» Master & Commander Limited Collectors Edition

Geschrieben von Sally am Montag, 29 März, 2010 | 520 views. | 3 Kommentare

Ich habe mir ja schon vorgenommen, dass ich mir irgendwann auf irgendeine Art und Weise die Master & Commander Collectors Edition unter den Nagel reiße und plötzlich sprang mir diese tolle Auktion bei eBay ins Auge. Zack, ergattert, für knapp $25:

Sie musste erst den ganzen Weg von Georgia, USA zurücklegen um bei mir anzukommen. In Deutschland gabs diese Edition übrigens nicht. Nein, in Deutschland gibt es ne überflüssige 35 Minuten längere Fassung von Schwerter des Königs (Wer den Film kennt, weiss was ich meine) und wer will das ernsthaft sehen? Aber es gibt keine Collectors Edition von Master and Commander. Banausen. Aber ich bin ja nun glücklich *046* Das war das heißersehnteste Teil meiner kleinen Sammlung und jetzt hab ich es! Yay!

von Sally am Montag, 29 März, 2010 um 18:40 Uhr
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» [Ich las] Der 26. Stock

Geschrieben von Sally am Sonntag, 28 März, 2010 | 1195 views. | 6 Kommentare

Der 26. Stock von Enrique Cortés
In einer kalten Februarnacht füllt sich der Himmel über Madrid mit Rauch: Die Zentrale eines internationalen Großkonzerns brennt lichterloh. Der Wolkenkratzer wird evakuiert. Trotzdem entdecken Schaulustige im 26. Stock menschliche Schatten – aber in den Tagen darauf wird keine Leiche gefunden und auch niemand vermisst. Isabel Alvarado ist Personalverantwortliche in der Abteilung Human Resources der Holding. Wochen vor der unheilvollen Brandnacht wird die 30-Jährige durch seltsame Vorkommnisse plötzlich hellhörig: Ihr Vorgesetzter verschwindet spurlos; ein neues Zutrittskontrollsystem wird über Nacht installiert; ihr geistig behinderter Bruder Teo, der in dem Hochhaus als Putzmann arbeitet, erlebt im Lift einen haarsträubenden Albtraum; Kollegen werden befördert, worauf sie ebenfalls spurlos verschwinden; und dann taucht auch noch ein eigenartiges Video auf …
ISBN: 978-3423247610 | Amazon

Der Klappentext mag vielleicht ganz spannend klingen, Teile aus dem Buch auch, aber ich musste mich so durch die ersten paar hundert Seiten quälen, dass ich jetzt aufgebe und das Buch erstmal auf unbestimmte Zeit abbreche. Es ist echt mit “todeslangweilig” zu beschreiben *036* Die Story kommt so gar nicht in Fahrt, die Protagonistin geht mir tieeerisch auf die Nerven und kommt mir ziemlich dumm und mehr als naiv vor und geschrieben/übersetzt ist es auch total grenzwertig. Schade. Fehlinvestition. Ich werd meine Zeit damit nun erstmal nicht mehr verschwenden und stattdessen werde ich was besseres lesen *034*

von Sally am Sonntag, 28 März, 2010 um 17:15 Uhr
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» John Grogan – Marley & ich

Geschrieben von Sally am Samstag, 27 März, 2010 | 1017 views. | 4 Kommentare


Originaltitel: Marley & me
Genre: Erzählung
Reihe:/ Band: /
Erscheinungsdatum: 13. Juli 2009
Seiten: 352
Verlag: Goldmann
ISBN: 978-3442463510
Preis:
8,95€
Amazon

Inhalt: Braune Augen, goldenes Fell und geballte Lebensfreude: Das ist Marley. Seit er als Labradorwelpe zu den Grogans kam, hält er die Familie auf Trab. Seine Liebesbezeugungen sind so stürmisch wie ehrlich, seine Missachtung von Verboten so unbekümmert wie folgenreich. Doch Marleys Herz ist unendlich groß und so voller Liebe, dass niemand mehr den frechsten Hund der Welt missen möchte. Die bezaubernde Geschichte von Marley, dem charmanten Chaos-Labrador, zeigt, was Liebe und Treue für das wahre Lebensglück bedeuten.

Der erste Satz:

Im Sommer 1967, als ich zehn Jahre alt war, gab mein Vater endlich meinem anhaltenden Betteln nach und erlaubte mir einen eigenen Hund.

Rezension: Marley ist wohl so ziemlich der bekloppteste Hund, den Amerika jemals kennengelernt hat. Er treibt seine Menschen John und Jenny Grogan nicht selten in den Wahnsinn und kaut und sabbert alles an, was ihm vors Maul kommt. Er springt jeden Menschen an und schnüffelt ihnen im Schritt, buddelt sich durch Türen, sprengt Fliegengitter und springt aus fahrenden Autos. Marley & ich ist die Geschichte über ein Leben mit Marley, erzählt von John Grogan.

Ich habe nicht lange gebraucht um Marley & ich zu beenden. Das Buch fing mich gleich zu anfang ein…obwohl es nicht das Buch war, eher Marley, der verrückte, aber liebenswerte 50kg Labrador der Grogans und Protagonist dieses aussergewöhnlichen Buches. Aussergewöhnlich, weil es den Leser durch eine faszinierende Erzählung schickt, die ihn von Schmunzeln, über betreten guckend, laut lachend bis tief betrübt und weinen leitet. All diese Emotionen löste das Buch in mir aus, auf gerade mal 350 Seiten und das, obwohl ich manchmal ein verdammt emotionslose Klötzin bin, die eigentlich lieber faule Katzen mag, als bekloppte, alles anfressende Hunde… das hat mich sehr beeindruckt.

Der Leser erlebt viel mit Marley und den Grogans und sie wachsen einem schnell ans Herz. John Grogan hat sein Buch fantastisch geschrieben und ich hab es wirklich genossen jede einzelne Seite zu lesen, auch, wenn manche (allerdings sehr wenige) Passagen schleppend zu lesen waren. Ich als Leser wollte trotzdem immer wieder wissen was Marley als nächstes anstellt. Für mich ist das Buch irgendwie auch sowas wie die Beschreibung eines perfekten Lebens. Ich war manchmal richtig neidisch auf die Grogans und hätte gerne mit ihnen getauscht.

Für mich ist das Buch einfach rundum perfekt. Es ist eine schöne Wohlfühllektüre, die sowohl zum Lachen verleitet, als auch Tränen in die Augen treibt und ich muss gestehen, gerade die letzten Seiten waren für mich sehr sehr traurig. Aber das gehört wohl mit dazu und es war mir auch klar, wie das Buch endet, schon lange, bevor ich es begonnen habe. Ausserdem ist es das erste Buch, in dem ich jemals mit meinem pinken Textmarker einen Absatz getextmarkert habe, weil ich ihn so schön fand, dass er einem gleich ins Auge springen muss, wenn man durch das Buch blättert.

“Ein Hund hat keinen Sinn für teure Autos, große Häuser oder Designerklamotten. Statussymbole bedeuten ihm nichts. Ein nasser Stock genügt völlig. Ein Hund beurteilt andere nicht nach ihrer Hautfarbe, ihrem Glauben oder ihrer Herkunft, sondern danach, wer sie im Innersten sind. Einem Hund ist es egal, ob man reich oder arm ist, gebildet oder ein Analphabet, klug oder dumm. Schenk ihm dein Herz und er schenkt dir seins.”

Marley & ich hat auf jeden Fall seine 5 Sterne verdient. Es ist ein tolles Buch für Jeden.

von Sally am Samstag, 27 März, 2010 um 19:45 Uhr
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» Peter Schwindt – Schwarzfall

Geschrieben von Sally am Donnerstag, 25 März, 2010 | 976 views. | Ein Kommentar


Originaltitel: Schwarzfall
Genre: Thriller
Reihe:/ Band: /
Erscheinungsdatum: April 2010
Seiten: 282
Verlag: Piper
ISBN: 978-3492258166
Preis:
8,95€
Amazon

Inhalt: Ein kurzes Flackern kündigt die Katastrophe an: Plötzlich geht gar nichts mehr – weder Licht noch Telefon, weder Kühlschränke, noch Klimaanlagen. Weder Bankautomaten, noch Fahrstühle, weder Benzinpumpen, noch Strassenbeleuchtung oder Ampeln. Die ersten Versorgungsengpässe sind eine Frage von Stunden – und in den Vorstädten brechen plötzlich Unruhen aus.

Rezension: Erstaunlich. Das hatte ich nicht erwartet. Ich hatte mit einem seichten, typisch deutschen Roman gerechnet, der 300 Seiten so dahin dümpelt und keinen bleibenden Eindruck hinterlässt, aber Peter Schwindt hat mich da wieder erwartend sehr überrascht.

Schwarzfall ist von vorne bis hinten durchaus spannend und lesenswert. Man begleitet mehrere Menschen, die irgendwie etwas miteinander zu tun haben durch einige Tage, in denen im von der Hitze ausgetrocknetem Frankfurt und ganz Deutschland der Strom ausgefallen ist. Nach und nach bricht das Chaos aus. Die Krankenhäuser sind ohne Strom für die lebenswichtigen Geräte und damit total überlastet. Supermärkte werden geplündert, Banken ausgeraubt. Dann bleibt auch noch das Wasser weg und die Lebensmittel werden knapp.

Ich finde das Buch auf seine Art und Weise ziemlich realistisch. Ich denke, sollte so ein Stromausfall wirklich passieren, dann würde es haargenau so ablaufen. Aber man muss auch kein großer Experte sein um zu wissen, dass Menschen, die nicht geführt werden irgendwann am Rad drehen.

Geschrieben ist Schwarzfall ebenfalls sehr gut. Es lies sich leicht weglesen ohne großartiges stocken. Ich finde es ganz angenehm Bücher so lesen zu können. Schwindt hat die anhaltende Hitze in Frankfurt teilweise so gut beschrieben, dass ich am Abend, als ich das Buch weggelegt habe gedacht habe: “Uff, hoffentlich kann ich heute Nacht bei der Hitze pennen” *013*

Ledliglich die geringe Länge des Buches stört mich letztendlich ein wenig. Man hätte noch viel viel mehr schreiben können und weil es nur so wenig ist, finde ich, fehlt da ein wenig. Der Klappentext verspricht mehr als letztendlich geboten wird. Aber das was geboten wird ist super lesenswert.

von Sally am Donnerstag, 25 März, 2010 um 14:16 Uhr
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» [Gewinnspiel] Lesezeichen! Die Gewinnerin

Geschrieben von Sally am Donnerstag, 25 März, 2010 | 642 views. | 2 Kommentare

Gestern endete das Lesezeichengewinnspiel und heute morgen habe ich mir ganz in Ruhe alle Mails (Und das waren ganz schön viele  *045* ) noch einmal durchgelesen und da kam einiges zusammen:
Leser, die in Bus und Bahn ständig ihre Lesezeichen verlieren, Leser, die alles und jeden in ihre Bücher stopfen, damit sie später wissen wo sie aufgehört haben, Leser, die verzweifelt versuchen sich die Seitenzahl zu merken, nur um sie dann später sowieso zu vergessen und ziellos im Buch rumblättern müssen und, leider Gottes auch Leser, die Eselsohren in ihre Bücher machen *032* Wuhaa… Und dann bekam ich aber auch noch das hier:

Ich verwende prinzipiell Lesezeichen und hoffe, dass ich meiner Ma eins abgeben kann. Sie ist leider eine leidige Bücherrücken-Knickerin. Ich bekomme immer fast nen Ausraster, wenn ich mal wieder eins meiner armen kleinen Bücher flach und aufgeschlagen auf dem Tisch erwische. Ob sie wohl ein magnetisches Lesezeichen begeistern kann und ihr Herz für arme, sich nicht wehrende Bücher öffnen kann? Ich habe Hoffnung…

Da muss doch geholfen werden dachte ich mir und deswegen gehen die beiden Magnetlesezeichen an Claudia und ihre Mutter *045*

Ich kann dich da verstehen, Claudia. Meine Mutter benutzt, wenn sie denn mal liest auch nichts Lesezeichenähnliches, sondern plättet ihre Bücher auf den Couchtisch. So schön mit einmal gewaltätig knicken und dann noch fest auf den Tisch drücken, damit es auch ja platt liegen bleibt. Als ich ihre aktuelle Lektüre vor ein paar Tagen sah, ähnelte mein Gesichtsausdruck etwa dem hier: *059* So ein verknicktes und zerrissenes Buch hab ich noch nie gesehen… Aber gut, dass das ihre eigenen Bücher sind und nicht meine…

Herzlichen Glückwunsch also an Claudia und vielen Dank für die Teilnahme und die Mails an all die Anderen *053*

von Sally am Donnerstag, 25 März, 2010 um 12:02 Uhr
In den Kategorien: Blog,Bücherwelt

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» Michael Crichton – Jurassic Park (Dino Park)

Geschrieben von Sally am Mittwoch, 24 März, 2010 | 1583 views. | 2 Kommentare


Originaltitel: Jurassic Park
Genre: Horror, Thriller
Reihe:/ Band: /
Erscheinungsdatum: 1990
Seiten: 576
Verlag: Goldmann
ISBN: 978-3442464371
Preis:
8,95€
Amazon.

Inhalt: Einem Team von ehrgeizigen Wissenschaftlern um den Milliardär John Hammond ist Sensationelles gelungen: Aus konservierter DNA haben sie 15 Saurierarten neu gezüchtet. Die Tiere sollen die Hauptattraktion in einem Freizeitpark auf einer Insel vor Costa Ricas Küste sein. Doch als ein Team von Paläontologen den Park vor der Eröffnung inspiziert, kommt es zur Katastrophe. Die Sicherheitszäune versagen und plötzlich bewegen sich die gefährlichen Echsen frei über die Insel. Menschen und Saurier liefern sich einen Kampf, den nur eine Art überleben kann …

Der erste Satz:

Der tropische Regen war wie eine undurchdringliche Wand aus Wasser; er prasselte auf das Wellblechdach der Krankenstation, rauschte dröhnend durch die metallenen Abflussrinnen und platschte wie ein Sturzbach auf die Erde.

Rezension: Nachdem ich die letzten drei Wochen jeden Samstag einen der drei Jurassic Park Teile gesehen hatte, dachte ich mir es ist mal Zeit endlich das Buch zu lesen, das hier schon endlos lange rumsubt. Gesagt, getan und das Buch ist mindestens so spannend wie der Film…

Dr. Alan Grand, Paläontologe, bekommt von John Hammond, einem reichen alten Mann, der nahezu besessen von Dinosauriern ist das Angebot seinen neusten, noch ungeöffneten Park auf einer abgelegenen Insel vor Costa Rica zu besuchen. Das die Atraktionen im Park lebende, geklonte Dinosaurier sind ist für ihn anfangs sehr faszinierend. Der Jurassic Park, wie er heißt beherbergt die bekanntesten der Dinosaurierarten: Maiasaurier, Stegosaurier, Triceratopsiden, Pterosaurier, aber auch Fleischfresser wie Velociraptoren, Procompsognathen und der König der Saurier, Tyrannosaurus. Das die Besucher nur durch Zäune und Gräben von diesen gefährlichen Tieren geschützt sind hat für Grand und die anderen Testbesucher einen faden Beigeschmack und dann fallen während eines Sturms, als sie sich mitten auf der Insel im Nichts befinden plötzlich die lebensrettenden Elektrozäune und Sicherheiten aus und die Tiere bewegen sich frei und unkontrolliert auf der Insel.

…wenn der Anfang nur nicht so gemein, zäh und laaangweilig dahin plätschern würde. Natürlich fangen solche Bücher immer irgendwie an, aber Jurassic Park holt wirklich weit aus. Ich hab das Gefühl, dass ich, nachdem ich das Buch nun gelesen habe irgendwie ein Experte in Sachen DNS und Chaostheorie bin. Ich hab irgendwann angefangen einige Seiten zu überlesen, vorallem Malcolms Gerede über die Chaostheorie und ich hab auch letztendlich nichts verpasst. Ich denke auch ich hätte das Buch abgebrochen, wenn ich zuvor nicht den Film gesehen hätte.

Wenn man dann aber erstmal die ersten 250 Seiten geschafft hat wird das Buch wirklich richtig spannend. Die Dinosaurier brechen aus und man liest an verschiedenen Stellen mit und ich persönlich finde, dass man sich teilweise auch wirklich gruseln kann.

Geschrieben ist das Buch auch sehr gut, obwohl ich es teilweise ein wenig plastisch finde. Crichton kann auch spannende Abschnitte einfach so aus dem Stand wegschreiben und beim Leser regt sich dann nicht unbedingt die Spannung, aber man gewöhnt sich irgendwie wirklich dran und fließt dann einfach so mit der Geschichte durch das Buch.

Sicher ist das Buch Jurassic Park ebenso ein Klassiker wie die Filme und wenn man die Filme kennt und auch noch mag, dann sollte man sich auch gerne das Buch zu Gemüte führen. Ich gebe ihm letztendlich 4 Sterne, auch wenn der Anfang wirklich schrecklich anstrengend war, entschädigte der Rest dafür auf jeden Fall.

von Sally am Mittwoch, 24 März, 2010 um 12:37 Uhr
In den Kategorien: Buchrezensionen

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