» Tag 11 – Ein Buch, das du mal geliebt hast, aber jetzt hasst  

Geschrieben von Sally am Dienstag, 1 Juni, 2010 | 106 views. | Keine Kommentare

Hm, das ist eine schwere Frage. Es gibt eigentlich kein Buch, das ich mal geliebt habe, oder gemocht habe und jetzt nicht mehr mag. Aber ich habe mal vor über einem Jahr Die Kolonie von Chuck Palahniuk gelesen, der ja offenbar ganz tolle Bücher schreibt, für jemanden mit meinem Geschmackt (Palahniuk ist übrigens der Typ, der den Roman zu Fight Club geschrieben hat). Hab ich mir jedenfalls sagen lassen. Aber ich fand das Buch schlichtweg scheiße. Total langweilig, blöd geschrieben und unspektakulär (Hier gibts meine Rezension).

Die Kolonie von Chuck Palahniuk
Dieser Ort war als Refugium für Schriftsteller gedacht. Eine abgelegene Schriftstellerkolonie, in der wir arbeiten konnten, geleitet von einem alten, dem Tode nahen Mann namens Whittier. Und wir, seine begabten Schüler, sollten hier Gedichte schreiben. Schöne Gedichte. Drei Monate lang fernab der gewöhnlichen Welt.” Siebzehn Autoren folgen der Einladung von Mr. Whittier, zwölf Wochen lang in einer Künstlerkolonie zu leben und in dieser Oase der Kreativität ein Meisterwerk zu verfassen. Doch was wie das Paradies klingt, entwickelt sich schnell zu einer wahren Hölle: Die Kolonie ist ein altes Kino ohne fließend Wasser, ohne Heizung oder Elektrizität. Auch Lebensmittel sind nicht ausreichend vorhanden. Und es gibt keine Fluchtmöglichkeit, da Mr. Whittier jeden Ausgang zumauern lässt, sobald die Schriftsteller eingetroffen sind.
ISBN: 978-3442542666

Ich beschloss nie wieder was von Palahniuk zu lesen, weil ich auch hörte, dass er seinem Stil immer treu bleibt und sein Stil ist einfach nichts, was mir gefällt. Aber dann fand ich Snuff von Palahniuk und das fand ich gar nicht sooo schlecht wie Die Kolonie. Es war nicht perfekt, aber es hat mir definitiv besser gefallen.

Snuff von Chuck Palahniuk
Auf einem Filmset sind 600 Männer und eine Frau zu einem ganz besonderen Ereignis zusammengekommen: In einem Snuff-Video der Extraklasse soll die alternde Pornolegende Cassie Wright von 600 Männern genommen und so ein neuer Weltrekord im Gruppensex aufgestellt werden. Allerdings wird Cassie diesen Dreh wohl kaum überleben, und das ganze Set rätselt, warum sie ihren Tod durch eine vaginale Embolie in Kauf nimmt. Keiner ahnt, dass zwei der anwesenden Männer nicht nur zum Gang-Bang-Weltrekord, sondern auch zur Lösung dieses Rätsels beitragen werden: Mann Nr. 600, ein Pornoveteran, der immer nur Cassie liebte. Und Mann Nr. 72, ein romantischer Jüngling, der mit Rosen am Set erschienen ist. Nicht zu vergessen Sheila, das Mädchen mit der Stoppuhr, das Cassie verdächtig ähnlich sieht …
ISBN: 978-3442546411

Vielleicht werd ich irgendwann nochmal was von Palahniuk lesen und dann entscheidet sich endgültig, ob ich seine Bücher mag, oder nicht.

Ja, ich weiss, dass diese Antwort eher “Ein Buch von einem Autor, das du hasst und von dem du nie wieder was lesen willst, es letztendlich aber trotzdem nochmal gemacht hast und das gar nicht so schlecht fandest”. Aber andersrum ist mir eben nichts eingefallen *029*

von Sally am Dienstag, 1 Juni, 2010 um 16:52 Uhr

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» Bücher die geliebt aussehen  

Geschrieben von Sally am Montag, 31 Mai, 2010 | 145 views. | 3 Kommentare

Am Anfang des Jahres hat mein Papa *007* mir einen Literaturkalender geschenkt. Jede Woche erwartet mich ein, meist schönes, Literaturbezogenes Bild und ein Zitat. Als ich heute morgen den Kalender umblätterte musste ich ein wenig schmunzeln, denn ich fand das hier:

Ein Bild von einem alten, zerfledderten Buch und folgendes Zitat:

Nicht diejenigen haben die Bücher recht lieb, welche sie unberührt in ihren Schränken aufheben, sondern welche sie Tag und Nacht in den Händen haben, Eselsohren darein machen sie abnutzen und mit Anmerkungen bedecken.

geschrieben von Erasmus von Rotterdam.

Ich bin auch immer sehr bemüht meine Bücher beim Lesen zu schonen, dass sie nicht später aussehen wie frisch aus der Müllpresse gerettet. Aber wenn ich manchmal Filme sehe, in denen die Protagonisten nebenbei ein “gelesenes” Buch rausholen, wie beispielsweise Abbie Cornish in ihrer Rolle als Christie Roberts in Ein Gutes Jahr, als sie eine deutlich mitgenommene Ausgabe von Der Tod in Venedig aus der Tasche zog, oder die Frauen in Der Jane Austen Club, dessen Bücher auch ein paar Macken haben, dann denke ich schon: Wow, das Buch wurde aber offenbar sehr geliebt und da schiel ich dann schon mal lieber auf das Buch, als auf ein Nagelneues.

Ich denke ich höre jetzt auf meine Bücher wie Juwelen zu behandeln, auch wenn ich hier schonmal groß rumgetönt habe, dass ich eine fiese Buchrückenbrecherin bin hab ich bisher trotzdem noch Probleme damit gehabt. Aber jetzt nicht mehr! Ich möchte, dass sie gelesen aussehen, dass ich sie angucke und gleich weiss, was ich mit ihnen so durchgemacht habe. Ich möchte auch kein schlechtes Gewissen mehr haben, wenn ich den Buchrücken knicke, oder mir mal ausversehen eine Seite einreißt und ich brauche dringend einen Grund meine Mutter nicht zusammen zu pfeifen, weil die eines meiner neuen Bücher ausgeliehen hat und es nach 30 gelesenen Seiten schon aussieht wie ein Schlachtfeld *036*

von Sally am Montag, 31 Mai, 2010 um 20:03 Uhr

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» Tag 10 – Ein Buch von deinem Lieblingsautoren  

Geschrieben von Sally am Montag, 31 Mai, 2010 | 150 views. | 4 Kommentare

Kommen wir jetzt zu den Fragen, die ich auch beantworten kann *029* Ein Buch von meinem Lieblingsautor. So schwer ist das nicht. Einer meiner absoluten Lieblingsautoren ist Richard Laymon. Vor einigen Jahren war ich auf dem Weg nach Hamburg und habe im Bahnhofsshop die letzten Minuten bis zur Abfahrt vertrödelt und da fiel mir Die Insel von Laymon ins Auge. Der Klappentext hörte sich ganz interessant an, also hab ichs mitgenommen und das war dann meine erste Begegnung mit Richard Laymon. Heute ist er eben einer meiner absoluten Lieblingsautoren. Er schreibt genau das, was ich mir unter einem guten Thriller und vernünftiger Unterhaltung vorstelle. Blutig, sexistisch und ekelig.

Die Insel von Richard Laymon
Nach der Explosion ihrer Jacht finden sich acht junge Urlauber auf einer einsamen Südseeinsel wieder, weitab von jeder Zivilisation. Was als Abenteuer beginnt – früher oder später wird sie ja bestimmt jemand retten, denken sie –, entwickelt sich jedoch zu einem Albtraum, aus dem es kein Entrinnen zu geben scheint: als nämlich einer von ihnen auf bestialische Art und Weise ermordet wird und sich herausstellt, dass die Explosion der Jacht kein Unfall war …
ISBN: 978-3453675117

Die Insel ist einfach super. Total spannend, gut geschrieben und das Ende ist ein wenig schockierend (Jedenfalls bis zu dem Zeitpunkt, als Heyne Die Insel noch nicht zensiert hat. Mittlerweile erscheint das Buch nur noch in der zensierten Fassung. Buhuu *013* ) und wenn ichs mir recht überlege hätt ich große Lust das Buch im Sommer nochmal zu lesen…

von Sally am Montag, 31 Mai, 2010 um 16:54 Uhr

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» Isabel Abedi – Isola  

Geschrieben von Sally am Sonntag, 30 Mai, 2010 | 267 views. | Ein Kommentar


Originaltitel: Isola
Genre: Jugendbuch, Thriller, Drama
Reihe:/ Band: /
Erscheinungsdatum: Juni 2007
Seiten: 324
Verlag: Arena
ISBN: 978-3401060484
Preis: 14,95€
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Inhalt: Sie sind zu zwölft und sie haben das große Los gezogen. Drei Wochen alleine auf einer einsamen Insel vor Rio de Janeiro – als Darsteller eines Films, bei dem nur sie alleine die Handlung bestimmen. Doch nicht nur für die siebzehnjährige Vera, die ganz eigene Gründe hat, auf der Insel zu sein, wird das paradiesische Idyll zu einem schillernden Gefängnis. Was verbirgt der melancholische Solo, der Veras Gefühle auf ganz ungewöhnliche Weise berührt? Wer ist die hübsche Moon, die sanfte Pearl, der provozierende Joker, wer sind sie alle in Wirklichkeit? Ein jeder von ihnen kommt der Wahrheit näher, als der exzentrische Regisseur die Jugendlichen mit einem Spiel überrumpelt, auf das niemand vorbereitet ist. Ein Spiel, das bald tödlicher Ernst wird.

Rezension: Isola schlummert schon länger ungelesen in meinem Regal. Gekauft habe ich es vor ca. einem Jahr einfach, weil mich der Klappentext zu dem Zeitpunkt einigermaßen angesprochen hat. Aber das Interesse daran habe ich schnell wieder verloren, bis ich nichts mehr hatte, das ich lesen könnte und Maren mir Isola vorschlug, von dem viele begeistert sind, also las ich es…

Zwölf Jugendliche und ein Hund begeben sich für Dreharbeiten zu einer Reality Show auf eine abgelegene, kleine Insel vor Rio de Janeiro und beziehen dort ein Quartier. Die ersten Tage vergehen problemlos, aber dann müssen sie ein Spiel spielen, auf das keiner Vorbereitet war und das die Stimmung auf der Insel umschlagen lässt…

Was mich direkt in den ersten Kapitel schon gestört hat war die Protagonistin Joy, bzw Vera (Ihr Name auf der Insel). Sie ist geheimnissvoll, offenbar hübsch, zurückhaltent und scheinbar humorlos ausserdem hat sie eine Vergangenheit in Rio und will ja eigentlich gar nicht auf diese Insel und deswegen macht sie im Verlauf des Buches Dinge, die sie eigentlich gar nicht machen möchte. Solche Charaktere hasse ich einfach. Es gibt für mich nichts schlimmeres als geheimnisvolle, gutaussehende Mädchen, die über alles erhaben sind und sich direkt in den gutaussehenden Kerl verlieben, der ihnen über den Weg läuft und der, oh, was für ein Glück die Augen nicht von ihnen lassen kann. Nicht einmal Darling, das blonde “Luder” der Insel, die sich so benimmt wie jedes blonde Luder in Filmen oder Büchern hat mich so sehr gestört wie Vera. Der Charakter Vera und auch die anderen auf der Insel sind durchaus gut gestaltet und beschrieben und passen auch allesamt sehr gut ins Buch, nur hat Vera kein Potential zum Hauptcharakter. Mich hat sie genervt!

Zwar hatte ich mir unter dem Klappentext etwas anderes unter tödlichem Ernst vorgestellt, aber da Isola als Jugendbuch deklariert wird ist Handlung durchaus gelungen, spannend und lesenswert. Auch wenn nichts passiert macht es schon Spaß dem Alltag auf der Insel beizuwohnen und auch die ersten paar Tage, in denen das Spiel gespielt wird sind interessant, aber dann kommt alles schlag auf schlag, anfangs noch wirklich mysteriös und spannend, später leider ziemlich abgehoben und abgedroschen. Eigentlich nichts, was man noch nicht gelesen hat.

An Isabel Abedis Schreibstil hab ich gar nichts auszusetzen. Ihre Charaktere schreien zwar überdurchschnittlich oft, was mir ziemlich häufig aufgefallen ist aber ansonten hat mich nichts gestört. Sie schreibt ihre Kapitel in einer angenehmen Länge, stellt ihre Charaktere und Handlungsorte ausreichend dar und hat das schnulzige beschreiben schöner Männer  und lauschiger Momente durchaus drauf.

Grundsätzlich ist Isola ein angenehmes Lesevergnügen für jung und alt und an einem trüben Nachmittag, wenn es regnet und man lieber von einer Südseeinsel mit weißen Sandstränden und türkisem Wasser träumt ist es nahezu perfekt. Dazu kommt noch ein wenig Thrill und schon hat man eine durchaus lesenswerte Unterhaltung. Aber eben wegen der nervigen Vera und dem Gewurschtel am Ende gebe ich Isola letztendlich nur 3 Sterne, aber 3 gut gemeinte Sterne. Wem Isabel Abedi ein Begriff ist, wem der Klappentext gefällt, der kann bei Isola eigentlich nichts falsch machen. Meins war es eben nur nicht so wirklich.

von Sally am Sonntag, 30 Mai, 2010 um 15:07 Uhr

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» Tag 7 & 8 – Ein Buch, das dich an jemanden/einen Ort erinnert  

Geschrieben von Sally am Freitag, 28 Mai, 2010 | 129 views. | Keine Kommentare

Ein Buch, das mich an jemanden erinnert? Hm… das ist schwer. Ich glaube da gibts gar nichts. Mich erinnern Bücher an niemanden. Ich lese sie und ich denke dabei nicht an etwas anderes als an das Buch…ok, wenn das Buch langweilig ist denk ich daran, was ich noch so alles erledigen muss, oder ich fange beim Lesen an zu träumen *029* Aber das wars auch schon.

Und gleich hab ich noch Tag 8 dazu genommen, ein Buch, das mich an einen Ort erinnert. Ist genau das Gleiche *033* Gibts nich.

von Sally am Freitag, 28 Mai, 2010 um 15:25 Uhr

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» Tag 6 – Ein Buch, das du nur einmal lesen kannst  

Geschrieben von Sally am Donnerstag, 27 Mai, 2010 | 151 views. | 4 Kommentare

Leichte Frage, schnell beantwortet: Hm…naja, also Bücher, die ich absolut nicht mag kann ich natürlich nur einmal lesen *033* Und sollte ich Krimis lesen (was ich aber nicht tue) würd ich die wahrscheinlich auch nur einmal lesen können, weil dann die Spannung und der Kernpunkt des ganzen Buches ja irgendwie weg ist. Tja und das wars. Es ist nicht ausgeschlossen, dass ich sonst jedes Buch gerne nochmal lesen würde *040*

von Sally am Donnerstag, 27 Mai, 2010 um 16:06 Uhr

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