Geschrieben von Sally am Samstag, 27 März, 2010 | 1017 views. |


Originaltitel: Marley & me
Genre: Erzählung
Reihe:/ Band: /
Erscheinungsdatum: 13. Juli 2009
Seiten: 352
Verlag: Goldmann
ISBN: 978-3442463510
Preis: 8,95€
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Inhalt: Braune Augen, goldenes Fell und geballte Lebensfreude: Das ist Marley. Seit er als Labradorwelpe zu den Grogans kam, hält er die Familie auf Trab. Seine Liebesbezeugungen sind so stürmisch wie ehrlich, seine Missachtung von Verboten so unbekümmert wie folgenreich. Doch Marleys Herz ist unendlich groß und so voller Liebe, dass niemand mehr den frechsten Hund der Welt missen möchte. Die bezaubernde Geschichte von Marley, dem charmanten Chaos-Labrador, zeigt, was Liebe und Treue für das wahre Lebensglück bedeuten.
Der erste Satz:
Im Sommer 1967, als ich zehn Jahre alt war, gab mein Vater endlich meinem anhaltenden Betteln nach und erlaubte mir einen eigenen Hund.
Rezension: Marley ist wohl so ziemlich der bekloppteste Hund, den Amerika jemals kennengelernt hat. Er treibt seine Menschen John und Jenny Grogan nicht selten in den Wahnsinn und kaut und sabbert alles an, was ihm vors Maul kommt. Er springt jeden Menschen an und schnüffelt ihnen im Schritt, buddelt sich durch Türen, sprengt Fliegengitter und springt aus fahrenden Autos. Marley & ich ist die Geschichte über ein Leben mit Marley, erzählt von John Grogan.
Ich habe nicht lange gebraucht um Marley & ich zu beenden. Das Buch fing mich gleich zu anfang ein…obwohl es nicht das Buch war, eher Marley, der verrückte, aber liebenswerte 50kg Labrador der Grogans und Protagonist dieses aussergewöhnlichen Buches. Aussergewöhnlich, weil es den Leser durch eine faszinierende Erzählung schickt, die ihn von Schmunzeln, über betreten guckend, laut lachend bis tief betrübt und weinen leitet. All diese Emotionen löste das Buch in mir aus, auf gerade mal 350 Seiten und das, obwohl ich manchmal ein verdammt emotionslose Klötzin bin, die eigentlich lieber faule Katzen mag, als bekloppte, alles anfressende Hunde… das hat mich sehr beeindruckt.
Der Leser erlebt viel mit Marley und den Grogans und sie wachsen einem schnell ans Herz. John Grogan hat sein Buch fantastisch geschrieben und ich hab es wirklich genossen jede einzelne Seite zu lesen, auch, wenn manche (allerdings sehr wenige) Passagen schleppend zu lesen waren. Ich als Leser wollte trotzdem immer wieder wissen was Marley als nächstes anstellt. Für mich ist das Buch irgendwie auch sowas wie die Beschreibung eines perfekten Lebens. Ich war manchmal richtig neidisch auf die Grogans und hätte gerne mit ihnen getauscht.
Für mich ist das Buch einfach rundum perfekt. Es ist eine schöne Wohlfühllektüre, die sowohl zum Lachen verleitet, als auch Tränen in die Augen treibt und ich muss gestehen, gerade die letzten Seiten waren für mich sehr sehr traurig. Aber das gehört wohl mit dazu und es war mir auch klar, wie das Buch endet, schon lange, bevor ich es begonnen habe. Ausserdem ist es das erste Buch, in dem ich jemals mit meinem pinken Textmarker einen Absatz getextmarkert habe, weil ich ihn so schön fand, dass er einem gleich ins Auge springen muss, wenn man durch das Buch blättert.
“Ein Hund hat keinen Sinn für teure Autos, große Häuser oder Designerklamotten. Statussymbole bedeuten ihm nichts. Ein nasser Stock genügt völlig. Ein Hund beurteilt andere nicht nach ihrer Hautfarbe, ihrem Glauben oder ihrer Herkunft, sondern danach, wer sie im Innersten sind. Einem Hund ist es egal, ob man reich oder arm ist, gebildet oder ein Analphabet, klug oder dumm. Schenk ihm dein Herz und er schenkt dir seins.”
Marley & ich hat auf jeden Fall seine 5 Sterne verdient. Es ist ein tolles Buch für Jeden.