» Kindle, Sony Reader und Co.

Geschrieben von Sally am Samstag, 30 Januar, 2010 | 839 views. | 7 Kommentare

In letzter Zeit sieht und hört man ja immer mehr von diesen neuartigen eReadern, die laut der Presse bald alle Bücher ersetzen werden. Für irgendwelche Geschäftsmänner, die in ihren Aktentaschen keinen Platz mehr für Bücher, oder ihre unzähligen Notizen haben mag das ja vielleicht was ganz tolles sein, aber wie sieht das aus mit Privatpersonen?
Ich persönlich finde diese eReader total überflüssig und mir würde nie in den Sinn kommen für sowas Geld auszugeben, auch, wenn ich eigentlich jemand bin, der gerne neue Technik ausprobiert,. Wenn ich das mal am Beispiel des Sony Readers ausrechne würde es so aussehen: Ich müsste mir den neuen Reader Touch kaufen, weil es den alten nicht mehr gibt und dieser kostet stolze 299€, was für mich fast 30 Taschenbücher a 10€ sind und dabei muss man mal bedenken, dass der Reader komplett leer und ohne irgendein Buch ankommt. Man würde ja behaupten, dass sich das Teil rentiert, wenn man nun nur dafür Lesestoff kauft, der ja sicher billiger ist als ein normales Buch, weil es sich nur um eine lächerliche Datei handelt. Ja…aber nein. Ein E-Book für den Sony Reader kostet bei Thalia im Schnitt 9,99€, also einige Cent mehr als ein normales Taschenbuch. 10€ für eine dämliche Datei. In 10€ für ein Buch wären neben dem Verdienst für den Autor noch die Kosten zur Herstellung des Buches drin, die in so einer Datei natürlich nicht drin stecken. Der Sony Reader lohnt sich also von vorne bis hinten für eine normallesende Privatperson nicht und nur um ein Stück neue Technik in der Hand zu haben und damit vor allen anderen der große Hecht zu sein ist mir das absolut nicht wert. Mal davon abgesehen finde ich, sieht es ziemlich merkwürdig aus mit so einem Ding in der Hand rumzusitzen. Ein altmodisches Buch macht da eher was her.
Wenn es um das “Ersetzen” des guten, alten Buches geht verstehe ich und offenbar auch einige andere keinen Spaß mehr. Als ich vor einigen Wochen im Thalia in der Spitalerstraße in Hamburg saß beobachtete ich den Sony Reader, der dort ausgestellt war. Ich saß ungefähr 40 Minuten dort und in dieser Zeit haben viele Leute das Ding kritisch beäugt, aber nur sehr sehr wenige und hauptsächlich Männer, die von ihren Leserattenfrauen zum Buchshoppen gezwungen wurden haben das Ding in die Hand genommen und ausprobiert. Allerdings auch nur kurz. Die meiste Zeit lag das Ding unbeachtet in seinem Schaukasten.
Ich denke man kann mit so einem Gerät ein Buch gar nicht ersetzen. Höchstens das Buchuniversum für manche erweitern. Ich könnte mich nicht damit abfinden anstelle eines Buches so ein Gerät in den Händen zu halten. Ich brauche knisterndes Papier und könnte ohne den Geruch von Druckerschwärze und Papier gar nicht ans Lesen denken. Für mich also keinen Reader und auch keine eBooks, weder auf dem PC, noch auf dem Telefon oder sonstwo.

von Sally am Samstag, 30 Januar, 2010 um 13:57 Uhr
In den Kategorien: Bücherwelt,Kaufrausch

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» Arthur Golden – Die Geisha

Geschrieben von Sally am Freitag, 29 Januar, 2010 | 790 views. | Keine Kommentare


Originaltitel: Memoires of a Geisha
Genre: Drama, History
Reihe: / Band: /
Erscheinungsdatum: 1. Mai 2000
Seiten: 576 Seiten
Verlag: btb
ISBN: 978-3442726325
Preis: 10,00€
Amazon

Inhalt: Zu Beginn der 30er Jahre wird das einfache Fischermädchen Chiyo in die alte Kaiserstadt Kyoto gebracht und in ein Geisha-Haus, eine Okiya gesteckt. Nach einer qualvollen Ausbildung steigt sie zu einer der begehrtesten Gaishas in ganz Japan auf. Doch ihr Traum vom privaten Glück erfüllt sich erst nach dem Untergang der alten Geisha-Kultur.

Rezension: Die Geisha ist eines der Bücher, die schon seit geraumer Zeit in meinem Regal rumSUBen. Nachdem ich damals den Film sah nahm ich mir vor auch das Buch zu lesen, aber irgendwie kam ich nicht dazu. Vor einer Woche habe ich mir den Film ein weiteres Mal angesehen und mich entschlossen mich nun endlich dem Buch zu widmen und ich muss sagen, dass das eine ziemlich gute Idee war.

Der Film war super. Ich hab ihn sehr gerne gesehen, auch, wenn Kenner der Geisha Kultur einiges dran zu meckern haben. Mich hat der Film eben einfach unterhalten und das Buch unterhielt mich mindestens doppelt so gut. Man begleitet die kleine Chiyo, die in jungen Jahren von ihrem Vater an ein Geisha Haus, eine Okiya verkauft wird. Dort lernt sie unter den strengen Augen der Okiya Mutter und der erfolgreichen Geisha Hatsumomo, die einen Groll gegen die kleine Chiyo hegt und gegen sie intrigiert die Kunst eine Geisha zu sein. Bald ist auch sie sehr erfolgreich, aber das was sie in ihrem Leben wirklich will entfernt sich immer weiter von ihr.

Was mir an diesem Buch sicher am besten gefallen hat ist die Atmosphäre, die es vermittelt. Wie oft hat man schon von Geishas gehört, Bilder gesehen, oder Filme angeguckt, aber so richtig verstanden hat man das als westlicher Mensch nicht. Die Geisha aber lässt den Leser tief in die geheimnisvolle, mysteriöse Welt der Geishas und das Leben in den Geishavierteln blicken. Man versteht vielleicht nicht alle Eigenarten dieser Kultur, aber man kommt ihr näher, was das Interessante daran ist. Arthur Golden schreibt so, dass mir gar nichts anderes übrig blieb als tief in die Worte einzutauchen und die Geschichte aufzunehmen. Es war teilweise wie in einer anderen Welt und ich habe alles um mich herum vergessen. Es war wirklich schön ein Buch mal wieder so intensiv zu erleben.

Ein wenig brutal fand ich das plötzliche Herausreißen des Lesers aus der Geschichte. Plötzlich, zum Ende hin nimmt das Buch nämlich eine ganz andere Wendung und befördert den Leser quasie mit einem Arschtritt wieder in die “wirkliche Welt”.

Es gibt sonst eigentlich nichts schlechtes über Die Geisha zu sagen. Das Buch hat mir von vorne bis hinten ausnehmend gut gefallen, ich fand es sogar weitaus besser als den Film und hat mich vorallem mal wieder ein eine wirklich fantastische Welt entfürt. Ich finde es sogar sehr schade, dass das Buch schon vorbei ist, obwohl ich mir extra ein wenig Zeit gelassen hatte. Ginge es nach mir, hätte es noch hunderte und hunderte von Seiten länger sein können.

von Sally am Freitag, 29 Januar, 2010 um 20:35 Uhr
In den Kategorien: Buchrezensionen

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» Old Dogs: Daddy oder Deal

Geschrieben von Sally am Montag, 25 Januar, 2010 | 592 views. | 3 Kommentare


Originaltitel: Old Dogs
Premiere: 25. November 2009 (USA)
Dt. Start: 14. Januar 2010
Produktionsland: USA
Genre: Komödie
Laufzeit: 88 Minuten
FSK: ab 6 Jahren
Regie: Walt Becker
Drehbuch: David Diamond, David Weissman

Darsteller: John Travolta (Charlie), Robin Williams (Dan), Seth Green (Ralph White), Kelly Preston (Vicki), Matt Dillon (Barry), Lori Loughlin, Bernie Mac (Jimmy Lunchbox), Dax Shepard (Trent Rice), Rita Wilson (Gloria Lawrence), Laura Allen (Kelly), DeRay Davis (Julio), Conner Rayburn (Zach), Ella Bleu Travolta (Marley Greer)

Inhalt: Dan und Charlie, beide Mitte 50, sind seit Kindertagen die besten Freunde und in der gemeinsamen Marketingagentur auch beruflich verschweißt. Gerade als ein wichtiger Deal mit japanischen Geschäftspartnern in die heiße Phase geht, erfährt der zurückhaltende Dan, dass er vor sieben Jahren Zwillinge zeugte, die er nun zwei Wochen lang betreuen soll. Aus neu entflammter Liebe zu deren Mutter, aber ohne Kinderkompetenz lässt sich Dan auf den Deal ein, der den anderen gefährdet, ihm aber eine neue Welt erschließt.

Trailer:

Rezension: Old Dogs ist einer dieser Filme, auf den ich mich ganz besonders gefreut habe, wie ich hier schon schrieb. Den Trailer fand ich urkomisch und habe mich wirklich jedes Mal totgelacht, als ich ihn im Kino sah. Hoch waren meine Ansprüche allerdings nicht, weil der Film offensichtlich nur sehr seichtes Popcornkino ist.

Die Gags in Old Dogs waren gut. Wirklich gut. Ich hab jedenfalls vorallem an einer Stelle so sehr gelacht, dass mir die Tränen aus dem Gesicht geschossen sind. Selten habe ich bei einem Film so sehr lachen müssen. Ich konnte jedenfalls eine geraume Zeit gar nichts mehr. In vielen Filmen werden die wirklich guten Gags bereits im Trailer verbraucht, aber Old Dogs hat Gott sei Dank noch einige andere zu bieten. Was das angeht bekommt der Film von mir auf jeden Fall schonmal zwei Sterne, einfach, weil er mich da sehr sehr unterhalten hat.

Die Story ist, typisch Disney/Familienfilm eher seicht und man weiss gleich am Anfang schon wie es ausgeht und man hat das alles schon minestens 5x in anderen Filmen gesehen. Etwas weltbewegendes oder gar neues sollte man also natürlich nicht erwarten.

Schauspielertechnisch war ich überrascht. John Travolta, den ich gar nicht besonders mochte war perfekt als Schmierlappen. Ebenso wie Robin Williams fand ich ihn super in diesem Film. Nicht nur, weil ihre Rollen so zu ihnen passten, sondern weil sie sie auch durchaus gut gespielt haben. Über die Besetzung von Seth Green war ich auch sehr froh. Ihn habe ich seit Buffy kaum noch gesehen.

Wer einen anspruchslosen Humor hat und mal wieder ordentlich lachen will, der ist ziemlich gut bedient mit Old Dogs. Er ist unterhaltsam, er ist witzig und, man mag es kaum glauben, John Travolta kann man sich auch ziemlich gut angucken. Perfektes Popcornkino.

von Sally am Montag, 25 Januar, 2010 um 23:22 Uhr
In den Kategorien: Filmreviews

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» Award & Forensuche

Geschrieben von Sally am Montag, 25 Januar, 2010 | 657 views. | 12 Kommentare

Von Bella und Anja habe ich den Sweet Friends Award bekommen *045* Das ist dann jetzt bereits der zweite Award. Vielen Dank ihr Beiden! Ich freue mich sehr *046*

Der Award kommt mit der Frage nach 10 Dingen, die mich glücklich machen:

  1. Bücher und die dazugehörige Zeit zum Lesen
  2. Schokolade!
  3. Leckeres Essen
  4. Menschen, die mir wichtig sind
  5. Einkaufen *055*
  6. Ausschlafen können
  7. Neue Technik zum Ausprobieren *001*
  8. Regen (Merkwürdigerweise)
  9. Jedes Mal, wenn ich mich ins Bett legen kann *038*
  10. Erfolgserlebnisse

Ich müsste den Award nun an 10 weitere Personen verteilen, allerdings, wenn ich mich so umgucke hat bereits jeder diesen Award, den ich da in Betracht ziehen würde *055*

Forensuche. Ja. Ich bin ein exzessiver Forenposter und ich liebe Foren. Was Bücherforen angeht bin ich im Moment nur im Büchertreff aktiv, aber das Forum geht mir im Moment so massiv auf die Nerven, dass ich mich nun nach einem anderen Forum umsehe. Ich hoffe irgendwer kann mir ein gutes empfehlen, gerne auch ein kleineres Forum. Bitte her mit den Links *054*

von Sally am Montag, 25 Januar, 2010 um 17:17 Uhr
In den Kategorien: Blog,Internet

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» [Ich lese] Die Geisha

Geschrieben von Sally am Freitag, 22 Januar, 2010 | 507 views. | Ein Kommentar

Arthur Golden – Die Geisha
Zu Beginn der 30er Jahre wird das einfache Fischermädchen Chiyo in die alte Kaiserstadt Kyoto gebracht und in ein Geisha-Haus, eine Okiya gesteckt. Nach einer qualvollen Ausbildung steigt sie zu einer der begehrtesten Gaishas in ganz Japan auf. Doch ihr Traum vom privaten Glück erfüllt sich erst nach dem Untergang der alten Geisha-Kultur.
ISBN: 978-3442735228 | Amazon

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Der erste Satz:

Mal angenommen, sie und ich säßen in einem stillen Raum mit dem Blick auf einen Garten, tränken grünen Tee, plauderten über lange vergangene Zeiten, und ich sage zu Ihnen: “Der Nachmittag, an dem ich den-und-den kennenlernte…das war der beste Nachmittag meines Lebens, und zugleich der schlimmste.”

Die Geisha ist bisher ein ziemlich gutes Buch, das ich gerne lese und auch gerne ein gutes Stück weiter in der Geschichte kommen würde, aber irgendwie komme ich im Moment nicht so richtig vorran. Ich hab so viel anderes um die Ohren. Ich würd ja gerne lesen, aber es geht gerade nicht so. Ich hoffe, dass ich am Wochenende was schaffe.

von Sally am Freitag, 22 Januar, 2010 um 15:47 Uhr
In den Kategorien: Ich lese...

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» Massive Keksfail

Geschrieben von Sally am Donnerstag, 21 Januar, 2010 | 503 views. | 6 Kommentare

Schatz: Du Schatz. Wenn du errätst, wieviele Kekse ich habe, bekommst du beide. *038*
Ich:
*023*
Schatz: *002* Och…mist.

*046*

von Sally am Donnerstag, 21 Januar, 2010 um 20:05 Uhr
In den Kategorien: Zitate & Logs

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