» Bentley Little – Furcht

Geschrieben von Sally am Dienstag, 28 Juli, 2009 | 1163 views. | Ein Kommentar


Originaltitel: The Association
Genre: Thriller, Horror
Reihe: / Band: /
Auflage: 1. Auflage
Erscheinungsdatum: Januar 2008
Seiten: 493 Seiten
Verlag: Lübbe
ISBN: 978-3404157983
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Inhalt: Herzlich willkommen in unserer Wohnanlage. Bei uns sind Sie sicher, die Siedlung wird bewacht. Mit Ihrem Einzug akzeptieren Sie die Regeln der Gemeinde: Wir haben das Recht über Ihre Einrichtung, Ihre Freunde und Ihren Job zu bestimmen. Kontakte zu Nachbarn sind untersagt. Fluchtversuche sind zwecklos. Regelverstöße werden hart bestraft. Es drohen körperliche Sanktionen oder der Tod. Wir hoffen, Sie fühlen sich wohl. Mit freundlichen Grüßen Die Verwalter PS: Sie werden beobachtet!

Rezension: Anfangs war ich ja noch skeptisch. Der Schreibstil von Little ist schon gewöhnungsbedüftig. Man kommt sehr schwer rein in die Geschichte, aber sobald man erstmal in die Welt der geschlossenen Wohnanlage Bonita Vista eingetaucht ist und die Abarten der hauseigenen Satzung erfährt will man das Buch nicht mehr aus der Hand legen. Ab da merkt man auch, wie der Autor den Spannungsbogen stets aufrecht erhält und es selten zu langweiligen Szenen kommen lässt. Wenn überhaupt.

Allerdings muss ich nochmal auf den Schreibstil zu sprechen kommen oder vielmehr auf die Übersetzung. Das Buch strotzt nur so vor Fehlern. Wirklich ärgerlich, wenn man auf soetwas achtet. Da heißt jemand am Anfang noch Shea mit Nachnamen, ändert sich aber im Verlauf des Buches in Sea. Mal heißt einer Henry, dann plötzlich Henri und dann wieder Henry. Es meldet sich jemand für einen neuen Paragraphen in der Satzung, aber dann heißt es, er würde sich der Stimme enthalten. Kann da bitte mal einer nachdenken, bevor er übersetzt?

Komisch, oder vielmehr ziemlich unglaubwürdig fand ich mache Reaktionen der Charaktere auf bestimmte Ereignisse. Ich persönlich würde da schon etwas blöd gucken, wenn mir ein Mensch ohne Arme und Beine aus dem Unterholz entgegenrobbt und mich anschreit. Ich würde jedenfalls jemanden verständigen und mich nicht abwimmeln lassen… schon gar nicht, wenn ich besagte Person kenne. Viele Dinge, die ganz groß und total gewaltig sind, wenn sie passieren, die den Leser geschockt einatmen lassen werden drei Seiten weiter schon gar nicht mehr erwähnt.

Dennoch hatte ich wirklich immer das Gefühl, ich würde ein erstklassiges 5-Sterne Buch in den Händen halten… bis das Ende kam. Das Ende war verdammt überzogen und ließ den Thriller schon irgendwie in Richtung Horror/Fantasy einlaufen. Es hat mir das Buch etwas zerstört, denn dieses Ende passt absolut nicht in die Geschichte hinein. Man hätte das definitiv anders regeln können. Desswegen und wegen der Fehler gebe ich nur 3 Sterne, aber trotzdem gefällt es mir sehr gut. Ich würde es noch mal lesen, aber vorher müsste ich die letzten Seiten rausreißen.

Für Fans von Little oder der Materie ist das Buch trotzdem eine sehr gute Wahl.

von Sally am Dienstag, 28 Juli, 2009 um 01:51 Uhr
In den Kategorien: Buchrezensionen

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» Katzilla-Gang

Geschrieben von Sally am Montag, 27 Juli, 2009 | 867 views. | 6 Kommentare

Gestern Abend hatte ich die Möglichkeit endlich mal Fotos von den Katzen zu machen, die bei meinem Papa auf dem Grundstück wohnen. Dort wurden sie von einer Nachbarskatze geboren, die einige Monate später überfahren wurde, aber die Katzillas sind immer noch da *040*
Zwei von ihnen sind sehr zutraulich (Wenn es Futter gibt), lassen sich problemlos streicheln und hochnehmen und stehen auch gerne mal im Wohnzimmer und miauen uns an.
Eine von ihnen lässt sich wohl streicheln, wenn es sein muss, aber hochnehmen muss nicht sein.
Und eine ist extrem scheu und rennt immer weg. Gestern hab ich sie wenigstens dazu gekriegt für eine Sekunde an meiner Hand zu schnüffeln *046*


Mein Liebling *045*

von Sally am Montag, 27 Juli, 2009 um 14:09 Uhr
In den Kategorien: Alltag,Fotos,Pelznasen

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» Sam Savage – Firmin: Ein Rattenleben

Geschrieben von Sally am Montag, 27 Juli, 2009 | 1015 views. | 2 Kommentare


Originaltitel: Firmin. Adventures of a Metropolitan Lowlife
Genre: Erzählung
Reihe: / Band: /
Auflage: 1. Auflage (Leseexemplar)
Erscheinungsdatum: 18. August 2008
Seiten: 213 Seiten
Verlag: Ullstein
ISBN: 978-3550087424
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Inhalt: Firmin wächst im Keller einer Bostoner Buchhandlung auf und liest sich Buch für Buch durch die Weltliteratur. Er entdeckt, wie spannend das Leben der Menschen ist, und macht sich auf, ihre Freundschaft zu suchen. Sam Savage erzählt in diesem gefeierten Kultbuch die traurig-charmante Geschichte eines verkannten Außenseiters.Boston in den 60er Jahren. Im schäbigen Keller der Buchhandlung am Scollay Square wird Rattenjunge Firmin geboren. Er ist der Kleinste im Wurf und kommt immer zu kurz. Als der Hunger eines Tages zu schlimm wird, knabbert er die in den Regalen lagernden Bücher an. Eines nach dem anderen wird gefressen, bis Firmin entdeckt, dass auf dem Papier etwas steht, was ihn sein Elend vergessen lässt: Ob Lolita oder Ford Madox Ford, ob Moby Dick oder Cervantes, die Welt der Menschen verspricht Abenteuer und Liebe, Krieg und Frieden, kurz: alles, was eine Ratte nicht hat. Voller Neugier sucht Firmin die Freundschaft zu Buchhändler Norman. Als dieser einen Giftanschlag auf ihn verübt, muss Firmin einsehen, dass er in den Augen der Menschen wohl doch nichts weiter ist als ein lästiges Tier. Wie so oft im Leben zeigt sich aber gerade in den dunkelsten Stunden ein Licht am Ende des Tunnels.

Rezension: Firmin: Ein Rattenleben war mein allererstes Leseexemplar von Vorablesen. Ich wollte es damals unbedingt haben, weil ich die Leseprobe so super fand, und als ich las, dass viele das Buch schon erhalten haben war ich etwas geknickt, bis ich ein paar Tage später nach Hause kam und ein kleines Päckchen im Briefkasten fand. Mir gefiel die Leseprobe zu Firmin sehr gut, aber ich bin Büchern, in denen Tiere die Hauptrolle/n spielen bis jetzt ein wenig skeptisch gegenüber getreten, Glennkill zum Beispiel hat mir trotz der starken Medienpräsenz und teilweise guten Rezensionen gar nicht so gut gefallen. Ich fand es eher langweilig, aber die Idee war gut. Trotzdem fing ich begeistert an Firmin zu lesen, mit der festen Absicht mich eines Besseren belehren zu lassen. Man kann ja nie wissen

Es hat Spaß gemacht Firmin zu begleiten, mir gefiel die “gehobenere”, philosophische Sprache des Buches, sowas bekommt man ja heute eher seltener. Die ersten Seiten und Kapitel waren dennoch eher anstrengend als amüsant oder spannend. Man hatte sich durch unzählige Seiten schlagen müssen, bis man sich irgendwie eingelesen hatte. Also begleitet man Firmin von seiner Geburt, über den Tag an dem er merkt, dass er all die Bücher, die er anfangs vor hunger einfach futterte lesen kann und sich langsam nach oben in die Buchhandlung schleicht, bis hin zu seinem letzten Heim. Manchmal kommt einem Firmin ein wenig unsympathisch vor und ich konnte des öfteren nur den Kopf schütteln, dann wieder weckt er Mitleid im Leser, immerhin ist er ja auch “nur” eine Ratte. Neben manch langweiligen Kapiteln gibt es in diesem Buch auch viel Komik, Tragik, aber selten Glück. Das Leben einer Ratte scheint in Boston wohl wirklich nicht sehr toll zu sein, auch wenn sie lesen kann.

Die Aufmachung des Buches, sowie der Titel und die Inhaltsangabe lassen darauf schließen, dass es sich mehr um ein Kinderbuch handelt, aber wer die ersten Seiten liest, merkt schnell, dass es sich hier um “ansprechende” Lektüre handelt.  Für Kinder ist das Buch nicht wirklich was. Das Cover des Buches selber sprach mich durch die vergilbten Seiten und den Rough Cut sehr an. Sowas habe ich noch nie bei einem Buch gesehen und es passt perfekt zu Firmin. Alleine das macht das Buch schon irgendwie zu etwas Besonderem.

Mein Fazit ist: Für “Leseratten” ist Firmin trotz schwacher Stellen perfekt geeignet und sollte wenigstens einmal gelesen werden. Ich werde es auf jeden Fall weiterempfehlen. Am 1. Oktober erscheint das Taschenbuch für 8,95€ im List Verlag. Sollte man sich echt nicht entgehen lassen *033*

von Sally am Montag, 27 Juli, 2009 um 02:41 Uhr
In den Kategorien: Buchrezensionen

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» Melissa Anelli – Harry, A History

Geschrieben von Sally am Montag, 27 Juli, 2009 | 949 views. | Keine Kommentare


Originaltitel: Harry, A History
Genre: Erzählung
Reihe: / Band: /
Auflage: 1. Auflage
Erscheinungsdatum: 2008
Seiten: 356 Seiten
Verlag: Pocket Books
ISBN: 978-1847394583
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Inhalt: Melissa Anelli can truly say that Harry Potter changed her life. An unemployed graduate when she first fell under the boy wizard’s spell, her growing passion for the books opened the door to a career which must surely be the envy of every Potter fan, giving her privileged access not only to J.K. Rowling but to all the VIPs of the Potterverse. Now, looking back in the aftermath of the seventh and final instalment of the saga, Harry: A History is both a thoroughly entertaining study of the global impact Potter has had on popular culture, and an engaging personal account of Melissa’s own journey as a fan. As well as knowing everyone who is anyone in the world of Harry Potter — from the agent who first took a leap of faith in an unknown chidren’s author to the stars, big and small, of the Harry Potter films — Melissa is ideally placed to write about how it feels to be enraptured by an invented world. Anyone with the least interest in how Harry Potter became the cultural phenomenon of its time will welcome her insights into its rise and rise; while Potter fans will love her book — because she is one of them.

Rezension: Harry, A History hat perfekt in meine momentane Potter-Phase gepasst. Das Buch wollte ich sowieso schon lange mal lesen, allerdings war mir die deutsche Hardcover Ausgabe mit 19,95€ letztendlich dann doch etwas zu teuer und da ich an die britische Ausgabe kam, habe ich mir diese dann gekauft.

Die Autorin, Melissa Anelli ist die Administratorin der großen Harry Potter Fanpage the-leaky-cauldron.org und hat während ihrer Zeit bei TLC viel erlebt. Neben zahlreichen Harry Potter Konventions, Parties und Mitternachtsverkäufen hat sie unter anderem auch Kontakt mit Joanne K. Rowling, der Autorin persönlich und steht mit Mitarbeitern von Warner Bros. und Scholastic (Der Amerikanische Verlag, der die Harry Potter Bücher verlegt) in Verbindung. Dadurch stieg sie uns ihre Seite, zu der sie Anfangs nur als freie Mitarbeiterin kam, zu einem unübersehbaren Anlaufpunkt des Harry Potter Universums auf. Aber ich muss gestehen: TLC hab ich vielleicht ein mal im Monat für eine Minute besucht *044* Desswegen hatte ich auch keinen Bezug zu Melissa Anelli. Ich hab sie quasie in diesem Buch kennengelernt und so ganz sympathisch war sie mir ja nicht.

Anelli beschreibt ihren Weg von der jungen Frau, die dazu bewegt wurde Harry Potter und der Stein der Weisen zu kaufen bis zu ihrem Erfolg mit ihrer Seite TLC und dem Erscheinen des letzten Potters. Teilweise war es echt verwirrend. Das ganze Buch fängt an mit der Veröffentlichung des Erscheinungstermins von Harry Potter und die Heiligtümer des Todes, also dem letzten Potter und dann springt es in den folgenden Kapitel immer hin und her. Ich habe mich des öfteren wirklich gefragt, über welche Veröffentlichung welchen Buches sie gerade redet.

Trotz der Verwirrung ist die Schreibweise sehr angenehm. Es ließ sich schön lesen und es behielt einen auch am Buch dran, manchmal wollte man es eben einfach nicht beiseite legen.

Harry, A History ist aber auch nur was für Harry Potter Fans, die wirklich alle Bücher gelesen haben, denn in diesem Buch geh es wirklich hauptsächlich um die Bücher und nicht um die Filme. Es ist eine schöne Erinnerung an die Zeit, in der Man auf das nächste Buch gewartet hat und es ist echt interessant zu erfahren, wie andere Menschen das Phänomen Harry Potter erlebt haben.

Die deutsche Ausgabe gibt es hier.

von Sally am Montag, 27 Juli, 2009 um 02:15 Uhr
In den Kategorien: Buchrezensionen

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» Hamburg Beute

Geschrieben von Sally am Sonntag, 26 Juli, 2009 | 549 views. | 5 Kommentare

Hamburg war wieder ganz toll. Ich mag die Stadt sehr gerne, ich mag den Thalia da sehr gerne *045* Nur der Weg nach Hamburg ist mist und damit meine ich definitiv nicht die Zugfahrt, sondern das Umsteigen in Bremen. Ich kanns wirklich nicht anders sagen, aber sobald man in Bremen aus einem Zug steigt sieht man fast ausschließlich nur das allerletzte Pack da rumlungern. Ich kann mich an kein einziges Mal erinnern, an dem mir die Stadt gefiel. Mein ganz spezieller Spezie von heute ein ekliger, besoffener, stinkender Punk mit seinem Hund. Sein Hund hat einen älteren Herren und dessen Hund angebellt und sofort ist der Punk aufgesprungen und hat den Mann da angeschrien, er soll gefälligst aufpassen, wo er lang geht und Zitat: “Ich hau dir so eine rein, dass du den Führer wiedersiehst”. Sowas gehört für mich direkt irgendwo eingesperrt. Versteh ich nicht, dass die Stadt da nichts macht. Das ist übrigens nicht das erste Mal, dass ich da sowas erlebe und auch noch lange nicht das Schlimmste. Eklige Stadt. Mag ich nicht.

Naja, das ist jedenfalls meine Beute. Letztendlich doch acht Bücher, drei Lesezeichen, ein Hamsterkalender und vier Leseproben (Und eine Handtasche hab ich auch gefunden…aber darum gehts ja nicht). Fünf der Bücher sind englische Ausgaben. Zum Beispiel Flood. Die deutsche Ausgabe ist kürzlich als Hardcover erschienen und mir mit 19,95€ doch etwas zu teuer, immerhin hab ich mich im Vorfeld nicht über das Buch informiert. Also hab ich es mir für die Hälfte des Preises auf englisch gekauft.
Ausserdem habe ich drei Jane Austen Bücher, Emma, Pride & Prejudice und Sense & Sensibility für je 3,10€ ergattert.
Wofür hab ich schließlich jahrelang die englische Sprache gelernt und sie letztendlich noch ausgebaut? Eben, um nun günstiger neue Bücher zu lesen *042* Man ist ja sparsam.

Hier hab ich dann noch eine Liste der Bücher, mit Inhalt und so:

Weiterlesen…

von Sally am Sonntag, 26 Juli, 2009 um 02:03 Uhr
In den Kategorien: Alltag,Bücher,Fotos

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» Wieder zurück…

Geschrieben von Sally am Samstag, 25 Juli, 2009 | 394 views. | Keine Kommentare

…vom Bucheinkauf und es hat sich gelohnt. Letztendlich sind es doch “nur” acht Bücher geworden (und drei Lesezeichen, ein Kalender und vier Leseproben), aber es sind gute acht Bücher. Heute Abend werd ich sie dann mal präsentieren. Ich muss mich nämlich jetzt schon wieder fürs Kino umziehen. Heute wird Hangover geguckt.

von Sally am Samstag, 25 Juli, 2009 um 21:19 Uhr
In den Kategorien: Alltag,Mal eben kurz

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