» Chuck Palahniuk – Die Kolonie  

Geschrieben von Sally am Montag, 6 April, 2009 | 306 views. | Keine Kommentare


Originaltitel: Haunted
Genre: Thriller
Erscheinungsdatum: 1. Januar 2009
Seiten: 471 Seiten
Verlag: Goldmann
ISBN: 978-3442542666

Inhalt: “Dieser Ort war als Refugium für Schriftsteller gedacht. Eine abgelegene Schriftstellerkolonie, in der wir arbeiten konnten, geleitet von einem alten, dem Tode nahen Mann namens Whittier. Und wir, seine begabten Schüler, sollten hier Gedichte schreiben. Schöne Gedichte. Drei Monate lang fernab der gewöhnlichen Welt.” Siebzehn Autoren folgen der Einladung von Mr. Whittier, zwölf Wochen lang in einer Künstlerkolonie zu leben und in dieser Oase der Kreativität ein Meisterwerk zu verfassen. Doch was wie das Paradies klingt, entwickelt sich schnell zu einer wahren Hölle: Die Kolonie ist ein altes Kino ohne fließend Wasser, ohne Heizung oder Elektrizität. Auch Lebensmittel sind nicht ausreichend vorhanden. Und es gibt keine Fluchtmöglichkeit, da Mr. Whittier jeden Ausgang zumauern lässt, sobald die Schriftsteller eingetroffen sind.”

Rezension: Ich verstehe die guten Rezensionen bei amazon.de nicht. Ich persönliche finde “Die Kolonie” scheiße. Der Anfang ist vielversprechend. Man lernt durch eine Busfahrt die siebszehn Autoren kennen, die in die Kolonie kommen, über die Wichtigsten Charaktäre wird etwas erzählt, was sie beispielsweise in ihren Koffern mit sich tragen, aber dann fängt es an.

Die erste “Geschichte”, die von Sankt Prolabs (Ja, die Charaktäre haben total blöde Kosenamen) erzählt. Sie ist ekelig, aber belustigend a la “Feuchtgebiete” und ist absolut nicht wertvoll für die weitere Handlung. Die zweite Geschichte kommt von “Mutter Natur”, da wirds schon langweiliger und dann kommt Nr. 3. Totale langeweile. Vor jeder Geschichte schreibt der entsprechende Autor ein “Gedicht”, wenn man es denn so nennen kann. Ich halte es für sinnfreies Gesabbel. Als ich das erkannte nahm ich mir vor die Geschichten und “Gedichte” zu überschlagen und in der Handlung weiter zu lesen. Ich kam bis Seite 120 und las noch Gähnend den Tod des ersten Autoren, bis ich das Buch zuklappte.

Es verschwindet nun fein ganz ganz hinten in mein Regal und kann sich schonmal darauf vorbereiten bei Tauschticket für ein Ticket verkloppt zu werden. Vielleicht bin ich einfach zu blöd für das Buch…oder zu anspruchslos. Irgendwas muss ja mit mir sein, denn ich kann mir absolut nicht erklären, was die Amazon-Rezensent so überzeugt hat (Hatten sie ein anderes Buch? *020* )

von Sally am Montag, 6 April, 2009 um 22:38 Uhr

In den Kategorien: Buchrezensionen

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