» Schnupfen & Shaun

Geschrieben von Sally am Dienstag, 1 September, 2009 | 1562 views. | 9 Kommentare

Die letzte Woche war ja einfach nur scheiße, diese Woche hab ich auch noch einen dicken Schnupfen dazubekommen.  Normalerweise habe ich ein vorbildliches Immun System. Wenn man mich in einem Raum mit 100 grippigen Leuten steckt werde ich da sicher kerngesund wieder rauskommen. Aber wenn ich dann mal was habe, und sei es nur ein simpler Schnupfen, dann hab ichs wirklich richtig. Wenn man also Abends mit einem Schnupfen im Bett liegt, ist es ja meistens unmöglich gut zu schlafen. Bei mir ist es so, dass ich ständig Schleim im Hals habe und immer schlucken muss. Das alleine nervt schon, vorallem, weil man dann mit dem Schleim nicht so gut atmen kann. Wenn man dann noch Halsschmerzen dazu hat, dann ist man verdammt.

Also lag ich gestern Abend im Bett, Schnupfen, Halsweh, Kopfschmerzen. Ich war sowieso schon total kaputt, weil ich die Nacht vorher und am Tag keine Sekunde schlafen konnte. Wenigstens hatte ich Gesellschaft: Biber und Shaun.

Shaun ist noch ganz neu. Er war ein Geschenk von meinem Mann *007* Wenn man Shaun am Schwanz zieht, fängt er an zu vibrieren (Hört sich komisch an, ist aber so). Also lag ich dort um 3 im Bett und hab mir den vibrierenden Shaun auf den Kopf gelegt. War schon sehr entspannend. Geschlafen habe ich aber trotzdem nicht. Heute morgen war ich so gerädert und platt, dass ich mich nicht aufraffen konnte zur Schule zu fahren. Ich konnte keinen Muskel bewegen. Im Moment gehts. Mein Kopf ist zwar dicht, aber ich kann tippen. Heute Nachmittag wollte ich eigentlich mit Berit ins Kino gehen, und weil ich heute blau gemacht habe sollte ich das eigentlich auch nicht tun, aber nach all dem Mist letzte Woche und auch noch dem ollen Schnupfen und dem entzündeten Fingernagel diese Woche muss ich dringen mal was Schönes machen, desswegen würd ich mich da jetzt sogar mit 50° Fieber hinschleppen, immerhin freu ich mich da schon seit Tagen drauf *036* Ich werd mir einfach ein paar Aspirin reinwerfen.

von Sally am Dienstag, 1 September, 2009 um 10:33 Uhr
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» Ich lese: “Im Wahn”

Geschrieben von Sally am Montag, 31 August, 2009 | 532 views. | Keine Kommentare

Im Wahn von David Moody
Danny McCoyne ist ein ganz normaler Mann. Er hat einen Job, den er nicht sonderlich mag, und eine Familie, die ihm nicht nur glückliche Momente beschert. Jeden Morgen geht er etwas widerstrebend zur Arbeit und kehrt zur nächsten Familienkrise pünktlich nach Hause zurück. Doch eines Morgens wird er plötzlich Zeuge eines grausamen Vorfalls. Ohne Vorwarnung und scheinbar ohne Grund stürzt sich ein Mann auf eine alte Frau und prügelt sie zu Tode. Kurz danach läuft er Amok und attackiert jeden, den er fassen kann. Danny ist geschockt, doch schon bald hört er von mehreren Fällen dieser Art. Immer häufiger muss er sich und seine Familie vor brutalen Totschlägern in Sicherheit bringen. Und auch in den Medien wird vor den sogenannten “Hassern” gewarnt. Besonders gefährlich ist, dass man sie nicht vorher erkennen kann. Hasser sind ganz normale Menschen, die von einem Moment auf den anderen dem Wahn verfallen und wahllos töten. Es kann jeden treffen: Kinder wenden sich gegen ihre Eltern, Frauen gegen ihre Ehemänner, Nachbarn gegen Freunde. Es ist wie ein Virus des Hasses, das jeden infiziert. Schon bald werden aus einigen hundert Vorfällen tausende, und keiner weiß, wie die Welle der Gewalt zu stoppen ist. Noch schlimmer, niemand weiß, ob er nicht selbst zum Mörder wird. Das weiß auch Danny. Lange schafft er es, seine Familie zu schützen, doch dann passiert das Unfassbare …
ISBN: 978-3442469994 | Preis: 7,95€ | Amazon

Es dauert nicht mehr allzu lange, dann kommt der neue Roman von Bentley Little raus und danach direkt was neues von Ketchum und Laymon. Also passt “Im Wahn” recht gut.

Bis jetzt ist das Buch auch wirklich interessant, allerdings ist noch nicht wirklich etwas herausragendes passiert und ich bin auf Seite  100 und das Buch hat “nur” 320 Seiten. Irgendwas muss da ja bald in Fahrt kommen. Ich bleib dran…

von Sally am Montag, 31 August, 2009 um 17:02 Uhr
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» Scott Westerfeld – Ugly

Geschrieben von Sally am Sonntag, 30 August, 2009 | 1065 views. | Keine Kommentare


Originaltitel: Uglies
Genre: Jugendbuch, Science-Fiction
Reihe: Ugly-Pretty-Special Reihe Band: 1
Auflage: 1. Auflage
Erscheinungsdatum: 2007
Seiten: 428 Seiten
Verlag: Carlsen
ISBN: 978-3551355812
Kaufen bei Amazon!

Inhalt: Tally kann ihren 16. Geburtstag kaum erwarten – denn mit 16 wird sie endlich hübsch! Sie bekommt dann die übliche Schönheitsoperation, die physische Unterschiede und Makel ausgleicht und somit allen die gleiche Chance gibt. Statt einer langweiligen “Ugly” wird Tally eine glückliche “Pretty” sein und im schönen Teil der Stadt leben. Doch vor ihrer Umwandlung zweifelt sie, ob sie wirklich das bequeme, vorbestimmte Leben einer Pretty führen möchte …

Rezension: Über dieses Buch las ich mal in einer dieser Bücherwerbemagazine, die man im Buchhandel findet. Es hörte sich ganz interessant an und bei meiner nächsten Amazonbestellung bestellte ich es gleich mit. Entgegen meines Zwangs gleich alle Teile einer Reihe zu kaufen habe ich hier erstmal nur Band 1 gekauft. Gott sei dank muss ich sagen.

Eine Welt, in der man als eine Ugly geboren wird, ein absolutes, hässliches Nichts ist und mit 16 zu einer Pretty umoperiert wird und anfängt zu leben. Die Uglies wohnen abgeschottet in einem hässlichen Stadtteil, die Pretties auf der schönen Seite der Stadt, wo sie den ganzen Tag feiern und gut aussehen. Das mag ja eine ganz nette Grundidee sein, nur leider setzt Westerfeld diese nicht besonders gut um. Gut, es ist ein Jugendbuch, aber der Schreibstil ist dermaßen flach, langweilig und eintönig, dass das Buch einen einfach nicht zum Weiterlesen animiert. Als ich das Buch las und unterbrochen wurde, habe ich einfach so mitten im Satz aufgehört und bin irgendwo anders wieder angefangen. Ist eigentlich kein gutes Zeichen. Selbst, wenn ich 15 wäre hätte ich mir eine wenig anspruchsvollere Schreibe schon noch gewünscht.

Dann gab es da die Hauptfigur, Tally. Eine 15, beziehungsweise 16-jährige Ugly, die so unglaublich naiv und nervig ist, dass man sie schon fast hassen könnte. Sie möchte gerne eine Pretty werden, aber nein, dann doch wieder nicht, oder doch? Oder nicht? Dieses Mädchen hat echte Probleme mit Entscheidungen, hat meine Entscheidung, das Buch abzubrechen aber definitiv verfestigt.

Das Buch bekommt von mir dennoch 2 Sterne, zum einen, weil die Geschichte wirklich potential hat und sicher auch noch  spannend wird. Aber für mich ist das nichts. Im Buch heißt es, dass diese Operationen erst eingeführt wurden, als schon 12 jährige Mädchen sich hässlich fanden, anfingen zu hungern und schließlich starben. So weit hergeholt ist das gar nicht. Ich rege mich schon selber über solche dummen Sachen auf, da brauche ich das wirklich nicht noch ständig in einem Buch lesen.

von Sally am Sonntag, 30 August, 2009 um 13:49 Uhr
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» KW 35: streichen

Geschrieben von Sally am Freitag, 28 August, 2009 | 526 views. | Keine Kommentare

Meine gesamte Woche, von Montag bis jetzt war, und ich muss es wirklich so ausdrücken, beschissen. Diese olle Woche würd ich am liebsten aus dem Kalender streichen (Mit einem Edding 800 Permanent Marker, dieses richtig fette Ding). Nicht ein einziger Tag war annehmbar. Ich hoffe, dass das wirklich nur eine wöchentliche Plage ist und nächste Woche besser wird, sonst sehe ich mich gezwungen die Woche wirklich zu verpennen. Ich nutze das Wochenende nun zum Erholen und ich werde nicht einen Schritt vor die Tür tun. Höchstens ins Kino würde ich gehen, aber bei meinem Glück diese Woche geht das Ding bestimmt in die Luft, wenn ich drinsitze…

von Sally am Freitag, 28 August, 2009 um 18:51 Uhr
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» Ein ganzes Jahr

Geschrieben von Sally am Donnerstag, 27 August, 2009 | 527 views. | Ein Kommentar

Maike und ich haben uns in der Schule kennengelernt. Ich weiss noch, als ich sie das erste mal sah war mein Gedanke: “Wow, die sieht echt sympathisch aus” und das habe ich zu dieser Zeit äußerst selten gedacht. Ich saß eine Reihe vor ihr und irgendwann kamen wir ins Gespräch und ich habe gemerkt, dass sie wirklich der sympathischste Mensch war, den ich je kennengelernt habe. Selbst nach der Schule blieben wir in Kontakt, auch wenn wir recht weit voneinander weg wohnten. Irgendwie haben wir immer einen Weg gefunden uns zu treffen.

Im Sommer lagen wir total müde von dem Antiallergikum, das wir beide nehmen mussten an Deck des Bootes meines Vaters, im Herbst tauschten wir Bücher aus (sie teilte meine Leidenschaft für Richard Laymon Bücher) und fuhren nach Hamburg und Hannover zum Einkaufen. Wir waren zusammen im Sealife in Hannover und haben uns schweineteure Plüschfische mit riesigen Augen gekauft. Im Winter haben wir uns gegenseitig einen Adventskalender gebastelt und Maike schenkte mir das Buch “Weisst du eigentlich, wie lieb ich dich hab?” und ich gab ihr eine Hälfte dieser super kitschigen “Best friends” Anhänger. Wir beide haben sie getragen, oder zumindest immer dabei gehabt. Als es im Winter anfing richtig doll zu schneien, gingen wir zu McDonalds um Eis zu essen. Draußen war es verdammt kalt und wir saßen am Fenster und löffelten Karamelleis. Das sah sicher ziemlich blöd aus, aber wir haben dieses Eis geliebt. Jedes Mal, wenn wir ein Jolly Mäh Schaf von Nici sahen fingen wir an zu quietschen und mussten es anfassen und streicheln. Sie und ich, wir beide hatten eine kleine Jolly Mäh Schafsfamilie und fanden es super die Ohren der Schafe zu streicheln. Wir haben viele schöne Sachen zusammen unternommen.

Wir haben uns fest vorgenommen am Samstag Eis essen zu gehen. Das wollten wir schon am vorigen Wochenende machen, aber das hat irgendwie nicht geklappt. Am Dienstag, den 26. August 2008 habe ich zu ihr gesagt: “Wir sehen uns am Samstag. Maike, ich hab dich lieb”. Stattdessen war ich am Samstag auf ihrer Beerdigung…

Am Mittwoch, den 27. August 2008 hatte Maike auf dem Weg zur Arbeit einen schweren Unfall, den sie nicht überlebt hat. Sie ist nur 19 Jahre alt geworden. Das ist nun ein Jahr her und sie fehlt mir so sehr. Ich würde ihr so gerne sagen, wie viel sie mir bedeutet hat, was für ein wunderbarer Mensch sie für mich war. Vielleicht weiss sie es, aber ich möchte auch wissen, dass sie es weiss… Ich würde sie so unglaublich gerne noch einmal in den Arm nehmen und mich richtig von ihr verabschieden.

Maike, ich vermisse dich so sehr *007*

von Sally am Donnerstag, 27 August, 2009 um 15:25 Uhr
In den Kategorien: Alltag,Fotos

» Kim Harrison – Blutjagd

Geschrieben von Sally am Mittwoch, 26 August, 2009 | 735 views. | Keine Kommentare


Originaltitel: Every which way but dead
Genre: Horror, Thriller
Reihe: Rachel Morgan Reihe Band: 3
Auflage: 3. Auflage
Erscheinungsdatum: September 2008
Seiten: 688 Seiten
Verlag: Heyne
ISBN: 978-3453532793
Amazon!

Inhalt: Ein Dämon, der ihre Seele in Besitz nehmen will, ein Werwolf, der mit ihr ein Rudel gründen will und ein Vampir, der ihr den Schlaf raubt – Rachel Morgan hat jede Menge Probleme. Und neben diesen privaten Schwierigkeiten muss sie auch noch einen Krieg verhindern, der ihre Heimatstadt Cincinatti zu zerreißen droht. Denn ihr alter Bekannter Trent Kalamack wird von einem Feind bedrängt, der mächtige Verbündete auf seiner Seite hat – und er engagiert ausgerechnet Rachel als seine persönliche Leibwache. Doch der Gegner kämpft mit harten Bandagen und plötzlich sieht sich Rachel in einem Kampf verwickelt, der nicht nur ihr Leben, sondern auch das ihrer Freunde für immer verändern könnte.

Rezension: Endlich habe ich Band 3 der Rachel Morgan Reihe nun auch durch. Nicht, dass mir die Bücher nicht mehr gefallen, aber Blutjagd hatte so seine Hänger im Mittelteil.

Das Buch fängt wie gewohnt ein paar Monate nach dem Ende der Handlung in Band 2 an und auch diesmal wird es gleich nach Seite 1 spannend. Das ist unter anderem eine der vielen positiven Eigenschaften von Kim Harrison als Autorin. Sie verzichtet darauf ihre Bücher mit langweiligen Erklärungen und Schilderungen zu beginnen, sondern knallt dem Leser ersteinmal eine spannende Handlung vor den Latz und erklärt lieber hinterher. Auf jeden Fall hindert sie so den Leser daran das Buch wieder zur Seite zu legen. Geht nämlich nicht mehr, man ist gefangen.

Im Mittelteil des Buches hängt die Story dann aber etwas und ich musste mich durchschlagen, nur um dann nochmal die volle Ladung Spannung abzukriegen.

Band 3 ist auf jeden Fall lesenswert und hat mich neugierung auf Nummer 4 gemacht.

Siehe auch:
Rezension zu Band 1: Blutspur
Rezension zu Band 2: Blutspiel

von Sally am Mittwoch, 26 August, 2009 um 16:50 Uhr
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