» Krystyna Kuhn – Das Tal Season 1.1 Das Spiel

Geschrieben von Sally am Donnerstag, 1 Juli, 2010 | 1634 views. | Keine Kommentare


Originaltitel: Das Tal Season 1 Das Spiel
Genre: Thriller, Jugendbuch
Reihe: Tal Reihe Band: 1
Erscheinungsdatum: 10. Mai 2010
Seiten: 264
Verlag: Arena
ISBN: 978-3401064727
Preis: 9,95€
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Inhalt: Eine hippe Einweihungsparty im Bootshaus: So feiern die neuen Studenten ihre Ankunft im Grace-College. Doch dann beobachtet der stille Robert das Unfassbare: Ein Mädchen springt in der Dunkelheit in den See. Sie wird von einem merkwürdigen Strudel erfasst und ertrinkt. Robert versucht zu helfen – doch er hat keine Chance. Am nächsten Morgen glaubt ihm niemand seine Geschichte, obwohl Angela Finder tatsächlich spurlos verschwunden ist. Aber sie kann nicht in den See gesprungen sein. Denn Angela sitzt seit einem Unfall im Rollstuhl…

Rezension: Ich wurde ein bisschen “genappet” von den vielen guten Rezensionen und Meinungen in vielen Blogs, dem Marketing des Verlages, irgendwie auch ein wenig von dem Cover und naaatürlich sprach mich auch der Inhalt an. Dafür, das Das Tal: Das Spiel so plötzlich jeder toll fand ist es in meinen Augen doch irgendwie recht unspektakulär.

Die Geschwister Julia und Robert Frost treffen eine Woche zu spät zum ersten Semester auf dem Grace College mitten in der unwegigen Wildnis an und ziehen gleich in der ersten Nacht alle Aufmerksamkeit auf sich. Beiden ist das College und einige der Bewohner unheimlich und auch der See kommt ihnen nicht normal vor. Als dann eine Einweihungsparty für die neuen Schüler, den sogenannten Freshmen stattfindet passiert ein Unglück. Robert sieht wie ein Mädchen von einem Felsen in das eiskalte Wasser des Sees springt und nicht mehr auftaucht. Er und ein anderer Schüler versuchen das Mädchen zu retten, aber sie bleibt verschwunden. Man munkelt Robert hätte diese Geschichte nur erfunden und sei ein wenig durchgeknallt, aber dann ist tatsächlich in jener Nacht ein Mädchen verschwunden, aber sie konnte unmöglich von diesem Felsen gesprungen sein, sie war es nicht, die Robert gesehen hat, denn die Verschwundene ist an den Rollstuhl gefesselt…

Das Tal: Das Spiel hat etwas, das ich ja mal total hasse: Die typische Überprotagonistin. Julia Frost. Schön, unnahbar, hochbegabt, offenbar irgendwie arrogant und weil das ja noch nicht nervig genug ist kommt sie auch noch mit einer geheimnisvollen Vergangenheit um die Ecke Es ist immer wieder das Gleiche in Jugendbüchern. Warum kann die Protagonistin der nicht mal ganz normal sein? Sobald solche Protagonistinnen in Büchern auftauchen, die ich lese gibt es schonmal massiv Minuspunkte. Ich hasse solche Charaktere, sie nerven, sie sind mir höchst unsympathisch und mir ist total egal, was mit ihnen passiert, also kann ich nicht mit ihnen mitfiebern. Schade, dass Julia so eine sein musste. Was die anderen Charaktere in diesem Buch angeht ist es ähnlich. Sie, vorallem Debbie, Chris und Katie sind total überspitzt und beinahe unangenehm dargestellt. Sowas stört leider unglaublich.

Der Schreibstil von Frau Kuhn ist mir auch eher negativ aufgefallen. Es kommt mir so vor als hätte sie alles platt weggeschrieben. Ich habe mich als Leser nicht “angekommen” gefühlt am Grace College. Man erfährt ja praktisch gar nichts vom Alltag an diesem College und das  ist nicht gerade fesselnd. Ausserdem hat mich so manche ausdrucksweise und herangehensweise an die Geschichte genervt. Wörter wie College, Freshmen und Dean kann ich nicht mehr lesen und ausserdem schreit ständig irgendjemand, um Spannung zu erzeugen. Hat für mich nur leider nicht geklappt.

Das einzige was mir wirklich gefallen hat war die Story ansich. Sie war spannend und lesenswert und ich wollte auch wissen wie es weitergeht. Der sogenannte “Showdown” war nicht so showmäßig und leider auch kein würdiger Abschluss für dieses Buch, aber es “passt schon” irgendwie.

Von mir gibt es für Das Tal: Das Spiel nur 2 von 5 Sternen. Ganz überzeugt hat es mich nicht, manchmal hat es mich sogar unglaublich genervt. Ob ich die Reihe weiterverfolgen will weiss ich noch nicht. Einerseits interessiert es mich wie es weitergeht, aber andererseits hab ich wirklich keine Lust mich weiterhin mit Julia Frost zu quälen… Gute Chancen hätte der zweite Teil allerdings als Frustkauf *033*

von Sally am Donnerstag, 1 Juli, 2010 um 23:33 Uhr
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» Tag 29 – Warum zur Hölle wurde dieses Buch verfilmt???

Geschrieben von Sally am Dienstag, 29 Juni, 2010 | 455 views. | Keine Kommentare

Ich sehe “verfilmte Bücher” nicht als solche, sondern eher als eine Anlehnung an das Buch. Für mich ist es klar, dass das Buch als Vorlage in der Verwandlung zum Drehbuch und letztendlich in einen Film so verändert wird, dass es für Kino und TV gemacht ist. Ein Buch ist nunmal ein Buch und ein Film ist ein Film und wenn man das eine zum anderen wandelt, dann muss es einfach gewisse Änderungen geben, sonst geht das schief. Deswegen finde ich eigentlich keine Buchverfilmung schlecht.

von Sally am Dienstag, 29 Juni, 2010 um 15:20 Uhr
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» Tag 28 – Zum Glück wurde dieses Buch verfilmt!

Geschrieben von Sally am Sonntag, 27 Juni, 2010 | 465 views. | Keine Kommentare

Das ist nicht so schwer zu beantworten. Wie ich an Tag 19 – Ein Buch, das du schon immer lesen wolltest schon schrieb wollte ich uuunbedingt Herr der Ringe lesen und es hat mich so zu tode gelangweilt, dass ich es aufgegeben habe. Glücklicherweise wurde Herr der Ringe ja recht erfolgreich verfilmt. Die Filme liebe ich wirklich, aber mit dem Buch und dieser Krege Übersetzung würd ichs auf gar keinen Fall nochmal probieren *027*

von Sally am Sonntag, 27 Juni, 2010 um 22:14 Uhr
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» Kim Harrison – Blutlied

Geschrieben von Sally am Samstag, 26 Juni, 2010 | 692 views. | Keine Kommentare


Originaltitel: For A Few Demons More
Genre: Thriller, Krimi, Horror, Fantasy
Reihe:Rachel Morgan Serie/Hollows Series Band: 5
Erscheinungsdatum: 1. Juni 2009
Seiten: 768
Verlag: Heyne
ISBN: 978-3453524729
Preis: 14,00€
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Inhalt: Rachel ist nach wie vor im Besitz des “Fokus”, des uralten, geheimnissvollen Artefakts der Werwölfe und scheint damit Ärger magisch anzuziehen. Doch konkurrierende Werwolfrudel sind nicht ihr einziges Problem: Mit ihrem Pixiepartner Jenks schlägt sich Rachel ebenso mit ihrem Lieblingsfeind Trend Kalamack und Meistervampir Piscary herum, die ebenfalls hinter dem magischen Gegenstand her zu sein scheinen. Zudem zieht ein Serienmörder seine blutiege Spur durch Cincinnati und Rachels guter Freund und Alpha-Werwolf David wird zum Hauptverdächtigen…

Rezension: Ich will mich kurz fassen. Es hat sich ja nicht viel geändert seit den vorangegangenen Bänden und ich will mich nicht immer wiederholen. Rachel ist wieder in Schwierigkeiten, hat Stress und Ärger mit den der I.S., dem FIB, den Werwölfen, den Vampiren (Jedenfalls denen der Camarilla um Piscary), Ivy und ihrer Freundin Skimmer, dem Dämon Algaliarept und dessen Artgenossen Newt und Minias und meinem allerliebsten Feind Rachels Trend Kallamack und Gefolge.

Blutlied hat mir wie die Vorgänger wieder extrem gut gefallen. Diesmal setzt Kim Harrison ein wenig darauf die Beziehungen aller Charaktere zu verknüpfen und dringt ein bisschen weiter ein in deren Leben und hat mich als Leser wiedermal gnadenlos an das Buch gefesselt. Wird wohl nicht mehr so lange dauern bis ich Band 6 lese…aber es fängt schon an wie bei Harry Potter zu werden: “Was zum Wandel mache ich, wenn diese Reihe mal zu ende sein sollte?” *055*

von Sally am Samstag, 26 Juni, 2010 um 20:08 Uhr
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» Daniel Glattauer – Gut gegen Nordwind

Geschrieben von Sally am Samstag, 26 Juni, 2010 | 1182 views. | 4 Kommentare


Originaltitel: Gut gegen Nordwind
Genre: Erzählung
Reihe:/ Band: /
Erscheinungsdatum: 2006
Seiten: 218
Verlag: Goldmann
ISBN: 978-3442465866
Preis: 7,95€
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Inhalt: Emmi Rothner möchte per E-Mail ihr Abo der Zeitschrift “Like” kündigen, doch durch einen Tippfehler landen ihre Nachrichten bei Leo Leike. Als Emmi wieder und wieder E-Mails an die falsche Adresse schickt, klärt Leo sie über den Fehler auf. Es beginnt ein außergewöhnlicher Briefwechsel, wie man ihn nur mit einem Unbekannten führen kann. Auf einem schmalen Grat zwischen totaler Fremdheit und unverbindlicher Intimität kommen sich die beiden immer näher – bis sie sich der unausweichlichen Frage stellen müssen: Werden die gesendeten, empfangenen und gespeicherten Liebesgefühle einer Begegnung standhalten? Und was, wenn ja?

Rezension: Ich weiss gar nicht warum ich hierzu noch eine Rezension schreibe. Beinahe jeder hat dieses Buch schon gelesen und die die es noch nicht gelesen haben wollen es offenbar ganz entschieden noch tun, oder eben ganz und gar nicht, ganz gleich, was ich hier in meine Rezension schreibe. Trotzdem finde ich muss ich für dieses kleine Juwel ein paar Zeilen schreiben, denn Gut gegen Nordwind ist etwas ganz besonderes.

Gut gegen Nordwind ist kein klassischer Roman wie man ihn so kennt. Wenn man das Buch aufschlägt findet man sich in einem eMail Wechsel zwischen Emmi Rothner und Leo Leike wieder, die sich nur ganz zufällig durch einen blöden Tippfehler kennengelernt haben. Der Leser bekommt einfach nur die eMails der Beiden zu lesen, die die beiden über knapp ein Jahr geschrieben haben. Es gibt also keine Handlung oder ähnliches im Buch, aber die eMails haben es in sich. Ich musste schmunzeln, laut lachen (Vorallem die Mia/Tofu Sache fand ich extrem witzig *038* ) und, ich habe zwar nicht geweint, aber hin und wieder musste ich auch ersteinmal schlucken bevor ich weiterlesen konnte.

Dass das Buch nur aus diesen eMails besteht tut ihm wohl ganz gut, denn ich denke es wäre nur halb so gut und mindestens doppelt so langweilig als mit den eMails interessant würde es aus Handlungen bestehen. Der Leser kann sich so einfach nur zurücklehnen und dem Mailverkehr der Beiden folgen.

Gut gegen Nordwind ist ein ganz herrliches Buch, das für gemütliche Stunden alleine perfekt ist. Vielmehr muss man dazu eigentlich auch gar nicht sagen *033*

von Sally am Samstag, 26 Juni, 2010 um 19:46 Uhr
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» Tag 27 – Ein Buch, dessen Hauptperson dein Ideal ist

Geschrieben von Sally am Donnerstag, 24 Juni, 2010 | 368 views. | Keine Kommentare

Ich habe eigentlich kein “Ideal”, was Menschen angeht. Jeder hat letztendlich irgendeinen Makel, egal wie hübsch oder klug oder nett er ist. Irgendwas findet man letztendlich immer. Bisher kannte ich nur eine einzige Person, die für mich wirklich, wirklich “perfekt” war.

Was aber mein BuchIdeal angeht ist das etwas schwieriger. Es kann definitiv niemand sein, den ich nur aus einem Buch kenne. Man muss eine Figur doch erstmal so richtig kennenlernen bevor man so eine Frage beantworten kann und da kommen für mich also nur Personen aus Reihen in Frage, die man also schon “länger” kennt. Ich mag Rachel Morgan, aus der Rachel Morgan Reihe von Kim Harrison (Die Reihe ist gerade recht populär bei mir *033* ). Sie ist eine starke, selbstbewusste Persönlichkeit, manchmal etwas tollpatschig und voreilig, was letztendlich ein wenig nerven kann, aber wie gesagt, ein wirkliches 100%iges Ideal gibt es irgendwie nicht.

von Sally am Donnerstag, 24 Juni, 2010 um 22:46 Uhr
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