferstehen zu lassen. Lamar Reed, einer der wenigen Lebenden, kann sich mit einem Boot aufs Meer retten, in Sicherheit, wie er glaubt. Ein tödlicher Irrtum …

Erster Satz:

Ich erschoss die Schlampe erst, als sie anfing, Alans Gesicht zu fressen.

Rezension: Endlich mal ein etwas untypischer Zombieroman. Dachte ich, als ich die Inhaltsangabe bei Amazon las. Zombies in der Stadt, Zombies auf dem Land, Zombies in der Luft, aaalles schon mehrfach gesehen und gehört. Aber etwas, das sich auf dem Wasser befindet das, laut Klappentext und schlimmer ist als Zombies? Das les ich doch gut und gerne mal.

Lamar Reed befindet sich mitten auf einem Schlachtfeld: Dem amerikanischen Kontinent. Genauer gesagt in Baltimore. Als Ratten das aus der New Yorker Kanalistion strömten und wahllos Menschen bissen ahnte noch niemand, dass das das Ende der Welt bedeutet. Sie brachten einen neuartigen Virus mit sich, der jedes Lebewesen, welches Gebissen oder in Kontakt mir Körperflüssigkeiten eines Infizierten gerät schwer erkranken, töten und wieder auferstehen lässt. Bald torkeln in den ganzen USA Untote Zombies herum, die über die Lebenden herfallen. Lamar flüchtet mit einigen Anderen auf ein Boot und sie verlassen das Festland, aber auch auf dem Meer sind sie nicht in Sicherheit.

“Brian Keene ist der neue Richard Laymon” wollte mir ein roter Aufkleber auf meinem Exemplar von Totes Meer weismachen. Entsprechend hohe Anforderungen hatte ich als unerschütterlicher Laymon Fan natürlich an das Buch und ebenso natürlich wurden diese nicht erfüllt. Wie auch Laymon schreibt Keene gut. Man gewöhnt sich sehr schnell an seinen Stil und dann lässt sich das Buch direkt weglesen. Auch seine Ideen sind gar nicht mal so schlecht und er erschafft interessante Charaktere. Was wäre der typische Protagonist für solch ein Buch? Ein verkappter Rambo mit Waffen im Keller bis nach Urgapekistan? Ein alleinerziehender Vater, der schier unmenschliche Kräfte entwickelt um seine Kinder zu beschützen? Eine Superfrau, die alles platthaut? Ein Päärchen? Nicht in Totes Meer. Lamar Reed ist wirklich total untypisch für solch ein Buch und das macht ihn sehr sympathisch. Er ist alleinstehend, hat keine Familie, ist arbeitslos, wohnt im Ghetto, hasst aber jegliches Gangstergehabe, hat im Gegensatz zu den anderen Männern in seinem Viertel Respekt vor Frauen und ist schwul. Ich glaube so einen Charakter habe ich noch nie in einem Buch gesehen.

Totes Meer ist ein Zombieroman, ja. Und davon gibt es soso viele, ja. Und deswegen sind Zombies total langweilig, ja. Aber irgendwie ist Totes Meer doch anders als die anderen. Die Zombies erscheinen hier bedrohlicher. Sie sind schon tot, sie können nicht mehr sterben. Man kann ihnen mit einer Kettensäge den Kopf abschneiden, das interessiert sie kein Stück, sie vegetieren trotzdem weiter und versuchen alles und jeden zu beissen. In anderen Zombiebüchern und -filmen könnte man sich diese Viecher so vom Halse schaffen, aber in Totes Meer hilft höchstens ein Kopfschuss, wenn überhaupt. Der Leser versteht da schon die Problematik. Was soll man da schon tun gegen so eine Herde toter Zombies, wenn man keine Waffe hat? Schon in vielen Zombieromanen und -filmen hab ich mir gedacht: Leute, geht doch aufs Meer. Aber niemand hat auf mich gehört, deswegen war es beinahe eine Wohltat, dass mal ein Autor dies in Erwägung gezogen hat.

Nun möchte ich natürlich wissen, was da noch viel schrecklicher und grausiger draußen auf dem Meer ist, aber das ist leider die großartige Enttäuschung in diesem Buch. Es ist nichts schrecklicher und grausiger. Gar nichts. Ich werd natürlich nicht schreiben, was Lamar und seine Begleiter dort vorfinden, aber schlimmer? Niemals. Auf dem Meer war es fast zu ruhig nach meinem Geschmack.

Letztendlich beinhaltet Totes Meer nicht besonders viel. Aber das was man zu lesen bekommt lässt sich definitiv aushalten. Nur sollte man nichts erwarten, das an einen Laymon ranreicht und man sollte auch vom Klappentext und dem Meer nicht all zu viel erwarten.

von Sally am Sonntag, 18 April, 2010 um 21:28 Uhr
In den Kategorien: Buchrezensionen

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» [Ich lese] Totes Meer

Geschrieben von Sally am Samstag, 17 April, 2010 | 438 views. | Keine Kommentare

Totes Meer von Brian Keene
Dies ist der Untergang der Welt, und er beginnt in der New Yorker Kanalisation: Ein Killervirus breitet sich rasend schnell aus und rafft Tiere wie Menschen dahin – nur um sie anschließend als bösartige Zombies wiederauferstehen zu lassen. Lamar Reed, einer der wenigen Lebenden, kann sich mit einem Boot aufs Meer retten, in Sicherheit, wie er glaubt. Ein tödlicher Irrtum …
ISBN: 978-3453527058 | Amazon

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Yay! Endlich mal wieder Buchcontent *033* Ist ja im Moment ein wenig rar bei mir, da ich total abgelenkt bin von meinem teuflischen Nintendo DS, Wrestling und sowieso war meine letzte Woche total nervig und stressig:
Montag haben wir den ganzen Tag an unserem ausbildungstechnischem HomepageProjekt gearbeitet
Dienstag gings nach Oberhausen
Mittwoch war ich natürlich komplett im Wrestling und Shoppen im Centro versunken *039*
Donnerstag kam ich mitten in der Nacht wieder zuhause an und war doch tatsächlich von morgens 8 bis Abends 17 Uhr in der Schule, um das Projekt vorzustellen (Ich bin froh, dass ich das nun erstmal hinter mir habe).
Und am Freitag war ich dann so platt, dass ich nur noch geschlafen hab.
Aber nun ist ja Gott sei Dank Wochenende. Heute Morgen hab ich meine aktuelle Lektüre Unheil von Bentley Litte nach knappen zwei Wochen endlich mal beendet und fange nun mit Totes Meer von Brian Keene an, das ich mir beim Thalia im Centro gekauft habe und auf dem ein Aufkleber mit der Aufschrift “Brian Keene ist der neue Richard Laymon” klebte. Glaub ich nix von. Laymon kann niemand das Wasser reichen, aber ich lass mich da mal überraschen. Ich denke mein April wird ein katastrophaler Lesemonat. Ich hab eigentlich nur dieses Wochenende Zeit zu lesen. Ab Montag muss ich mich auf die Abschlussprüfungen vorbereiten und dann fangen auch schon die Prüfungswochen an. Mal sehen, wie ich mir da meine Lesezeit einteilen kann.

Was die WrestleMania Revenge Tour anging: Die war super. Die Veranstaltung war toll und wir hatten wohl ne menge Spaß. Aber ich hab ehrlich gesagt absolut keine Lust dazu nun einen Bericht zu schreiben und schon gar nicht Fotos hoch zu laden *003* Ich muss meine letzten lern- und prüfungsfreien Tage mit Faulheit ausfüllen *051*

von Sally am Samstag, 17 April, 2010 um 14:04 Uhr
In den Kategorien: Alltag,Ich lese...

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