» Hauke Brost – 111 Gründe Katzen zu lieben

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Originaltitel: 111 Gründe Katzen zu lieben
Genre: Erzählung
Reihe: / Band: /
Erscheinungsdatum: 1. März 2010
Seiten: 250
Verlag: Schwarzkopf & Schwarzkopf
ISBN: 978-3896029140
Preis: 9,90€
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Inhalt: Dies Buch ist eine total subjektive Liebeserklärung an alles, was vier Beine hat und miaut. 111 Gründe, nie wieder ohne Katze zu leben – obwohl der Autor bisweilen den Tag verwünscht, an dem er auf die Katze kam. Ein Buch für alle, die manchmal schon ganz gerne eine Katze hätten – und natürlich für alle, die bereits die Ehre haben. Was hier steht, wollten sie nämlich immer schon mal lesen: ob 111 Gründe, sich eine Katze ins Haus zu holen, oder 111 Gründe, warum sie die eigenen vier Wände längst in Besitz genommen hat. Ob Mäusekiller, Stubentiger, Kratzbürste oder Schmusekatze: In diesem Buch findet jeder seine Katze wieder.Ob er sie nun liebt, weil sie so rotzfrech und bauernschlau ist, weil sie so unglaublich elegant jagen geht, weil sie so niedlich die Sonne anbetet, weil sie eigentlich der Chef in der Wohnung ist, weil sie ihr Zuhause so gründlich sauber hält, weil sie ihren eigenen Lebensplan so konsequent umsetzt, weil sie auslebt, was wir nicht einmal zu fühlen wagen, oder weil sie so geheimnisvoll ist…
Rezension: Hauke Brosts 111 Gründe Katzen zu lieben ist kein Ratgeber, oder Fachbuch, es ist hauptsächlich nur eine Aufzählung von Gründen, warum man Katzen unbedingt lieben muss, oder sie zumindest mögen sollte. Hinzu kommen einige kleine Geschichten von Rumpel, der Katze des Autoren, die meist in diese Gründe eingebaut sind und so ist 111 Gründe Katzen zu lieben auch irgendwie ein kleiner Roman über ein erfülltes Katzenleben und das Leben des Katzenherrchens, das manchmal offenbar extrem aufregend und auch anstrengend ist.
111 Gründe hören sich viel an. Wem würden auf Anhieb 111 Gründe einfallen Katzen zu lieben? Aber wenn man das Buch aufschlägt und ein wenig durch die Kapitel, bzw. Gründe blättert, dann wird einem schnell auffallen, dass das eigentlich wirklich keine originellen Gründe sind und irgendwie hab ich das Gefühl, dass ich so manches auch doppelt gelesen habe. Manche Gründe waren in meinen Augen auch irgendwie keine expliziten Gründe. Manche Kapitel habe ich deswegen auch nur “überflogen”.
Aber denoch habe ich das Buch gerne gelesen. Es ist berührend, es ist lustig und es ist teilweise auch ein wenig herzerwärmend. Man möchte nach diesem Buch auf die Straße gehen und jeden Kater und jede Katze einmal feste drücken (Wohlwissend, dass die höchstwahrscheinlich nicht allzu große Lust darauf hätten). Nur einen kleinen Nachteil habe ich doch gefunden: Ständig wird die Katze als extrem arrogantes, egoistisches, abweisendes, menschen’verachtendes’ Wesen dargestellt. Anfangs war das ja teilweise noch lustig und nachvollziehbar. Katzen sind nunmal ihre eigenen Herren, aber ich kann und will mir nicht vorstellen, dass sie ihre Menschen manchmal so herablassend beurteilen. Das hat mir das Buch ein wenig zerstört.
Im Großen und Ganzen ist 111 Gründe für Katzen zu lieben für Katzenliebhaber und -besitzer auf jeden Fall empfehlenswert.
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