Archiv der Kategorie ‘Bücherwelt’

» [Ich lese, möglicherweise] The Long Hard Road Out Of Hell

Geschrieben von Sally am Sonntag, 30 Oktober, 2011 | 339 views. | 5 Kommentare

Zwar bin ich mit For Crying Out Loud noch immer nicht ganz fertig, viel fehlt aber nicht und ich habe mir schon überlegt, was ich als nächstes lesen möchte, denn beim Aufräumen meines Bücherregales am Freitag fand ich dieses, leicht lädierte Exemplar:

Eine Ausgabe der Marilyn Manson Biographie The Long Hard Road Out Of Hell. Hab ich vor uuurgrauen Zeiten gekauft und in Rekordzeit gelesen. Seither lag es immer irgendwo rum. Mittlerweile kann ich mich an nix mehr erinnern, was in dem Buch steht und ich bin interessiert es nochmal zu erfahren, denn ich glaube ich fand das Buch damals ziemlich interessant. Marilyn Manson, bzw. die Person hinter dieser Figur finde ich jedenfalls sehr faszinierend und ich höre nach wie vor die Musik.

The Long Hard Road Out Of Hell von Marilyn Manson und Neil Strauss
Marilyn Manson erzählt in seiner Autobiographie offenherzig und schonungslos seine Metamorphose vom gottesfürchtigen Schuljungen zu einem der meistgefürchteten und umstrittensten Idole der Popwelt. Ein Großvater, der Frauenkleidung trägt; ein Nachbar, der in sexuellen Mißbrauch verstrickt ist; ein Gesundbeter, der seinen Klienten eine Gehirnwäsche verpaßt; ein Lehrer, der in Rocksongs nach satanischen Botschaften sucht, das sind nur einige der vielen merkwürdigen Charaktere, die Mansons bizarre Kindheit prägten. Sein Lebensweg ist eine wilde Reise, die aus dem Backstage-Raum in die Gefängniszelle, aus dem Tonstudio zur Notaufnahme und aus den Abgründen der Verzweiflung an die Spitze der Hitparaden führt. Die Autobiographie ist ausgestattet mit vielen bislang unveröffentlichten Fotos, Illustrationen und philosophischen Lesefrüchten.
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Sowohl die großartige, aufwändige Aufmachung des gesamten Buches, als auch die Widmung find ich ja schonmal toll *033*

Ob ich es jetzt aber auch wirklich gleich nach For Crying Out Loud lesen werde weiss ich nicht, aber ich werde es auf jeden Fall in nicht allzu ferner Zukunft lesen1 .

  1. Da fällt mir ein, es passt auch ganz gut zu Halloween []

von Sally am Sonntag, 30 Oktober, 2011 um 23:08 Uhr
In den Kategorien: Ich lese...

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» Lesen bildlich #7 In der Kneipe

Geschrieben von Sally am Donnerstag, 27 Oktober, 2011 | 297 views. | 7 Kommentare

Tut mir wirklich leid, aber im Moment habe ich nichts spannenderes zu bloggen als ein Lesen bildlich Bild. Es passiert im Moment lesetechnisch nicht so besonders viel bei mir. Aber das wird sich wohl nächsten Donnerstag ändern, wenn ich hoffentlich mit meiner liebsten Nine nach Hamburg fahre zum Büchershoppen *017* Geplant ist es, nun muss es nur noch klappen.

Wie auch immer. Gelesen habe ich am Mittwoch in einer Kneipe. Genauer gesagt in der Kneipe, in der man mich aktuell praktisch jeden Mittwoch und im Moment auch häufiger am Samstag vorfindet. Szenerie nennt sie sich und hat leider keine Internetseite, die ich euch verlinken könnte (So fortschrittlich sind wir hier noch nicht  *033* ) aber ich bin trotzdem sehr gerne dort *007* . Gelesen habe ich, unter einem roten Licht, das mein Buch irgendwie pink aussehen ließ, For Crying Out Loud! von Jeremy Clarkson, das mir im Moment fast noch besser gefällt als The World According To Clarkson.
Warum ich in einer Kneipe lese? Weil, wie man sieht, nicht besonders viel los war, da ich gerade überpünktlich 5min vor der offiziellen Öffnungszeit reingekommen bin  *055* Sonst ist dort mehr los und ich lese dann auch nicht, wirklich  *033* So nerdig bin auch ich nicht!

von Sally am Donnerstag, 27 Oktober, 2011 um 21:50 Uhr
In den Kategorien: Lesen bildlich

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» Lesen bildlich #6

Geschrieben von Sally am Mittwoch, 12 Oktober, 2011 | 296 views. | 10 Kommentare

Vor ein paar Tagen habe ich meinen Papa besucht und während der Teetied in Der Pfahl von Richard Laymon gelesen. Es gibt eigentlich kaum einen gemütlicheren Ort und zusammen mit Ostfriesentee und Keksen: Perfekt *038*

von Sally am Mittwoch, 12 Oktober, 2011 um 19:22 Uhr
In den Kategorien: Lesen bildlich

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» [Ich lese] Wither – The Chemical Garden Trilogy

Geschrieben von Sally am Sonntag, 9 Oktober, 2011 | 299 views. | 5 Kommentare

Wither (Chemical Garden Trilogy) von Lauren DeStefano
At age sixteen, Rhine Ellery has four years to live. Thanks to a botched effort to create a perfect race, all females live to be twenty, and males live to age twenty-five. While geneticists seek a miracle antidote, orphans roam the streets and polygamy abounds. After Rhine is kidnapped and sold as a bride, she is desperate to escape from her husband’s strange world, which includes a sinister father-in-law in search of the antidote and a slew of sister wives who are not to be trusted. On the cusp of her seventeenth birthday, Rhine attempts to flee—but what she finds is a society spiraling into anarchy.
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Mal davon abgesehen, dass das Cover und die restliche Aufmachung des Buches wahnsinnig toll ist hört sich der Inhalt auch gar nicht so übel an. Wither passt offenbar gerade ganz gut in mein Leseschema. Ich hoffe nur, dass es nicht so eine flapsige Liebesstory wird. Aber da es sich, ganz wie der Trend momentan ist, um ein distopisches Jugendbuch handelt, aus dem offenbar eine Trilogie werden soll, dessen Protagonistin etwas besonderes ist gehe ich stark davon aus, dass mir im Buch ziemlich flott ein wunderschöner junger Mann begegnen wird, in den sich die Protagonistin erst ganz am ende verlieben wird, nachdem seitenlang rumgeplänkelt wurde. Argh *026* Aber die Hoffnung bleibt… und das schöne Cover natürlich auch.

von Sally am Sonntag, 9 Oktober, 2011 um 17:08 Uhr
In den Kategorien: Ich lese...

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» Richard Laymon – Der Pfahl

Geschrieben von Sally am Sonntag, 9 Oktober, 2011 | 629 views. | 2 Kommentare


Originaltitel: The Stake
Autor/en: Richard Laymon
Genre: Horror, Thriller
Reihe: / Band: /
Seiten: 589
Verlag: Heyne
ISBN: 978-3453675803
Format: Taschenbuch
Sprache: deutsch
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Während eines Ausfluges in die kalifornische Wüste stoßen der Horrorautor Lawrence “Larry” Dunbar, seine Frau Jean und deren Freunde Pete und Barbara auf eine verlassene Geisterstadt namens Sagebrush Flat. Abenteuerlustig wie sie sind erkunden sie die verfallenen Gebäude und finden ein altes Hotel, das merkwürdigerweise vor nicht allzu langer Zeit mit einer Kette und einem Schloss verriegelt wurde. Die Neugier packt die vier und sie beschließen in das Hotel einzudringen. Dort, unter der zerfallenen Treppe des Hotels finden sie einen Sarg, mit der mumifizierten Leiche einer jungen Frau. In ihrer Brust steckt ein hölzerner Pfahl. Geschockt von ihrem Fund fliehen die vier, in der Absicht zu vergessen, was sie dort in dem verlassenen Hotel gefunden haben. Doch Larry und Pete lässt der Gedanke an die Leiche nicht los. Wer hat das Mädchen ermordet, warum wurde sie in ihrem Sarg in diesem Hotel versteckt und die wichtigste aller Fragen: Warum hat der Mörder ihr einen Pfahl durch die Brust getrieben? Ist das mysteriöse Mädchen unter der Treppe vielleicht ein Vampir?

Larry beschließt ein Buch über das Mädchen zu schreiben und zusammen mit Pete geht er zurück, um ihre Leiche aus dem Hotel zu holen und zu dokumentieren, wie sie den Pfahl herausziehen. Bald findet Larry heraus, wer das tote Mädchen ist und dass zur Zeit ihrer Ermordung weitere Mädchen verschwunden sind und er verstrickt sich immer tiefer in ihre Vergangenheit und dann ist da ja noch die Frage, ob es sich wirklich um einen Vampir handelt und was passiert, wenn sie den Pfahl entfernen?

Man sollte von Der Pfahl nicht erwarten, dass man in Laymon Manier einen Vampirroman präsentiert bekommt, wie es der Klappentext möglicherweise vermuten lässt. Eigentlich geht es in diesem Buch gar nicht wirklich um den Vampir. Es geht viel eher um Bonnie, das Mädchen hinter dem vermeintlichen Vampir und ihre Ermordung. Larry stellt ein paar Nachforschungen an und findet einiges über sie und ihrer Vergangenheit heraus und ist nahezu “besessen” von ihr. Im Buch gibt es aber noch einen zweiten Handlungsstrang, nämlich den von Larrys Tochter Lane.

Lane hat ein paar Probleme mit ihrem sexbessesenen Freund Jim und erwischt sich dabei, wie sie sich langsam in ihren Lehrer Mr. Kramer verliebt. Sie bleibt nach dem Unterricht länger und hilft ihm beim Korrigieren der Arbeiten. Doch Mr. Kramer ist nicht der nette, gutaussehende, sympathische Lehrer, der ihr bei einem Angriff eines Mitschülers zur Hilfe eilt und besorgt um ihre Sicherheit ist. Er hat ganz andere Pläne mit Lane, als ihr vielleicht lieb ist.

Lanes Geschichte macht mindestens ein Drittel des Buches aus und ich fand ihre Geschichte fast interessanter als die Geschichte um Bonnie und Larrys Buch. Was mit Sicherheit auch daran lag, dass ich Lane ziemlich sympathisch fand. Denn Larry und Pete sind zwei Idioten. Wer würde nachts in eine verlassene Geisterstadt fahren um die Leiche eines ermordeten Mädchens zu bergen und sie in ihrer Garage zu verstecken? Aber solche Charaktere machen Richard Laymons Bücher aus. Sie stolpern von einem großen Fehler in den nächsten und steigen immer tiefer hinab in die Geschichte, die sie nicht mehr loslässt und auch sehr schnell den Leser fesseln kann. Dennoch lässt sich über die Naivität und Dummheit der Charaktere in Der Pfahl gut und gerne häufig den Kopf schütteln. Ohne Lanes Geschichte wäre das Buch allerdings nur halb so interessant gewesen.

Gerade in diesen Kapiteln fiel mir, vor allem zum Schluss hin auf, dass dieser Laymon ein wenig “züchtiger” ist, als die anderen Bücher, die ich von ihm gelesen habe. Wo er in Romanen wie zum Beispiel Die Insel nicht mit brutalen Einzelheiten geizt setzt er in Der Pfahl einen Punkt und geht nicht weiter auf die Geschehnisse ein. Dem Leser bleibt es überlassen sich auszumalen, was dort den Protagonisten, in diesem Fall hauptsächlich Lane, passiert ist. Dennoch ist auch dieses Buch nichts für schwache Nerven. Wer ein Problem mit Gewalt, Blut und Vergewaltigungen hat, der sollte einen Bogen um Laymon machen, auch um Der Pfahl, selbst wenn es, wie ich finde eines der “dezenteren” Bücher von ihm ist.

Der Pfahl ist also mal wieder ein Buch von Richard Laymon, das ich wirklich gerne gelesen habe und mich von dem ersten, bis zum letzten Wort absolut unterhalten hat.

von Sally am Sonntag, 9 Oktober, 2011 um 13:53 Uhr
In den Kategorien: Buchrezensionen

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» Kathryn Stockett – The Help

Geschrieben von Sally am Mittwoch, 5 Oktober, 2011 | 621 views. | 2 Kommentare


Originaltitel: The Help
Autor/en: Kathryn Stockett
Genre: Erzählung
Reihe: / Band: /
Seiten: 451
Verlag: Penguin
ISBN: 978-0171047706
Format: Taschenbuch
Sprache: Englisch
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Die Protagonistinen in Kathryn Stocketts Debütroman The Help sind drei wunderbare Personen: Aibileen, eine 52 jährige Haushälterin im Haushalt der Miss Leefolt und zieht mittlerweile das siebzehntes Kind groß, das gar nicht ihr eigenes ist. Minny, die bereits unzählige Male gefeuert wurde, weil sie ein zu loses Mundwerk hat und somit der Schrecken aller weißen Damen ist und Skeeter, eine weisse, junge Frau, die so gerne Schriftstellerin werden möchte und daher den Job in der lokalen Zeitung annimmt und fortan in einer Kolumne Haushaltstipps gibt, obwohl sie vom Haushalt überhaupt keine Ahnung hat. Skeeter überwindet die unsichtbare aber allzu präsente Barriere zwischen weiß und schwarz und beginnt Aibileen nach Tipps zu fragen und nach und nach keimt die Idee in ihr auf ein Buch über das wahre Leben der Haushaltshilfenin von Jackson, Mississippi zu schreiben.

Skeeter, Aibileen und Minny. Drei starke und mutige Charaktere, die mir im Laufe des Buches unglaublich ans Herz gewachsen sind. Dass die meisten Protagonisten in Büchern etwas besonderes sind, ist selbstverständlich, sonst wäre das Buch selber höchstwahrscheinlich ziemlich langweilig. Aber diese Drei sind anders. Sie sind nicht perfekt, sie haben ihre Macken und Schwächen und dennoch lassen sie sich nicht unterkriegen. Ich finde sie einfach großartig. Vor allem Skeeters Courage fand ich toll, die ihren sozialen Stand beinahe komplett aufgegeben hat um ihr Buch zu veröffentlichen und Amerika zu zeigen, welch ein Dasein farbige Haushälterinnen zu ihrer Zeit in Mississippi fristen. Welcher Mensch würde sowas heutzutage schon machen?

Das erste Viertel, vielleicht sogar die erste Hälfte beginnt etwas schleppend. Man lernt zunächst neben Skeeter, Aibileen und Minny auf diverse Arbeitgeberinnen der Haushälterinnen kennen. Da ist die etwas skurile Miss Celia, der die Grenze zwischen weiss und schwarz nicht ganz so wichtig ist und mit ihren eigenen, hin und wieder ziemlich merkwürdigen Problemen zu kämpfen hat, Miss Hilly, das Biest in diesem Buch, die keine Gelegenheit auslassen würde um ihrer früheren Haushaltshilfe Minny eine Lüge anzuhängen, Miss Leefolt, die mir immer ein wenig anteilnamslos vorkam und einige andere Figuren, die jede auf ihre Art ganz interessant ist. Die Autorin Kathryn Stockett hat hier besonders interessante Charaktere entworfen. So kann man als Leser sowohl die drei Protagonisten, als auch Miss Celia sehr ins Herz schließen. Miss Hilly hingegen war der perfekte Hasscharakter.

Das alles verpackt in Stocketts wirklich großartigen Art zu schreiben macht The Help zu einem sehr schönen Lesegenuss, der nicht nur an vielen Stellen sehr lustig ist und mit tollen Protagonisten aufwartet, die einem richtig ans Herz wachsen, sondern auch mit Sicherheit zum Nachdenken anregt. Lediglich die Tatsache, dass der Anfang, bis zur Mitte ein bisschen schleppend ist veranlasst mich dazu dem Buch einen Stern abzuziehen. Dennoch gibt es von mir eine klare Empfehlung.

The Help in der deutschen Ausgabe “Gute Geister”

“Jackson, Mississippi, 1962: Die junge Skeeter ist frustriert. Nach dem Studium verbringt sie die Tage auf der elterlichen Baumwollfarm, als einzige ihrer Freundinnen ohne einen Ring am Finger. Sehr zum Missfallen der Mutter. Doch der Mann, mit dem ihre Freundinnen sie verkuppeln wollen, ist ein hochnäsiger Snob. Und dann ist auch noch ihr schwarzes Kindermädchen, bei dem sie stets Trost fand, spurlos verschwunden. Skeeter wünscht sich nur eins: Sie will weg aus dem engen Jackson und als Journalistin in New York leben. Und um diesem Ziel näher zu kommen, verbündet sie sich mit zwei Dienstmädchen, die ebenso unzufrieden sind wie sie: Aibileen zieht inzwischen das siebzehnte weiße Kind auf. Doch nach dem Unfalltod ihres einzigen Sohnes ist etwas in ihr zerbrochen. Und Minny ist auf der Suche nach einer neuen Stelle. Sie ist bekannt für ihre Kochkünste, aber sie ist auch gefürchtet: Denn Minny trägt das Herz auf der Zunge. Und gemeinsam beschließen die drei außergewöhnlichen Frauen, gegen die Konventionen ihrer Zeit zu verstoßen und etwas zu wagen. Denn sie alle haben das Gefühl zu ersticken und wollen etwas verändern – in ihrer Stadt und in ihrem eigenen Leben.”

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von Sally am Mittwoch, 5 Oktober, 2011 um 23:02 Uhr
In den Kategorien: Buchrezensionen

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