» Charlotte Lyne – Die zwölfte Nacht  

Geschrieben von Sally am Dienstag, 20 Januar, 2009 | 513 views. | Keine Kommentare


Originaltitel: Die Zwölfte Nacht
Genre: History
Erscheinungsdatum: 15. August 2008
Seiten: 670 Seiten
Verlag:
Blanvalet
ISBN:
978-3442367177

Inhalt: Die letzte Gemahlin von Heinrich dem VIII. …
In den Wirren der Reformation in England kämpft eine starke junge Frau um Glück, Freiheit und die Liebe ihres Lebens!

England im 16. Jahrhundert. Die junge Catherine Parr hat zwei Herzenswünsche: Sie will eines Tages ein Buch schreiben – ein für eine Frau undenkbares Vorhaben! Und sie will Tom Seymour, ihren Freund aus Kindertagen, heiraten. Doch alles kommt ganz anders: Am Hof Heinrichs des VIII. geraten Catherine und ihr Liebster in den Strudel einer stürmischen Zeit. Freie Geister leben gefährlich in dieser Ära dramatischen Wandels, und so muss Catherine mit Klugheit und Geschick darum kämpfen, sich und Tom vor Kerker und Fallbeil zu bewahren

Rezension: Ah, was für ein wundervoller Start ins Lesejahr 2009. Das Buch bekam ich zum Büchertreffwichteln von Kali, die mir damit endlich den langersehnten Tritt gegeben hat, der mich dazu verleitete  mit den Tudor-Büchern anzufangen und ein Anfangs-Buch kann eigentlich nicht besser sein.

Am Anfang hatte ich ein paar Probleme mit der Ausdrucksweise von Charlotte Lyne. Manches musste ich nochmal stirnrunzelnd lesen, weil ich es absolut nicht kapiert hab. Habe mich erst richtig dumm gefühlt, aber das war schlichtweg eine Sache des Einlesens, immerhin hab ich vorher ja auch eher “schlichtere Lektüre” gelesen Irgendwann jedoch hatte die Ausdrucksweise auf jeder Seite etwas erhabenes, was super zur Thematik und zum Buch selber passte. Das ist mir schonmal ein Stern wert.

Ich konnte nach dem ersten Kapitel nicht mehr aufhören zu lesen und verschlang alles wie wild. Manchmal musste ich zwar trotz des Personenregisters im hinteren Teil mit dem Laptop neben mir lesen, um mal zu googeln oder Wikipedia zu befragen, aber dadurch lernt man ja auch und gelernt hab ich bei dem Buch einiges. Mein Schatz hat in letzter Zeit kaum noch was anderes von mir gehört als Tudors, Tudors, Tudors.

Ganz begeistert war ich auch von der “Gestaltung” der Charaktäre, obgleich sie ja alles wirklich existiert haben. Personen die ich schon “kannte” habe ich mit “Die zwölfte Nacht” noch einmal neu kennengelernt. Manche waren mir im Nachhinein sympathischer, andere nicht.

Das einzige kleine Minus war, dass es zwischendurch trotz der Spannung auch mal etwas todlangweiliges zu lesen gab. Das macht das Buch aber nicht schlechter. Ich will mal einen Autor sehen, der die Spannung konstant halten kann.

Zur Autorin selber möchte ich sagen, dass sie eine sehr nette Person ist, die sogar meine Liebe zu Portsmouth teilt, aber mich die H.M.S. Victory nicht kapern lässt *036* Menno (Desswegen zieh ich nur ausnahmsweise mal keinen Stern ab *033* ) Es war wirklich sehr interessant von ihr im Büchertreff zu lesen und ich freue mich auf noch mehr davon *010*

Zum Schluss wollte ich das Buch gar nicht mehr zuende lesen. Ich hatte ein bisschen Angst davor, dass es zuende ist, aber Charlotte Lyne hat ja noch andere Romane geschrieben *038*

von Sally am Dienstag, 20 Januar, 2009 um 18:14 Uhr

In den Kategorien: Buchrezensionen

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