» Kim Harrison – Blutspiel

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Originaltitel: The Good, The Bad and the Undead
Genre: Horror, Fantasy
Reihe: Rachel Morgan/Blut Reihe Band: 2
Auflage: 1. Auflage
Erscheinungsdatum: Dezember 2007
Seiten: 636 Seiten
Verlag: Heyne
ISBN: 978-3453433045
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Klappentext: Die neuen Abenteuer von Kopfgeldjägerin Rachel Morgan Nach einer weltumspannenden Seuche hat sich das Leben auf der Erde grundlegend verändert: Die magischen Wesen sind aus dem Schatten getreten, Vampire, Kobolde und andere Untote machen die Straßen unsicher. Dies ist die Geschichte der Hexe und Kopfgeldjägerin Rachel Morgan, deren Job es ist, diese finsteren Kreaturen zur Strecke zu bringen … Nach “Blutspur” nun der zweite Band von Kim Harrisons Mystery-Kultserie – voller Action, Erotik und knisternder Spannung.
Inhalt: Die Kopfgeldjägerin Rachel Morgan hat ein Problem: Cincinattis Inderlander-Bevölkerung wird durch einen grausamen Serienkiller dezimiert, der es auf begabte Kraftlinien-Hexen abgesehen hat. Auf Bitten des FIB, einer Behörde zum Schutz der Menschen, beginnt Rachel zu ermitteln und sie ist sich schnell sicher die Identität des Mörders zu kennen: Zahlreiche Indizien weisen darauf hin, dass ihr gefährlichster Widersacher, der mysteriöse Trent Kalamack, in die Morde verwickelt ist. Doch dieser Fall ist nicht si eindeutig, wie es zunächst scheint. Und als Rachel es schließlich gelingt Trents größtes Geheimnis zu entschlüsseln, gerät sie selbst in tödliche Gefahr…
Rezension: Auch vom zweiten Band der Rachel Morgan Reihe bin ich restlos begeistert. Das Buch fing da an, wo Band 1 aufhörte, also mitten in einer Handlung und erspart einem somit lästige Erklärungen und Einleitungen. Nichts ist tödlicher für einen zweiten Band, als lange Einleitungen und Rückblicke; eine Wiederholung von Sachen, die man sowieso schon weiss.
Wie auch Band 1 strotz dieses Buch vor Spannung und Thrill. Immer, wenn man denkt: “Jetzt kanns ja gar nicht spannender werden”, steht ein Dämon in der Tür und dann verdoppelt sich die Spannung nur wieder. Was das angeht hat die Autorin Kim Harrison meinen tiefsten Respekt. Sie schafft es immer wieder den Leser zu überraschen und Dinge aus dem Hut zu zaubern, womit niemand gerechnet hat. Mir würden so manche Sachen in diesem Buch gar nicht erst einfallen.
Zudem kommt wieder eine Portion Humor hinzu, durch Rachels gewisse Tollpatschigkeit und blauäugikeit, bei der man sich manchmal an den Kopf fasst und Pixie-Jenks coole Sprüche in so manchen ernsten Situationen. Die versprochene Erotik auf dem Klappentext suche ich immer noch. Gut, Kim Harrisons Vampire sondern Vamp-Pheromone ab, die potentielle Opfer komplett willenlos und vorallem willig, in jeder hinsicht machen, aber weit kommen sie damit nie wirklich. Eigentlich wirkt es, in anbetracht dessen, dass ein blutrünstiger, hungriger Vampir diese “Gefühle” hervorruft eher bedrohlich, wenn man nicht doch total von ihnen genervt ist, weil man unbedingt in der Handlung weiterkommen will, aber dort ein Vampir um die Ecke kommt, Pheromone verschüttend, der sich nicht zusammenreißen kann.
Nachdem in Band 1 das “neue” Cincinatti, nach dem Wandel erklärt und ausgemalt wurde und alle neuen Bewohner, wie Vampire, Hexen, Hexer, Pixies, Fairies, Trolle und Tiermenschen vorgestellt wurden, wird hier mehr Wert auf die Details gelegt und man taucht weiter ab in die neue Welt.
Ich freue mich schon tierisch auf den dritten Band, den ich hoffentlich heute, spätestens Montag in den Händen halten werde.
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