» [GeSUBt] Bibliomania & Du bist tot

Geschrieben von Sally am Dienstag, 17 August, 2010 | 746 views. | 4 Kommentare

Heute morgen nutzte ich ein kleines Zeitfenster und schlüpfte einmal schnell in meine Lieblingsbuchhandlung um mir die Neuerscheinungen anzusehen (Ja, ich bin so ein elendiger Neuerscheinungsregalbelagerer) und fand natürlich auch fix was.

Bibliomania von Steven Gilbar
Buchbegeisterung findet sich auf Schritt und Tritt in Lesezirkeln, Buchrezensionen, auf literarischen Webseiten, in Buchhandlungen, in Buchgemeinschaften, Bibliotheken, bei Bibliophilen, Bücherwürmern und gewöhnlichen Lesern wie Ihnen und mir. Trotz all der neuen, sich gegenseitig konkurrierenden Medien am angeblichen Ende der Gutenberg-Galaxie breitet sich die Bibliomanie fröhlich weiter aus. Die vorliegende Sammlung literarischer Fakten und Kuriositäten lässt diese Begeisterung hochleben.
ISBN: 978-3257237818

Du bist tot von Charles Stross
Dein Name: Sue Smith. Dein Job: Police Sergeant in Edinburgh. Dein Auftrag: Herausfinden, was bei Hayek Associates, einer kleinen Softwarefirma, bei einem Einbruch gestohlen wurde. Dein Problem: Der Überfall wurde in einer Online-Spielewelt von einem Dutzend Orks ausgeführt – doch der Schaden geht in die Millionen. Je weiter du ermittelst, umso deutlicher wird dir, dass du hier auf eine hochbrisante Intrige rund um illegale Informationstechnologie und Industriespionage gestoßen bist. Und du begreifst: Dies ist kein Spiel …
ISBN: 978-3453526877

Zu meiner Schande muss ich gestehen, dass Du bist tot ein totaler Coverkauf war *019* Es sieht so schön bunt und nach Grand Theft Auto aus, dass ich da nicht so wirklich widerstehen konnte. Coverkauf hat aber damals bei Teuflisches Genie schon ganz gut geklappt *039* Gut, letztendlich finde ich, dass sich der Inhalt auch ganz passabel anhört und ich werde es auch demnächst ganz bald lesen und Gott sei Dank hat die englische Ausgabe auch gute Bewertungen bekommen. Ich lass mich einfach mal überraschen, denn normalerweise ist Police Officer Sergeant Detective Agent 007 FBI Special Special SPECIAL Investigation CSI Horatio Cane Sonnenbrillenabsetzer Genöle absolut nicht mein Fall, genaugenommen HASSE ich es. Trotzdem! Ich les das jetzt!

von Sally am Dienstag, 17 August, 2010 um 16:46 Uhr
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» [Ich lese] Die dreizehnte Geschichte

Geschrieben von Sally am Montag, 16 August, 2010 | 349 views. | Keine Kommentare

Die dreizehnte Geschichte von Diane Setterfield
Sie gilt als Englands beliebteste Schriftstellerin, und doch weiß keiner, wer Vida Winter wirklich ist. Ihr ganzes Leben lang hat sie Stillschweigen darüber bewahrt, was damals, in jener Nacht vor rund sechzig Jahren, wirklich geschah, als der Familiensitz der Angelfields bis auf die Grundmauern niederbrannte. Nun, dem Tode nah, erleichtert Vida Winter erstmals ihr Gewissen und gesteht die schockierende Wahrheit über sich und ihre Zwillingsschwester.
ISBN: 978-3453405493

Nachdem ich (mal wieder) in Folge drei Bücher angefangen und wieder abgebrochen habe, hab ich mich nun der dreizehnten Geschichte zugewandt. Ich bin zwar noch nicht zu irgendeiner relevanten Stelle gekommen, aber bisher mag ichs und ich hab auch kein Verlangen es wieder beiseite zu legen. Bücher über Bücher find ich immer irgendwie toll *033* Keine Ahnung warum das so ist. Höchstwahrscheinlich bin ich da sowieso nicht alleine.

von Sally am Montag, 16 August, 2010 um 21:24 Uhr
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» Hauke Brost – 111 Gründe Katzen zu lieben

Geschrieben von Sally am Sonntag, 15 August, 2010 | 635 views. | Keine Kommentare


Originaltitel: 111 Gründe Katzen zu lieben
Genre: Erzählung
Reihe: / Band: /
Erscheinungsdatum: 1. März 2010
Seiten: 250
Verlag: Schwarzkopf & Schwarzkopf
ISBN: 978-3896029140
Preis: 9,90€
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Inhalt: Dies Buch ist eine total subjektive Liebeserklärung an alles, was vier Beine hat und miaut. 111 Gründe, nie wieder ohne Katze zu leben – obwohl der Autor bisweilen den Tag verwünscht, an dem er auf die Katze kam. Ein Buch für alle, die manchmal schon ganz gerne eine Katze hätten – und natürlich für alle, die bereits die Ehre haben. Was hier steht, wollten sie nämlich immer schon mal lesen: ob 111 Gründe, sich eine Katze ins Haus zu holen, oder 111 Gründe, warum sie die eigenen vier Wände längst in Besitz genommen hat. Ob Mäusekiller, Stubentiger, Kratzbürste oder Schmusekatze: In diesem Buch findet jeder seine Katze wieder.Ob er sie nun liebt, weil sie so rotzfrech und bauernschlau ist, weil sie so unglaublich elegant jagen geht, weil sie so niedlich die Sonne anbetet, weil sie eigentlich der Chef in der Wohnung ist, weil sie ihr Zuhause so gründlich sauber hält, weil sie ihren eigenen Lebensplan so konsequent umsetzt, weil sie auslebt, was wir nicht einmal zu fühlen wagen, oder weil sie so geheimnisvoll ist…

Rezension: Hauke Brosts 111 Gründe Katzen zu lieben ist kein Ratgeber, oder Fachbuch, es ist hauptsächlich nur eine Aufzählung von Gründen, warum man Katzen unbedingt lieben muss, oder sie zumindest mögen sollte. Hinzu kommen einige kleine Geschichten von Rumpel, der Katze des Autoren, die meist in diese Gründe eingebaut sind und so ist 111 Gründe Katzen zu lieben auch irgendwie ein kleiner Roman über ein erfülltes Katzenleben und das Leben des Katzenherrchens, das manchmal offenbar extrem aufregend und auch anstrengend ist.

111 Gründe hören sich viel an. Wem würden auf Anhieb 111 Gründe einfallen Katzen zu lieben? Aber wenn man das Buch aufschlägt und ein wenig durch die Kapitel, bzw. Gründe blättert, dann wird einem schnell auffallen, dass das eigentlich wirklich keine originellen Gründe sind und irgendwie hab ich das Gefühl, dass ich so manches auch doppelt gelesen habe. Manche Gründe waren in meinen Augen auch irgendwie keine expliziten Gründe. Manche Kapitel habe ich deswegen auch nur “überflogen”.

Aber denoch habe ich das Buch gerne gelesen. Es ist berührend, es ist lustig und es ist teilweise auch ein wenig herzerwärmend. Man möchte nach diesem Buch auf die Straße gehen und jeden Kater und jede Katze einmal feste drücken (Wohlwissend, dass die höchstwahrscheinlich nicht allzu große Lust darauf hätten). Nur einen kleinen Nachteil habe ich doch gefunden: Ständig wird die Katze als extrem arrogantes, egoistisches, abweisendes, menschen’verachtendes’ Wesen dargestellt. Anfangs war das ja teilweise noch lustig und nachvollziehbar. Katzen sind nunmal ihre eigenen Herren, aber ich kann und will mir nicht vorstellen, dass sie ihre Menschen manchmal so herablassend beurteilen. Das hat mir das Buch ein wenig zerstört.

Im Großen und Ganzen ist 111 Gründe für Katzen zu lieben für Katzenliebhaber und -besitzer auf jeden Fall empfehlenswert.

von Sally am Sonntag, 15 August, 2010 um 17:48 Uhr
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» [GeSUBt] Auch für die Kreativität…

Geschrieben von Sally am Dienstag, 10 August, 2010 | 533 views. | 4 Kommentare

Mein Freund hat am Wochenende bei Amazon bestellt, klar, dass ich mich da noch zwischen gemogelt und auch etwas bestellt habe, wozu ich sonst wohl in der nächsten Zeit nicht gekommen wäre. Diesmal neu:

Dark Life von Kat Falls
Earthquakes shattered the continentes, toppling entire regions into the rising water. Now, humans live packed into stack cities. The only ones with any space of their own are those who live on the ocean floor, the Dark Life. Ty has spent his whole life living deep undersea, helping his family farm the ocean floor. But when outlaws attack his homestead, Ty finds himself in a fight to save the only home he has ever known. Joined by Gemma, a girl from the Topside who has come subsea into the frontier’s rough underworld and discovers some dark secrets to Dark Life… secrets that threaten to destroy everything.
IBSN: 978-0545178143

Wreck This Journal von Keri Smith
For anyone who’s ever wished to, but had trouble starting, keeping, or finishing a journal or sketchbook comes Wreck This Journal, an illustrated book that features a subversive collection of prompts, asking readers to muster up their best mistake- and mess-making abilities to fill the pages of the book (and destroy them). Acclaimed illustrator Keri Smith encourages journalers to engage in “destructive” acts-poking holes through pages, adding photos and defacing them, painting with coffee, and more-in order to experience the true creative process. Readers discover a new way of art and journal making-and new ways to escape the fear of the blank page and fully engage in the creative process.
ISBN: 978-0399533464

Das Wreck This Journal kennen sicher einig, oder möglicherweise KeinBuch oder die deutsche Ausgabe Mach dieses Buch fertig. Das Prinzip ist überall das Gleiche. Ich habe schon ein Wreck This Journal, die meisten Aufgaben dadrin sind auch schon gemacht, deswegen wollte ich einfach noch mal ein Neues um ein wenig kreativ zu sein. Ich hätte natürlich auch ein KeinBuch nehmen können, aber mir passt ein Wreck This Journal einfach besser. Das KeinBuch ist hauptsächlich nur zum Zerstören da, im Wreck This Journal sind die meisten Aufgaben kreativer Art (Und ich finde es sieht auch viel viel schicker aus *046* ). Morgen fange ich mit einer beliebigen Aufgabe an. Ich freu mich schon *045* Möglicherweise werd ich darüber auch hin und wieder bloggen…je nach Laune. Wird sich zeigen.

von Sally am Dienstag, 10 August, 2010 um 22:32 Uhr
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» Dan Simmons – Terror

Geschrieben von Sally am Montag, 9 August, 2010 | 746 views. | Keine Kommentare


Originaltitel: The Terror
Genre: History, Horror
Reihe: / Band: /
Erscheinungsdatum: 1. Oktober 2007
Seiten: 992
Verlag: Heyne
ISBN: 978-3453406131
Preis: 10,95€
Amazon

Inhalt: England im Jahr 1845: Unter dem Kommando von Sir John Franklin brechen die modernsten Schiffe ihrer Zeit – die »Terror« und die »Erebus« – auf, um die legendäre Nord-West-Passage zu finden: den Weg durch das ewige Eis der Arktis in den Pazifik. 130 Männer nehmen an der Expedition teil. Keiner von ihnen wird je zurückkehren. Dies ist ihre Geschichte.

Rezension: Selten hat mich ein Buch so dermaßen in seinen Bann gezogen. Terror stellt an Spannung und Nervenkitzel alles in den Schatten, was ich jemals gelesen habe. Ich bin absolut beeindruckt…

1845 brechen zwei Schiffe, die HMS Erebus und die HMS Terror unter dem Kommando von Sir John Franklin auf, um die legendäre Nordwestpassage zu finden, die Europa mit Asien verbindet. 129 Männer begleiten die Expedition. Aber bald stecken die Schiffe an der Nordspitze der King-William-Island im Packeis fest, unfähig sich auch nur einen Meter zu bewegen und für die Männer beginnt eine eiskalte, ungewisse Zeit im Eis, meilenweit von Zivilisation und Rettung entfernt. Die Vorräte werden knapper, die Männer leiden an Skorbut und Erfrierungen. Fast 3 Jahre stecken sie fest, das Eis will und will sie nicht freigeben und die Offiziere müssen eine Entscheidung treffen: Das Schiff verlassen, sich durch Schnee, Eis und unbarmherzige Kälte schlagen, Tage, Wochen und Monate lang nur um auf eine minimale Chance zu hoffen gerettet zu werden, oder auf den Schiffen den sicheren Hungertod zu sterben? Aber sie sind nicht alleine auf dem Eis. Ein monströses Wesen, dem nichts anhaben kann ist immer in ihrer Nähe und dezimiert die Besatzung. Auf dem Eis sind die Männer ihr schutzlos ausgeliefert…

1845 brachen in der Tat zwei Schiffe auf um die Nordwestpassage zu finden und auch waren das die HMS Terror und die HMS Erebus unter dem Kommando von Sir John Franklin. Die beiden Schiffe wurden zuletzt in der Baffin Bay von zwei Walfängern gesehen, dann verschwanden sie. Jahre später fand man nur einige verstreute Leichen und kleinere Gegenstände der Expedition. Sowohl die Erebus, als auch die Terror sind verschollen, von der restlichen Mannschaft, Sir John Franklin und Kapitän Crozier hörte man nie wieder etwas. Dan Simmons beschreibt in Terror, was der Mannschaft möglicherweise passiert sein kann, wie sie über ihren Verbleib entschieden und wie sie letztendlich im Eis starben. Zu dieser soliden historisch belegten Geschichte kommt eine Portion Horror in Form eines monströsen Wesens hinzu, das um die beiden Schiffe herumschleicht und aus dem Nichts die Mannschaften angreift und sie so dezimiert. Dieser Mix aus History und Horror passt ausgesprochen gut zusammen. Das Buch hätte zwar auch ohne das Wesen und diese Art von Horror perfekt funktioniert, aber es setzt dem Buch und der Spannung noch eine kleine, glänzende Krone auf.

Terror ist aus unterschiedlichen Sichten geschrieben. Hauptsächlich begleitet man den Kapitän der HMS Terror, Kapitän Francis Crozier und den Wundarzt der HMS Erebus, Dr. Harry Goodsir, der die Ereignisse in sein Tagebuch einträgt. Aber auch andere Crewmitglieder kommen zu Wort. Durch diese Aufteilung ist der Leser immer mitten im Geschehen und lernt die unterschiedlichen Schichten der Crew und deren Ansichten kennen.

Dan Simmons hat ein Talent seine Bücher durchweg gut zu schreiben. Der Leser bekommt hautnah die unglaubliche Kälte an Deck und auf dem Eis mit, die Enge unter Deck, die Angst der Mannschaft vor dem Wesen und ihr Leid und Hilflosigkeit. Das Buch ist wirklich detailreich geschrieben, was manchen, vorallem an blutigen und ekeligen Stellen auf den Magen schlagen könnte, den Leser aber an gruseligen Stellen wirkliche Schauer über den Rücken jagen lässt.

Terror ist ein Buch für Leser, die gut recherchierte, gut geschriebene historische Bücher lieben und kein Problem mit marinehistorischen Fachbegriffen und Längenmaßen haben (Im hinteren Teil des Buches befindet sich ein kleines Lexikon). Auch mit dem Horrorteil des Buches sollten man sich arrangieren, wenngleich dieser Teil nicht unbedingt der Dominantere ist. Ein reines historisches Buch ist Terror nämlich nicht, aber dafür ist es von der ersten bis zur allerletzten Seite unglaublich spannend und lesenswert. Terror ist für mich dieses Jahr eine extrem wichtige Entdeckung und wird ganz sicher eine wichtige Rolle in meinen Jahresbüchern 2010 spielen.

von Sally am Montag, 9 August, 2010 um 14:03 Uhr
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» Christoph Neumann – Darum nerven Japaner

Geschrieben von Sally am Sonntag, 8 August, 2010 | 654 views. | Keine Kommentare


Originaltitel: Darum nerven Japaner
Genre: Bericht, Humor
Reihe: / Band: /
Erscheinungsdatum: 2006
Seiten: 169
Verlag: Piper
ISBN: 978-3492245081
Preis: 7,00€
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Inhalt: Wußten Sie, daß ein japanischer Handelsvertreter an einem erfolgreichen Arbeitstag bis zu 50mal die Hausschuhe wechseln muß? Daß er mit diesen Hausschuhen aber nicht aufs Klo seiner Gastgeber darf? Und daß – sollte er in Strümpfen auf den Kacheln zu Schaden kommen – japanische Rettungssanitäter vor der Wohnnung erst die Schuhe ausziehen werden, bevor sie zur Wiederbelebung ansetzen?
Weitere witzige oder haarsträubende Sitten, Vorschriften, Verbote und Erscheinungen der japanischen Welt finden Sie in diesem Erlebnisbericht eines in Japan lebenden und leidenden Deutschen.

Rezension: Japan ist schon ein ganz interessantes Land. Das ist jedenfalls meine vorrangige Einstellung dazu. Großartig interessieren tue ich mich aber nicht dafür. Doch die ersten Seiten von Darum nerven Japaner, die ich in der Buchhandlung aus Jux gelesen habe haben mich doch angesprochen und mir Lust auf mehr gemacht.

Christoph Neumann beschreibt seine Erlebnisse im bunten und hecktischen Japan recht frei heraus, was er als Deutscher von den Regeln und den Umgangsformen hält und warum es für ihn manchmal wirklich schwer ist die Japaner ernst zu nehmen. Dabei bringt er den Leser an den japanischen Alltag heran und eröffnet ihm Sitten und Gebräuche, von denen man so möglicherweise noch nie, oder nur wenig gehört hat. Dicke, europäische “Lolitas”, die den ganzen Tag nur Mangas lesen und “japanisch lernen” können einem natürlich viel erzählen. Viel interessanter ist es aber schon so ein Buch, das in gewisserer Weise auch einen kleinen Vergleich in sich trägt von einem unparteiischen Auswanderer zu lesen.

Allerdings hat mir das Buch letztendlich nicht viel gebracht. Was am Anfang noch lustig ist und interessante Informationen mit sich bringt wandelt sich ab dem Mittelteil des Buches zu Erzählungen mit dem erhobenen Zeigefinger und manchmal kam es mir so vor als wollte der Autor sagen: “Um dies und jenes zu tun sind die Japaner leider zu introvertiert/höflich/engstirnig oder schlichtweg zu blöd”.

Ich hätte wirklich gerne mehr kurioses erfahren aus dem wirklichen japanischen Alltag, die es der Klappentext verspricht, aber Darum nerven Japaner fährt mit soetwas leider nur sperrlich und unsortiert auf. Und warum Japaner letztendlich nerven, das weiss ich immer noch nicht. Deswegen gibt es von mir nur zwei Sterne. Die Grundidee ist doch ganz gut, aber die Umsetzung hätte gelungener sein können.

von Sally am Sonntag, 8 August, 2010 um 22:55 Uhr
In den Kategorien: Buchrezensionen

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