Archiv der Kategorie ‘Filmwelt’

» Master & Commander Sammlung

Geschrieben von Sally am Mittwoch, 17 Februar, 2010 | 578 views. | Keine Kommentare

Ich hab ja schon in meinem Filmreview verlauten lassen, dass ich ein absoluter Fan von dem Film Master & Commander bin. Ich hab mir mal die Frage gestellt, wieviel Zeug ich davon eigentlich angesammelt habe und weil ich nich glauben konnte, dass es so viel ist hab ich mal alles zusammengetragen und…ja…es ist doch einiges.

Das ist auf jeden Fall schon einiges, aber da gibt es noch ein paar Sachen, die ich noch haben möchte, beispielsweise die britische Collectors Edition der DVD. Die krieg ich noch irgendwo her, wo her auch immer, aber ich werd sie haben! *054*
Hach, ich liebe diesen Film einfach *046* Im Moment ist es ganz schlimm.

von Sally am Mittwoch, 17 Februar, 2010 um 18:04 Uhr
In den Kategorien: Filmwelt,Fotos

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» Master & Commander: Bis ans Ende der Welt

Geschrieben von Sally am Montag, 15 Februar, 2010 | 809 views. | Keine Kommentare


Originaltitel: Master & Commander: The Far Side of the World
Premiere: 14. November 2003 (USA)
Dt. Start: 27. November 2003
Produktionsland: USA
Genre: History, Drama, Literaturverfilmung
Laufzeit: 133 Minuten
FSK: ab 12 Jahren
Regie: Peter Weir
Drehbuch: John Collee, Larry Ferguson, Peter Weir

Darsteller: Russell Crowe (Capt. Jack Aubrey), Paul Bettany (Dr. Stephen Maturin), Billy Boyd (Barrett Bonden), James D’Arcy (1st Lt. Thomas Pullings), Edward Woodall(2nd Lt. William Mowett), Lee Ingleby (Midshipman Hollom), George Innes (Joe Place), Robert Pugh (Mr. Allen), David Threlfall (Killick), Max Benitz (Midshipman Callamy), Chris Larkin (Capt. Howard, Royal Marines), Max Pirkis (Midshipman Blakeney)

Inhalt: Die Zeiten des Napoleonischen Krieges. Captain Jack Aubrey lenkt sein Schiff samt der 197 Mann Besatzung sicher durch die größten Meere dieser Welt. Bei einem Angriff wird das Schiff jedoch schwer beschädigt, wobei viele Crewmitglieder auf grausame Weise umkommen. Nun sinnt Aubrey auf Rache und setzt zu einer rasanten Verfolgungsjagd an. Sein Ziel den ärgsten Feind für immer zu vernichten.

Teaser:

Trailer:

Rezension: Vor einigen Tagen lief Master & Commander auf VOX und ich dachte eigentlich kann mein Blog gar nicht mein Blog sein, wenn es hier keine Rezension zu diesem Film gibt.

Bevor ich den Film damals im Kino gesehen habe, habe ich in der Vorschau vor Fluch der Karibik den Teaser gesehen und war schon davon hin und weg. Ab dem Zeitpunkt hat mich Fluch der Karibik, kein Stück mehr interessiert. Ich hab nur noch auf Master & Commander gewartet. Gesehen hab ich ihn damals erstmals zusammen mit meinem Papa, weil er solche Filme auch sehr gerne sieht, dann noch einmal mit meiner Freundin und danach einige Male alleine. Der Film hat mich einfach total fasziniert, von vorne bis hinten und das tut er nach all den Jahren noch immer. Ich liebe die Szenen, die Requisiten, die Schauspieler, die Charaktere, das ganze Schiff… ich glaube es gibt nicht eine einzige Sekunde im ganzen Film, die mich stört.

In erster Linie erfährt man als Zuschauer den Alltag auf einem Schiff der britischen Marine um 1800 herum. Da gibt es kein laxes herumlungern und Rum saufen, wie es manch andere Filme erzählen, sondern strenge Regeln und eine noch strengere Hierarchie und den Aberglauben der Seemänner. Neben der Jagd nach dem französischen Schiff steht vor allem die Freundschaft zwischen Jack Aubrey und seinem Schiffsarzt Stephen Maturin im Vordergrund. Während Jack wie besessen davon ist die Acheron zu finden, egal, was es kostet, strebt Stephen an neue Gebiete zu erkunden und Tierarten zu finden, die noch niemand zuvor gesehen hat. Beide sind völlig verschiedene Männer, die andere Ziele verfolgen (Eine meiner Lieblingsszenen, nach der Schlussszene vielleicht sogar die Lieblingsszene ist beispielsweise der Streit zwischen Jack und Stephen bezüglich der Übergehung der Galapagos Inseln)

Da Master & Commander eine Buchverfilmung der Jack Aubrey/Stephen Maturin Reihe von Patrick O’Brian ist, habe ich nach dem Film auch einige der 22 Bücher gelesen und letztendlich kann ich sagen, dass der Film beinahe maßgeschneidert an die Bücher ist. Die Besetzung der Charaktere und der Stil passen einfach genau zu den Romanen. Vorallem die Besetzung von Russell Crowe (Cpt. Jack Aubrey) und Paul Bettany (Dr. Stephen Maturin) ist nahezu perfekt. Ich denke andere Schauspieler hätten diese Rollen niemals so ausfüllen können.

Wunderbar sind auch die Bilder in diesem Film. Nicht nur die Aufnahmen des Schiffes sind wirklich toll, auch ist das Master & Commander Filmteam das erste und bisher einzige gewesen, das auf den Galapagos Insel drehen durfte. Ausserdem habe ich noch die einen Film gesehen bei dem so auf Detailgenauigkeit geachtet wurde. Manche Leute machen sich ja einen Spaß daraus Fehler in Filmen zu entdecken. Bei Master & Commander ist es schwer überhaupt einen Einzigen zu finden.

Ich habe den Film sicher schon, ungelogen nahezu 200 mal gesehen und kann ihn auf deutsch und englisch mitsprechen. Und noch immer, jedes Mal, wenn ich den Film sehe, geht mir das Herz auf. Meine Begeisterung wird sich sicher auch nicht legen, nicht mal, wenn ich 80 bin. Man muss solche Art von Filmen natürlich mögen. Wer von Master & Commander Disney/Hollywood Klamauk wie Fluch der Karibik erwartet ist da völlig falsch. Master & Commander ist mehr und vor allem anspruchsvoller. Halt einfach ein wirklich toller, lohnenswerter Film, selbst die deutsche Synchronisation ist markellos. Für mich: Rundum perfekt.

Zitate:

Capt. Aubrey: Good. Right, from now on no “sirs”, no salutes, no whistles, no bells.
Crew: Aye, sir.
Lt. Pullings: Yes, I think we’re all finding that quite difficult.

Capt. Jack Aubrey: Well, Stephen… the bird’s flightless?
Dr. Stephen Maturin: Yes.
Capt. Jack Aubrey: It’s not going anywhere.

Capt. Jack Aubrey: England is under threat of invasion, and though we be on the far side of the world, this ship is our home. This ship is England.

Capt. Jack Aubrey: To wives and sweethearts.
Officers:
To wives and sweethearts.
Capt. Jack Aubrey: May they never meet.

Capt. Jack Aubrey: Do you see those two weevils doctor?
Dr. Stephen Maturin: I do.
Capt. Jack Aubrey: Which would you choose?
Dr. Stephen Maturin: Neither; there is not a scrap a difference between them. They are the same species of Curculio.
Capt. Jack Aubrey: If you had to choose. If you were forced to make a choice. If there was no other response…
Dr. Stephen Maturin: Well then if you are going to push me… I would choose the right hand weevil. It has significant advantage in both length and breadth.
Capt. Jack Aubrey: There, I have you! You’re completely dished! Do you not know that in the service one must always choose the lesser of two weevils.
Dr. Stephen Maturin: He who would pun would pick a pocket.

von Sally am Montag, 15 Februar, 2010 um 22:15 Uhr
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» Zombieland

Geschrieben von Sally am Montag, 15 Februar, 2010 | 546 views. | 5 Kommentare


Originaltitel: Zombieland
Premiere: 9. Oktober 2009 (USA)
Dt. Start: 10. Dezember 2009
Produktionsland: USA
Genre: Horror, Komödie
Laufzeit: 88 Minuten
FSK: ab 16 Jahren
Regie: Ruben Fleischer
Drehbuch: Paul Wernick, Rhett Reese

Darsteller: Jesse Eisenberg (Columbus), Woody Harrelson (Tallahassee), Emma Stone (Wichita), Abigail Breslin (Little Rock), Amber Heard (406), Derek Graf (Clown Zombie), Bill Murray (Bill Murray)

Inhalt: Wie überlebt man in einer Welt, die von Zombies überrannt wird? Zwei Männer, die gegensätzlicher nicht sein könnten, scheinen die passende Antwort auf diese schwierige Frage gefunden zu haben. Columbus ist zwar ein totales Weichei, aber konnte dennoch bislang alle Angriffe erfolgreich abwehren, weil er sich immer strikt an seine „47 Überlebensregeln für Zombieland“ gehalten hat. Als einer der letzten Nicht-Zombies in seiner von Untoten besetzen Heimatstadt trifft der überängstliche Columbus auf Tallahassee. Der wiederum ist ein richtig harter Hund und hat scheinbar vor so gut wie gar nichts Angst. Gemeinsam wollen die beiden ab nun mit allen Zombies kurzen Prozess machen. Doch dabei muss das ungleiche Duo zuerst dem größten Schrecken in die Augen blicken: sich selbst! Auf der Flucht begegnen die beiden Männer zwei weiteren Nicht-Zombies: Wichita und Little Rock, die ebenfalls ihren ganz eigenen Weg gefunden haben, sich inmitten des grassierenden Chaos zu behaupten. Schon bald müssen sich die Vier jedoch überlegen, was schlimmer ist: Es miteinander auszuhalten oder sich den Zombies zu ergeben?

Trailer:

Rezension: Von Zombieland hab ich nicht besonders viel erwartet. Ich wusste, dass es eine Zombiekomödie ist, wie Shaun of the Dead, welchen ich wirklich tierisch schlecht und super unlustig fand. Aber ich dachte mir, Woody Harrelson in einer anderen Rolle zu sehen ist sicher auch ganz interessant. Genau genommen war das sogar der einzige Grund den Film zu sehen.

Zombieland ist einer der unzähligen Zombiekomödien. Man trifft auf Columbus, der auf dem Weg von seinem College nach Hause, Columbo, Ohio ist. Er ist eher ein Weichei, hat ein Buch voller Regeln, an die er sich hält um unter all den Zombies zu überleben und schießt immer 2x, zur Sicherheit. Er trifft auf Tallahassee, einen draufgängerischen Kerl aus Florida, der nur ein Ziel hat: Endlich wieder einen Twincky essen und die Beiden fahren Richtung Osten, wo sie letztendlich auf die beiden Schwestern Little Rock und Wichita treffen, die ihnen mehr Schwierigkeiten machen als geplant.

Der Anfang von Zombieland verspricht wirklich viel. Er war lustig. Genau das war er. Lustig. Aber als Columbus und Tallahassee auf die beiden Mädchen treffen ist es wie in allen anderen Filmen auch: Der Jungshumor verschwindet und es geht nur noch um Liebe und Leben retten. Gähn! Sachen, die ich in einem Zombieactionfilm, sei es auch eine Komödie, nicht sehen will sind nervige Weiber, die die ganze Stimmung immer stören (Scheiß auf Alice Schweizer!), denn so ist es nun mal: Frauen sind in Komödien einfach nicht witzig. Geht irgendwie nicht, sie fungieren da als totale Bremsen.

Schauspielertechnisch ist das Weichei Columbus mit Jesse Eisenberg gut besetzt und auch Woody Harrelson (Tallahassee) hat gut gepasst. Ganz toll fand ich den Auftritt von Bill Murray, aber dazu kann ich nicht so viel schreiben, um hier nicht wild rumzuspoilern.

Zombieland ist ein ganz angenehmer Film für zwischendurch, der leider aber, vor allem im Mittelteil ein paar Hänger aufweist. Allerdings hat er dafür auch einige Lacher parat, die sich durchaus sehen lassen können. Ich hatte definitiv weniger erwartet.

von Sally am Montag, 15 Februar, 2010 um 21:22 Uhr
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» Sherlock Holmes

Geschrieben von Sally am Montag, 1 Februar, 2010 | 474 views. | 3 Kommentare


Originaltitel: Sherlock Holmes
Premiere: 25. Dezember 2009 (USA)
Dt. Start: 28. Januar 2010
Produktionsland: USA
Genre: History, Action
Laufzeit: 128 Minuten
FSK: ab 12 Jahren
Regie: Guy Ritchie
Drehbuch: Guy Ritchie, Mike Johnson

Darsteller: Robert Downey Jr. (Sherlock Holmes), Jude Law (Dr. John Watson), Rachel McAdams (Irene Adler), Mark Strong (Lord Blackwood), Kelly Reilly (Mary), William Hope (John Standish), Eddie Marsan (Inspector Lestrade), James Fox (Sir Thomas), Hans Matheson (Lord Coward)

Inhalt: Sherlock Holmes mag durchgeknallt sein, doch er ist ein sehr guter Detektiv. Da kündigt der der schwarzen Magie frönende Frauenmörder Lord Blackwood vor seiner Exekution an, dass sein Tod erst der Anfang sein werde. Prompt weilt er alsbald wieder unter den Lebenden und treibt seinen perfiden Plan, mit Hilfe seiner Geheimorganisation wieder die Macht über Britanniens ehemalige Kolonie, den Vereinigten Staaten, zu erlangen, voran. Da ist Holmes gefordert…

Trailer:

Review: Sherlock Holmes ist eine Neuverfilmung der unzähligen alten Sherlock Holmes Filme, die fast jeder kennt und mindestens auch schon ein Mal gesehen hat. Und in der Tat ist diese Verfilmung von Guy Ritchie ziemlich gelungen.

Die schauspielerische Leistung in Sherlock Holmes sind ausgezeichnet. Vorallem Robert Downey Jr. sticht mal wieder mit einer hervorragenden Darstellung des Sherlock Holmes herraus. Jude Law (Dr. Watson) konnte ich mir anfangs nicht besonders gut in dieser Rolle und vorallem zusammen mit Robert Downey Jr. vorstellen, aber letztendlich hat er mich voll überzeugt. Es gibt allerdings manche Filme, in denen mich Frauen nerven und Sherlock Holmes ist so ein Film. Obwohl Rachel McAdams vielleicht eine gute Schauspielerin ist, ist ihre Rolle in gewisserer Weise ziemlich überflüssig. Gott sei Dank war sie nicht die arme, hilfebedürftige Frau, die ständig gerettet werden muss, sonst wäre ich wahrscheinlich noch genervter gewesen. Einen Bekannten hab ich im Film auch gesehen. Hans Matheson, der in Tudors Thomas Cranmer spielt. Schön, ihn auch mal in einer anderen Rolle zu sehen.

Die Story ist super, gewohnt Sherlock Holmes mäßig. Spannend, actionreich und nicht so durchsichtig wie so manch andere Stories dieser Art von Filmen. Mehr gibt es dazu kaum zu sagen. Bis zum Schluss war ich mir nicht ganz schlüssig, wie Lord Blakewood all das genau bewerkstelligt hat.

Besonders gefallen haben mir die aussergewöhnlichen Schnitte. So hab ich einen Film auch noch nicht gesehen. Er ist teilweise ein bisschen verwürfelt, was ihn interessanter macht. Der Film weist auch in manchen Kampfszenen Zeitlupe auf, was ich auch sehr positiv finde. Ich finde es ganz schrecklich wenn, vorallem in Kampfszenen, alles so schnell geht, dass man gar nichts mitbekommt.  Zwar gibt es in Sherlock Holmes auch ein paar wenige dieser Szenen, aber darüber kann man in diesem Fall hinweg sehen, denn es hätte schlimmer kommen können.  Auch der nötige Humor kommt nicht all zu kurz. Schön waren auch die Ansichten auf das historische London. Wirklich hübsch anzusehen. Leider gibt es davon auch nicht besonders viele und auch, wenn ich schon dabei bin alles aufzuzählen, hat mir der Soundtrack von Hans Zimmer ziemlich gefallen.

Alles in Allem ist Sherlock Holmes ein ziemlich unterhaltsamer Film mit guten Schauspielern und einem vernünftigen Soundtrack, den man sich durchaus im Kino ansehen kann.

von Sally am Montag, 1 Februar, 2010 um 00:07 Uhr
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» Old Dogs: Daddy oder Deal

Geschrieben von Sally am Montag, 25 Januar, 2010 | 590 views. | 3 Kommentare


Originaltitel: Old Dogs
Premiere: 25. November 2009 (USA)
Dt. Start: 14. Januar 2010
Produktionsland: USA
Genre: Komödie
Laufzeit: 88 Minuten
FSK: ab 6 Jahren
Regie: Walt Becker
Drehbuch: David Diamond, David Weissman

Darsteller: John Travolta (Charlie), Robin Williams (Dan), Seth Green (Ralph White), Kelly Preston (Vicki), Matt Dillon (Barry), Lori Loughlin, Bernie Mac (Jimmy Lunchbox), Dax Shepard (Trent Rice), Rita Wilson (Gloria Lawrence), Laura Allen (Kelly), DeRay Davis (Julio), Conner Rayburn (Zach), Ella Bleu Travolta (Marley Greer)

Inhalt: Dan und Charlie, beide Mitte 50, sind seit Kindertagen die besten Freunde und in der gemeinsamen Marketingagentur auch beruflich verschweißt. Gerade als ein wichtiger Deal mit japanischen Geschäftspartnern in die heiße Phase geht, erfährt der zurückhaltende Dan, dass er vor sieben Jahren Zwillinge zeugte, die er nun zwei Wochen lang betreuen soll. Aus neu entflammter Liebe zu deren Mutter, aber ohne Kinderkompetenz lässt sich Dan auf den Deal ein, der den anderen gefährdet, ihm aber eine neue Welt erschließt.

Trailer:

Rezension: Old Dogs ist einer dieser Filme, auf den ich mich ganz besonders gefreut habe, wie ich hier schon schrieb. Den Trailer fand ich urkomisch und habe mich wirklich jedes Mal totgelacht, als ich ihn im Kino sah. Hoch waren meine Ansprüche allerdings nicht, weil der Film offensichtlich nur sehr seichtes Popcornkino ist.

Die Gags in Old Dogs waren gut. Wirklich gut. Ich hab jedenfalls vorallem an einer Stelle so sehr gelacht, dass mir die Tränen aus dem Gesicht geschossen sind. Selten habe ich bei einem Film so sehr lachen müssen. Ich konnte jedenfalls eine geraume Zeit gar nichts mehr. In vielen Filmen werden die wirklich guten Gags bereits im Trailer verbraucht, aber Old Dogs hat Gott sei Dank noch einige andere zu bieten. Was das angeht bekommt der Film von mir auf jeden Fall schonmal zwei Sterne, einfach, weil er mich da sehr sehr unterhalten hat.

Die Story ist, typisch Disney/Familienfilm eher seicht und man weiss gleich am Anfang schon wie es ausgeht und man hat das alles schon minestens 5x in anderen Filmen gesehen. Etwas weltbewegendes oder gar neues sollte man also natürlich nicht erwarten.

Schauspielertechnisch war ich überrascht. John Travolta, den ich gar nicht besonders mochte war perfekt als Schmierlappen. Ebenso wie Robin Williams fand ich ihn super in diesem Film. Nicht nur, weil ihre Rollen so zu ihnen passten, sondern weil sie sie auch durchaus gut gespielt haben. Über die Besetzung von Seth Green war ich auch sehr froh. Ihn habe ich seit Buffy kaum noch gesehen.

Wer einen anspruchslosen Humor hat und mal wieder ordentlich lachen will, der ist ziemlich gut bedient mit Old Dogs. Er ist unterhaltsam, er ist witzig und, man mag es kaum glauben, John Travolta kann man sich auch ziemlich gut angucken. Perfektes Popcornkino.

von Sally am Montag, 25 Januar, 2010 um 23:22 Uhr
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» Wind und Sterne

Geschrieben von Sally am Montag, 4 Januar, 2010 | 530 views. | Ein Kommentar


Originaltitel:
Captain James Cook
Premiere: 1987
Dt. Start: /
Genre: Drama, History
Laufzeit: 400 Minuten
FSK: ab 12 Jahren
Regie: Lawrence Gordon Clark
Drehbuch: Peter Yeldham
Amazon
Darsteller: Keith Michell (James Cook), John Gregg (Joseph Banks), Erich Hallhuber (John Gore), Jacques Penot (Charles Clerke), Barry  Quinn (Leutnant Hicks), Steven Grives (Gibson), Carol Drinkwater (Elizabeth Cook), Fernando Rey (Admiral Hawke), Xavier Elorriaga (Lord Sandwich)

Inhalt: Der Botaniker Joseph Banks erhält 1768 von der britischen Admiralität den Auftrag in den Pazifik zu reisen. An Bord der “Endeavour” hat Kapitän James Cook das Sagen. Nach einer Reise von acht Monaten erreicht die Expedition Tahiti. Von dort geht es Monate später weiter nach Neuseeland. Erste Krankeheiten grassieren unter der Besatzung, und nur unter großen Anstrengungen gelingt die Rückkehr nach England. Auf einer zweiten Entdeckungsreise stößt Cook mit seinen Schiffen bis in die Polarregionen vor. Eigentlich sollte dies seine letzte Reise werden, doch ein neu ausgelobtes Preisgeld zur Entdeckung der Nordwest-Passage lässt ihn umdenken. Ungewollt landet er in Hawaii, wo es zu massiven Konflikten mit den Ureinwohnern kommt.

Trailer (ARD Werbetrailer zur DVD Veröffentlichung):

Rezension: Als ich am Wochenende meinen Vater besuchte schaute er sich gerade auf Arte den Mehrteiler Wind und Sterne über die drei Südseereisen des James Cook an. Auf den ersten Blick hielt ich den Film für so eine verstaubte, kurzweilige Verfilmung mit schlechten Schauspielern, aber ich hab ihn mir einfach mal mit angesehen und war begeistert.

Wind und Sterne ist ein vierteiliger deutsch/australischer Film aus dem Jahre 1987. Er beginnt in Teil 1 1768 mit der Begegnung des Botanikers Joseph Banks und dem Kapitän James Cook, die sich gemeinsam auf eine Reise durch den Pazifik machen und endet mit Teil 4 im Jahre 1779 nach James Cooks Tod. Er umfasst die drei Südseereisen die James Cook unternahm um für England neue Gebiete zu erschließen und die Welt zu kartopgraphieren.

Obwohl der Film 1987 gedreht wurde ist er ziemlich gut gemacht für diese Zeit und weist vorallem phantastische Bilder auf, die den Zuschauer das ein oder andere Mal staunen lassen. Beeindruckt hat mich auch die Detailgenauigkeit, mit der die Schiffe, die wunderbaren Kostüme und das historische London dargestellt wurden. Die schauspielerischen Leistungen waren auch durchweg positiv. Vorallem Keith Michell, der übrigens auch einen ziemlich guten Henry VIII. in vielen Filme und Serien gespielt hat, als Captain James Cook war hervorragend.

Für Fans von Seefahrt und detailgetreuen Verfilmungen historischer Personen ist Wind und Sterne bestens geeignet und sehr unterhaltsam und informativ. Damals hat man wohl mehr darauf geachtet, dass biographische Verfilmungen auch der Realität entsprechen und nicht zur Hälfte fiktiv sind.

Die DVD ist recht teuer, mit 28,95€ bei Amazon, aber ich denke, das werd ich mir dann auch noch irgendwann leisten, weil ich den Film leider nicht von der ersten Minute an sehen konnte. Der Rest hat mich aber vollkommen überzeugt.

von Sally am Montag, 4 Januar, 2010 um 18:28 Uhr
In den Kategorien: Filmreviews

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