» Kathryn Stockett – The Help

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Originaltitel: The Help
Autor/en: Kathryn Stockett
Genre: Erzählung
Reihe: / Band: /
Seiten: 451
Verlag: Penguin
ISBN: 978-0171047706
Format: Taschenbuch
Sprache: Englisch
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Die Protagonistinen in Kathryn Stocketts Debütroman The Help sind drei wunderbare Personen: Aibileen, eine 52 jährige Haushälterin im Haushalt der Miss Leefolt und zieht mittlerweile das siebzehntes Kind groß, das gar nicht ihr eigenes ist. Minny, die bereits unzählige Male gefeuert wurde, weil sie ein zu loses Mundwerk hat und somit der Schrecken aller weißen Damen ist und Skeeter, eine weisse, junge Frau, die so gerne Schriftstellerin werden möchte und daher den Job in der lokalen Zeitung annimmt und fortan in einer Kolumne Haushaltstipps gibt, obwohl sie vom Haushalt überhaupt keine Ahnung hat. Skeeter überwindet die unsichtbare aber allzu präsente Barriere zwischen weiß und schwarz und beginnt Aibileen nach Tipps zu fragen und nach und nach keimt die Idee in ihr auf ein Buch über das wahre Leben der Haushaltshilfenin von Jackson, Mississippi zu schreiben.
Skeeter, Aibileen und Minny. Drei starke und mutige Charaktere, die mir im Laufe des Buches unglaublich ans Herz gewachsen sind. Dass die meisten Protagonisten in Büchern etwas besonderes sind, ist selbstverständlich, sonst wäre das Buch selber höchstwahrscheinlich ziemlich langweilig. Aber diese Drei sind anders. Sie sind nicht perfekt, sie haben ihre Macken und Schwächen und dennoch lassen sie sich nicht unterkriegen. Ich finde sie einfach großartig. Vor allem Skeeters Courage fand ich toll, die ihren sozialen Stand beinahe komplett aufgegeben hat um ihr Buch zu veröffentlichen und Amerika zu zeigen, welch ein Dasein farbige Haushälterinnen zu ihrer Zeit in Mississippi fristen. Welcher Mensch würde sowas heutzutage schon machen?
Das erste Viertel, vielleicht sogar die erste Hälfte beginnt etwas schleppend. Man lernt zunächst neben Skeeter, Aibileen und Minny auf diverse Arbeitgeberinnen der Haushälterinnen kennen. Da ist die etwas skurile Miss Celia, der die Grenze zwischen weiss und schwarz nicht ganz so wichtig ist und mit ihren eigenen, hin und wieder ziemlich merkwürdigen Problemen zu kämpfen hat, Miss Hilly, das Biest in diesem Buch, die keine Gelegenheit auslassen würde um ihrer früheren Haushaltshilfe Minny eine Lüge anzuhängen, Miss Leefolt, die mir immer ein wenig anteilnamslos vorkam und einige andere Figuren, die jede auf ihre Art ganz interessant ist. Die Autorin Kathryn Stockett hat hier besonders interessante Charaktere entworfen. So kann man als Leser sowohl die drei Protagonisten, als auch Miss Celia sehr ins Herz schließen. Miss Hilly hingegen war der perfekte Hasscharakter.
Das alles verpackt in Stocketts wirklich großartigen Art zu schreiben macht The Help zu einem sehr schönen Lesegenuss, der nicht nur an vielen Stellen sehr lustig ist und mit tollen Protagonisten aufwartet, die einem richtig ans Herz wachsen, sondern auch mit Sicherheit zum Nachdenken anregt. Lediglich die Tatsache, dass der Anfang, bis zur Mitte ein bisschen schleppend ist veranlasst mich dazu dem Buch einen Stern abzuziehen. Dennoch gibt es von mir eine klare Empfehlung.
The Help in der deutschen Ausgabe “Gute Geister”
“Jackson, Mississippi, 1962: Die junge Skeeter ist frustriert. Nach dem Studium verbringt sie die Tage auf der elterlichen Baumwollfarm, als einzige ihrer Freundinnen ohne einen Ring am Finger. Sehr zum Missfallen der Mutter. Doch der Mann, mit dem ihre Freundinnen sie verkuppeln wollen, ist ein hochnäsiger Snob. Und dann ist auch noch ihr schwarzes Kindermädchen, bei dem sie stets Trost fand, spurlos verschwunden. Skeeter wünscht sich nur eins: Sie will weg aus dem engen Jackson und als Journalistin in New York leben. Und um diesem Ziel näher zu kommen, verbündet sie sich mit zwei Dienstmädchen, die ebenso unzufrieden sind wie sie: Aibileen zieht inzwischen das siebzehnte weiße Kind auf. Doch nach dem Unfalltod ihres einzigen Sohnes ist etwas in ihr zerbrochen. Und Minny ist auf der Suche nach einer neuen Stelle. Sie ist bekannt für ihre Kochkünste, aber sie ist auch gefürchtet: Denn Minny trägt das Herz auf der Zunge. Und gemeinsam beschließen die drei außergewöhnlichen Frauen, gegen die Konventionen ihrer Zeit zu verstoßen und etwas zu wagen. Denn sie alle haben das Gefühl zu ersticken und wollen etwas verändern – in ihrer Stadt und in ihrem eigenen Leben.”
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Das habe ich schon ewig rumliegen und nun ist es auch noch mit Emma Stone verfilmt worden und ich möchte den gucken, weil ich Emma Stone so toll finde, aber nicht bevor ich das Buch gelesen habe. Ist wohl langsam an der Zeit, dass ich mich da ranmache, wenn es so toll ist!
Das wurde jetzt auch schon verfilmt? Ach Gottchen
Dann hab ich ja schon wieder was für meine “Gucken!” Liste…und Emma Stone find ich auch toll