Archiv der Kategorie ‘Bücherwelt’

» [Lesestatistik] April 2011

Geschrieben von Sally am Montag, 2 Mai, 2011 | 381 views. | 5 Kommentare

Der April war schon etwas besser als der März und noch besser als der Februar. Ich hab etwas mehr gelesen, knapp 300 Seiten aber hey, besser als nichts, oder? Ich hab mir nun eine Liste gemacht mit Büchern auf meinem SUB, die ich unbedingt bald lesen möchte. Die Liste ist nicht lang, weil mich gerade nur sehr sehr wenig von meinem SUB wirklich interessiert aber ein paar Bücher stehen schon drauf also hoffe ich, dass der Mai besser wird *042*

Gelesen, Abgebrochen, Pausiert
  1. Das Labyrinth der Wörter von Marie-Sabine Roger
  2. Angst von Jack Kilborn
  3. Der Märchenerzähler von Antonia Michaelis
  4. Bud Spencer: Mein Leben, meine Filme von Carlo Pedersoli
  5. You can run but you can’t hide von Duane ‘Dog’ Chapman
  6. Teuflischer Held von Catherine Jinks
  7. Warrior Cats 05: Gefährliche Spuren von Erin Hunter

Gelesene Seiten: 2484
Gelesene Bücher: 7
Abgebrochene/pausierte Bücher: keine abgebrochen, keine pausiert

Gekauft, Geschenkt
  1. Das Labyrinth der Wörter von Marie-Sabine Roger
  2. Angst von Jack Kilborn
  3. Der Märchenerzähler von Antonia Michaelis
  4. Bud Spencer: Mein Leben, meine Filme von Carlo Pedersoli
  5. Flyaway von Lucy Christopher
  6. Warrior Cats 05: Gefährliche Spuren von Erin Hunter

Bücher +: 5 gekauft, 1 geschenkt
Bereits gelesen: 5 wird gelesen
Neu zum SUB: 1

Ich glaube ich gehe am Samstag einfach mal gepflegt Buchshoppen in meine allerliebste Frustkaufbuchhandlung Lesezeichen in Emden und dann werd ich die gekauften Bücher einfach weglesen, denn ich hab im Moment so viel Lust zu lesen nur nichts da, was mich wirklich, wirklich interessiert. Langsam nervt das.

von Sally am Montag, 2 Mai, 2011 um 14:21 Uhr
In den Kategorien: Lesestatistiken

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» Duane Dog Chapman – You can run but you can’t hide

Geschrieben von Sally am Freitag, 29 April, 2011 | 566 views. | Ein Kommentar


Originaltitel:
You can run but you can’t hide
Genre: Biographie
Reihe: / Band: /
Erscheinungsdatum: 4. September 2008
Seiten: 328
Verlag: Orion
ISBN: 978-0752893723
Format: Taschenbuch
Preis: 12,99€
Amazon

Inhalt: Duane ‘Dog’ Chapman entertains and inspires millions on Dog the Bounty Hunter, his top-rated TV show, but there is more to his story. From troubled beginnings and tragedy, to triumph and transformation, he reveals all in this no-holds-barred memoir. Dog spent the early years of his life on the wrong side of the law. In You can run but you can’t hide, he offers an inside look at his days as a gang member, his dark years of addiction and abuse, and how serving eighteen months in prison for a murder he says he didn’t commit helped him recommit to his faith. The proprietor of Da Kine Bail Bonds in Hawaii, he also shares stories of some of his most dangerous and exciting bounty hunts which made international headlines, and the reasons why he brings such passion and commitment to his chosen profession. An incredible story of a man who, against all odds, turned his life around and went from ex-con to American icon.

Rezension: Wo genau ich das Buch herhab weiss ich gar nicht, jedenfalls lag You can run but you can’t hide schon seit einiger Zeit auf meinem SUB und da ich gerade in Biographielaune war, hab ich es eben gelesen, bevor es hier vergammelt. Ich bin kein ausgesprochener Fan der Sendung Dog – Der Kopfgeldjäger, wenn es im Fernsehn läuft guck ich es aber ganz gerne. Also, warum nicht auch das Buch lesen? Denn Duane “Dog” Chapman scheint ja offenbar eine ganz interessante Vergangenheit zu haben.

Duane “Dog” Chapman ist, für die, die ihn nicht kennen, ein sehr bekannter Reality TV Star in den USA und Kopfgeldjäger auf Hawaii und in Colorado. Laut eigener Aussage hat er bereits um die 7.000 Flüchtige gefasst unter anderem auch Andrew Luster, ein Urenkel und Erbe von Max Factor (Max Factor, die Kosmetik Firma), der in den USA wegen Serienvergewaltigung gesucht wurde. Dog ist also ein “Good Guy”, würde man sagen. Aber er blickt ebenfalls auf eine kriminelle Vergangenheit in Straßen- und Motorradgangs zurück, hat unzählige Diebstähle und Einbrüche begangen und saß wegen Mittäterschaft zum Mord im Gefängnis. In You can run but you can’t hide erzählt er seine Geschichte von seiner Geburt bis kurz nach dem Fall Andrew Luster und seine darauffolgende Verhaftung wegen Verschleppung im Jahre 2006.

Um das Buch wirklich zu lesen muss man sich schon für Dog Chapman interessieren, oder ihn zumindest kennen und irgendwie mögen, denn für alle anderen ist es wohl nicht das Richtige. Denn es nervt schon hin und wieder. Dog Chapman ist ein gläubiger Christ und entsprechend häufig ist auch Gott für alles verantwortlich was ihm passiert und Dog dankt es ihm mit ständigen Lobpreisungen. Es ist schön für Dog, dass er so sehr an seinem Glauben hängt, aber für ungläubige Heiden wie mich ( *043* ) war es hin und wieder ziemlich anstrengend und nervig.

Allerdings wars das auch schon mit dem nervigen und uninteressanten Teil des Buches, denn, wie ich schon vermutet hatte ist Dog Chapmans Leben nicht gerade das normalste und so fand ich es doch sehr interessant zu lesen, wie er von einem Kriminellen, der wegen Mord im Gefängnis saß zu einem der berühmtesten Kopfgeldjäger der Welt wurde. Das Buch enttäuscht einen nicht. Abgesehen von kleinen Hängern im Mittelteil fand ich es sehr spannend und gut geschrieben.

Wie ich sagte: Für Dog Fans und Leser, die an seinem Leben interessiert sind ist das Buch sicher nicht verkehrt, aber ich kann mir vorstellen, dass ein “Unbehelligter” damit nichts anfangen könnte. Ich vergebe trotzdem vier Sterne, denn mir hat das Buch trotz der kleinen Mängel recht gut gefallen. Ich überlege sogar, ob ich Dogs zweites Buch Where Mercy Is Shown, Mercy Is Given lesen soll?

von Sally am Freitag, 29 April, 2011 um 11:47 Uhr
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» Harry Potter 7.2: Der erste Trailer

Geschrieben von Sally am Donnerstag, 28 April, 2011 | 719 views. | 9 Kommentare

Heute morgen um ca. 3:00 Uhr deutscher Zeit war es eeendlich so weit. Warner Bros hat den ersten offiziellen Teaser Trailer zu Harry Potter und die Heiligtümer des Todes 7.2 veröffentlicht:

Wahnsinn! *058* Wenn der Film nur halb so gut wird wie der Trailer und sie ihn nicht so vermasseln wie die Verfilmung vom Halbblutprinzen, dann erwartet uns ein toller Film *046*

Dass sich Harry zusammen mit Voldemort von der Brücke (?) stürzt ist ja bekanntlich nicht im Buch. Aber durch einige Berichte vom Testscreening, dass vor ein paar Wochen in Chicago stattfand weiss ich, dass es im Film eine “Verfolgungsjagd” gibt, in der sich Voldemort und Harry durch halb Hogwarts jagen. Ich denke das und die Szene aus dem ersten Trailer zu Teil 1, in der Voldemort Harry auf dem Astronomieturm gefesselt hält, gehört dazu. Ich hab kein Problem damit, dass es ein paar “erdachte” Szenen im Film gibt, ich finde es sogar gar nicht mal so schlecht. Das, was im Buch steht kenne ich ja schon alles. Ich weiss wie das Buch aus geht, also weiss ich auch, wie das Ende des Filmes ist, aber solche kleinen Szenen machen den Film für mich noch spannender und aufregender. Ich denke, dass vieles davon mit J. K. Rowling abgesprochen wurde, darum finde ich es ok.Den Aufmarsch der Rüstungen von Hogwarts find ich super. So hab ich mir das nicht vorgestellt aber ich wär irgendwie auch nie drauf gekommen mir das in diesem Ausmaß vorzustellen. Also: Toll *010* und diese kurze Szene bei 1:06, in der Tonks ihre Hand nach Lupin ausstreckt hat mir in der Seele wehgetan *044* Da werd ich mich im Kino sicher sehr zusammenreißen müssen.

Um wirklich jeden kleinen Fetzen identifizieren zu können muss und werde ich mir den Trailer sicher noch ein paar (tausend) mal ansehen. Jedenfalls bin ich jetzt noch viel gespannter auf den Film *045*

von Sally am Donnerstag, 28 April, 2011 um 12:08 Uhr
In den Kategorien: Buchverfilmungen

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» [GeSUBt] Englische Woche

Geschrieben von Sally am Mittwoch, 27 April, 2011 | 594 views. | 2 Kommentare

Bevor ich wieder nichts zum Bloggen habe, schreibe ich heute mal fix darüber, was ich heute in der Buchhandlung ergattert habe (Obwohl ich eigentlich nur meine Mutter auf der Arbeit besuchen wollte *055* Ihr kennt das ja…). In meiner Lieblingsbuchhandlung ist aktuell eine “englische Woche”. Neben dem leidigen Thema William & Kates Hochzeit, die mir, nebenbei gesagt, so sehr egal ist, wie mir noch nie irgendwas egal war, steht vor dem Laden auch ein kleiner, feiner Tisch mit englischen Taschenbüchern für 2,95€ *033* Ich hab zwar drin rumgewühlt aber bis auf folgendes nichts großartiges gefunden:

Flyaway von Lucy Christopher
While visiting her father in hospital, thirteen-year-old Isla meets Harry, the first boy to understand her and her love of the outdoors. But Harry is ill, and as his health fails, Isla is determined to help him in the only way she knows how. Together they watch a lone swan struggling to fly on the lake outside Harry’s window. Isla believes that if she can help the damaged swan, somehow she can help Harry. And in doing so, she embarks upon a breathtakingly magical journey of her own.
ISBN: 978-1905294763

Von Lucy Christopher kenne ich bisher noch nichts, aber für 2,95€ kann man ja kaum was falsch machen. Außerdem finde ich das Cover wirklich schön *046* Sowas verleitet ja.

Und dann habe ich nach einem Abstecher in die Jugendbuchabteilung noch dieses Buch mitgenommen:

Warrior Cats 05: Gefährliche Spuren von Erin Hunter
Eine rätselhafte Meute wildert durch das Gebiet der vier Katzen-Clans. Doch keiner hat sie jemals gesehen
Beutespuren, fremde Gerüche und bedrohliche Träume Feuerherz spürt, dass eine neue Gefahr im Wald lauert, doch er kann sie nicht fassen. Hat etwa sein alter Feind Tigerstern die Pfoten im Spiel? Erst in letzter Sekunde erkennt Feuerherz, dass hinter all den seltsamen Ereignissen ein teuflischer Plan steckt.
ISBN: 978-3407810557

Ist schon ziemlich lange her, dass ich den vierten Band der Warrior Cats Reihe gelesen habe. Darum wurd es langsam Zeit, dass ich mal Band fünf lesem bevor ich alles vergesse. Ausserdem gibt es in Deutschland mittlerweile schon die zweite Staffel dieser Serie. Ob ich die allerdings auch lesen werde ist unklar. Trotzdem mag ich es nicht so gerne bei einer Reihe so mit dem Lesen hinterher zu hinken *019* In der Buchhandlung gab es von der Warrior Cats Reihe übrigens nur dieses hier (Und ist das Cover nicht schön? *007* ). War also irgendwie ein Wink des Schicksals *038*

von Sally am Mittwoch, 27 April, 2011 um 20:32 Uhr
In den Kategorien: GeSUBt

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» Carlo Pedersoli – Bud Spencer: Mein Leben, meine Filme

Geschrieben von Sally am Samstag, 23 April, 2011 | 787 views. | Keine Kommentare


Originaltitel: Altrimenti mi arrabbio. La mia vita
Genre: Biographie
Reihe: / Band: /
Erscheinungsdatum: 14. April 2011
Ausgabe: 1. Auflage
Seiten: 240
Verlag: Schwarzkopf
ISBN: 978-3862650415
Preis: 19,95€
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Inhalt: Mein Leben, meine Filme – Die Autobiografie ist Bud Spencers spannender Rückblick auf sein Leben. An seinem 80. Geburtstag begibt sich der Schauspieler nach einem Anruf in das Hallenbad seiner Jugend, wo ein gutaussehender, unerlaubt rauchender und leicht überheblicher Schwimmsportler Anfang 20 auf ihn wartet – er selbst. Erzählerisch lässt Bud Spencer die Stationen seines Lebens für sein jüngeres Ich Revue passieren: Carlo als Kind in Neapel, die prägenden Jahre in Rom, die Zeit in Südamerika, seine Schwimmerfolge, das Studium, die Familie, die Geburt von “Bud Spencer”, die Zusammenarbeit mit Terence Hill, seine Solokarriere und die vielen Unternehmungen, mit denen er sich immer wieder selbst herausforderte. In seiner humorvoll geschriebenen und mit vielen Anekdoten gespickten Autobiografie zeigt sich Bud Spencer von seiner ganz persönlichen Seite. Der Autor Carlo Pedersoli ist dabei so imposant und warmherzig wie die Helden seiner Filme.

Rezension: Jahrelang haben viele begeisterte Fans darauf gewartet. Irgendwann musste sie ja mal geschrieben werden: Die Autobiographie von Carlo Pedersoli, vielen besser bekannt als Bud Spencer, der in den 70er und 80er Jahren viele erfolgreiche Filme gedreht hat, wie die Plattfuß Reihe, “Heute ich…morgen du”, “Die letzte Rechnung zahlst du selbst” , “Banana Joe” oder “Sie nannten ihn Mücke”. Die Meisten kennt Bud Spencer aber wohl hauptsächlich durch Filme wie “Die rechte und die linke Hand des Teufels”, “Vier Fäuste für ein Halleluja”, Zwei Himmelhunde auf dem Weg zur Hölle” oder “Vier Fäuste gegen Rio”, die er  zusammen mit seinem Filmpartner Terence Hill, der mit bürgerlichem Namen Mario Girotti heißt, drehte und die noch heute von Jung und Alt liebend gerne gesehen werden. Ich für meinen Teil bin ein sehr großer Bud Spencer und Terence Hill Fan und es war klar, dass ich dieses Buch sofort haben musste.

Das Buch ist genaugenommen eine Erzählung. Der 80 jährige Carlo Pedersoli trifft an seinem Geburtstag sich selbst. Nur ist sein Gegenüber 60 Jahre jünger. Der erfahrene Carlo erzählt seinem jungen Selbst seine Lebensgeschichte. Damit beginnt das Buch. Diese Herangehensweise finde ich sehr originell und fast schon “niedlich” (Auch, wenn das wahrscheinlich der falsche Ausdruck ist) aber wie der alte Carlo mit dem Jungen umgeht ist wirklich sehr herzlich und eine wunderbare Einführung in Carlo Pedersolis Leben.

Das Buch beginnt, wie fast jede Biographie mit Pedersolis Geburt, seiner Zeit in Neapel, über die Kriegszeiten, in der seine, vormals reiche Familie eine schwere Zeit durchlebt über seiner Karriere als Schwimmer bis hin zu seinen erfolgreichen Schauspielerjahren in Soloprojekten und mit Terence Hill. Ich kannte im Vorfeld schon vieles aus Carlo Pedersolis Leben, aber in seiner Biographie erzählt er aus seiner eigenen Sicht und ich war ziemlich schnell sehr erstaunt, was dieser Mann in seinem Leben schon alles gemeistert und gemacht hat. Er war Olympiaschwimmer, arbeitete im tiefsten Dschungel am Amazonas, lebte in Brasilien, studierte Chemie und ist ein begeisterter Hobbymusiker. Ausser Ballett, so sagt er in seinem Buch, hat er alles gemacht.

Ich hatte Angst, dass er mir wohlmöglich etwas unsympathisch werden könnte, wenn ich seine Biographie lese und ich ihn dann mit anderen Augen sehe, denn viele Menschen, gerade Schauspieler, stellt man sich ja immer anders vor als sie wirklich sind. Aber meine Bedenken waren unbegründet. Carlo Pedersoli kam mir sehr sympathisch vor, genau so, wie ich es mir vorgestellt hatte. Die Krönung kam natürlich noch, als er mir seine Autobiographie persönlich signierte…aber mit dem Buch selber hat das ja nichts zu tun *033*

Letztendlich war mir das Buch mit seinen 240 Seiten viel zu kurz. Dennoch habe ich es genossen es zu lesen und würde es jederzeit jedem Bud Spencer Fan wärmstens empfehlen. Jetzt bleibt mir nur noch auf Terence Hills Biographie zu warten *033*

von Sally am Samstag, 23 April, 2011 um 21:25 Uhr
In den Kategorien: Buchrezensionen

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» Antonia Michaelis – Der Märchenerzähler

Geschrieben von Sally am Freitag, 22 April, 2011 | 690 views. | 3 Kommentare


Originaltitel: Der Märchenerzähler
Genre: Erzählung, Kinder- und Jugendliteratur
Reihe: / Band: /
Erscheinungsdatum: Februar 2011
Ausgabe: 1. Auflage
Seiten: 446
Verlag: Oetinger
ISBN: 978-3789142895
Preis: 16,95€
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Inhalt: Abel Tannatek ist ein Außenseiter, ein Schulschwänzer und Drogendealer. Wider besseres Wissen verliebt Anna sich rettungslos in ihn. Denn es gibt noch einen anderen Abel: den sanften, traurigen Jungen, der für seine Schwester sorgt und der ein Märchen erzählt, das Anna tief berührt. Doch die Grenzen zwischen Realität und Fantasie verschwimmen. Was, wenn das Märchen gar kein Märchen ist, sondern grausame Wirklichkeit? Was, wenn Annas schlimmste Befürchtungen wahr werden?

Rezension: Von Der Märchenerzähler habe ich in den letzten Wochen viel in den verschiedensten Blogs gelesen. Alle waren restlos begeistert und hingerissen. Sogar von Tränenausbrüchen während des Lesens habe ich gehört Natürlich habe ich mich gefragt, was das Buch an sich, oder viel mehr in sich hat, dass so viele Blogger und Leser so begeistert und sogar zu Tränen gerührt sind? Also habe ich es mir in einer schwachen Stunde als Frustkauf genehmigt und auch direkt angefangen zu lesen, bevor die befürchtete Leseunlust wieder eintritt und ich nie dazu komme es zu lesen.

Anna Leemann bereitet sich auf ihr bevorstehendes Abi vor. Nie hat sie sich wirklich für den so genannten polnischen Kurzwarenhändler, wie ihn ihre Mitschüler nennen, Abel Tannatek interessiert, der als Drogendealer an der Schule verschrien ist und schon immer ein gemiedener Aussenseiter war. Doch irgendwann fällt er ihr auf und sie lernt ihn als fürsorglichen Bruder und begnadeten Märchenerzähler kennen. Doch es passieren merkwürdige Dinge um ihn herum und Anna zweifelt, wen sie da vor sich hat.

Was mir als erstes an dem Buch auffiel war der gewöhnungsbedürftige Schreibstil von Antonia Michaelis, von der ich bisher noch nichts gelesen hatte. Gerade im ersten Kapitel, das den Leser direkt in eine eher verwirrendere Handlung wirft stockte ich hin und wieder. Michaelis beschreibt viele kleine Dinge sehr… ich würde fast sagen poetisch und mit einem anderen Blick auf die Dinge. Das kennt man von vielen Autoren nicht, darum musste ich mich erst daran gewöhnen. Geht sie aber dann in die alltäglichen Handlungen von Anna über, schreibt sie sehr flüssig und anregend und ich hatte Mühe das Buch aus der Hand zu legen.

Der Plot selbst ist sehr fein und logisch aufgebaut. Auch, wenn ich manche Handlungen und Gedanken von Anna nicht wirklich nachvollziehen konnte, hat mir die Struktur und der Ablauf der Handlungen sehr gut gefallen. Das Buch wurde zu keinem Zeitpunkt langweilig und die Geschichte, die Abel seiner kleinen Schwester Micha und Anna erzählt war wahnsinnig toll. Antonia Michaelis hat sich dabei reichlich Mühe gegeben, auch wenn diese kleine Geschichte der “kleinen Klippenkönigin” nur ein nebensächliches, wenn auch wichtiges Fragment der Geschichte ist. Sozusagen eine Geschichte in der Geschichte. Genaugenommen fand ich also beide Geschichten sehr spannend. Sowohl Annas Geschichte, als auch die Geschichte der kleinen Klippenkönigin.

Letztendlich ist Der Märchenerzähler ein wirklich gutes, spannendes und lesenswerte Buch an das ich bestimmt noch das eine oder andere Mal zurückdenken werde.

von Sally am Freitag, 22 April, 2011 um 17:36 Uhr
In den Kategorien: Buchrezensionen

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