» Richard Laymon – Das Grab

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Originaltitel: Resurrection Dreams
Genre: Horror
Reihe: / Band: /
Erscheinungsdatum: 13. September 2010
Seiten: 528
Verlag: Heyne
ISBN: 978-3453675551
Preis: 9,95€
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Inhalt: Alle machten sich über Melvin lustig. Nur Vicki hatte den Mut, sich für den Außenseiter einzusetzen. Das änderte sich schlagartig, als er auf die Idee kam, eine Leiche auszugraben und mit Hilfe einer Autobatterie zum Leben zu erwecken. Jahre später wird Vicki immer noch von Alpträumen gequält. Als sie in ihre Heimatstadt zurückkehrt, wird Melvin gerade aus einer Anstalt entlassen. Er ist verrückter als je zuvor – und hat bei seinen Experimenten gewaltige Fortschritte gemacht.
Rezension: Melvin Dobbs buddelte für ein Wissenschaftsprojekt die, bei einem Autounfall verunglückte Darlenen aus, klemmte sie an eine Autobatterie und wollte sie auferstehen lassen. Vergebens. Nach einem jahrelangen Aufenthalt in einer psychiatrischen Anstalt kehrt er wieder zurück nach Ellsworth. Auch Vicki, die mit eigenen Augen sah, wie Melvin Darlene wiedererwecken wollte kehrt nach ihrem Medizinstudium zurück in ihre Heimatstadt und wird seither wieder von Alpträumen gequält, in denen Melvin die Hauptrolle spielt. Sie versucht Melvin aus dem Weg zu gehen, doch der hat mit ihr seine eigenen Pläne, denn mittlerweile ist er im Auferstehungsbusiness ein ganzes Stück weitergekommen und er sucht sein neues Opfer.
Wieder einmal durfte ich einen neuen Laymon genießen und auch diesmal hat er mir ausserordentlich gut gefallen. Das Grab unterscheidet sich allerdings ein wenig von den anderen, bisher in Deutschland erschienenen Laymon Büchern. Was mir ziemlich aufgefallen ist: Es gibt zwar immer noch einiges an Blut und Ekel, aber weniger Sex. Negativ ist das natürlich nicht aber es fällt doch schon auf. Mir kam das extrem komisch vor, denn Laymon reizt solche Dinge manchmal wirklich bis aufs Äusserste aus und wenn soetwas dann plötzlich fehlt, fehlt auch etwas am Laymongesamtbild. Letztendlich macht dieses kleine Detail das Buch aber nicht schlechter. Für manche Leser sogar sicher im Gegenteil.
Wie es immer so ist werden einem Laymons Charaktere ziemlich schnell ziemlich sympathisch. Vorallem Ace, Vickis Freundin fand ich wirklich herrlich. Auch der Schreibstil des Buches ist gewohnt flott und lässt sich leicht lesen. Das ist etwas, was ich an Laymon sehr schätze. Egal was man vorher gelesen hat, oder ob man mit den Gedanken ganz woanders ist, sobald man die erste Seite eines Laymon Buches, egal ob auf deutsch oder im englischen Original gelesen hat, dann ist man drinne.
Wie immer ist also Das Grab ein solider Laymon. Gut zu lesen, spannend, sympathisch.






Der Wahnsinn. Dauert nicht mehr ganz so lange bis zum Filmstart. Bald…
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Aber mittlerweile sag ich genau wie meine Mutter auch schon “Ich esse mir jetzt dasunddas”
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