» Kim Harrison – Blutpakt

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Originaltitel: A Fistful of Charms
Genre: Fantasy
Reihe: Rachel Morgan Reihe Band: 4
Erscheinungsdatum: 4. Dezember 2008
Seiten: 736 Seiten
Verlag: Heyne
ISBN: 978-3453532908
Preis: 13,00€
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Inhalt: Rachel Morgan kommt nicht zur Ruhe. Gerade von ihrem menschlichen Liebhaber verlassen, könnte sie jetzt in ihrer Beziehung mit dem lebenden Vampir Kisten glücklich sein. Doch jemand will ihren Platz in dem Werwolfrudel, in dem sie die Leitwölfin ist. Und auch ihr Ex-Freund Nick bleibt nicht verschwunden, sondern verführt den Sohn ihres Pixie-Partners Jenks zu einem Diebeszug. So muss Rachel nach Michigan, um ihn zu retten, begleitet von Jenks, der Dank Dämonenmagie menschlich Größe annimmt. Doch dann stellt sich heraus, das Nick ein unschätzbares Werwolf-Artefakt gestohlen hat und Rachel um ihr Leben und das ihrer Freunde bangen muss…
Rezension: [In dieser Rezension sind keine Spoiler enthalten] Blutpakt ist der vierte Band der Rachel Morgan Reihe von Kim Harrison. So ziemlich die einzige Fanatsyreihe außer Harry Potter, die ich wirklich gerne lese.
Dieses Mal ist Rachel Morgan auf einer Rettungsmission. Ihr Ex-Freund Nick hat den Sohn ihres Pixie Partners Jenks zu einem Raubzug überredet und ist nach Michigan verschwunden. Bald findet sie heraus, dass Nick von einem militanten Werwolfrudel auf einer Insel festgehalten wird. Er hat ein bedeutendes Artefakt gestohlen, das die Werwölfe haben wollen, um die dominante Spezies der Welt zu werden. Rachel und Jenks verschaffen sich Zugang zur Insel und sehen sich bald mit einem neuen Problem konfrontiert: Was machen sie nun mit dem Artefakt, hinter dem alle her sind?
Auch in diesem Band zeigt Kim Harrison, dass sie einige gute Ideen hat, die sie auch umzusetzen weiß. Sie kann ein Buch füllen, ohne, dass es irgendwann richtig langweilig wird und man kurz davor steht das Buch beiseite zu legen. Ein paar kleine und vor allem kurze Durststrecken hat Blutpakt natürlich auch, aber die sind nichts Großartiges und lassen sich leicht verschmerzen. Ich habe bei den Büchern immer so ein leichtes „Zuhause-Gefühl“, das ich nicht mal bei Harry Potter habe. Ich freue mich immer drauf Rachel und Ivy zu begleiten und ich finde, das ist schon ein großes Stück, wenn man es als Autor schafft, dass der Leser sich schon zugehörig zum Buch fühlt.
Wie ich hier bereits schrieb wurde ab Blutpakt der alte Übersetzer Alan Teppert durch Vanessa Lamatsch ersetzt. Man merkt den Unterschied zwischen den Übersetzungen und mich hat das, vor allem im ersten Teil sehr gestört. Lamatsch ist keine schlechte Übersetzerin, aber ich hab eben einfach gemerkt, dass da was anders ist und das hat wirklich genervt. Im Nachhinein hab ich mich aber letztendlich schon ein wenig an die neue Übersetzung gewöhnt und bin nicht mehr ganz so enttäuscht wie anfangs.
Blutpakt endet mit einem emotionalen Finale, das mir auch ein wenig die Tränen in die Augen getrieben hat und entschädigt mich ein wenig für den Übersetzerwechsel und die kleinen Hänger im Mittelteil. Ich bleibe weiter an der Serie dran und bin schon gespannt auf Band 5.
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